digitale Lunge

Der Wert der KI liegt in ihrer Integration

contextflow, Hildo Lamb, Willem Grootjans, Stefan Romeijn, Leiden University Medical Center
Künstliche Intelligenzen, wie die contextflow KI-Software, sind im Klinikalltag bereits angekommen. Mit zunehmendem Arbeitsaufwand für die Radiologen hilft die künstliche Intelligenz nicht nur bei der Analyse der Röntgenbilder, sondern entlastet auch die Radiologen entscheidend. Das Ergebnis: Besseres Erkennen von Anomalien bei Patienten und höhere Arbeitszufriedenheit bei den Radiologen.

Titelbild Zoom

Macht Homeoffice krank?

Jutta Rump, Marc Brandt, Institut für Beschäftigung und Employability
Kann virtuelle Kommunikation krank machen? Die Antwort auf diese Frage lautet „Ja“. Aber worauf kommt es dabei genau an und wie lässt sich dies verhindern? Zoom-Fatigue oder auch Zoom-Müdigkeit ist ein nicht zu unterschätzendes Phänomen, das bei falscher Gestaltung und Nutzung virtueller Kommunikation schnell auftreten kann. Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie ein vermehrtes Aufkommen von Homeoffice den Arbeitsalltag verändert hat und welche Herausforderungen dabei gerade im digitalen Austausch miteinander entstanden sind.

Arzt mit Computerkopf

Wenn “Doktor Google” krank macht

Michael Jansky, Julian Wangler, Universitätsmedizin Mainz
Die Hausarztmedizin ist in spezifischer Weise von internetassoziierten Gesundheitsängsten betroffen. Empfehlenswert für Hausärztinnen und Hausärzte ist es daher, in der täglichen Sprechstunde mit ihren Patientinnen und Patienten die Potenziale und Risiken der Recherche aufzuklären. Mit diesem Umgang wird ermöglicht, dass Verunsicherungen vorgebeugt werden und zugleich Wertschätzung gezeigt wird, was zu einer positiveren Arzt-Patienten-Beziehung führt. Zudem sollte in Betracht gezogen werden, die Anamnese mittels (Online-)Informationssuche zu erweitern.

Titelbild Roboter im Klinikeinsatz

Who Cares? HoLLiECares!

Kevin Gisa, Dirk Werth, August-Wilhelm Scheer Institut
Das Forschungsprojekt HoLLiECares entwickelt und erprobt einen multifunktionalen Serviceroboter, der Pflegekräfte in verschiedensten Aufgabenfeldern gezielt unterstützen soll. Eines der Einsatzfelder umfasst dabei den Bereich der Dokumentation und Information in der Pflege. Hierfür entwickelt das August-Wilhelm Scheer Institut durch den Einsatz innovativer KI-Technologien multimodale Interfaces zur intuitiven Steuerung des Assistenzsystems.

Titelbild Smartphoneapp

Mit dem Smartphone zum Ort der Ruhe

Anja Ranneberg, Kaia Health, Justus Meyer, The Medical Network
Bei verschiedenen Krankheiten – zum Beispiel bei chronischen Rückenschmerzen oder der chronischen Lungenerkrankung COPD – helfen vor allem multimodale Therapien, die sowohl körperliches Training als auch Entspannung und Wissensvermittlung kombinieren. Das Problem: Die Kapazitäten für solche meist stationären Therapieprogramme sind begrenzt und nicht für alle Patienten verfügbar. Eine Lösung dafür sind digitale Gesundheitsanwendungen. Das Unternehmen Kaia Health stellt die multimodale Therapie in Form von Apps zur Verfügung.

Titelbild Menschencollage

Eine Datenbank sagt Long Covid den Kampf an

Philomena Poetis, Health4Future GmbH
Health4Future vernetzt verschiedene Player, um Long Covid zu erforschen und den Betroffenen zu helfen. Dabei fungiert das Start-up nicht nur als Vermittler, sondern auch als Datenerhebungsplattform. Mit einem Fragebogen können Long Covid Erkrankte ihre Symptome beschreiben, wodurch erstmals in einem großen Rahmen die Varietät der Folgeschäden von Corona erhoben wird.