KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Kategorie: #Digitalisierung

Three figures in suits with glowing televisions for heads stand in a dark, abandoned room
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Netflix fürs Denken: Der endlose Stream fertiger Antworten

Sebastian Akinci, AWSI, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Künstliche Intelligenz unterstützt heute weit mehr als nur Routineaufgaben und beeinflusst zunehmend, wie Menschen lernen, arbeiten und Entscheidungen treffen. Besonders beim sogenannten kognitiven Offloading werden Denkprozesse immer häufiger an digitale Systeme ausgelagert. Gleichzeitig kann KI dabei helfen, Zusammenhänge schneller zu erkennen, Informationen zu strukturieren und neue Perspektiven aufzuzeigen. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Kreativität und Produktivität, aber auch neue Abhängigkeiten. Entscheidend bleibt, dass Verantwortung, Bewertung und kritisches Denken weiterhin beim Menschen liegen.

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Präsentation
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Sokrates hätte ChatGPT gehasst: Über die Kunst, Fragen zu stellen, und warum das die wichtigste KI-Kompetenz unserer Zeit ist

Robert Becker, AWSI
Große Sprachmodelle liefern schnell strukturierte und oft überzeugende Antworten auf komplexe Fragen. Ihre Stärke liegt jedoch in der Wahrscheinlichkeit plausibler Aussagen, nicht zwangsläufig in Wahrheit oder Erkenntnis. Der Vergleich mit dem sokratischen Denken zeigt einen grundlegenden Unterschied: Während Sokrates Antworten konsequent hinterfragte, erzeugt KI vor allem sprachlich stimmige Ergebnisse. Dadurch verschiebt sich eine zentrale Kompetenz im Umgang mit Wissen und Information. Wer KI sinnvoll nutzen möchte, muss lernen, Antworten kritisch zu prüfen, Widersprüche zu erkennen und die richtigen Fragen zu stellen.

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Meeting mit Team und Roboter
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Smalltalk mit dem Datendschungel: KI sucht den roten Faden hinter Unternehmenszahlen

Maximilian Hahnenkamp, Scavenger AI GmbH, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
KI-gestützte Analysen liefern heute Antworten, Diagramme und Handlungsempfehlungen in wenigen Sekunden. Gleichzeitig wächst die Gefahr, Ergebnisse zu übernehmen, ohne ihre Entstehung kritisch zu hinterfragen. Scavenger AI verfolgt deshalb das Ziel, Unternehmensdaten über natürliche Sprache für alle Mitarbeitenden zugänglich zu machen. Die Plattform verbindet unterschiedliche Datenquellen wie ERP-, CRM- und SQL-Systeme sowie Excel-Dateien und berücksichtigt dabei die jeweilige Business-Logik. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf Transparenz, DSGVO-Konformität und die Nachvollziehbarkeit datenbasierter Entscheidungen.

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#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Die Illusion der Einfachheit

Sandra Ehlen, Chefredakteurin IM+io
Generative KI macht Wissen, Analysen und Entscheidungen in Sekundenschnelle verfügbar und verändert die Art, wie Menschen arbeiten. Hinter dieser scheinbaren Einfachheit stehen jedoch erhebliche ökologische, ökonomische und kognitive Herausforderungen. Hoher Energie- und Ressourcenverbrauch, wachsende Abhängigkeiten von wenigen Technologieanbietern sowie die mangelnde Nachvollziehbarkeit vieler KI-Systeme werfen neue Fragen auf. Gleichzeitig zeigen Studien, dass intensive KI-Nutzung analytische Fähigkeiten schwächen und zu sogenanntem „Cognitive Offloading“ führen kann. Die zentrale Herausforderung besteht daher nicht in der Technologie selbst, sondern in einem verantwortungsvollen Umgang mit ihren Chancen und Risiken.

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Robot-Zauber mit Zauberstock
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

„Agenten sind kein Zauberwerk“

August-Wilhelm Scheer im Gespräch mit Irmhild Plaetrich, IM+io
KI-Agenten unterscheiden sich von klassischer Prozessautomatisierung dadurch, dass sie eigenständig Entscheidungen treffen und Ziele verfolgen können. Sie analysieren Daten in Echtzeit, lernen aus Erfahrungen und steuern komplexe Abläufe zunehmend autonom. Diese Entwicklung verändert die Rolle von Anwendungssoftware in Unternehmen grundlegend. Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer betont dabei insbesondere die Bedeutung von Compliance, Controlling und transparenter Prozessdokumentation. Da sich der konkrete Ablauf eines Prozesses mit mehreren Agenten oft erst während der Ausführung ergibt, bleiben qualifizierte Fachkräfte mit tiefem Prozessverständnis unverzichtbar.

