Krise und Chance

Kleine Revolutionen machen Mut

Ein Kommentar von August-Wilhelm Scheer, Scheer Holding
Scheer fordert die Krise als Chance für Innovation zu verstehen und so Zukunft zu gestalten sowie Resilienz gegen Krisen aufzubauen. Der deutsche Mittelstand macht vor wie es geht. Es gilt, nach Wegen zu suchen wie Resilienz in großen und auch kleineren Unternehmen dauerhaft aufgebaut werden kann. Wichtige Trends müssen rechtzeitig erkannt und Vernetzung als Chance begriffen werden.

Krise und Maske

In Rekordzeit auf dem Markt

Jörg Ehlen, Vileda GmbH
In jeder Krise steckt eine Chance. Diese kann zum Positiven führen, wenn sich Menschen und Unternehmen auf ihre Stärken konzentrieren und das Potenzial ihrer Innovationskraft erkennen und nutzen – und in diesem Bewusstsein bereit sind, schnelle Entscheidungen zu treffen. Vileda Geschäftsführer Jörg Ehlen zeigt anhand der neu aufgesetzten Produktion von Mund-Nase- Masken, wie der Konzern Freudenberg/ Vileda nicht nur erfolgreich ein neues Produkt auf den Markt gebracht, sondern gleichzeitig der Allgemeinheit einen großen Dienst erwiesen hat.

Konflikte in Unternehmen

Der Blick durch die Konfliktbrille

Dorothea Faller, medius GmbH
Konflikte gehören beruflich wie privat zum Alltag. Sie sind jedoch negativ besetzt, da der Fokus auf destruktiven Anteilen wie Fehlleistungen, Belastungen oder Beschädigungen von Beziehungen liegt. Aber Konflikte haben auch eine andere Seite: Sie machen unterschiedliche Interessen sichtbar und zeigen, dass etwas nicht stimmt und verändert werden muss. Damit sich das positive Potenzial von Konflikten entfalten kann, müssen sie frühzeitig erkannt und konstruktiv ausgetragen werden. Konstruktive Auseinandersetzungen, in denen unterschiedliche Perspektiven und Interessen kontrovers diskutiert werden, sind Motor für Weiterentwicklung.

Gründerprogramm hinter den Kulissen

Vom Menschen mit Biss zum Unternehmer von morgen

Das eigene Unternehmen zu gründen, ist nicht einfach. Häufig ergeben sich beim Start Schwierigkeiten, wie etwa bei der richtigen Marktfokussierung, der Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells oder der Teambildung. Das August-Wilhelm Scheer Institut untersucht in diesem Kontext entsprechende Erfolgsfaktoren. Im Rahmen eines neuen OnlineFörderprogramms hat es diese motivierten und talentierten Gründerpersönlichkeiten an die Hand gegeben.

Es braucht keinen Blick in die Glaskugel

Bei Fernlernangeboten ist die Selbstmotivierung des Lernenden entscheidend. Daher muss der Fernlernende oder der digital Lernende bei seinem gewählten Lern- oder Weiterbildungsangebot „in seinem Element“ sein. Inhalte und Formate müssen zu den individuellen und persönlichkeits- abhängigen Fähigkeiten passen. Vorgestellt wird die Methode der neuronalen visuellen Wahrnehmung als Analyseinstrument, um die individuellen Fähigkeiten herauszufinden. Auf Grundlage dieser Analyse werden unterschiedliche Lerntypen beschrieben und Hilfestellungen zur Lernstrategie sowie Tipps zur Selbstmotivation entwickelt.

Augen auf bei der Berufswahl

Bei über 450 Studiengängen und 330 Ausbildungsberufen ist die Wahl der richtigen Ausbildung für junge Leute schwer. Eine Vielzahl von Beratern, Messen und Broschüren versucht Hilfestellung zu leisten. Zukünftig wird Virtual Reality Standard in der Berufsfindung sein: über VR-Brillen werden Tätigkeiten simuliert, Schüler tauchen in eine Art Mini-Praktikum in ihren vielleicht zukünftigen Beruf ein. Tätigkeiten, die gefährlich, vertraulich oder aus hygienischen Gründen nicht getestet werden können, werden so praxisnah erlebt, und diese Einblicke erleichtern die Berufswahl.