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Künstliche Intelligenz – Zukunftsbilder für Wirtschaft und Gesellschaft

Die technologischen Voraussetzungen der digitalen Transformation setzen das Thema Künstliche Intelligenz mittlerweile in ein neues Licht: Zahlreiche Branchen widmen sich heute dem Maschinellen Lernen als Teil ihrer Unternehmensstrategie, um ihre Prozesse und Produkte zu optimieren. International ist das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz seit 30 Jahren die Speerspitze dieser Entwicklung. Zum Jubiläum hat die Redaktion der IM+io den aktuellen Forschungsstand des DFKI sowie zukunftsweisende Perspektiven auf das Thema Künstliche Intelligenz aus Wissenschaft und Wirtschaft in diesem Heft zusammengetragen.

Künstliche Intelligenz (KI) meint die Digitalisierung menschlicher Wissensfähigkeiten. KI ist der Versuch, Leistungen, für die der Mensch Intelligenz benötigt, auch durch Computer erbringen zu lassen. Ziel ist es, intelligentes Verhalten auf Computern abzubilden, um damit dem Menschen physische oder kognitive Assistenzfunktionen anbieten zu können. (DFKI 2018)

  • „Wir müssen immer die Interaktion mit dem Menschen im Blick haben!“ – Wolfgang Wahlster,
    Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und August-Wilhelm Scheer, AWS-Institut für digitale Produkte und Prozesse
  • „Digitalisierung verläuft exponentiell – wer am Anfang nicht mitkommt, der muss später einen umso steileren Weg gehen“ – Achim Berg, Bitkom e.V.
  • „Wir werden mit KI Maschinen überwachen, steuern und das Verhalten von Robotern an die Umgebung anpassen“ – Frank Melzer, Festo und Tanja Krüger, Resolto Informatik
  • „Künstliche Intelligenz: Henne oder Ei? Wie eine Implementierung im Unternehmen gelingen kann“ – Heinrich Arnold, Detecon
  • „KI und das Primat des Wahrscheinlichen“ – Dirk Werth, Chefredakteur IM+io
  • Der Arzt als App: „Die Künstliche Intelligenz lernt mit jedem Nutzerkontakt dazu“ – Daniel Nathrath Gründer und CEO des Start-up Unternehmens Ada Health
  • „Schneller parken – mit Künstlicher Intelligenz und Schwarmwissen“ – Julian Glaab, Mitglied
    des Gründerteams von AIPARK
  • „Smarte Farmen – Wenn Künstliche Intelligenz bei Saat und Ernte hilft“ – Wolfgang Maaß, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • „Bessere Gesundheitsversorgung durch intelligente Datennutzung – KI reduziert Aufwand in der Radiologie und schafft mehr Patientennähe“ – Jörg Aumüller, Siemens Healthineers
  • „Mit KI gegen Produktfehler – die Zukunft der Qualitätssicherung“ – Oliver Nalbach, Christian Linn, Dirk Werth, AWS-Institut für digitale Produkte und Prozesse
  • „Schnittstellen für eine menschenzentrierte Produktionsarbeit – Künstliche Intelligenz in der Smarten Fabrik“ – Martin Ruskowski, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • „Vom Lager bis zum Kunden: Wie kluge Algorithmen den Handel verändern“ – Jens Scholz, CEO, prudsys AG
  • „Perspektiven von Robotik und KI: Roboter sind Treiber für den nächsten Schritt in der Künstlichen Intelligenz“ – Frank Kirchner, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • „Die lehrende KI: Eine Entlastung für Lehrkräfte und individuellere Betreuung für Schüler und Studenten“ – Franz Steinberger, Jan Ullmann, Lernhandwerk.de
  • „Assistenz, Wissensdienste und Künstliche Intelligenz in der Smart Production“ – Christoph Igel, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • „Roboter im Hörsaal: Wie KI in der Hochschullehre eingesetzt wird“ – Jürgen Handke, Katharina Weber, Philipps-Universität Marburg
  • „Sichere KI für die Welt von morgen: Deep Learning, synthetische Daten und virtuelle Tests für Autonome Systeme“ – Philipp Slusallek, Christian Müller, Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Forschungsbereich ASR
  • „Telkos profitieren schon heute von Künstlicher Intelligenz: Wie dank Chatbots die Telekommunikation revolutioniert wird“ – Frank Wisselink, Nikolai Nölle, Dominik Schneider, Detecon
  • „Lernende Systeme in Smart Cities: Kann KI Städte besser machen?“ – Lutz Heuser, Stefan Radomski, Urban Software Institute GmbH
  • „Kunst, KI und die Frage der Ethik“ – Franziska Nori Direktorin des Frankfurter Kunstvereins
  • „Artificially Intelligent Consulting – Wie Beratung mit KI-Komponenten automatisiert werden kann“ – Georg Wittenburg, Geschäftsführer / CEO, Inspirient GmbH
  • „EIT Digital – Artifi cial Intelligence made in Europe“ – Christian Sckerl, Director EIT Digital Germany
  • „Das Ende von Antragsformularen? Die Blockchain hält Einzug in die öffentliche Verwaltung“ – Isabella Groegor-Cechowicz, Holger Tallowitz, SAP SE
  • „Die neue Rolle des Vertriebs in der Produktentwicklung der Industrie 4.0“ – Roland Helm, Universität Regensburg, Markus Koch, TÜV Süd Product Service GmbH
  • „Rock meets Classic“ beim PM Forum 2018
  • Präsidentenwechsel acatech: Für den Botschafter und Pionier der „Industrie 4.0“ endet eine Ära

