Sustainability and Financial Performance

Mathias Kirchmer, Scheer Americas and Widener University, Afrooz Moatari-Kazerouni and Yvonne Lederer Antonucci, Widener University
This paper outlines key considerations for organizations looking to align financial performance and sustainability through their business process management practices. By adopting these considerations, businesses can achieve long-term benefits for both financial performance and sustainability and become more socially responsible and environmentally sustainable.
Barfuß auf neuen Wegen

Im Gespräch mit Anna Yona, Wildling Shoes GmbH
Das Unternehmen Wildling Shoes hat eine ungewöhnliche Arbeits- und Unternehmenskultur und hat sich bewusst gegen klassische Wachstumsziele und Investor:innen entschieden. Stattdessen konzentrieren sie sich auf sinnvolle Tätigkeiten und die Schaffung positiver Werte, die der Gesellschaft zugutekommen. Sie wollen ein relevantes Produkt schaffen, welches Probleme löst und eine gute Beziehung entlang der Wertschöpfungskette aufbaut. Für die Gründerin ist die Unabhängigkeit des Unternehmens wichtig, um Entscheidungen im Sinne ihrer Werte treffen zu können
Transparenz statt Greenwashing

Lubomila Jordanova und Ramana Gudipudi, Plan A
Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive der EU sind künftig fast 50.000 Unternehmen verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Software-Lösungen wie die des Berliner Greentechs Plan A helfen Unternehmen, ihren CO2-Fußabdruck automatisiert sichtbar zu machen und ihre Leistungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung (ESG) zu verbessern. Dazu sammelt, verarbeitet und analysiert die KI-gesteuerte Plattform Emissions- und ESG-Daten, erstellt CO2-Reduktions- und ESG-Optimierungspläne und automatisiert den Berichtsprozess.
Grüner Hemmschuh für die Digitalisierung

Ein Kommentar von August-Wilhelm Scheer, Scheer Holding
EINHUNDERT Prozent CO2-neutrale Städte

Ernesto Garnier, Markus Reinhold, EINHUNDERT GmbH
Das Start-up EINHUNDERT sieht sich als Vorreiter in Sachen Mieterstrom. Man unterstützt Immobilien- und Energieunternehmen beim skalierbaren Rollout im gesamten Gebäudeportfolio. Mieterstrom bedeutet: Strom wird auf dem Dach eines Mehrparteien-Gebäudes durch eine Photovoltaikanlage erzeugt und direkt vor Ort von den Mietern des Hauses verbraucht. Wir bieten somit einen Weg zur Erreichung der Klimaziele im Immobiliensektor.
Mit Innovationskraft gegen die Klimalast

Frieder Kettemann
Mit der Förderbekanntmachung „Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung“ ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf der Suche nach innovativen interdisziplinären Ideen für intelligente Umwelttechnologien. Am Schnittpunkt zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist die Umwelttechnik ein wichtiger Treiber auf dem Weg zu einer ressourceneffizienten und umweltschonenden Wirtschaftsweise. Forschungsförderung setzt dafür wichtige Anreize.
Einzigartig wie ein Fingerabdruck

Alessandro Quaranta, Okinlab GmbH
Möbel genau nach persönlichen Wünschen, online gestaltet, weltweit regional gefertigt: Mit der Design-Plattform www.form.bar haben zwei Saarbrücker Gründer ein neuartiges, nachhaltiges Geschäftsmodell in der Möbelbranche etabliert. Eine preisgekrönte Design-to-Production-Software und die klimafreundliche Fertigung im größten Schreiner-Netzwerk Europas haben form.bar zum Pionier der Digitalisierung der Möbelfertigung gemacht.
Die Energiewende auf dem Dach

Lena Cielejewski, prosumergy GmbH
Photovoltaikanlagen auf Mehrparteienimmobilien erzeugen Strom, der direkt vor Ort genutzt wird: Das ist Mieterstrom. So werden versiegelte Flächen zur Energieerzeugung genutzt und Solarstrom für viele Menschen zugänglich gemacht. Die Komplexität des Konzepts und der Umsetzung sowie eine verhältnismäßig geringe Förderung hemmen den Erneuerbare-Energien-Ausbau dieses Segments, welches jedoch als Schlüssel zur Akzeptanz und Sektorenkopplung dient. Deshalb muss Mieterstrom politisch aufgewertet werden.
Prepare, Act, Go

Tanja Zylowski, Sascha Alpers, FZI Forschungszentrum Informatik
Wie gelangt man durch Zusammenarbeit zu Innovationen, welche das eigene Unternehmen nachhaltig konkurrenzfähig und langfristig erfolgreich machen? Dass eine Zusammenarbeit zwischen Kunden, Lieferanten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und anderen betroffenen Stakeholdern für alle Seiten gewinnbringend sein kann, ist heutzutage unumstritten. Vermehrt entstehen beispielsweise Reallabore und Unternehmen laden zu Lead-User-Workshops ein. Eine Möglichkeit, Innovationskooperationen zwischen diversen Akteuren strukturiert zu gestalten, bieten angewandte Vorgehensmodelle
Mission Nachhaltigkeit

Markus Dahm, Beatrisa Kukai, Kim Eileen Christie, Dana Coordes, Seemin Nasimzada, FOM- Hochschule für Ökonomie und Management
Nachhaltigkeit sollte auf oberster Ebene des Managements angesiedelt werden, damit effektive Maßnahmen entstehen können. Der Nachhaltigkeitsgedanke sollte fest im Leitbild, in der Vision und der Strategie von Unternehmen integriert sein, die aus übergeordneten Werten und Normen abgeleitet werden, die wiederum den Ausgangspunkt für das unternehmerische Handeln bilden. Die ökologische und soziale Dimension sollte in den Nachhaltigkeitsmodellen im Vordergrund stehen, damit zunehmend größere Verantwortung in der Rolle als direkte Schnittstelle zum Konsumenten übernommen werden kann.