KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Überall und jederzeit

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Überall und jederzeit“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1606746219159{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Personalisierte Nachhilfe im Netz und das umgedrehte Klassenzimmer“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1606746267780{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Stephan Bayer, sofatutor[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1598268967432{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Die Corona-Zeit hat uns eins beim Thema Schule besonders gelehrt: Lernen muss zeit- und ortsunabhängig möglich sein. Der digitale Unterricht wurde Anfang 2020 in Deutschland plötzlich zum Notbehelf in der Krise. Für Stephan Bayer, Gründer der Online-Lernplattform sofatutor, stellen digitale Lerninhalte eine wichtige Ergänzung dar – nicht nur im Fernunterricht, sondern auch in der Präsenzphase: Sie sind die Grundelemente einer Schule, bei der individuelle und projektorientierte Unterrichtsmethoden mehr denn je im Fokus stehen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Die Corona-Zeit hat uns eins beim Thema Schule besonders gelehrt: Lernen muss zeit- und ortsunabhängig möglich sein. Der digitale Unterricht wurde Anfang 2020 in Deutschland plötzlich zum Notbehelf in der Krise, in anderen Ländern gehören digitale Lerninhalte jedoch längst zum Schulalltag dazu. Und das aus gutem Grund! Digitale Lerninhalte stellen eine wichtige Ergänzung dar: Sie sind die Grundelemente einer Schule, bei der individuelle und projektorientierte Unterrichtsmethoden mehr denn je im Fokus stehen. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=“24136″ img_size=“large“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Gezielte Förderung durch individualisierte Lernkonzepte“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Wer als Erwachsener heute an seinen Matheunterricht zurückdenkt, erinnert sich mit großer Wahrscheinlichkeit an den Lehrer beziehungsweise die Lehrerin vor der Tafel, während die Mitschüler das aufgeschlagene Schulbuch vor sich liegen haben und gemeinsam die gleiche Aufgabe rechnen. Dieses Szenario mag bei dem einen fünf, bei dem anderen 20 Jahre her sein; und doch ist diese Momentaufnahme auch heute noch Alltag in deutschen Schulen: Kinder lernen oftmals für die Schule, nicht für das Leben. Gleichzeitig suggeriert unser Bildungssystem, dass alle Kinder den gleichen Entwicklungsstand haben. Dabei ist längst bekannt, dass Kinder ihr Potenzial entfalten können, wenn sie individuell und selbstorganisiert lernen dürfen. Bei den binnendifferenzierten – oder auch personalisierten – Formen des Unterrichtens steht das individuelle Kind im Mittelpunkt, nicht der zu absolvierende Lernstoff. Denn Kinder verfügen über unterschiedliche Lernvoraussetzungen: Sie benötigen unterschiedlich viel Zeit, um einen Text auf Englisch zu schreiben oder eine Rechenaufgabe im
Matheunterricht zu lösen. Sie wissen, können und lernen unterschiedlich und auf ihre eigene Weise. Differenzierte Lernformen bauen auf diesem Ansatz auf und fordern beziehungsweise fördern Kinder ihren Begabungen und Fähigkeiten entsprechend. Im Unterricht werden sie deshalb genau dort abgeholt, wo sie mit ihrer Entwicklung stehen: Die Lehrkräfte ermitteln die Ausgangslage ihrer Schüler und stellen entsprechende Lernziele auf, woraus sich die nächsten Lernschritte ergeben. Die Unterschiede in Wissen und Fähigkeit der Schüler sind beim personalisierten Lernen kein Hindernis, sondern eine Chance. Die Online-Lernplattform sofatutor hat zur individuellen Unterstützung der Kinder einen Hausaufgaben-Chat eingeführt: Hier geben Lehrkräfte aus ganz Deutschland Kindern Hilfestellungen bei den Hausaufgaben und der Prüfungsvorbereitung. Treten Fragen zum gerade Gelernten auf, können sich die Schüler dazu direkt mit den Chat-Lehrkräften austauschen. Sie erhalten dabei nicht die Antworten vorgesagt, sondern bekommen die richtige Richtung und das nötige Werkzeug aufgezeigt, mit dem sie weiterlernen können.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Digitaler Unterricht als Basis für das individualisierte Lernen“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Beim binnendifferenzierten Unterricht greifen Lehrer und Lehrerinnen verstärkt auf digitale Lerninhalte zurück. Denn im Gegensatz zum Schulbuch bieten Lernvideos und interaktive Übungen den Schülern die Möglichkeit, ihrem eigenen Tempo entsprechend neues Wissen zu erlernen. So kann beispielsweise das Video zum „Satz des Pythagoras“ auf sofatutor ganz individuell so oft abgespielt, pausiert und zurückgespult werden, bis jedes Kind die Aufgabe richtig verstanden hat. Sofatutor stellt jedoch nicht nur Lernvideos zur Verfügung, sondern auch digitale Anwendungsaufgaben, um zu prüfen, ob das Gelernte auch wirklich verstanden wurde. Dabei gibt es immer eine direkte Rückmeldung für das Kind, ob die Aufgabe richtig oder falsch gelöst wurde und welchen Ansatz es beim Lösen verfolgen sollte.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Sieben Tipps für einen digitalen Unterricht“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Die Einbindung von digitalen Medien im Unterricht ist auf verschiedene Weise möglich. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Planung des Medieneinsatzes im Unterricht: Wie können Lernvideos so einbezogen werden, dass sich die Schüler Wissen aneignen und es anschließend auch festigen können? Aus vielen Gesprächen mit Lehrkräften und die Erfahrungen, die täglich bei sofatutor gemacht werden, haben sich sieben Anwendungsmöglichkeiten für die Einbindung von digitalen Lerninhalten im Unterricht ergeben:

