KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Mehr Digitalisierung wagen!

Titelbild oelmann

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Mehr Digitalisierung wagen!“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630507309581{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Die Wasserwirtschaft auf dem Weg in die Zukunft“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630656268850{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Mark Oelmann, Hochschule Ruhr West, Christoph Czichy, Hochschule Ruhr West, MOcons GmbH & Co. KG[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630066423491{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Digitalisierung macht auch vor der Wasserwirtschaft nicht Halt, wohin die Reise geht, ist jedoch noch weitgehend unbeantwortet. Daher hat Prof. Dr. Mark Oelmann mit seinem Team ca. 190 Wasserver- & Abwasserentsorger für den „1. HRW-Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft“ befragt. Das Ergebnis: Unternehmen haben einen beachtlichen Weg zurückgelegt, zur Erreichung nächster Etappenziele besteht gleichwohl Nachholbedarf. Der Index soll Mut und Lust machen, sich den Möglichkeiten zuzuwenden. Hierzu gehören zum Beispiel maschinelles Lernen, dynamische Preismodelle oder Unternehmenskultur & Digitalisierung.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Wie sämtliche andere Branchen beschäftigt sich auch die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung mit der Frage, wie sie Möglichkeiten der Digitalisierung Mehrwert stiftend einsetzen könnte. Zur Bestimmung des Status Quo hat Wasserökonomik-Professor Dr. Mark Oelmann von der Hochschule Ruhr West mit seinem Team den „1. HRW-Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft“ entwickelt. Dieser soll insbesondere den vielen kleineren und mittleren Unternehmen Mut und Lust machen, Digitalisierung zu wagen. Er ist kostenfrei abrufbar und kann auch unter Nutzung digitaler Reifegradmodelle den Startpunkt für die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie darstellen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Digitalisierung – kaum ein Begriff wird derzeit so häufig verwendet und gleichzeitig so unterschiedlich interpretiert. Dadurch entsteht für viele Entscheider und Mitarbeiter in Unternehmen das diffuse Gefühl, dass nichts bleibt, wie es ist. Von dieser latenten Unsicherheit bleibt auch die Wasserwirtschaft nicht verschont. Ihr stellt sich als Garant für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung deshalb die Frage, welche Digitalisierungsversprechen wirklich tragfähig und langfristig für die Branche und einzelne Unternehmen von Bedeutung sind. Und so ist auch die Frage, wohin die digitale Reise in der Wasserwirtschaft führt, bisher noch weitgehend unbeantwortet.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Ein Digitalisierungsindex soll Klarheit schaffen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Genau an dieser Stelle haben Prof. Dr. Mark Oelmann (Professor für Wasser- und Energieökonomik an der Hochschule Ruhr West, Mülheim an der Ruhr) und sein Team mit Unterstützung der MOcons GmbH & Co. KG sowie des IWW Zentrums Wasser und in Partnerschaft mit den wasserwirtschaftlichen Verbänden DVGW, VKU und BDEW angesetzt und den „1. HRW-Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft“ veröffentlicht [1]. Er soll Aufschluss darüber geben, wo die Branche steht, wo die Herausforderungen liegen, welche Trends sich bereits als sinnvoll erwiesen haben und welche weiteren Entwicklungen zu einer ganzheitlichen Digitalisierung führen. Der Digitalisierungsindex verfolgt drei Ziele:

  1. Er soll der Branche als Orientierungsmaßstab für die digitale Entwicklung dienen, indem zentrale Facetten der Digitalisierung im Kontext betrachtet werden.
  2. Durch eine strukturierte Auseinandersetzung mit diesem vielschichtigen Thema soll er Unternehmen unterstützen und ihnen zugleich die Gelegenheit bieten, sich mit anderen zu vergleichen. Der Digitalisierungsindex soll Mut und Lust machen, sich mit dem eigenen Stand der Digitalisierung auseinanderzusetzen und Anknüpfungspunkte zu suchen, wie die weitere Entwicklung sinnhaft und strukturiert gestaltet werden könnte.
  3. Vor allem aber soll er als „Schaufenster nach außen“ fungieren, um die Vielfalt der Ansätze zu dokumentieren, die die Branche verfolgt. Dadurch wird politischen Entscheidungsträgern, Aufsichtsorganen, (Umwelt-) Verbänden und Behörden das Signal übermittelt, dass die Wasserwirtschaft das Potential der Digitalisierung nutzt, um aktuelle Herausforderungen effizient zu bewältigen.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“27502″ img_size=“full“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Methodik und Interviewpartner“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Der Digitalisierungsindex basiert auf der Annahme, dass Digitalisierung weit mehr ist als eine bloße Technologie-Einführung. Vielmehr erfolgt eine ganzheitliche Transformation, die sich nicht auf die IT-Systeme beschränkt, sondern alle Unternehmensbereiche betrifft. Daher wurden vier sog. Gestaltungsfelder betrachtet (Ressourcen, Informationssysteme, Organisation und Kultur) und ihnen 15 Kriterien der Digitalisierung zugeordnet. Mit ca. 190 Wasserversorgern und Abwasserentsorgern aus der gesamten Bundesrepublik wurden jeweils rund 45-minütige Telefoninterviews geführt. Dabei wurden die in Abbildung 1 dargestellten 15 Kriterien anhand entsprechender Fragen mit den Teilnehmern für jeweils eine von ihnen gewählte Wertschöpfungsstufe (z. B. Wasserproduktion oder Wassernetze) diskutiert.

