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„Die Optimierungspotenziale sind gewaltig“

Im Gespräch mit Andreas Karanas, Carrypicker
Die Transport- und Logistikbranche befindet sich – nicht erst seit der Corona-Krise – stark im Wandel. Die Aufgaben, die die Digitalisierung mit sich bringt, sind gewaltig, bieten aber auch enorme Chancen. Das Hamburger Unternehmen Carrypicker hat mit einem Team aus erfahrenen Informatikern, Data Scientists und Logistikexperten und unterstützt durch eine Forschungsförderung der Bundesregierung eine innovative Lösung für die Optimierung von LKW-Ladungsströmen entwickelt. Durch den Einsatz von KI können Transportkapazitäten besser genutzt und die CO2-Bilanz verbessert werden. Neben Effizienzvorteilen für das einzelne Unternehmen sind die Ergebnisse des Forschungsprojekts dadurch auch für die nationale KI-Strategie von hohem Wert.

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Digitale Instandhaltung ist die Brücke zur Sicherheit

Hubert Naraniecki, Robert Hartung, Fabian Faltin, DiMaRB
Das Projekt „DiMaRB“ entwickelt ein neuartiges Konzept zur datenbasierten, digitalen Instandhaltung von Eisenbahnbrücken. Dabei werden als Grundlage Komponenten des Structural Health Monitoring (SHM) sowie des Building Information Modeling (BIM) in einer zentralen digitalen Plattform vereint. Mit der Verwendung wird eine zukunftsweisende, prädiktive Instandhaltung möglich, die auf Grundlage von Daten aus verschiedenen Quellen Zustandsprognosen für Infrastrukturbauwerke ermittelt, sodass die zukünftige Instandhaltung effizienter gestaltet werden kann.

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Mehr Digitalisierung wagen!

Mark Oelmann, Hochschule Ruhr West, Christoph Czichy, Hochschule Ruhr West, MOcons GmbH & Co. KG
Digitalisierung macht auch vor der Wasserwirtschaft nicht Halt, wohin die Reise geht, ist jedoch noch weitgehend unbeantwortet. Daher hat Prof. Dr. Mark Oelmann mit seinem Team ca. 190 Wasserver- & Abwasserentsorger für den „1. HRW-Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft“ befragt. Das Ergebnis: Unternehmen haben einen beachtlichen Weg zurückgelegt, zur Erreichung nächster Etappenziele besteht gleichwohl Nachholbedarf. Der Index soll Mut und Lust machen, sich den Möglichkeiten zuzuwenden. Hierzu gehören zum Beispiel maschinelles Lernen, dynamische Preismodelle oder Unternehmenskultur & Digitalisierung.

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Kleiner Klick, große Wirkung

Bettina Brandt, Stadtwerke Weißwasser GmbH
Mit der App Weißwass(er)leben wollen die Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW) gemeinsam mit Partnern die Menschen in der Stadt und den umliegenden Orten regelmäßig mit aktuellen Informationen versorgen. Anwenderfreundlich, optisch ansprechend und übersichtlich erfahren die Nutzer in der App alles Wissenswerte aus der Heimat und erhalten praktische Alltagshelfer im Hosentaschenformat.

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Die Normierung der Stadt

René Lindner, DIN, Klaus Illigmann, Stadt München, Joachim Schonowski, msg systems ag
Normen und Standards sind zentrale wirtschafts-, gesellschaftspolitische und nachhaltige Instrumente. Insbesondere im Kontext von „Smart Cities“ und digitalen Technologien steigt die Bedeutung von Standards. Sie setzen einen gemeinsamen Rahmen, auf den Zukunftstechnologien aufbauen können und definieren z. B. Terminologie, Schnittstellen, Formate, Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Somit unterstützt die Standardisierung bei der Umsetzung von Zielen, Strategien und insbesondere bei technischen Fragestellungen. Das Spektrum von möglichen Standardisierungen ist weit. Es reicht von „Wie können Systeme resilient und dennoch offen für eine Weiterentwicklung sein?“, „Wie interoperabel sind Systeme?“ Oder „Wie vermeiden wir einen „Lock-In-Effekt“? bis hin zu „Wie können wir sensible Daten vor unerlaubten und kriminellen Zugriffen sichern und schützen?“. Eine der relevanten Bezugs- und Umsetzungsebenen ist dabei die der Kommunen und Gebietskörperschaften. Durch die unmittelbare Bürgernähe entscheidet sich hier im Kontext der kommunalen Daseinsvorsorge die Akzeptanz und das Vertrauensniveau auf Seiten der Bürger in Sachen Digitalisierung.