Einzelausgabe
Innovative Fachbeiträge
Spannende Interviews & Kommentare
Start-ups im Trend
Abonnement
IM+io International
Die Blockchain ist
erst der Anfang!
Unternehmung 4.0
Vom disruptiven Geschäftsmodell
August-Wilhelm Scheer
zur Automatisierung der Geschäftsprozesse
Jetzt bestellen
In die Debatte um Industrie 4.0 und Digitalisierung schleicht sich derzeit die Diskussion um den sinnvollen Einsatz der Blockchain. Aber braucht das Unternehmen nun auch noch Blockchain-Technologie, um erfolgreich zu agieren? Um die Antwort auf diese Frage vorwegzunehmen: mittel- bis langfristig ja. Denn diese ist nicht nur unerlässlich in der sicheren Abwicklung der Kryptowährungsgeschäfte. Sie könnte das Vertrags- und Abwicklungswesen in einer Weise verändern, die mit den erwartbaren Veränderungen durch Künstliche Intelligenz, 3D-Druck oder Autonomes Fahren vergleichbar sind. Dies alles sind Technologien, die zuvor analoge Prozesse in hohem Maße disruptiv digitalisieren.
Bei der Blockchain handelt es sich um eine dezentrale Datenbankstruktur, bei der alle Daten als Kopie auf den Computern der Nutzer abgelegt werden. Digitale Währungen wie Bitcoin nutzen die Blockchain als Finanztransaktionsbuch und ermöglichen dadurch das Versenden und Empfangen von Zahlungen ohne eine zentrale Institution wie z.B. eine Bank. Sämtliche Vorgänge werden dauerhaft und transparent in der Blockchain gespeichert und in aufeinanderfolgenden Blöcken abgelegt. Jeder Block erhält einen einzigartigen Fingerabdruck, der von dem nachfolgenden Block gespeichert wird, sodass eine nachträgliche Änderung von bestimmten Daten alle späteren Transaktionen ungültig machen würde. Diese Eigenschaften machen die Blockchain so sicher und zu einer Alternative zu bestehenden Systemen mit einem „Single Point of Failure“.
„Blockchain-Technologie für Volkswagen“ – Karl Teille, Institut für Informatik, Volkswagen Konzern
„Der Bitcoin war nur der Anfang! Die Blockchain-Architektur revolutioniert branchenübergreifend Geschäftsprozesse“ – Ein Kommentar von Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
„Der Bitcoin wird so etwas wie das Gold der Kryptowährungen sein!“ vs. „Bitcoin und Blockchain lassen noch viele Fragen offen!“ – Im Gespräch mit Alfred Maydorn, Börsenmedien AG vs. René Peinl, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof
„Crypto Communities – Nicht nur eine Frage der Technik“ … – Lena Papasabbas, Zukunftsinstitut
„Wir sind davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie im Bankgeschäft enorme Effizienzgewinne ermöglichen kann“ – Im Gespräch mit Michael Spitz, Main Incubator GmbH, Commerzbank
„Das Ende der Kopiermaschine“ – Dirk Werth, Chefredakteur IM+io
„Wir verbinden Geräte, die ans Internet angebunden sind, über die Blockchain und machen sie darüber nutzbar!““ – Im Gespräch mit Christoph Jentzsch, Slock.it GmbH
„Diese Nanopayment Lösung ist für Verlage der Mittelweg zwischen einem werbefinanzierten und dem Abo Modell“ – Im Gespräch mit Meinhard Benn, SatoshiPay GmbH
„Die Ökonomie der virtuellen Werte – Transaktionsprozesse mit der Blockchain-Technologie“ – Markus Büch, Matthias Fuhrland, BCCM Blockchain Competence Center Mittweida
„Transparenz, Datensicherheit und Automatisierung – Potenziale und Risiken der Blockchain in der Finanzindustrie“ – Robert Bosch, Kai Baumann, Adriaan Gussmann, BearingPoint
„Die „Blockchain-Start-up-Szene“ – ein Überblick“ – Simon Wieninger, Jonathan Reinartz, Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. an der RWTH Aachen, Luka Sikic, Dreamchests
„Bioökonomie 4.0 – Kann sich ein Wald mithilfe der Blockchain selbst verwalten?“ – Till Ansmann, Anja Steglich, inter 3 Institut für Ressourcenmanagement
„Die Blockchain wird Teil eines neuen Energiesystems „ – Bastian Wilkat und Roland Wilken, BTC AG
„Secure Additive Manufacturing Konzept für 3D-Druckdaten“ – Felix Engelmann, Universität Ulm, André Gratias, Fraunhofer ENAS, Martin Holland, PROSTEP AG
„Archivierung neu gedacht – Die Blockchain als Erfolgsfaktor für die Unternehmens-IT“ – Falk Borgmann, Deepshore