Zur Auswertung der Interviews wurde auf den Ansatz des „Reifegradmodells für eine Wasserversorgung 4.0“ [2] zurückgegriffen und mit Hilfe von sechs Reifegradstufen die digitale Bandbreite beschrieben – von der Nutzung von IT-Systemen (1. Stufe „Computerisierung“) bis hin zum Einsatz autonom reagierender und selbstlernender Systeme (6. Stufe „Adaptierbarkeit“).

Auf Basis der Antworten erfolgte für jedes Kriterium eine Reifegradeinschätzung gemäß der in Abbildung 2 genannten Stufen 1 bis 6. Von zentraler Bedeutung ist, dass Digitalisierung keinen Selbstzweck darstellt und eine höhere Reifegradstufe deshalb nicht für jedes Unternehmen stets das beste Ergebnis darstellen muss. Ein Abwarten und ein dann reflektiertes Übernehmen bereits etablierter Konzepte und Ansätze mag im Einzelfall rational und effizient sein.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Zentrale Erkenntnisse des Digitalisierungsindex“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Die mittleren Reifegrade liegen in den vier Gestaltungsfeldern über alle befragten Wasserversorger zwischen 2,6 und 3,2. Dabei wird deutlich, dass die Unternehmen tendenziell bei den beiden technischen Gestaltungsfeldern Ressourcen und Informationssysteme weiter vorangeschritten sind als bei ihrem organisatorischen bzw. kulturellen Pendant. Gleichzeitig offenbaren die Auswertungen, dass die Unternehmen der Wasserwirtschaft in vielerlei Hinsicht einen beachtlichen Weg auf dem Pfad der Digitalisierung zurückgelegt und vielfältiges Digitalisierungsengagement gezeigt haben. In einigen Bereichen besteht gleichwohl Nachholbedarf, um die nächsten Etappenziele zu erreichen. Hierbei soll der Digitalisierungsindex helfen und Mut und Lust machen, Digitalisierung zu wagen.

Interessant ist daneben, dass einzelne Unternehmen beachtliche Werte in einem Gestaltungsfeld erreichen, gleichzeitig jedoch nur sehr unterdurchschnittliche Werte in einem anderen erzielen. Auf der individuellen Ebene ist daher häufiger zu konstatieren, dass ein Unternehmen – würde es sich nur gleichmäßiger über alle Gestaltungsfelder hinweg entwickeln – vergleichsweise einfach und zügig erhebliche Verbesserungen erzielen könnte.
Tendenziell schneiden relativ größere Unternehmen relativ besser ab. Gleichzeitig ist aber auch festzustellen, dass insbesondere kleine Unternehmen enorme Bandbreiten bei den Reifegradausprägungen aufweisen. Einem ambitionierten Geschäftsführer kann es offenbar gelingen, seine relativ kleinere Belegschaft sehr viel schneller zu mobilisieren und auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören.

Abgerundet wird der Digitalisierungsindex durch Best-Practices befragter Unternehmen, Gastbeiträge und einen Ausblick zu zentralen Entwicklungsfeldern der Branche. Im Hinblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen werden im Folgenden vier Bereiche näher beschrieben, die im Lichte der Befragungsergebnisse als lohnend erscheinen und bei denen MOcons mit seiner Expertise tätig ist.[/vc_column_text][vc_single_image image=“27503″ img_size=“full“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Reifegradmodell-Workshop zur Bestimmung des digitalen Status quo“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Der Digitalisierungsindex basiert auf dem „Reifegradmodell für eine Wasserversorgung 4.0“. Das Modell unterstützt Wasserversorger und Abwasserentsorger bei der Bestimmung ihres digitalen Entwicklungsstands. Hierzu werden in zweitägigen Workshops alle Wertschöpfungsstufen eines Unternehmens anhand von 36 Kriterien systematisch aus digitaler Sicht durchleuchtet. Die Analyse ermöglicht die Beantwortung folgender strategischer Fragen:

  • Wo stehen wir als Unternehmen/Abteilung im Hinblick auf Digitalisierung?
  • Welche digitalen Entwicklungsmöglichkeiten bestehen?
  • Wo wollen wir hin und was ist für uns in unserem Kontext nutzbringend?