Die Welt wird durch Künstliche Intelligenz zur Wahrscheinlichkeitsformel, schreibt IM+io-Chefredakteur Dr. Dirk Werth in seiner Kolumne „MehrWerth“. Was einst Science-Fiction war, wird heute dank der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche nicht nur denkbar, sondern Realität. Wie aber wird diese aussehen? Ist die Zukunft mit KI eine, in der Menschen nur noch innerhalb der probabilistischen Parameter entscheiden? Trotz hehrer Absichten impliziert die konsequente Verwendung der KI eine Welt, die vorselektiert ist, das Prinzip des Wahrscheinlichen wird zum Primat der Wirschaft, ja der Gesellschaft. Ist dies wünschenswert? Der Evolutionsprozess, an dessen Rand wir durch maschinelles Lernen stehen, kann in mehrere Richtungen verlaufen.

Highlights

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Schlüssel zu neuen Kunden oder Weg in die Abhängigkeit?

Seit den 1990er Jahren gaben Ideen wie Ebay oder Myspace den Startschuss zur Plattformökonomie. Mittlerweile haben Plattformlösungen zahlreiche Branchen erobert und sind im Begriff, diese zu transformieren, Industrie und Dienstleistungsbranche setzen verstärkt auf Matchmaking oder technologische Frameworks. Der Trend ist ungebrochen, doch noch immer bleiben vor allem im Mittelstand viele Fragen. Wie werde ich zum Plattformunternehmen im Schatten von großen Wettbewerbern? Welche Lösungen sind individuell möglich, welche Angebote können Wissenschaft und die innovative Wirtschaft machen, um darüber neue Geschäftsmodelle und neue Kunden zu generieren? Führt die Übernahme einer Plattformtechnologie, die Teilnahme an der Plattformökonomie in eine wirtschaftliche Abhängigkeit?  Ist es angesichts von disruptiven Innovationen wie der Blockchain sinnvoll, jetzt noch auf den Zug aufzuspringen? In unserer kommenden Ausgabe, die am 1. Dezember erscheint, werfen wir einen Blick auf den künftigen Einfluss der Plattform.

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Heft 4|2017

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