KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Kategorie: #Innovation

Teamwork. Team baut gemeinsam etwas auf.
#Digitalisierung

Die neue Spezies Wirtschaft: „Communicorns“ im Wandel der Systeme

Steffen Farny, Leuphana Universität Lüneburg
Immer mehr Menschen gestalten Wirtschaft gemeinschaftlich und richten ihren Fokus auf Wirkung statt Gewinn. Solche Initiativen zeigen, wie stark lokales Engagement und gemeinsame Verantwortung Veränderungen ermöglichen können. Die Leuphana Social Innovation Community erforscht diese Ansätze und fasst sie unter dem Begriff „Communicorn“ zusammen. Dabei stehen Strukturen und Haltungen im Mittelpunkt, die dauerhaft tragfähige Formen des Zusammenwirkens ermöglichen. Studien belegen, dass dadurch Transformation in Wirtschaft, Bildung und Kultur nachhaltig gestärkt wird.

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Straße in der Wüste mit einem Straßenschild
#Digitalisierung

Innovation ohne Umwege: Von der Forschung in den Markt

Guido Zinke, Institut für Innovation und Technik (iit), im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Der Weg von der Forschung zur marktfähigen Lösung ist häufig länger als nötig. Umso wichtiger sind Instrumente, die Innovationsprozesse vereinfachen und Teams frühzeitig stärken. Das iit entwickelt solche Ansätze, begleitet Forschungsprojekte und berät politische Entscheidungsträger zu modernen Transferstrategien. Dazu gehören Zukunftsstudien, Deep-Science-Ventures und Modelle, die Ausgründungen aus der Wissenschaft erleichtern. Auf diese Weise entsteht ein Umfeld, in dem Ideen nicht im Prozess versanden, sondern reale Wirkung entfalten können.

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Team spielt game zusammen
#Digitalisierung

Adding the Fifth Wall: Wenn die Technik Teil des Ensembles ist

Clara Ehrenwerth, machina eX, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Wenn Technologie selbst zur Mitspielerin wird, verschiebt sich die Grenze dessen, was Theater sein kann. Sensoren, digitale Requisiten und programmierte Abläufe formen Erzählräume, in denen Realität und Fiktion ineinanderfließen. machina eX entwickelt solche hybriden Formate an ungewöhnlichen Orten und macht das Publikum zum aktiven Teil der Handlung. Grundlage dafür sind intensive Recherche, eine eigene Game-Engine und die enge Zusammenarbeit zwischen künstlerischer und technischer Expertise. Themen wie Nachhaltigkeit und Wissensvermittlung prägen aktuell die Ausrichtung des Kollektivs.

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Massenspiel-Experiment
#Digitalisierung

Fortnite statt Frontalunterricht: Ein Massenspiel-Experiment für Demokratiebildung

Hauke Wiemer, Projekt Reload Democracy der Hochschule Kaiserslautern, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
In einer eigens gestalteten Fortnite-Welt wird Demokratie nicht erklärt, sondern erlebt. Statt klassischem Unterricht begegnen Jugendliche Bühnen, Info-Spots und Minispielen, die Fragen zu Freiheit und Teilhabe spielerisch aufgreifen. Ein Projektteam der Hochschule Kaiserslautern hat dafür ein digitales Festival geschaffen, das Politik in eine vertraute Umgebung der Zielgruppe verlagert. Besonders eindrücklich ist ein Szenario, das den Alltag in einem totalitären Regime simuliert und Diskussionen anstößt. Erste Tests zeigen großes Potenzial, doch die langfristige Umsetzung hängt von Engagement und finanzieller Unterstützung ab.

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#Geschäftsprozesse

Die Kunst des kalkulierten Verstoßes

Sandra Ehlen, Chefredakteurin IM+io
Die Kunst des kalkulierten Verstoßes besteht darin, Regeln so gut zu kennen, dass man sie bewusst beugen kann, um Fortschritt zu erzeugen. Unternehmen, die ausschließlich auf Stabilität setzen, riskieren Stillstand – wie das Beispiel Nokia zeigt. Gleichzeitig beweist LEGO, dass gezielter Regelbruch zu wirtschaftlicher Erneuerung führen kann. Forschungen zu „constructive deviance“ unterstreichen, dass kreatives Abweichen dort entsteht, wo psychologische Sicherheit und mutige Führung zusammenkommen. Der Artikel macht deutlich, dass Innovation wächst, wenn Regel und Rebellion im Gleichgewicht stehen.