Die Rückmeldungen aus der Reifegradmodell-Anwendung und den Telefoninterviews zum Digitalisierungsindex zeigen: Viele Unternehmen haben bereits erfolgreich Digitalisierungsprojekte durchgeführt, häufig mangelt es jedoch an einem abgestimmten Vorgehen. Hier setzen die Reifegradmodell-Workshops an, indem sie den Entwicklungsstand und möglichen -pfad strukturiert aufzeigen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Maschinelles Lernen in der Wasserwirtschaft“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Maschinelles Lernen erlaubt es, Zusammenhänge direkt aus Daten zu extrahieren, ohne wie bisher den Menschen als regelgebende Instanz zu benötigen. Einsatzfelder für maschinelle Lernverfahren in der Wasserwirtschaft bestehen vor allem in Bereichen, die einem wiederkehrenden (aber durchaus komplizierten) Schema folgen und für die eine gute Datenbasis in Bezug auf Qualität und Quantität vorliegt.

MOcons unterstützt Unternehmen dabei in zweierlei Hinsicht: Zum einen bei der Datenvalidierung und -plausibilisierung mit dem Ziel, vorhandene Datenbestände so aufzubereiten, dass sie in (manuellen odermaschinellen) Entscheidungsprozessen verwendet werden können. Zum anderen bei der Erstellung von datengetriebenen Prognosen für Anwendungen im technischen und kaufmännischen Bereich. Dabei wird die Entscheidungsfindung neben Einbeziehung des aktuellen Zustandes insbesondere auch auf den erwarteten Zukunftszustand erweitert, um versorgungs-, kosten- und nachhaltigkeitsoptimale Entscheidungen zu treffen.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Dynamische Preismodelle als Antwort auf den Klimawandel“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Ein und dasselbe Digitalisierungsprojekt mag in einem Unternehmen erfolgreich sein, in einem anderen hingegen nicht. Häufig liegt der Grund hierfür in der Unternehmenskultur, die sich im Ausgangszustand fundamental unterscheiden mag. Unternehmen sind daher gut beraten, sich zunächst mit ihrer Unternehmenskultur auseinanderzusetzen. Diese Kenntnis hilft, Digitalisierungsprojekte so zu konzipieren, dass sie die Stärken der jeweiligen Kultur bestmöglich nutzen und inhärente Schwächen zu umgehen versuchen. Die Kenntnis der aktuellen Unternehmenskultur kann gleichzeitig als Startpunkt dienen, um die eigene Kultur sinnhaft weiterzuentwickeln und möglicherweise auch einfacher neue, junge oder andersdenkende Mitarbeiter nachhaltig zu integrieren.

Eine genaue Ausgestaltung und Abfolge von Maßnahmen bedarf einer intensiven und gemeinschaftlichen Betrachtung. MOcons bietet hier als Partner Unterstützung bei der Bestimmung des Status quo der Unternehmenskultur sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen auf Basis unternehmensspezifischer Stärken und Schwächen und unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Unternehmenskultur und Digitalisierung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Ein und dasselbe Digitalisierungsprojekt mag in einem Unternehmen erfolgreich sein, in einem anderen hingegen nicht. Häufig liegt der Grund hierfür in der Unternehmenskultur, die sich im Ausgangszustand fundamental unterscheiden mag. Unternehmen sind daher gut beraten, sich zunächst mit ihrer Unternehmenskultur auseinanderzusetzen. Diese Kenntnis hilft, Digitalisierungsprojekte so zu konzipieren, dass sie die Stärken der jeweiligen Kultur bestmöglich nutzen und inhärente Schwächen zu umgehen versuchen. Die Kenntnis der aktuellen Unternehmenskultur kann gleichzeitig als Startpunkt dienen, um die eigene Kultur sinnhaft weiterzuentwickeln und möglicherweise auch einfacher neue, junge oder andersdenkende Mitarbeiter nachhaltig zu integrieren.

Eine genaue Ausgestaltung und Abfolge von Maßnahmen bedarf einer intensiven und gemeinschaftlichen Betrachtung. MOcons bietet hier als Partner Unterstützung bei der Bestimmung des Status quo der Unternehmenskultur sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen auf Basis unternehmensspezifischer Stärken und Schwächen und unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken.

 

(Bildquelle: AdobeStock | 235410407 | Kalyakan)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Flerngroesse-eins%2F|title:Lerngr%C3%B6sse%20Eins“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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