
Trojanische Sprache: Die unsichtbare Schwachstelle moderner KI
Sebastian Schrittwieser, Andreas Ekelhart, Universität Wien – SBA Research
Prompt Injections nutzen eine grundlegende Schwäche großer Sprachmodelle aus: Sie können Daten und Anweisungen nicht zuverlässig voneinander unterscheiden. Dadurch lassen sich versteckte Befehle in E-Mails, Dokumenten oder Webseiten platzieren, die von KI-Systemen später verarbeitet werden. Besonders kritisch wird dies, wenn KI-Assistenten auf sensible Daten zugreifen und gleichzeitig mit externen Inhalten interagieren. Reale Vorfälle zeigen, dass es sich dabei nicht um einzelne Softwarefehler, sondern um ein strukturelles Sicherheitsproblem sprachbasierter KI handelt. Wirksamer Schutz erfordert deshalb neben technischen Filtern vor allem klare Systemarchitekturen, begrenzte Zugriffsrechte und kontrollierte Datenflüsse.








