KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

„Nichts ist wichtiger für uns, als Athletinnen und Athleten beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen!“

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Tessa Menges, enduco GmbH
Das Ziel von enduco ist die Unterstützung von Athleten und Athletinnen in den Disziplinen Radfahren und Laufen. Sportler:innen sollen durch wissenschaftlich fundierte Trainingsinhalte, eine KI gestützte individuelle Trainingsplanung und große Flexibilität ihr volles sportliches Potenzial ausschöpfen können. Das Tool dahinter ist die enduco-App, mit der das Start-up seit 2020 am Markt ist.

Die Rettung der Tischler

Möbel form.bar

Alessandro Quaranta, Okinlab GmbH
Über zwölf Prozent weniger Wohn-, Essund Schlafzimmermöbel wurden 2023 verkauft, auch der Januar 2024 bestätigt den Trend. Dieser Einbruch trifft auf eine bereits gebeutelte Industrie samt fortschreitender Insolvenzwelle. Neben der Zurückhaltung der durch wirtschaftliche Sorgen verunsicherten Kundschaft entwickelt sich zunehmend der hohe Anspruch der Möbelkäuferinnen und -käufer auf Nachhaltigkeit, Klimaverträglichkeit,
Regionalität und hohe Qualität. Eine Chance, die Branche wieder erfolgreich zu machen, liegt in der umfassenden Digitalisierung vom Konzept über den Vertrieb bis zur Produktion.

Schwimmen, Radfahren, Laufen, Digitalisieren?

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Lina Völker, Triahtlon Welt- und Europameisterin und Justus Nieschlag, Olympiateilnehmer und Triathlon Welt- und Europameister
​​Sportler und Sportlerinnen nutzen heutzutage eine Vielzahl von digitalen Tools und Geräten, um ihre Leistung zu überwachen und ihr Training zu optimieren. Dazu gehören Wearables wie Armbänder und Sensoren, die Parameter wie Herzfrequenz, Ruheherzfrequenz, Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz messen. Diese Daten werden oft in spezielle Trainingsplattformen hochgeladen, auf die auch die Trainer und Trainerinnen zugreifen können, um das Training individuell anzupassen. Trotz dieser Fortschritte bleiben der menschliche Kontakt und die individuelle Betreuung durch Trainer und Trainerinnen wichtig, da digitale Tools allein nicht alle relevanten Aspekte des Trainings abdecken können.

Bridging the Gap

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Marco Speicher, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)
Mit der Kombination von Fächern aus dem Sport-/Fitness- und Gesundheitsbereich sowie dem IT-Sektor wird eine neue Qualifikation für bereits bestehende Arbeitsfelder geschaffen. Der duale Studiengang Bachelor of Science Sport-/Gesundheitsinformatik an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) qualifiziert Studierende dazu, technische Entwicklungen von digitalen Trainings-, Assistenz- und Datenverarbeitungssystemen im Sport-, Fitness und Gesundheitsbereich planen, koordinieren, umsetzen und evaluieren zu können.

Der Erfolg liegt auf dem Teller

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Sandra Einhoff und Philipp Metz, nutrilize GmbH
​​Eine ausgewogene Ernährung bildet das Fundament für sportliche Leistungen. Mit Hilfe von ganzheitlichen Coachingkonzepten und unterstützt von digitalen Tools erreichen Sportler:innen Höchstleistungen, die vorher unerreichbar schienen. In diesem Kontext ermöglichen digitale Coaching-Plattformen personalisierte Unterstützung sowie vielfältige Analysemöglichkeiten. Trotz der vielversprechenden Möglichkeiten durch KI geht es nicht darum, einen ,,echten‘‘ Coach zu ersetzen. Denn nur ein menschlicher Coach vereint das ideale Zusammenspiel aus Fachwissen, Motivation und vor allem Einfühlungsvermögen.

KI²

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Richard Martens, IS Predict
Die Kombination von adaptivem Machine Learning mit proaktiver Chat-/Dialog-Technologie ermöglicht es, Produktionsmitarbeitenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu ergreifen, ohne erst Domänenexperten zu involvieren. Die KI-Lösung kann Handlungsempfehlungen in mehreren (natürlichen) Sprachen generieren. Auch fremdsprachige Mitarbeitende können so die Handlungsempfehlungen verstehen. Zudem bleibt Erfahrungswissen in der Abteilung, wenn Mitarbeitende die Firma verlassen.

Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift?

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Im Gespräch mit Jochen Drees, DFB Schiri GmbH
Der VAR hebt Entscheidungen im Fußball auf das nächste digitale Level. Doch seit der Einführung ist die Technologie umstritten. Die Grenzen liegen in der Verknüpfung des Digitalen mit dem Analogen. Transparenz, Aufklärung und eine gute Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter:innen sind das Rezept für den gewinnbringenden Einsatz neuer Technologien im Fußball.

Der digitale Dopingkontrolleur

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David Müller, Nationale Anti-Doping Agentur Austria GmbH (NADA Austria)
Die Integration von KI-Systemen bietet erhebliche Chancen, um die Arbeit für den sauberen Sport zu stärken. Jedoch müssen diese Chancen gegenüber den potenziellen Risiken und Herausforderungen sorgfältig abgewogen werden, um sicherzustellen, dass die Integrität des Sports gewahrt bleibt und gleichzeitig die Rechte und Privatsphäre der Sportler:innen und Betreuungspersonen geschützt werden.

Von der Couch zum Siegerpodest

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Daniel Westmattelmann, Universität Münster
Die Digitalisierung führt die Welt des Sports in eine neue Ära der virtuellen Wettbewerbe auf Mixed-Reality (MR) Sportplattformen. Die Plattformen ermöglichen es Athletinnen und Athleten, ortsunabhängig miteinander zu konkurrieren. Diese Transformation schafft zugängliche und flexible Wettkampfumgebungen, wirft jedoch Fragen nach der Glaubwürdigkeit und der emotionalen Bindung dieser virtuellen Sporterlebnisse auf. Die Herausforderung liegt darin, die Fairness und das Gemeinschaftserlebnis des Sports in einem digitalen Format zu erhalten.

Vom Rasen ins Netz

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Irmhild Plaetrich, Redakteurin IM+io, im Gespräch mit Tim Hollinger und Walter Thorn, SV Hellas 05 Bildstock
Noch bis 2016 wurden Spielermeldungen und Spielertransfers bei Amateur-Fußballvereinen per Post und/oder Fax durchgegeben. All das änderte sich mit der Einführung des DFB Net durch den Deutschen Fußballbund, dem auch die Landesverbände angeschlossen sind. Unterdessen werden Passanträge im DFB Net online beantragt und als digitale Dokumente inklusive Spielerfotos hinterlegt. Spielertransfers werden online gemeldet, ebenso wie die Spieler für ein Match und die Spielberichte im Nachgang. Beim SV Hellas 05 Bildstock konnte man die neuen Herausforderungen gut meistern, da man im Vorstand digital-affine Mitglieder hatte. Aber für 80 Prozent der Vereine im Saarland waren diese digitalen Anforderungen zunächst kaum oder gar nicht umzusetzen, weil weder das Know-how noch die technische Ausstattung vorhanden waren. Unterdessen profitieren aber alle Vereine von der neuen digitalen Effizienz.