KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Kategorie: #Innovation

#DataDrivenIndustries

Breaking Bread: Daten als Hauptzutat in der Gastronomie

Thomas Primus, FoodNotify GmbH
Moderne Gastronomiebetriebe setzen auf digitale Systeme, um Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu verbinden. Diese Tools analysieren Daten aus allen Bereichen: Küche, Lager, Einkauf und Verkauf. Damit werden Bestände transparent, Nachbestellungen automatisiert und Umsätze nachvollziehbar. Die Folge sind optimierte Prozesse, geringere Verluste und eine bessere Planbarkeit. Auch gesetzliche Vorgaben, etwa zur Lebensmittelsicherheit oder Nachhaltigkeit, lassen sich so einfacher erfüllen. Daten werden so zum Schlüssel für ein zukunftssicheres Gastronomiekonzept.

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H2-Wasserstoff-Innovation, Null-Emissions-Technologie. Globusglas mit H2-Symbolen
#DataDrivenIndustries

Datenpunkte, Wendepunkte: Die Industrie auf dem Weg zum Klima-Vorsprung

Yajing Chen, Ann-Katrin Müller, Agnetha Flore, AWSi
Die Fertigungsindustrie trägt erheblich zu den weltweiten CO₂-Emissionen bei – doch digitale Technologien eröffnen neue Perspektiven. Echtzeitdaten und KI ermöglichen nicht nur eine genaue Analyse, sondern auch automatisierte Optimierung. Lebenszyklusanalysen zeigen, wo die größten Hebel für Klimaschutz liegen. Offene Datenstandards und Transparenz in der Lieferkette sind Voraussetzung für nachhaltige Transformation. Gleichzeitig machen Investitionen in Energieeffizienz Unternehmen zukunftsfähiger. Klimaschutz wird so zu einer Frage smarter Datensteuerung.

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Draufsicht auf eine Kaffeetasse auf einem Holztisch mit sanftem Sonnenlicht, minimal leuchtenden blauen technischen Linien und schwebenden Datensymbolen um die Tasse, Mischung aus ruhiger Café-Atmosphäre und digitaler Eleganz
#DataDrivenIndustries

Freshly Brewed Data: Digitalisierung tropft in jede Bohne

Christian Linn, Scheer PAS
Aus dem Duft frisch gerösteter Bohnen ist längst der Geruch digitaler Innovation geworden. Der Kaffeebetrieb hat seine Prozesse von Grund auf erneuert. Moderne Plattformen, intelligente Vernetzung und Echtzeitzugriffe haben die Abläufe optimiert. Gleichzeitig wurde der Energieverbrauch durch smarte Planung reduziert. Die Kombination aus Technik, Change-Management und Mitarbeitendenbeteiligung war ausschlaggebend für den Erfolg. Nun gilt es, die Potenziale von KI und nachhaltigen Konzepten zu nutzen.

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3D-Drucker im Nanomaßstab, der eine leuchtende Molekülstruktur erzeugt, wobei Präzisionswerkzeuge scharf sichtbar sind.
#BioTechInnovationsschubDE

You shall not pass: Wie zellfreie Moleküle das Böse bekämpfen

Patrick Grossmann, Invitris im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Invitris entwickelt eine zellfreie Plattformtechnologie, mit der Bakteriophagen und andere Wirkstoffe wie Antikörper oder Impfstoffe synthetisch hergestellt werden können. Im Gegensatz zu klassischen, zellbasierten Verfahren ermöglicht der Ansatz eine vollständige Kontrolle und gezielte Modifikation der Moleküle. Mithilfe von KI und Automatisierungsrobotik entstehen personalisierte Medikamente – beispielsweise gegen antibiotikaresistente Bakterien – in weniger als acht Stunden. Das System ist vielseitig einsetzbar und bietet großes Potenzial für Medizin, Landwirtschaft und Industrie. Durch Partnerschaften mit Pharmaunternehmen wird die Technologie sowohl gemeinsam weiterentwickelt als auch kommerziell lizenziert.

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Leuchtender Fluss des Lebens in einem biolumineszierenden Wald
#BioTechInnovationsschubDE

Wie Algorithmen Bakterien zu Biofabriken machen

Hagen von Strünck, Institut für Systembiotechnologie
Bakterien sind längst nicht mehr nur Krankheitserreger – sie haben sich zu leistungsfähigen Biofabriken entwickelt. Mit Hilfe digitaler Werkzeuge wie dem CellNetAnalyzer lässt sich ihr Stoffwechsel gezielt umprogrammieren, um wertvolle Produkte effizient herzustellen. Die Software analysiert dabei komplexe Netzwerke zellulärer Reaktionen und identifiziert vielversprechende genetische Eingriffspunkte. So entsteht ein datenbasierter Plan für die biotechnologische Optimierung – schneller und präziser als je zuvor. Trotzdem bleibt das Labor unverzichtbar: Denn nicht jeder digitale Vorschlag funktioniert auch in der Realität.

