Bildungsraumschiff Digitale Schule

Warum das Bildungsraumschiff (noch) nicht abhebt

Lernende, die über kein ausreichendes analoges Fundament im Lesen, Schreiben und Rechnen verfügen, können von digitalen Mitteln nur wenig profitieren. Wer sich von der Digitalisierung Impulse für Schulreformen erhofft, muss deshalb auch in der analogen Welt offen sein für Veränderungen. Die Bildungsgewerkschaft GEW plädiert daher für offene Lernformen, differenziertere Lernangebote und eine deutlich größere Unterstützung der Schulen.

Software muss nicht fliegen

Der Schaden, den fehlgeleitete SoftwareEvaluationen in Unternehmen, Organisationen und ganzen Volkswirtschaften anrichten, ist groß. Erheblichen Anteil daran haben Studien und Rankings, die an den Bedürfnissen der Anwender vorbeizielen und die Softwarehersteller dazu animieren, die Prioritäten falsch zu setzen. Die Softwareindustrie und die Anwender dürfen sich davon nicht beirren lassen. Sie müssen sich – radikal – am Anwendernutzen orientieren.

Roboter im Unterricht

Digitale Bildung ist Kompetenzvermittlung, und Kompetenzen sind immer individuell zu sehen, weil jeder Schüler das Wissen anders aufnimmt und verarbeitet. Die Bildung der Zukunft muss den Schüler vom Lern-Konsumenten zum Produzenten zu machen. Das Bauen von einfachen Robotern im Unterricht oder in der Projektarbeit ermöglicht es den Schülern, sich je nach individueller Neigung einzubringen und unterschiedliche Kompetenzen wie Wissen, Fähigkeit, Verstehen, Können, Handeln, Erfahrung und Motivation in einem hochaktuellen Thema wie der Robotik zu entwickeln.

Nachhaltige Lernerlebnisse

Nur wenn Lerninhalte handlungsorientiert, praktisch einsetzbar und emotional erfahrbar sind, erreichen sie die Mitarbeiter und sorgen für nachhaltigen Lernerfolg. Die Konzeption effizienter Lernerlebnisse in unternehmensspezifischen Lernanwendungen erfordert also ein breites Spektrum an Kompetenzen. Als E-Learning-Agentur bietet Mauth.CC eine Methodik, um aus dem Wissen über Prozesse, Produkte und Systeme eines Unternehmens verständliche Lerneinheiten zu entwickeln. Anhand von drei Kundenbeispielen werden die Potenziale individueller Lernanwendungen veranschaulicht.

Überall und jederzeit

Die Corona-Zeit hat uns eins beim Thema Schule besonders gelehrt: Lernen muss zeit- und ortsunabhängig möglich sein. Der digitale Unterricht wurde Anfang 2020 in Deutschland plötzlich zum Notbehelf in der Krise. Für Stephan Bayer, Gründer der Online-Lernplattform sofatutor, stellen digitale Lerninhalte eine wichtige Ergänzung dar – nicht nur im Fernunterricht, sondern auch in der Präsenzphase: Sie sind die Grundelemente einer Schule, bei der individuelle und projektorientierte Unterrichtsmethoden mehr denn je im Fokus stehen.