Titelbild Medizin Digital

Digitalisiert nicht gerührt

Joachim Haupt, Florian Kaiser, PharmAI GmbH
Algorithmen können neuen Medikamente schneller und kostengünstiger entwickeln als die bisherigen Testverfahren im Labor. Dabei nutzt die Software Informationen über Proteine im menschlichen Körper (Viren oder Krankheiten), um für jedes dieser Proteine einen virtuellen Fingerabdruck zu erstellen. Sie durchsucht die Datenbanken gezielt nach geeigneten Überlappungen. Die gewonnenen Informationen werden anschließend genutzt, um für ein sogenanntes Wirkstoffziel passende Wirkstoffe aus Millionen von chemischen Substanzen auszuwählen.

Digitale Zwillinge

Mein Zwilling geht für mich zum Arzt

Tobias Heimann, Siemens Healthineers 
Siemens Healthineers ist eines der größten Unternehmen im Bereich Medizintechnik und arbeitet stets an neuen Innovationen, wie dem digitalen Patientenzwilling. Die Umsetzung dieser Technologie ist höchst komplex und erfordert daher eine große Menge an Daten und Informationen. Zukünftig könnte diese Technologie die Medizinbranche revolutionieren und sowohl in der Prävention als auch in der Therapie eingesetzt werden. Bereits heute kann der digitale Zwilling dabei helfen, Behandlungen zu beschleunigen und präziser zu machen. Zwilling Menschenleben.

Lupe mit Schatz im Laptop

Mit KI Datenschätze heben

Wolfgang Faisst, ValueWorks.ai
Um sich in Zeiten rasanter technologischer Entwicklungen im Wettbewerb zu behaupten, müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle anpassen. Das Gebot der Stunde lautet, Mehrwert aus Daten zu schöpfen – und zwar gemeinsam mit Partnern. Nur selten verfügen Betriebe allein über die notwendigen Daten und Technologien, um datengetriebenen Geschäftsmodelle zu realisieren. Der Gastbeitrag zeigt, wie datenbasierte Wertschöpfungsnetzwerke funktionieren und welche Hürden sich für Konzerne und KMU in der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit stellen können.

Titelbild Hartung

Digitale Instandhaltung ist die Brücke zur Sicherheit

Hubert Naraniecki, Robert Hartung, Fabian Faltin, DiMaRB
Das Projekt „DiMaRB“ entwickelt ein neuartiges Konzept zur datenbasierten, digitalen Instandhaltung von Eisenbahnbrücken. Dabei werden als Grundlage Komponenten des Structural Health Monitoring (SHM) sowie des Building Information Modeling (BIM) in einer zentralen digitalen Plattform vereint. Mit der Verwendung wird eine zukunftsweisende, prädiktive Instandhaltung möglich, die auf Grundlage von Daten aus verschiedenen Quellen Zustandsprognosen für Infrastrukturbauwerke ermittelt, sodass die zukünftige Instandhaltung effizienter gestaltet werden kann.

Reederei Hartmann

Digital auf hoher See

Detlev Spierling, freier Journalist
Mit einem starken Netzwerk maritimer Spezialunternehmen und einer Flotte von mehr als 150 Schiffen gehört die Hartmann-Gruppe zu den führenden Reedereien weltweit. Das Unternehmensnetzwerk will schneller und flexibler auf wandelnde Kundenanforderungen reagieren und dafür seine internen Prozesse optimieren sowie die notwendigen IT-Systeme modernisieren. Dabei setzen die Schifffahrtsexperten auf die leistungsfähige Low Code-Entwicklungsplattform des niederländischen Anbieters Thinkwise Software.

Otter Spotter App

Auf digitaler Spurensuche

Sabine Schründer, Astrid Lipski, IP SYSCON GmbH
Die Kenntnis des Vorkommens von Arten und Lebensräumen ist wesentliche Grundlage für die planerische Arbeit im Naturschutz. WebGIS-gestützte Erfassungssysteme effektivieren die dafür notwendige Geländearbeit im ehrenamtlichen wie im hauptamtlichen Naturschutz. Das angeführte Beispiel eMapper macht deutlich, wie breit die Anwendungsmöglichkeiten sind: Sie reichen von öffentlichkeitswirksamen Katastern über Fachanwendungen für Erfassung und Monitoring bis hin zu Citizen Science.