
Warum wir die weltbesten Maschinen bauen, aber bei Software alt aussehen: Ein Appell an die Instandhaltung
David Hahn, remberg
Viele Industrieunternehmen verfügen über hochmoderne Anlagen, arbeiten jedoch im Alltag noch mit fragmentierten Softwarelandschaften aus Excel-Tabellen, ERP-Systemen und informellem Wissen. Die Ursachen liegen häufig weniger in fehlender Technologie als in langsamen Entscheidungsprozessen, Risikoaversion und zentralisierten Beschaffungsstrukturen. Dadurch werden Softwarelösungen oft ausgewählt, ohne die Bedürfnisse der Menschen zu berücksichtigen, die täglich damit arbeiten. Die Folgen reichen von Dokumentationslücken und Wissensverlust bis hin zu ungeplanten Maschinenstillständen. Der Beitrag plädiert für mehr Vertrauen in Fachabteilungen, dezentrale Entscheidungen und praxisnahe Experimentierräume, um digitale Innovationen schneller in die Werkhalle zu bringen.








