KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Investition aus Liebe

Bunte Cartoon-Hände und Herzen

Im Gespräch mit Susanne Bregy, Phineo gAG
Impact Investing ermöglicht es Einzelpersonen und Unternehmen, ihre Investitionsbudgets für soziale sowie nachhaltige Ziele einzusetzen. Während in Ländern wie den USA und Großbritanien Impact Investing bereits auf große Resonanz trifft, fehlt im deutschsprachigen Raum meist die Erfahrung mit der Assetklasse. Doch auch in Deutschland wächst der Markt – und das vor allem durch das wachsende Verantwortungsbewusstsein junger, meist weiblicher Investor:innen.

„Erfolg kann nur die Unternehmung haben, die auch skaliert.“

Springende Frau in alter Fabrik

Im Gespräch mit Oliver Kuschel, Anthropia gGmbH
Mit der Impact Factory hat die Anthropia gGmbH ein einzigartiges Stipendium für Social Entrepreneurs ins Leben gerufen. Mehr als 200 Startups und circa 450 Gründer:innen mit dem Fokus auf Wirkungsorientierung haben das Programm der Innovationsschmiede inzwischen durchlaufen. Startups mit Impact sind im Trend!

Von Profit zu Purpose

Menschen unter einer bunten Wolke

Anette Fintz, ISOB
Früher galt das Unternehmenswachstum als Basis jeder Führungsphilosophie. Dies hat sich seit der Weltwirtschaftskrise 2008 geändert, und der Sinn tritt in den Vordergrund. Sinn-Orientierung in Unternehmen kann insbesondere im Kontext von Stakeholder-Ansprüchen eine große Bedeutung für die Führungsphilosophie übernehmen. Dabei sollte der Sinn nicht nur als Add-on verstanden werden, sondern als wichtiger Schlüssel, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Das Beispiel eines mittelständischen Logistikunternehmens zeigt, dass durch die Identifizierung eines klaren Sinn-Kerns das Unternehmen erfolgreich transformiert wurde.

Geprüft auf Herz und Impact!

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Alexander Brink, Markus Groß-Engelmann und Eva Schneider, concern GmbH
Die steigende Nachfrage nach Nachhaltigkeit und Klimaneutralität stellt Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Geschäftspraktiken anzupassen. Das erste Wirkungsrating Nachhaltigkeit von concern soll dabei helfen, Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette zu fördern und eine positive Wirkung zu erzielen. Es ist wirkungsorientiert, standardbasiert und kundenorientiert. Die Nachhaltigkeitsfaktoren basieren auf EU-Regelwerken und decken die Bereiche Umwelt, Soziales und Governance (ESG) ab.

Das Unmessbare messbar machen

Hand mit ausgezogenen Maßband

Ellen Goel und Dirk Werth, August-Wilhelm Scheer Institut
Die Auswirkungen des Tuns eines Unternehmens auf Gesellschaft und Umwelt werden zunehmend zu wichtigen Erfolgskriterien. Diese Auswirkungen messbar zu machen, ist daher von entscheidender Relevanz für das Erreichen nachhaltiger Entwicklungsziele. Die Wirkungsmessung (Impact Measurement) umfasst dabei die Identifizierung, Bewertung und Berichterstattung der Ergebnisse und Auswirkungen eines Unternehmens auf die Gesellschaft und/oder Umwelt.

Barfuß auf neuen Wegen

Waldweg

Im Gespräch mit Anna Yona, Wildling Shoes GmbH
Das Unternehmen Wildling Shoes hat eine ungewöhnliche Arbeits- und Unternehmenskultur und hat sich bewusst gegen klassische Wachstumsziele und Investor:innen entschieden. Stattdessen konzentrieren sie sich auf sinnvolle Tätigkeiten und die Schaffung positiver Werte, die der Gesellschaft zugutekommen. Sie wollen ein relevantes Produkt schaffen, welches Probleme löst und eine gute Beziehung entlang der Wertschöpfungskette aufbaut. Für die Gründerin ist die Unabhängigkeit des Unternehmens wichtig, um Entscheidungen im Sinne ihrer Werte treffen zu können

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Rakete Weltall

Jan-David Liebe, Roland Trill, Medical School Hamburg
Die Digitalisierung kann zu einer qualitativ hochwertigeren und effizienteren Gesundheitsversorgung beitragen. In Deutschland wurden jüngst eine Reihe von Gesetzes- und Förderprogrammen auf den Weg gebracht, die zusammengenommen einen Digitalisierungssprung hin zu einem vernetzten und lernenden Gesundheitssystem ermöglichen. Nun kommt es jedoch auf die richtige Umsetzung an. Digital Health Manager können hier eine wichtige Rolle übernehmen.

Datenpower macht Ionen schlauer

Batterien

Marcel Mutz, Dirk Werth, August-Wilhelm Scheer Institut
Das Projekt „Plattform für Batteriematerialdaten, -wissen und deren Verknüpfung“ (DigiBatMat) wird über das vom BMBF geförderte akademische Förderprogramm MaterialDigital begleitet. Das August-Wilhelm Scheer Institut arbeitet gemeinsam mit Partnern in diesem Vorhaben an der Verbesserung der Batteriezellproduktion. Die entwickelte Plattform für Batteriematerialdaten stellt eine innovative Lösung dar, um die Entwicklung und Transparenz von Batterien, deren Herstellung sowie die eingesetzten Materialien weiter voranzutreiben – ein Ansatz für steigende digitale Souveränität in der Branche.

Datenchaos ade

E-Government

Sandra van der Hulst, Hansestadt Lübeck und Christiane Wegner, MACH AG
Für die erfolgreiche Digitalisierung der Verwaltung mit E-Government- und Smart City-Angeboten, bei denen auch personenbezogene Daten gesammelt, ausgewertet und ausgetauscht werden, ist die digitale Souveränität von Bürgerinnen und Bürgern ein entscheidender Faktor. Um diesen Prozess und die Nutzung der digitalen Angebote zu unterstützen, arbeitet ein interdisziplinäres Projektteam an Lösungen, um Datenströme transparent darzustellen, Beteiligte zu informieren und damit die digitalen Verwaltungsangebote zu verbessern.

Wie luca aus der Krise hilft

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Patrick Hennig, neXenio
Als Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts ist neXenio das Unternehmen hinter der luca App. Sie soll in der Corona Pandemie eine schnelle und lückenlose Kontaktrückverfolgung im Austausch mit den Gesundheitsämtern über eine verschlüsselte und sichere Datenübermittlung ermöglichen. Dabei wird deutlich, dass bei der Optimierung der Anwendung noch Luft nach oben ist.