Gründerprogramm hinter den Kulissen

Vom Menschen mit Biss zum Unternehmer von morgen

Das eigene Unternehmen zu gründen, ist nicht einfach. Häufig ergeben sich beim Start Schwierigkeiten, wie etwa bei der richtigen Marktfokussierung, der Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells oder der Teambildung. Das August-Wilhelm Scheer Institut untersucht in diesem Kontext entsprechende Erfolgsfaktoren. Im Rahmen eines neuen OnlineFörderprogramms hat es diese motivierten und talentierten Gründerpersönlichkeiten an die Hand gegeben.

Es braucht keinen Blick in die Glaskugel

Bei Fernlernangeboten ist die Selbstmotivierung des Lernenden entscheidend. Daher muss der Fernlernende oder der digital Lernende bei seinem gewählten Lern- oder Weiterbildungsangebot „in seinem Element“ sein. Inhalte und Formate müssen zu den individuellen und persönlichkeits- abhängigen Fähigkeiten passen. Vorgestellt wird die Methode der neuronalen visuellen Wahrnehmung als Analyseinstrument, um die individuellen Fähigkeiten herauszufinden. Auf Grundlage dieser Analyse werden unterschiedliche Lerntypen beschrieben und Hilfestellungen zur Lernstrategie sowie Tipps zur Selbstmotivation entwickelt.

Augen auf bei der Berufswahl

Bei über 450 Studiengängen und 330 Ausbildungsberufen ist die Wahl der richtigen Ausbildung für junge Leute schwer. Eine Vielzahl von Beratern, Messen und Broschüren versucht Hilfestellung zu leisten. Zukünftig wird Virtual Reality Standard in der Berufsfindung sein: über VR-Brillen werden Tätigkeiten simuliert, Schüler tauchen in eine Art Mini-Praktikum in ihren vielleicht zukünftigen Beruf ein. Tätigkeiten, die gefährlich, vertraulich oder aus hygienischen Gründen nicht getestet werden können, werden so praxisnah erlebt, und diese Einblicke erleichtern die Berufswahl.

Kamera an!

Verhaltensorientierte Qualifizierungsprozesse, wie zum Beispiel Coaching oder Führungskräftetraining, werden zunehmend mithilfe digitaler Medien durchgeführt. Dies bietet Ortsunabhängigkeit und zeitliche Flexibilität. Die veränderte Kommunikation in der Online-Situation spielt für Verhaltenstrainings eine entscheidende Rolle: Richtig eingesetzt kann sie zu einem erfolgreichen Instrument zur Schaffung von Chancengerechtigkeit werden.

Mit virtuellen Werkstätten zu mehr Inklusion

Im Projekt InKraFT werden in der Ausbildung digitale Lernmedien eingesetzt, um Inklusionen im Kfz-Gewerbe zu ermöglichen und das aktuelle Training gezielt zu bereichern. Dies geschieht mittels barrierefreier Virtual Reality Trainings, welche den Auszubildenden über eine adaptive Lernplattform zur Verfügung gestellt werden. Nach Abschluss einer theoretischen Online-Lektion können die vermittelten Inhalte über VR anschließend praktisch und sicher erprobt werden. Wie in der klassischen Ausbildung wird Theorie eng mit praktischer Erfahrung verknüpft und vermittelt somit nachhaltig Wissen.

Die Informationen sind da

Wir leben im Informationszeitalter: Es ist eigentlich kein Geheimnis mehr, wie sich eine gute Führungskraft verhält, wie Stressmanagement funktioniert oder wie wir uns ernähren müssen, damit es unserem Körper gutgeht. Zu jedem Zeitpunkt an fast jedem Ort können wir auf all diese Informationen zugreifen. Würden wir allerdings eine Bilanz ziehen, wie viel der verfügbaren Informationen erfolgreich umgesetzt werden, sähe diese katastrophal aus. Es gibt viele Wege, die Umsetzung zu lernen. Ein bisher sehr wenig beschrittener Weg verläuft über unseren Körper und körperliche Bewegung.