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Nahaufnahme verschiedener Algenarten, die unter Wasser an Seilen kultiviert werden und leuchtende Farben und Texturen zeigen. Die ruhige Unterwasserszene ruft ein Gefühl der Ruhe hervor
#BioTechInnovationsschubDE

MeerWert schaffen: Mit Algen nachhaltig entwickeln

Levent Piker, oceanBASIS im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Das Unternehmen oceanBASIS entwickelt seit über 20 Jahren nachhaltige Produkte auf Basis von Meeresalgen. Im Fokus steht der Zuckertang, eine Algenart, die CO₂ bindet, Sauerstoff produziert und das Ökosystem unterstützt. Die gewonnene Biomasse wird zu hochwertigen Extrakten verarbeitet, insbesondere für Naturkosmetik unter der Marke Oceanwell. Digitale Technologien wie künstliche Intelligenz kommen dabei zunehmend in Forschung und Produktion zum Einsatz. Zudem engagiert sich oceanBASIS aktiv für den Meeresschutz – unter anderem mit der Initiative „Protect the Ocean“, die konkrete Umweltschutzprojekte fördert.

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humanoider Roboter näht Kleidung
#BioTechInnovationsschubDE

Fein gesponnen: Was Hightech-Garne von der Natur lernen

Isabel Rosenberger, AMSilk im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
AMSilk ist ein Biotech-Unternehmen, das aus der TU München hervorging und sich auf die industrielle Herstellung von Spinnenseidenproteinen spezialisiert hat. Diese Hochleistungsmaterialien sind biobasiert, biologisch abbaubar und vielseitig einsetzbar – von Textilien über Medizinprodukte bis hin zu Kosmetik. Die Herstellung erfolgt mithilfe genetisch optimierter Mikroorganismen, die das Seidenprotein in einem Fermentationsprozess produzieren. Aus dem Protein entstehen je nach Anwendung Pulver, Hydrogele oder textile Fasern. AMSilk kombiniert natürliche Eigenschaften mit Hightech und strebt eine nachhaltige Materialrevolution an.

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digitaler Blutstropfen als Symbol für Gesundheitstechnologie und medizinische Datenanalyse
#BioTechInnovationsschubDE

Biotech Excellence mit KI

Ein Kommentar von August-Wilhelm Scheer, Herausgeber IM+io
Deutschland steckt wirtschaftlich in der Rezession, auch weil die Transformation bestehender Industrien im Fokus steht und zukunftsorientierte Branchen wie die Biotechnologie zu wenig beachtet werden. Dabei bietet gerade Biotech enormes Potenzial – durch starke Forschung, etablierte Unternehmen und neue Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz und Datennutzung. Sorgen bereitet jedoch die schwache Frühphasenfinanzierung von Start-ups, die als Innovationstreiber entscheidend sind. Auch der Technologietransfer von Hochschulen in die Wirtschaft bleibt eine zentrale Baustelle. Erfolgreiche Beispiele wie der BioPharma Cluster South Germany zeigen, wie Forschung und Wirtschaft gemeinsam Innovationen voranbringen können.

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grünes Auto, das driftet
#DigitalGrünMobil

„Ich bin überzeugt davon, dass ein erfolgreicher Turnaround möglich ist“

August-Wilhelm Scheer im Gespräch mit Irmhild Plaetrich, IM+io
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer sieht in der Transformation der deutschen Automobilindustrie große Chancen, betont jedoch die Notwendigkeit zur Innovationskraft von Herstellern und Zulieferern. Die Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle im Strukturwandel, indem Unternehmen sich verstärkt zu Softwareanbietern mit Fokus auf E-Mobilität entwickeln müssen. Gleichzeitig sollten alternative Technologien wie Wasserstoff und E-Fuels nicht vernachlässigt werden, um potenzielle Innovationssprünge zu nutzen. Angesichts der über 2 Millionen Beschäftigten, die etwa 7% der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ausmachen, steht die Branche vor enormen Herausforderungen, insbesondere durch die starke Konkurrenz aus China.

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menschenleere Fabrikhalle
#Digitalisierung

Hyperautomatisierung ist…

Christian Bennoit und Tobias Greff, August-Wilhelm Scheer Institut für digitale Produkte und Prozesse
Hyperautomatisierte Fabriken stellen die nächste Entwicklungsstufe nach den Dunkelfabriken dar: Produktionsanlagen, die sich selbst steuern, überwachen und organisieren. Menschen treffen in diesen Systemen nur noch strategische Entscheidungen, etwa zu ökologischen, sozialen oder ökonomischen Parametern. Der Schlüssel liegt in einem intelligenten, wertschöpfungskettenübergreifenden Netzwerk, das Datenflüsse, Abhängigkeiten und Prozesse verknüpft. Eine innovative Referenzmodellierungsmethode ermöglicht die effiziente Gestaltung solcher hyperautomatisierten Systeme.

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