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teamwork
#Geschäftsprozesse

„Innovationen werden von Menschen getrieben.“

August-Wilhelm Scheer im Gespräch mit Irmhild Plaetrich, IM+io
Innovation entsteht durch Menschen, die offen für Neues sind und mutig experimentieren. Europa steht wirtschaftlich unter Druck, weshalb Innovationsfähigkeit für Unternehmen immer wichtiger wird. Prof. August-Wilhelm Scheer betont, dass dezentrale Organisation und Verantwortung an der Basis entscheidende Erfolgsfaktoren sind. Starre IT-Systeme behindern diesen Weg und müssen durch flexible Plattformarchitekturen ersetzt werden. Da Innovation ein stochastischer Prozess ist, gehören ständige Anpassungen und „Trial and Error“ bewusst dazu.

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Frau an großem Laptop leitet Unterricht und deutet damit auf eine Mischung aus Online-Bildung und persönlicher Interaktion für effektives Lernen hin.
#DataDrivenIndustries

Das kollektive (Ver-)Lernen – Wenn Veränderung zur Übungssache wird

Georg Kraus, Kraus & Partner
Veränderung bedeutet nicht nur Neues zu lernen, sondern auch Altes bewusst hinter sich zu lassen. Routinen geben Sicherheit, können jedoch schnell zur Hürde werden, wenn Strukturen und Märkte sich wandeln. Lern- und Verlernprozesse helfen, Gewohnheiten neu auszurichten. Führungskräfte und Teams profitieren von Coaching, Reflexion und kontinuierlicher Entwicklung. So entsteht eine Unternehmenskultur, in der Veränderung nicht als Bedrohung, sondern als gemeinsame Übung verstanden wird. Zukunftsfähigkeit bedeutet, den eigenen Kompass immer wieder neu einzustellen.

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#DataDrivenIndustries

Im Groove des Jazzomaten: Improvisation im Suchfenster

Martin Pfleiderer, Klaus Frieler, HfM Weimar im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Jazz lebt von der Improvisation – vom Unvorhersehbaren, das im Moment entsteht. Doch was spontan wirkt, lässt sich mit Daten sichtbar machen. Das Jazzomat Research Project hat dafür über 450 transkribierte Soli aus einem Jahrhundert Jazz gesammelt und analysierbar gemacht. Mit statistischen Auswertungen werden Muster in Tonhöhen, Dauern und Phrasen sichtbar. Maschinelles Lernen erweitert die Sammlung um automatisiert transkribierte Soli. So wird deutlich: Kreativität im Jazz hat Strukturen, die erforschbar sind – ohne ihr Geheimnis zu verlieren.

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Schrödingers Katze in einer Kiste, leuchtende mathematische Formeln, superdetaillierte digitale Grafiken.
#DataDrivenIndustries

Schrödingers Plattform: Sicher oder nicht – Daten im Quantenzeitalter

Andreas Neuhold, Thomas Seiler, Johannes Groisz, CANCOM
Datenströme durchziehen Fabriken, Plattformen und Netzwerke – ein Versprechen von Effizienz und ein Risiko zugleich. Mit Quantencomputern entsteht eine technologische Zäsur, die klassische Kryptographie bedroht. Post-Quantum-Ansätze und QKD eröffnen Perspektiven für eine sichere Zukunft. Europäische Projekte treiben den Aufbau robuster Sicherheitsarchitekturen voran. Hybride Verfahren und quantenresistente VPNs beweisen, dass Schutz bereits heute möglich ist. Sicherheit im Quantenzeitalter bedeutet vor allem: rechtzeitig neue Standards zu setzen.

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Wahlreglement-Engagement in einem Online-Forum. Mit virtueller Teilnahme
#DataDrivenIndustries

Demokratie im Datenstrom: Wie viel Regulierung braucht das Netz?

Felix Sühlmann-Faul, Weizenbaum-Institut e.V.
Das Netz ist längst ein politischer Raum, in dem Macht neu verteilt wird. Plattformen entscheiden, welche Inhalte sichtbar sind, welche Märkte florieren und welche Stimmen gehört werden. Mit Regulierungen wie dem DSA und DMA will Europa dieser Entwicklung neue Leitplanken geben. Doch Regulierung allein reicht nicht: Demokratische Mitbestimmung braucht innovative Modelle wie Plattformräte und Open-Data-Initiativen. Es geht um nicht weniger als die digitale Souveränität Europas. Hier entscheidet sich, wie Demokratie im 21. Jahrhundert funktioniert.

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