Lupe mit Schatz im Laptop

Mit KI Datenschätze heben

Wolfgang Faisst, ValueWorks.ai
Um sich in Zeiten rasanter technologischer Entwicklungen im Wettbewerb zu behaupten, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen. Das Gebot der Stunde lautet, Mehrwert aus Daten zu schöpfen – und zwar gemeinsam mit Partnern. Nur selten verfügen Betriebe allein über die notwendigen Daten und Technologien, um datengetriebenen Geschäftsmodelle zu realisieren. Der Gastbeitrag zeigt, wie datenbasierte Wertschöpfungsnetzwerke funktionieren und welche Hürden sich für Konzerne und KMU in der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit stellen können.

Puzzleteil

„Ein Puzzle mit vielen Teilen“

Andreas E. Thyen, LizenzDirekt AG
Digitale Souveränität ist aktuell ein großes politisches Anliegen ohne eindeutige Definition und zu komplex, um an einfache, universelle und absolute Lösungen zu Förderung dessen zu glauben. Hingegen bestehen auch eigene Möglichkeiten, um einen Beitrag hierzu zu leisten. Am Beispiel gebrauchter Software zeigt sich etwa die Synthese und wechselseitige Stimulierung der beiden derzeitigen Hauptanliegen der Europäischen Union (Grüner Deal und Digitale Zukunft), indem sowohl ökologisch nachhaltig Werte erworben und veräußert werden wie auch damit Souveränität in Form des europäischen Wettbewerbs und der involvierten Kunden gestärkt werden.

Glühbirnen mit Emblem

Zwischen Wahrheit und Wirklichkeit

Christian Löhl, W+ST CoB-IT GmbH
Bei Cyberangriffen werden Unternehmen Daten entwendet und verschlüsselt. Es geht nicht allein um IT-Fragen, sondern auch um wirtschaftliche und rechtliche Themenstellungen. Leitungs- und Aufsichtsorgane müssen sich dabei ihrer Eigenverantwortung und Sorgfaltspflicht bewusst werden. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig integrierte Managementsysteme als Resultat digitaler, gesellschaftlicher und auch regulatorischen Anforderungen an Unternehmen sind. Sie ermöglichen gerade KMU die Bewältigung komplexer bereichsübergreifender Führungsaufgaben über einen ganzheitlichen integrativen systemgestützten Ansatz.

Titelbild Mauch

Wenn der Stromzähler reden könnte…

Harald Mauch, Siemens
Neue mess- und kommunikationsfähige Schutzschaltgeräte in der Elektroinstallation liefern heute – über ihre eigentliche Schutzfunktion hinaus – wertvolle Messwerte und andere relevante Daten. Diese lassen sich vielfältig nutzen, etwa zur Funktions- und Störungsüberwachung, für eine Optimierung des Stromverbrauchs oder für vorausschauende Wartungsmodelle. Die Niederspannungsebene wird damit zu einem zentralen Element der elektrischen Energieversorgung im Zeichen von Energiewende und Digitalisierung.

Titelbild oelmann

Mehr Digitalisierung wagen!

Mark Oelmann, Hochschule Ruhr West, Christoph Czichy, Hochschule Ruhr West, MOcons GmbH & Co. KG
Digitalisierung macht auch vor der Wasserwirtschaft nicht Halt, wohin die Reise geht, ist jedoch noch weitgehend unbeantwortet. Daher hat Prof. Dr. Mark Oelmann mit seinem Team ca. 190 Wasserver- & Abwasserentsorger für den „1. HRW-Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft“ befragt. Das Ergebnis: Unternehmen haben einen beachtlichen Weg zurückgelegt, zur Erreichung nächster Etappenziele besteht gleichwohl Nachholbedarf. Der Index soll Mut und Lust machen, sich den Möglichkeiten zuzuwenden. Hierzu gehören zum Beispiel maschinelles Lernen, dynamische Preismodelle oder Unternehmenskultur & Digitalisierung.

Digitalisierung des Mittelstands

Digitalisiert euch!

Dara Kossok-Spieß, Handelsverband Deutschland – HDE e. V.
„Digitalisiert euch!” schallt es seit Jahren dem Mittelstand entgegen. Die Corona Krise ruiniert jene, die es bislang versäumt haben. Oft fehlt es der Zielgruppe aber an maßgeschneiderten Angeboten. Sie wissen nicht: Wo fange ich an? Was braucht man wirklich, um als Unternehmen innovativer aus der Krise zu gehen, als man hineingegangen ist und wo sind bereits Angebote zu finden?