botspot

„Wir haben den Anspruch an uns selbst, immer einen Schritt voraus zu sein.“

In nur fünf Jahren ist das Berliner Start-up botspot zu einem der führenden Spezialisten für professionelles 3D-Scanning und damit auch gefragter Partner für das Erstellen digitaler Zwillinge geworden. Heute werden die Scanner des Unternehmens unter anderem in der Medizin eingesetzt – etwa um digitale Zwillinge von Prothesen zu erstellen, um diese flexibel anpassen zu können. Zum Einsatz kommen sie auch bei Forschungsobjekten an denen Wissenschaftler weltweit vernetzt arbeiten, oder in der Automobilbranche.

Back to the roots

Vor allem in ländlichen Regionen wird von IT-Unternehmen ein Umdenken gefragt. Die herkömmlichen Methoden reichen oft nicht aus, um genügend Fachkräfte zu gewinnen – die meisten in einer Studie befragten Unternehmen finden zu wenige.Vielversprechend sind hier vor allem persönliche Kontakte, die zum Beispiel über Hochschulkooperationen hergestellt werden können.

Datenintelligenz ist ein großes Thema für uns!

Die lichtdurchflutete Büroetage in einem modernen Hinterhofgebäude der Saarbrücker City hat alles, was man von einem IT Start-up erwartet: gemeinsames Arbeiten am großen Tisch, eine Couch für persönliche Auszeiten, funktionstüchtige Schaukeln und einen Kickertisch zum Entspannen. Vielleicht ist genau diese „gechillte“ Atmosphäre ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Start-up Fanomena GmbH. Die Gründer Marc Grewenig und Max Ulbrich sind mit ihrem Team angetreten, die Kundenkommunikation in der Veranstaltungsbranche zu revolutionieren – nicht zuletzt mit einem vielfältig nutzbaren digitalen Zwilling der klassischen Messetasche.

digitaler Zwilling

Der digitale Prozesszwilling

Die Idee des digitalen Zwillings ist ebenso einfach wie überzeugend und wurde bereits mit zahlreichen, verschiedenartigen Realobjekten erprobt. Aber ist das Konzept nur auf Realobjekte beschränkt? Dieser Beitrag überträgt den Ansatz auf das immaterielle Gestaltungsobjekt der Geschäftsprozesse als konzeptionelle Beschreibung der sach- und zeitlogischen Abläufe in einem Unternehmen. Er zeigt auf, welche Ansätze für digitale Prozesszwillinge existieren und welche Potenziale hierdurch für Unternehmen entstehen.

smart industry

Konfigurieren statt Kopieren

Im Anlagenbau galt es bisher als kaum möglich, weitgehend individuelle Chemieanlagen aus einem digitalen Produktbaukasten zu konfigurieren. Die heute übliche Vorgehensweise für einen höheren Wiederverwendungsgrad besteht darin, bestehende Anlagenelemente für neue Projekte zu kopieren (Copy-Plant-Concept). Dieses Modell stößt jedoch mittlerweile an seine konzeptionellen Grenzen. Mit dem Pre-configured Plant Concept entwickelte thyssenkrupp Industrial Solutions eine Lösung, kundenindividuelle Anlagen mit Konfigurierbarkeit und hoher Wiederverwendung in Einklang zu bringen.

„Durch den Einsatz der Künstlichen Intelligenz kann man den Menschen wieder näher an die Produktion heranholen“

Das DFKI engagiert sich als Partner in der Tech­nologie-Initiative SmartFactory Kaiserslautern e.V., die 2005 gegründet wurde. Der Verein ver­steht sich als eine Forschungs-und Transfer- Plattform, die Partner aus Industrie und Wissen­schaft zu den Themen Industrie 4.0 und der Fa­brik der Zukunft zusammenbringt. Gemeinsam im Netzwerk ist hier 2014 die weltweit erste herstellerunabhängige Industrie 4.0-Produkti­onslanlage entstanden, an der jedes Jahr neue Fragestellungen der Partner in Form von Use Ca­ses demonstriert werden. Die Anlage wird 2018 in erweiterter Form auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand von DFKI und SmartFacto­ry-KL ausgestellt (Halle 8, Stand D20).