Chaos orange

Vorbild Natur

Thomas Bauernhansl
Die biologische Transformation der industriellen Wertschöpfung wendet systematisch Wissen über die Natur und die Biologie in der Technik an. Die zunehmende technische Nutzung von Materialien, Strukturen und Prozessen aus der belebten Natur macht eine nachhaltige Produktionsweise mit innovativen Technologien möglich. Die angestrebte technologiebasierte Bedarfswirtschaft entsteht durch das Zusammenwachsen wesentlicher Schlüsseltechnologien aus den Disziplinen Biologie, Produktionstechnik und Datenverarbeitung.

Drohne in Feld

Rebe Digital

Hannes Mollenhauer, Martin Schieck, Silvia Krug, Valentin Knitsch, Forschungsprojekt EXPRESS
Die Digitalisierung von Prozessen und die modellbasierte Auswertung von Sensordaten kann Winzerinnen und Winzern dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, um sich an die Änderung des Klimas sowie die Verfügbarkeit und den Bedarf von Wasser anzupassen. Das Experimentierfeld zur datengetriebenen Vernetzung und Digitalisierung in der Landwirtschaft (EXPRESS) demonstriert zusammen mit Landwirtinnen und Landwirten einen modularen Ansatz für kurz- und langfristige Entscheidungsunterstützung im Weinbau. Gemeinsam mit den Betrieben werden diese Ansätze von Forschenden einem Praxistest unterzogen.
Die Förderung des Vorhabens EXPRESS erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Lebensretter Digitalkompetenz

David Hoeflmayr
Erfolgreiche digitale Transformation verlangt nach weitreichenden strategischen Entscheidungen. Um dafür gerüstet zu sein, müssen Organisationen gezielt die digitalen Entscheidungskompetenzen im Management und im Aufsichtsgremium aufbauen. Dabei entscheiden die strategischen Ziele genau, welche Kompetenzen die Organisation benötigt und wie sie sie erwirbt.

Ich digitalisiere, also bin ich!

Martin C. Wolff, Digital.Wolff, Plötz & Co GmbH
Digitale Souveränität ist eine Synthese von privaten und staatlichen Akteuren. Digitalisierung ist zivilgetrieben, sie schafft die Infrastruktur durch Unternehmen, durch Konsumenten und Nutzer der digitalen Geräte. Der klassische staatliche Souverän muss diese Synthese zur Kenntnis nehmen und seine Expertise in Form von guten, zeitgemäßen Gesetzen und Regularien einbringen. Jedoch reproduziert er stattdessen eine gefährliche Tradition der Dämonisierung der Technik.

Identitäten

Eine Identität für alles und jeden

Benjamin Leiding, TU Clausthal
Im Gegensatz zu den klassischen zentralen Identitätsmanagementkonzepten ermöglichen Self-Sovereign Identities ein nutzergesteuertes Identitätsbereitstellungsmodell, bei dem die User den Zugriff und die gemeinsame Nutzung ihrer Daten auf der Grundlage des Wissensbedarfs mithilfe der Konzepte von DIDs, DID-Dokumenten und überprüfbaren Angaben steuern. Darüber hinaus können mittels DID-basierter SSI Systeme auch Identitäten für intelligente Maschinen und Software Services realisiert werden.

E-Government

Datenchaos ade

Sandra van der Hulst, Hansestadt Lübeck und Christiane Wegner, MACH AG
Für die erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltung mit E-Government- und Smart City-Angeboten, bei denen auch personenbezogene Daten gesammelt, ausgewertet und ausgetauscht werden, ist die digitale Souveränität von Bürgerinnen und Bürgern ein entscheidender Faktor. Um diesen Prozess und die Nutzung der digitalen Angebote zu unterstützen, arbeitet ein interdisziplinäres Projektteam an Lösungen, um Datenströme transparent darzustellen, Beteiligte zu informieren und damit die digitalen Verwaltungsangebote zu verbessern.