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Erdkugel mit einem Absolventenhut.
#Netzwerk schlägt Zufall

Campus unter Spannung: Hochschulallianzen gegen Erosionsrisiken

Max Karbach, Scheer School of Digital Sciences at Saarland University gGmbH
Sinkende Budgets, projektbasierte Finanzierung und technologische Abhängigkeiten setzen Hochschulen zunehmend unter Druck. Gleichzeitig entstehen neue Modelle, die Universitäten als Teil regionaler und europäischer Ökosysteme denken – mit geteilter Governance und stärkerer Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Können solche Strukturen Innovation fördern und zugleich die demokratische Resilienz von Hochschulen sichern?

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#Netzwerk schlägt Zufall

Synchron statt sequenziell: Partnerschaft im gemeinsamen Takt komplexer SAP-Projekte

Melina Neis, Scheer IDS, Sandra Viessmann, SNP
Komplexe Transformationsprojekte scheitern selten an Technologien, sondern an mangelnder Abstimmung zwischen Daten, Prozessen und Organisation. Werden Datenmigration, Prozessdesign und Organisationsstruktur nicht synchron geplant, entstehen Reibungsverluste und Risiken. Die Partnerschaft zwischen Scheer IDS und der SNP Group setzt genau hier an und verbindet Prozess- und Organisationsberatung mit der Transformationsplattform Kyano. Im Fokus stehen SAP-Transformationen, S/4HANA-Projekte, Carve-outs und Post-Merger-Integrationen. Ziel ist eine integrierte Verzahnung von Datenmigration, Technologie und Prozessarchitektur, um Projekte effizienter und risikoärmer umzusetzen.

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mehrere Menschen, die über ein Netz aus verbundenen Punkten miteinander verknüpft sind und gemeinsam ein komplexes System aus Zusammenarbeit, Wissen und Austausch bilden
#Netzwerk schlägt Zufall

Trefferquote statt Bauchgefühl: Qualität in einem Markt voller Beliebigkeit

Leonie Grandpierre, CoachHub
Global organisierte Coaching-Programme entstehen heute in komplexen Netzwerken aus Coaches, Mitarbeitenden und HR-Teams. Ein datenbasiertes Matching-System verbindet diese Akteure und berücksichtigt objektive Kriterien wie Sprache oder Zeitzone. Lernende Modelle analysieren zudem erfolgreiche Coaching-Beziehungen, um passende Verbindungen herzustellen. Mehrdimensionale Profile, Feedback-Schleifen und zertifizierte Coaches bilden die Grundlage des Systems. Standards wie DSGVO, ISO 27001 und SOC2 Type 2 sorgen dabei für Transparenz, Sicherheit und Datenschutz.

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viele unterschiedlich farbige Hände, die sich in der Mitte treffen und symbolisch für Zusammenarbeit, Vielfalt und gemeinschaftliches Engagement stehen
#Netzwerk schlägt Zufall

Viele Hände, eine Richtung: Bildung für nachhaltige Entwicklung als Gemeinschaftsaufgabe

Lea Schütze, FABINEK
Bildung für nachhaltige Entwicklung entsteht häufig dort, wo lokale Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen. In Kommunen arbeiten Verwaltung, Schulen, Vereine und Unternehmen zusammen, um nachhaltige Bildungsangebote zu verankern. Der Nationale Aktionsplan BNE fördert diesen Ansatz und begleitet Modellkommunen beim Aufbau entsprechender Netzwerke. Entscheidend für den Erfolg sind stabiles Netzwerkmanagement, klare Zusammenarbeit und langfristige Finanzierung. Gleichzeitig stellen begrenzte Ressourcen, unklare Rollenverteilungen und fehlende Verbindlichkeit zentrale Herausforderungen dar.

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farbige Sprechblasen, die sich überlagern und symbolisch für Austausch, Dialog und Vernetzung zwischen Menschen stehen
#Netzwerk schlägt Zufall

„Ich bin kein Networker, aber ein guter Organisator von Netzwerken.“

August-Wilhelm Scheer im Gespräch mit Irmhild Plaetrich, IM+io
Unternehmen, Forschung und Politik vernetzen sich zunehmend, um Wissen zu teilen und gemeinsam Innovationen voranzutreiben. Netzwerke schaffen dabei nicht nur Kooperation, sondern auch Stabilität und Widerstandskraft gegenüber neuen Herausforderungen. Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer sieht sich selbst weniger als klassischen Netzwerker, sondern als Manager von Netzwerken. Besonders deutlich wird dies im Netzwerk der Scheer Unternehmen, das inhaltlich und organisatorisch eng verbunden ist. Ein besonderes Anliegen ist ihm zudem die Vernetzung mit dem Mittelstand als zentralem Motor der deutschen Wirtschaft.

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