Wolkig mit Aussicht auf Lösungen

Sebastian Floerecke und Franz Lehner, Universität Passau
Die Cloud-Service-Beschreibungen auf den Internetseiten der Anbietenden reichen vielfach nicht aus, damit Nachfragende unmittelbar, ohne persönliche Interaktion einen Service-Request erstellen können. Der primäre Zweck der Service-Beschreibung besteht häufig darin, das Interesse potenzieller Kund:innen zu wecken und diese dazu zu bewegen, Kontakt mit dem Anbietenden aufzunehmen. Dabei spielen Cross- und Upselling-Überlegungen eine gewichtige Rolle. Ein reiner Self-Service-Vertrieb lässt sich mit den durchschnittlichen Service-Beschreibungen derzeit nicht umsetzen. Dafür wäre ein Wechsel zu einem faktenbasierten Beschreibungsansatz, die möglichst umfassende und transparente Beschreibung eines Service anhand von Attribut-Wert-Paaren, erforderlich.
Lernkultur

Im Gespräch mit ChatGPT, Open AI
Ein Vorreiter in Sachen Weiterbildung ist Schweden. Während das skandinavische Land auf lebenslanges Lernen als kulturelle Norm und eine Vielzahl an Weiterbildungsprogrammen setzt, muss Deutschland insbesondere an seiner Flexibilität arbeiten und Chancen schneller ergreifen, so die Einschätzung des Lernexperten ChatGPT. Der Einsatz von KI kann hier Abhilfe schaffen und zukünftig für eine Effizienzsteigerung in Sachen Bildung führen.
Digitales Lernen ist anders als wir denken
Dirk Werth, Chefredakteur IM+io
Neue Meister braucht das Land!

Frank Gerdes, IG Metall
Wenn sich die Arbeitswelt ändert, müssen Aus- und Weiterbildung mithalten können. In der Metall- und Elektroindustrie haben die Sozialpartner schon früh reagiert. Gewerkschaft und Arbeitgeber starteten einen bis heute anhaltenden agilen Prozess für digitalisierte Berufsbilder.
Entwicklungshunger ungestillt

Michel Achenbach, Bitkom Akademie
Eine gute Gesamtbeurteilung eines Unternehmens allein reicht nicht aus, um die besten Talente anzuziehen und zu halten. Unternehmen müssen verstehen, was ihren Mitarbeitenden wichtig ist und analysieren, welche Angebote fehlen, um im Wettbewerb herauszustechen und langfristig attraktiv zu sein.
Man lernt nie aus

Tim Beichter und Manuel Kaiser, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Die moderne Geschäftswelt ist geprägt von raschem Wandel, getrieben durch Technologie, soziale Veränderungen, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Lebenslanges Lernen, also kontinuierliche Weiterbildung, ist entscheidend, um Mitarbeitende für die Zukunft fit zu machen. Faktoren wie Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und der digitale Wandel treiben den Bedarf an Weiterbildung an. Innovative Lernformate und -technologien sind ausschlaggebend, um relevante Fähigkeiten zu vermitteln. Dennoch gibt es Herausforderungen wie Kosten, Widerstand gegen Veränderungen und Zeitaufwand. Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Forschung ist entscheidend für erfolgreiche Weiterbildung.
Exzellenzinitiative für Bildung

Ein Kommentar von August-Wilhelm Scheer, Herausgeber IM+io
Creative Cravings

Im Gespräch mit Verena Putzer, Creavings UG (haftungsbeschränkt)
Craevings will mehr sein als eine Plattform für kulturelle Angebote, man versteht sich als Community. Menschen sollen sich über künstlerische und kulturelle Workshops kreativ weiterentwickeln können. Zugleich sollen neue beruflichen Chancen für freischaffende Kreative eröffnet werden. Noch ist das Gründerteam ehrenamtlich engagiert, doch irgendwann soll durch Wachstum und Expansion des Konzepts auch eine Entlohnung möglich werden.
„Es braucht Geduld von beiden Seiten.“

Im Gespräch mit Bernd Sautter, Software-Express GmbH & Co. KG
Als mittelständisches Softwareunternehmen ist die Software-Express GmbH & Co. KG vom Fachkräftemangel betroffen. Die qualifizierte Zuwanderung verspricht einen Lösungsansatz, den das Unternehmen in einem Pilotprojekt für sich erprobt. Schnell stellt sich heraus: Der Ansatz erfordert viel Arbeit und Geduld von beiden Seiten, kann jedoch durch Engagement zum Erfolgsprojekt werden.
Fit für das digitale Jetzt

Alissa Eschholz, Juliane Rohner und Martin Schmitt, Institut der deutschen Wirtschaft
Das NETZWERK Q 4.0 ist ein gemeinsames Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft, der Bildungswerke der Wirtschaft sowie anderer Bildungsinstitutionen zur flächendeckenden Qualifizierung des Ausbildungspersonals im digitalen Wandel. Das bundesweite Projekt mit 15 Projektpartnern wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der am 1. Oktober 2019 gestarteten „Qualifizierungsinitiative Digitaler Wandel – Q 4.0“ gefördert. Das Ziel des Projekts besteht in der Unterstützung des Ausbildungspersonals bei der Anpassung ihrer Ausbildungsprozesse an die digitalen Veränderungen.