Monster Handy

Stromfresser Internet

Julian Maximilian Mayer, diconium strategy GmbH
Zum einen geht es darum, digitale Technologien und Prozesse so zu optimieren, dass sie auch ökologisch möglichst energieffizient (bspw. durch Green Coding) sind und zu keinen sozialen Benachteiligungen (bspw. KI Ethik-Richtlinien) führen. Zum anderen gilt es die Möglichkeiten der Digitalisierung für die richtigen Dinge einzusetzen, also einen positiven Mehrwert durch bspw. neue nachhaltige Geschäftsmodelle zu schaffen.

Chaos orange

Vorbild Natur

Thomas Bauernhansl
Die biologische Transformation der industriellen Wertschöpfung wendet systematisch Wissen über die Natur und die Biologie in der Technik an. Die zunehmende technische Nutzung von Materialien, Strukturen und Prozessen aus der belebten Natur macht eine nachhaltige Produktionsweise mit innovativen Technologien möglich. Die angestrebte technologiebasierte Bedarfswirtschaft entsteht durch das Zusammenwachsen wesentlicher Schlüsseltechnologien aus den Disziplinen Biologie, Produktionstechnik und Datenverarbeitung.

Drohne in Feld

Rebe Digital

Hannes Mollenhauer, Martin Schieck, Silvia Krug, Valentin Knitsch, Forschungsprojekt EXPRESS
Die Digitalisierung von Prozessen und die modellbasierte Auswertung von Sensordaten kann Winzerinnen und Winzern dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, um sich an die Änderung des Klimas sowie die Verfügbarkeit und den Bedarf von Wasser anzupassen. Das Experimentierfeld zur datengetriebenen Vernetzung und Digitalisierung in der Landwirtschaft (EXPRESS) demonstriert zusammen mit Landwirtinnen und Landwirten einen modularen Ansatz für kurz- und langfristige Entscheidungsunterstützung im Weinbau. Gemeinsam mit den Betrieben werden diese Ansätze von Forschenden einem Praxistest unterzogen.
Die Förderung des Vorhabens EXPRESS erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Tastatur grün

Computer werden grün

Volker Lindenstruth, Frankfurt Institute for Advanced Studies, Goethe-Universität
Green-IT besteht aus drei Hauptaspekten: Rechenzentren, Computerarchitektur und Softwarearchitektur. Während der mittlere Energieaufwand von Rechenzentren in Deutschland bei 60 Prozent liegt, ist eine Reduktion auf weniger als 10 Prozent ohne Einschränkungen der IT-Hardware möglich. Besonders bei numerischen Anwendungen sind Graphikprozessoren für effizientes Rechnen und Vektorisierung essenziell. Die Multi- und Manycore Architektur von Servern erfordert möglichst massiv parallele, vektorisierte Algorithmen.

Eröffnung Center for Digital GreenTech

Feierliche Eröffnung des Center for Digital GreenTech

Lisa, Christl August-Wilhelm Scheer Institut
Das August-Wilhelm Scheer Institut hat seinen ersten neuen Standort, – das neue „Center for Digital Green Tech“ – eröffnet. Das neue Innovationszentrum wird sich ab sofort mit den Herausforderungen einer digitalen Kreislaufwirtschaft beschäftigen. Bei der feierlichen Eröffnung am 15.11.2021 waren neben dem Gründer und Geschäftsführer Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer auch der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler, Regional- und Bundespolitiker sowie Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft vor Ort.

Batterien

Datenpower macht Ionen schlauer

Marcel Mutz, Dirk Werth, August-Wilhelm Scheer Institut
Das Projekt „Plattform für Batteriematerialdaten, -wissen und deren Verknüpfung“ (DigiBatMat) wird über das vom BMBF geförderte akademische Förderprogramm MaterialDigital begleitet. Das August-Wilhelm Scheer Institut arbeitet gemeinsam mit Partnern in diesem Vorhaben an der Verbesserung der Batteriezellproduktion. Die entwickelte Plattform für Batteriematerialdaten stellt eine innovative Lösung dar, um die Entwicklung und Transparenz von Batterien, deren Herstellung sowie die eingesetzten Materialien weiter voranzutreiben – ein Ansatz für steigende digitale Souveränität in der Branche.