1. Plenum: Die Klasse schaut während des Unterrichts ein Lernvideo zu einem zuvor besprochenen Thema und diskutiert dieses anschließend.

2. Stundeneinstieg: Das Lernvideo führt ein neues Thema ein.

3. Wiederholung und Auffrischung: Die letzte Unterrichtsstunde wird mit einem Lernvideo wiederholt und dient als Grundlage für den weiteren Unterrichtsverlauf. Interaktive digitale Übungen helfen dabei, das Gelernte und Gesehene anzuwenden.

4. Projektorientiertes Lernen: Kleingruppen schauen gemeinsam ein Lernvideo und wenden das Gelernte anschließend zusammen an.

5. Arbeitsphase: Schüler schauen während einer eigenständigen Lernphase im Unterricht ein Lernvideo. Dabei hat jedes Kind die Möglichkeit, das Video während des individuellen Lernens so oft anzuschauen, bis es das Thema verstanden hat und anschließend anwenden kann.

6. Wissenssicherung: Das Lernvideo wird als Medienmix am Ende einer Unterrichtsstunde eingesetzt, um das gerade Gelernte zu festigen.

7. Flipped Classroom: Das Lernvideo wird als Hausaufgabe angeschaut und in der nächsten Unterrichtsstunde nach dem FlippedClassroom-Prinzip besprochen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Das umgedrehte Klassenzimmer – Lernvideos als Hausaufgabe“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Das erwähnte Flipped-Classroom-Konzept ist eine aus den USA stammende Methode und erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Wie der Name andeutet, wird der Unterricht bei dieser Methode geflippt, also umgedreht: Statt der Vermittlung des theoretischen Fachwissens im Unterricht und der anschließenden Anwendung zu Hause, erwerben die Schüler das Wissen als Hausaufgabe und haben anschließend im Unterricht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Gelernte anzuwenden. Dadurch haben Lehrkräfte wesentlich mehr Zeit, auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schüler einzugehen. Gleichzeitig offenbart sich dadurch auch der Wissensstand der Klasse noch bevor die Lehrkraft den nächsten Test schreiben lässt. Das Flipped-Classroom-Konzept basiert auf mediengestütztem und digitalem Lernen. Auch das Angebot von sofatutor wird bereits vermehrt in Schulen für diese Methode eingesetzt. Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler profitieren von den Vorteilen des umgedrehten Unterrichts. Die Vorteile sind:

• Individualität: Durch Zurückspulen und Pausieren ermöglichen Videos das Lernen im eigenen Tempo. Gleichzeitig kann orts- und zeitunabhängig gelernt werden. Auf sofatutor wird das Videoangebot oftmals freiwillig zur Wiederholung des Lernstoffs oder zur Vorbereitung auf den Unterricht genutzt.