„Digitale Geschäftsmodelle durch Blockchain-Technologie“ – René Peinl, Hochschule für angewandte Wissenschaften Hof
„Blockchain für die Koordination und Auditierung kooperierender Prozesse“ – Thomas Rose, Thomas Osterland, Wolfgang Prinz, Fraunhofer FIT
„Die Blockchain könnte für mehr Gerechtigkeit in der Musikindustrie sorgen.“ – Im Gespräch mit Florian von Hoyer, Enterprise Coach im digitalen Musik-Business
„Von der Blockchain zu Berechtigungsketten: Paradigmenwechsel im Rechte und Identitätsmanagement“ – Andreas Wilke, Innovation Developer – Digitized Smart Materials, Bundesdruckerei GmbH
„Welcome to Blockchain Island – How Malta wants to become the world’s first blockchain-regulated state“ – Interview with Steve Tendon, Strategic Advisor at the National Blockchain Strategy Taskforce of the Office of the Prime Minister of Malta and Founder of the Blockchain Malta Association
„Toward a distributed, private, and secure IoT using Blockchain“ – Ali Dorri, Salil S. Kanhere, University of New South Wales, Raja Jurdak, Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Praveen Gauravaram, Tata Consultancy Services Limited
„Erfolg in digitaler Evolution: Digitale Transformationsprojekte brauchen ein ganzheitliches Strategie Framework für agile und flexible Geschäftsprozesse“ – Christian Fleig, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Der Erfolg des Digitalen ist das millionenfaches Kopieren ohne Verluste, schreibt IM+io-Chefredakteur Dr. Dirk Werth in seiner Kolumne „MehrWerth“. Nun ist die Blockchain eine Distributed Ledger Technologie, die essentiell auf das Prinzip Nachvollziehbarkeit aufbaut. Noch wesentlicher ist die Fähigkeit, auf das Digitale strukturbildend zu wirken. Eine Struktur, die es bislang nicht gab. Jetzt schafft die Blockchain Ordnung: Jeder Nutzer kann sehen, was mit seinen Daten passiert. Smart Contracts regeln im Detail und formal, welche Transaktion unter welchen Vor- und Nachbedingungen erlaubt ist. Die digitale Kopie wird in ihrer Universalität beschnitten, die Kopie wird unterscheidbar vom Original. Das Ende der „Kopiermaschine“ ist gekommen.
Sinkt der Preis für Kopiertechnologien wie 3D-Druck, steigt das Risiko von Plagiaten und Raubkopien an. Eine auf Blockchain-Technologie basierende Verifikation von lizenzierten, 3D-gedruckten Ersatzteilen entscheidet damit nicht nur über die rechtlich einwandfreie Verwendung, sondern auch über die Sicherheit dieser Bauteile. Das Projekt SAMPL (Secure Additive Manufacturing Plattform) beschäftigt sich daher mit einer neuen „Chain of Trust“ in den Beziehungen zwischen Lizenzgeber und -nehmer gedruckter Ersatzteile.
Manchmal hat man eine vielversprechende Technologie und findet keine passenden Anwendungsfälle und Probleme, die durch diese gelöst werden können. Bei Blockchain kann man den Eindruck gewinnen, dass es hier so ist. Bisher ist in den in Frage kommenden Branchen keine funktionierende Blockchain Plattform vorgestellt worden, die die Versprechen einlöst und tatsächlich die Intermediäre überflüssig macht. Und dennoch werden Geschäftsmodelle auf Basis der Blockchain zu erwarten sein.
Sidechains
Jeder Nutzer soll Herr seiner Daten sein. Diesem Ansatz folgt ein neues Konzept aus dem Innovationslabor der Bundesdruckerei. Kern des neuen Identitäts- und Rechtemanagementsystems sind digitale Berechtigungsketten. Sie verbinden sie die Sicherheit der kettenförmigen Blockchain-Struktur mit höherer Flexibilität und Performanz. Dabei kommt der Ansatz ohne zentralen Administrator aus, der traditionell Rollen und Rechte vergibt und Zugriff auf alle Daten besitzt. Ein Proof-of-Concept wird bereits in ersten E-Government-Anwendungen erprobt.
Die Blockchain-Technologie wird im Volkswagen Konzern als eine Kerntechnologie betrachtet. Aktuelle Projekte haben beispielsweise das Ziel, die Abbildung und Dokumentation internationaler Logistikabläufe zu optimieren. Andere ergeben sich im Kontext des Autonomen Fahrens. Wenn Fahrzeuge in der Lage sind, eigenständig zu fahren, ergibt sich auch die Notwendigkeit der Fähigkeit, eigenständig Geschäfte wie etwa Bezahlvorgänge durchzuführen.
