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Nächster Halt: Mobilitätswende

Christine Behle, ver.di
Die Digitalisierung ermöglicht eine integrierte Verkehrsinfrastrukturplanung, welche die Angebotsverdopplung im ÖPNV durch größere Fahrzeuge, Taktverdichtungen, Einrichtung von neuen Linien und Ausbau von Schienen- und Betriebsanlagen beinhaltet. Nicht zuletzt der Umwelt kommt eine solche Mobilitätswende zugute. Ein Problem, das allerdings nicht so einfach durch die Digitalisierung lösbar ist, ist der Fachkräftemangel.

Windrad Stromerzeugung

Stabilitätsanker der nachhaltigen Stromerzeugung

Wolfram Axthelm, Bundesverband WindEnergie
Digitalisierung bedeutet für Produktion und Nutzung von Windenergie längst mehr als das Smartphone und die Zoom-Konferenz. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gründet der aktuelle Erfolg der Windenergie nicht nur auf der breiteren Flächenbereitstellung, die nach wie vor die Basis bildet. Einen entscheidenden Beitrag leistet die digitale Revolution mit Blick auf Anlagenentwicklung, Service und Wartung, Prognosesicherheit und neue technische Systeme.

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Kleiner Klick, große Wirkung

Bettina Brandt, Stadtwerke Weißwasser GmbH
Mit der App Weißwass(er)leben wollen die Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW) gemeinsam mit Partnern die Menschen in der Stadt und den umliegenden Orten regelmäßig mit aktuellen Informationen versorgen. Anwenderfreundlich, optisch ansprechend und übersichtlich erfahren die Nutzer in der App alles Wissenswerte aus der Heimat und erhalten praktische Alltagshelfer im Hosentaschenformat.

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Mehr Digitalisierung wagen!

Mark Oelmann, Hochschule Ruhr West, Christoph Czichy, Hochschule Ruhr West, MOcons GmbH & Co. KG
Digitalisierung macht auch vor der Wasserwirtschaft nicht Halt, wohin die Reise geht, ist jedoch noch weitgehend unbeantwortet. Daher hat Prof. Dr. Mark Oelmann mit seinem Team ca. 190 Wasserver- & Abwasserentsorger für den „1. HRW-Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft“ befragt. Das Ergebnis: Unternehmen haben einen beachtlichen Weg zurückgelegt, zur Erreichung nächster Etappenziele besteht gleichwohl Nachholbedarf. Der Index soll Mut und Lust machen, sich den Möglichkeiten zuzuwenden. Hierzu gehören zum Beispiel maschinelles Lernen, dynamische Preismodelle oder Unternehmenskultur & Digitalisierung.

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Wenn der Stromzähler reden könnte…

Harald Mauch, Siemens
Neue mess- und kommunikationsfähige Schutzschaltgeräte in der Elektroinstallation liefern heute – über ihre eigentliche Schutzfunktion hinaus – wertvolle Messwerte und andere relevante Daten. Diese lassen sich vielfältig nutzen, etwa zur Funktions- und Störungsüberwachung, für eine Optimierung des Stromverbrauchs oder für vorausschauende Wartungsmodelle. Die Niederspannungsebene wird damit zu einem zentralen Element der elektrischen Energieversorgung im Zeichen von Energiewende und Digitalisierung.