• Differenzierung: Durch einen Medienmix – zum Beispiel Videos, interaktive Übungen und Anwendungsaufgaben in Stillarbeit – wird dem Schüler der Zugang zu einem Thema erleichtert.

• Zusammenarbeit: Gemeinsam erarbeitete Ergebnisse können über Lernmanagementsysteme oder auf Online-Plattformen hochgeladen, gespeichert und kommentiert werden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Projektorientiertes Lernen für individuelle Förderung“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Mit individualisierten Unterrichtsformen geht oft auch das sogenannte praxis- oder projektorientierte Lernen einher: Statt im theoretischen Frontalunterricht lernen die Schüler bei diesem Prinzip anwendungsorientiert. In der Regel stellen die Kinder selbst etwas her oder machen eigene Entdeckungen, wofür bereits ein gewisser Grad an Vorwissen und Können vorausgesetzt wird. Das Ergebnis sorgt für mehr Selbstvertrauen. Zudem fördern Lehrkräfte durch diesen Ansatz in ihrem Unterricht die natürliche Neugierde der Schüler. Das praxis- und projektorientierte Lernen verknüpft in der Regel mehrere Fächer miteinander und zeigt, wie die zuvor theoretischen und separat betrachteten Unterrichtseinheiten plötzlich auch im Alltag und in Kombination relevant werden. Die Schüler lernen dadurch, lösungsorientiert zu denken. Beispielsweise können die Kinder in Kleingruppen eine Parklandschaft für ihre Stadt gestalten. Das erfordert nicht nur zeichnerisches Können und Kreativität, sondern auch logisches Denken und Mathematik. Jedes Gruppenmitglied kann sich mit seinen individuellen Stärken in diese Gruppenarbeit einbringen. Auch hier helfen digitale Lerninhalte weiter, den Gesamtzusammenhang besser verstehen zu können. Die Lerneinheiten von sofatutor sind so aufbereitet, dass sie den Lernenden einen besseren Zugang zum Thema gewähren. So sind etwa mathematische Formeln in altersgerechte und humorvolle Kurzgeschichten innerhalb der Lernvideos eingebettet: Die Berechnung von Dreiecken hilft dann dabei, einen Kriminalfall zu lösen, oder ein Yeti kann dank der Berechnung des Anstiegs den Hang mit seinem Schlitten hinunterrasen. MINT-Fächer sind besonders für praxisorientierte Unterrichtsmethoden geeignet, da praktische Ansätze das Verständnis für abstrakte Lerninhalte erleichtern. Gleichzeitig speichern die Schüler das Gelernte deutlich besser ab, wenn sie es bereits anwenden konnten.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Der Wandel in Schulen durch digitalen Unterricht“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Sofatutor dient dem Schüler mit seinem umfangreichen Online-Lernangebot nicht nur als Lernhilfe am Nachmittag, sondern wird mittlerweile auch von rund 5.000 Schulen in Deutschland im regulären Unterricht eingesetzt. Insbesondere die Corona-geprägten vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Digitalisierung in Schulen weiter voranzubringen. Denn: Die Schulen müssen jetzt digital fit werden. Dabei kommt es nicht nur auf die richtige Hard- und Software an, sondern auch auf die Möglichkeiten, die sich daraus für den Unterricht ergeben. Guter Unterricht wird sich mit dem digitalen Wandel verändern: Individuelles und projektorientiertes Lernen wird stärker
im Fokus stehen und der klassisch-theoretische Frontalunterricht wird sich mit praktischen und anwendungsbasierten Phasen mischen. So gibt es bereits seit längerem die Forderung, die 45-minütigen Unterrichtseinheiten aufzubrechen und die bisherigen separat organisierten Fächer zukünftig sinnvoll zu verknüpfen. Dafür müssen die Klassenräume geöffnet und die Alltagswelt hereingelassen werden – und zwar nicht erst in die Schulen von morgen, sondern in die Schulen von heute.[/vc_column_text][vc_single_image image=“24129″ img_size=“large“][vc_single_image image=“24130″ img_size=“large“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Flerngroesse-eins%2F|title:Lerngr%C3%B6sse%20Eins“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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