Automatisierung der Zukunft:

im Gespräch mit Frederick Peters, IM+io
Hyperautomation treibt die digitale Transformation voran, indem sie Technologien wie RPA und KI kombiniert, um Geschäftsprozesse effizienter und flexibler zu gestalten. Sie reduziert manuelle Aufgaben, steigert Produktivität und eröffnet durch IoT-Integration und Low-Code-Plattformen neue Möglichkeiten. Dabei bleiben Datensicherheit und die menschliche Kontrolle entscheidend, um Automatisierung verantwortungsvoll zu nutzen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Kleider an Ankleidepuppen

KI Fashion Week

im Gespräch mit Anna Franziska Michel, IM+io
Die Modebranche befindet sich im Wandel, wobei Themen wie Nachhaltigkeit und Prozessoptimierung immer mehr in den Fokus rücken. KI hat das Potenzial, diesen Wandel voranzutreiben, indem sie den Designprozess schneller und ressourcenschonender gestaltet. YOONA, ein Berliner Startup, setzt KI ein, um den Materialverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig Designs passgenau auf die aktuellen Trends auszurichten. Dies führt zu einer schnelleren Marktreaktion und einer Verringerung der Notwendigkeit für physische Prototypen. Die langfristige Wirkung dieser KI-gestützten Innovationen könnte die gesamte Modewertschöpfungskette revolutionieren.

Illustration mit Menschen und Robotern

KI und Hyperautomation:

Oliver Höß, HFT Stuttgart
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten konsequent digitalisieren und automatisieren. Hyperautomation geht dabei über klassische Prozessautomatisierung hinaus: Sie kombiniert Technologien wie KI, um Routineaufgaben zu vereinfachen, Entscheidungen zu beschleunigen und Ressourcen effizienter zu nutzen. Dieser Ansatz eröffnet neue Möglichkeiten in Bereichen wie Logistik, Medizin und Produktion, birgt jedoch auch Herausforderungen, etwa in Bezug auf Arbeitsplätze und ethische Fragestellungen.

Roboter mit Sprechblasen

Von der Warteschleife zur Hyperautomation:

Alina Günder, Userlike
In einer Ära steigender Kund:innenerwartungen ist schneller und persönlicher Service entscheidend für den Erfolg von Unternehmen. Hyperautomation und Künstliche Intelligenz (KI) eröffnen neue Möglichkeiten, um hohe Anfragevolumen zu bewältigen, Wartezeiten zu reduzieren und Kosten zu senken – ohne die menschliche Note zu verlieren. Fortschrittliche Chatbots, basierend auf KI wie GPT-4, bieten maßgeschneiderte, empathische Interaktionen und helfen, die größten Herausforderungen im Kund:innenservice effektiv zu meistern. Die Zukunft des Service liegt in der Kombination von Effizienz und Menschlichkeit.

Finger zeigt auf einen Knopf mit dem Wort "YES"

Der Mensch bleibt unersetzlich

Frank Stummer, Rhebo
In industriellen Netzwerken spielt die Anomalieerkennung eine Schlüsselrolle in der Cybersicherheit, indem sie Unregelmäßigkeiten in der Netzwerkkommunikation aufdeckt. Anders als in IT-Umgebungen können automatisierte Reaktionen in OT-Systemen riskant sein, da falsch-positive Meldungen die Sicherheit und den Betrieb gefährden können. Trotz technologischer Fortschritte bleibt der Mensch als kritische Instanz unverzichtbar, um fundierte Entscheidungen zu treffen und Risiken zu minimieren.

Bunte Illustration mit einem Gesicht und Menschen

Automatisch besser?

Carsten Felden, TU Freiberg
Künstliche Intelligenz verändert die Automatisierung grundlegend: Prozesse werden effizienter, Entscheidungen dynamischer und Innovationen beschleunigt. Doch die Integration von KI bringt auch Herausforderungen mit sich, etwa in den Bereichen Datenqualität, ethische Verantwortung und regulatorische Vorgaben. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen, um das Potenzial von KI-Technologien nachhaltig und verantwortungsvoll zu nutzen.