KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Künstliche Intelligenz, soziale Diskriminierung

Bath Web 1

Corinna Bath, Koordinations- und Forschungsstelle Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW
Ansätze aus der Geschlechterforschung wie der Datenfeminismus und die Gestaltungsgerechtigkeit ergänzen die aus technischen Bereichen heraus entwickelten Interventionen, die Diskriminierung vermeiden sollen. Indem sie Machtverhältnisse berücksichtigen, verschieben sich Problemverständnisse und Begriffe. KI-Manifestos, afrikanische beziehungsweise neomaterialistische Ethiken und die partizipative Zusammenarbeit mit marginalisierten Gruppen bieten Inspirationen, um Daten und Modelle in der KI neu zu denken und zu implementieren.

Guarding Justice in the AI Era

Schellekens WEB 1

Bart Schellekens, Data and Technology Lawyer, Dutch National Government
Bart Schellekens, a data and technology lawyer, explores the evolving role of artificial intelligence (AI) in the legal field. He addresses the misconceptions surrounding AI‘s capabilities, highlighting that while AI offers significant potential for automating routine legal tasks, its limitations and biases must be acknowledged. Schellekens discusses the use of AI in the Dutch public sector, emphasizing the need for transparency and accountability, particularly when dealing with sensitive data. He underscores the importance of balancing technological innovation with ethical standards.

Sketching the Future

Maris Web 1

Simon Maris, KINDLAB Campus Gestaltung der Hochschule Trier
Im Rahmen des Verbundprojektes KITeGG erforscht das KINDLAB am Campus Gestaltung der Hochschule Trier die Integration von KI in die Gestaltungslehre sowie die Potenziale für nachhaltige Innovationen und Zukünfte. Mit transdisziplinären Angeboten für eine Vielzahl von Gestaltungsdisziplinen werden Hintergrundwissen und gestalterische Einsatzmöglichkeiten durch praktische Anwendung vermittelt und die kritische Auseinandersetzung gefördert. Das Labor erforscht die Rolle von KI als Material und Werkzeug in der Gestaltung, beleuchtet die Komplexität und den Kontext des Entwurfsprozesses, diskutiert ethische Fragen und zeigt Perspektiven für die Weiterentwicklung der Gestaltungsausbildung auf.

Der schmale Grat zwischen Innovation und Halluzination

Adobe Stock mit Prompt WEB 1

Laura Bies, Oliver Müller, Tim Grundtner und Dirk Werth, August-Wilhelm Scheer Institut
Die ordnungsgemäße Nutzung von LLMs kann die Innovationskraft eines Unternehmens erheblich steigern. Es ist jedoch wichtig, sich der Schwächen und Risiken von LLMs bewusst zu sein. Denn die Entwicklung und Regulierung generativer KI steckt noch in den Anfängen, und die Zukunft verspricht spannende Möglichkeiten für Unternehmen und Einzelpersonen.

Baustein KI

Gerhard Website 1

Detlef Gerhard, Timo Köring und Matthias Neges, Ruhr-Universität Bochum
Modellbasiertes Systems Engineering (MBSE) ist unerlässlich, um die zunehmende Komplexität in der Produktentwicklung zu bewältigen. MBSE ersetzt herkömmliche, dokumentbasierte Ansätze und ermöglicht eine klare, strukturierte Handhabung umfangreicher Produktinformationen. Künstliche Intelligenz (KI) beeinflusst diesen Prozess zunehmend, indem sie durch automatisierte Datenanalysen und Mustererkennung die Effizienz steigert und innovative Lösungen fördert. Gemeinsam bieten MBSE und KI eine leistungsstarke Basis für das moderne Engineering.

Rechnende Häuser

Evans Website 1

Jerome Evans, firstcolo GmbH
Rechenzentren sind entscheidend für die Entwicklung von Smart Citys, da sie große Datenmengen verarbeiten, die zur Optimierung städtischer Prozesse genutzt werden. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz rücken dabei immer mehr in den Fokus. Unterstützt durch Modernisierungen, Abwärmenutzung und politische Maßnahmen sind Betreiber in der Lage, die Potenziale zu erkennen und hervorzuheben und eine Veränderung als strategischen Vorteil zu nutzen.

KI in der Kreativbranche

kakoii Website 1

Stefan Mannes, kakoii Berlin/Tokyo
KI-Tools wie ChatGPT und Dall-E haben die Kreativbranche revolutioniert, doch nach anfänglicher Euphorie bei den Unternehmer:innen und Ängsten bei Kreativarbeitnehmer:innen werden die Herausforderungen sichtbar. Steigt die Content-Produktion, führt sie zur Content-Inflation und zu einem Dead Internet. Der Mensch und seine Kreativität könnten also in naher Zukunft gefragter sein denn je. Wie also könnte eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI aussehen? Der Versuch einer Prognose.

Wo die KI ein Zuhause findet

IPAI Website 1

Im Gespräch mit Tim Roder, IPAI
Der IPAI Campus will dazu beitragen Unternehmen und Expert:innen zu vernetzen, um KI-Technologien in Geschäftmodelle zu integrieren und Innovationen zu fördern. Von ihrem Standort in Heilbronn aus strebt das IPAI an zum Global Home of Human AI zu werden und Menschen zusammen an einen Ort zu bringen, um gemeinsam eine werteorientierte KI-Anwendung zu fördern.

Kunst ohne Kreative?

Kunitz Website 1

Stefan Kunitz, Fides Technology
Die rasante Entwicklung generativer KI revolutioniert die Kreativwirtschaft, bringt jedoch auch rechtliche Herausforderungen mit sich. Besonders das Urheberrecht steht im Fokus, wenn es um die Nutzung und das Training dieser Technologien geht.

Naive Intelligenz

Endres Website 1

Im Gespräch mit Christoph Endres, sequire technology GmbH
Sprachmodelle wie ChatGPT sind faszinierende Technologien, die unser tägliches Leben beeinflussen, aber auch erhebliche Sicherheitsrisiken bergen. Diese Modelle, die ihr Wissen ausschließlich aus Dokumenten beziehen, sind leicht manipulierbar. Angriffe können durch versteckte Informationen und Anweisungen in Webseiten und Dokumenten erfolgen, wodurch das Verhalten der Modelle unbemerkt geändert wird. Dr. Christoph Endres hat mit seinen Kollegen Schwachstellen verschiedener Sprachmodelle entdeckt und konnte diese erfolgreich ausnutzen. Endres betont die Wichtigkeit, ein Bewusstsein für die Risiken zu schaffen und fordert mehr Sorgfalt im Umgang mit KI. Seine Botschaft ist klar: Sprachmodelle sind eine mächtige Technologie, die sowohl große Vorteile als auch erhebliche Risiken mit sich bringt.