Die IM+io bietet Ihnen hochwertige, zukunftsprägende Fachbeiträge zu aktuellen Trends und Themen rund um die digitale Transformation. Der Fokus der Ausgaben liegt insbesondere auf der Digitalisierung in unterschiedlichen Branchen und neuen Geschäftsmodellen und -ideen. Die Beiträge der IM+io sind nicht nur am Puls der Zeit, sondern schon einen Schritt voraus.
Erhalten Sie exklusive Einblicke aus der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft!
Die Beiträge der IM+io werden von Fachexperten aus den unterschiedlichsten Branchen verfasst. Außerdem vereint das Magazin Wissenschaft, Wirtschaft und innovative Start-ups. Dadurch erhalten Sie eine ganzheitliche Sichtweise auf die Themenbereiche der IM+io und praktische als auch wissenschaftlich fundierte Impulse.
Profitieren Sie von digitalem Zusatzmaterial!
Neben der Print-Ausgabe werden für die Abonnenten der IM+io zusätzliche digitale Inhalte, wie z.B. Audio- und Videoaufzeichnungen von Interviews, zu den Beiträgen zur Verfügung gestellt. Diese können über QR-Codes jederzeit online abgerufen werden.
Wissen, was morgen wichtig ist!
IM+io Preview
Künstliche Intelligenz
Aktuelle Einsatzszenarien für eine Zukunftstechnologie von morgen
Und was kommt als nächstes? Vom Geschäftsprozess bis zur Mitarbeiter-Ausbildung – die Digitalisierung tritt in zahllosen Erscheinungsformen auf, stellt uns vor schwierige Herausforderungen und liefert uns tausend Fragen – aber auch tausend Möglichkeiten. Mit den Beiträgen der IM+io wollen wir immer auf dem neuesten Stand sein und offen, aber kritisch in die Zukunft blicken.
Schwerpunkt in unserer nächsten Ausgabe:
Künstliche Intelligenz in Bildung, Wirtschaft oder Verkehr einzusetzen wird vielerorts noch immer als Pionierarbeit angesehen. Dennoch zeigen zahlreiche Beispiele bereits heute die Vorteile und Wichtigkeit von KI. Ein echter Pionier auf diesem Gebiet ist das weltweit renommierte Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, das in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. Deshalb ehrt die IM+io die Arbeit der zahlreichen Wissenschaftler des DFKI in der kommenden Ausgabe mit einem besonderen Schwerpunkt.
IM+io Wissen
Erhalten Sie Zugang zu exklusiven Inhalten oder lesen Sie unsere freien Beiträge mit dem Kennzeichen #Free.
Sie entwickeln die künftige Infrastruktur der Sharing Economy, so ist es im Webauftritt von Slock.it nachzulesen. Das Ziel ist, ohne Mittelsleute alles risikolos vermieten, verkaufen oder teilen zu können und damit auch Plattformen und Makler überflüssig zu machen. Die Technologie…
Die Blockchain-Architektur ist weit mehr als nur eine technische Entwicklung. Sie ist zugleich eine organisatorische Innovation, indem neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Partnern unterstützt werden und zugleich auch eine ökonomische Innovation, da neue Geschäftsmodelle und Unternehmen entstehen. Auch wenn Kryptowährungen…
AWSi Publishing ist das neue Verlagsangebot des AWS-Instituts für digitale Produkte und Prozesse. Unter dieser Marke verlegt das Institut aktuelle Publikationen rund um das Thema Digitalisierung. Zentrales Produkt ist die Fachzeitschrift IM+io. Aber auch darüber hinausgehend ist AWSi Publishing die zeitgemäße Plattform zum Publizieren wissenschaftlicher und praxisorientierter Zeitschriften, Arbeitspapiere und Bücher zur digitalen Transformation von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenfrei. Für den Versand ins Ausland werden abhängig von dem Zielland Versandkosten erhoben.
Zahlmöglichkeiten
Sie können unsere Abonnements, Beiträge und Einzelhefte bequem mit PayPal bezahlen. Sollten Sie nicht über ein PayPal Konto verfügen, können Sie auch über PayPal mit Kreditkarte bezahlen.
Abonnement
Das IM+io Fachmagazin erscheint viermal im Jahr und wird bequem zu Ihnen nach Hause geliefert. Im Falle eines Digital-Abos, können Sie sich das PDF direkt über Ihren Account downloaden.