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Erfolgscontrolling von Digitalisierungsprojekten

IM+io Artikel über Supply Chain Management

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Erfolgscontrolling von Digitalisierungsprojekten“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1598523681667{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Reifegradmonitoring zur Messung des Mehrwerts von Industrie 4.0-Projekten im Supply Chain Management“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1598523692334{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]

Stefan Selensky, Erik Hofmann, Thomas Zellweger, Universität St. Gallen

[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1598268967432{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]

Die vierte industrielle Revolution bietet ungeahnte Potentiale für Supply Chains. Unternehmen nehmen diese jedoch noch sehr zögerlich wahr, da der Mehrwert einzelner Projekte mit klassischen Methoden schwer nachweisbar ist. Reifegradmonitoring als Form des Erfolgscontrollings ermöglicht die laufende Messung und Verbesserung in den wichtigsten Grunddisziplinen im Kontext SCM 4.0.

[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]

Die vierte industrielle Revolution bringt besonders mit Blick auf Supply Chains enorme Potentiale mit sich, da diese sehr vom Zusammenspiel von Material- und Informationsfluss geprägt sind. In der Praxis werden Industrie 4.0-Projekte im Supply Chain Management (SCM 4.0-Projekte) jedoch oftmals nur zögerlich umgesetzt, da der Mehrwert mit traditionellen Methoden oft schwer quantifizierbar ist. Da dennoch klar ist, dass Initiativen in diesem Bereich dringend nötig sind, um konkurrenzfähig zu bleiben, verlangt es in der Praxis nach Ansätzen um den erreichten Mehrwert von SCM 4.0-Projekten laufend zu messen. Und das über rein monetäre Kenngrössen hinaus.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Wachsender Druck zur Digitalisierung von Supply Chains“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]

Wie in allen Unternehmensfunktionen ist der Druck zur Digitalisierung und Innovation auch im Supply Chain Management enorm. Gerade in der Realgüterwirtschaft verspricht das Konzept Industrie 4.0, also die Vernetzung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette, besondere Potentiale [1]. Aktuelle Studien zeigen, dass das Ausschöpfen dieser Potentiale schon lange kein willkommener Zusatz mehr ist, sondern eine Notwendigkeit für die Konkurrenz- und Überlebensfähigkeit von Supply Chains. So sind Supply Chain-basierte Kosten- und Umsatzverbesserungen bei digitalen Vorreitern durchschnittlich doppelt so hoch wie bei deren wenig digitalisierten Konkurrenten, wie aktuelle Studien zeigen. Auch bezüglich relevanter Kennzahlen wie «Delivery on time» und «Stock turnover» erreichen Unter- nehmen, welche die Potentiale neuer Technologien zu nutzen wissen, signifikant bessere Ergebnisse [2]. Über diese klassischen Verbesserungen hinaus gelten bestimmte Supply Chain Technologien schon länger als Wegbereiter für die Optimierung des Umlaufvermögens einer Supply Chain. So machen die Potentiale der Digitalisierung auch vor den Bilanzen der Unternehmen nicht halt.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“22637″ img_size=“full“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Unternehmen schrecken vor «Selbstzweck»-Investitionen zurück“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Obwohl Unternehmen diese Tatsache bewusst ist, werden Investitionen im Bereich Digitalisierung der Supply Chain oftmals sehr zögerlich getätigt. Besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen werden Budgets anhand sehr strenger Kriterien und nur bei einem entsprechend hohen und frühen Return on Investment vergeben. Die hohe Unsicherheit bezüglich Funktionalität, Interoperabilität mit bestehenden Systemen und Netzwerkeffekten erschweren die eindeutige Bewertung jedoch sehr, sodass in der Praxis Projekte aufgeschoben werden. Lerneffekte der Organisation im Umgang mit digitalen Technologien, Kulturveränderungen bei den Mitarbeitenden und die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie sind jedoch nur einige wichtige Effekte, welche die frühe Konfrontation mit SCM 4.0-Projekten dringend notwendig machen. Entsprechend gilt es einen Mittelweg zu finden. Einerseits sollten Unternehmen nicht wertvolle Unternehmensressourcen für unrentable Technologieprojekte verschwenden, andererseits sollte wegen zu grossem Fokus auf monetäre Kennzahlen nicht zu lange abgewartet werden. Denn so verpassen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Supply Chain Schritt für Schritt zu transformieren.[/vc_column_text][vc_single_image image=“22642″ img_size=“full“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Reifegradmonitoring als Form des Controllings und der Technologiebewertung rückt in den Mittelpunkt“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Unter Berücksichtigung des zuvor beschriebenen Mismatches zwischen Bewertungsmethoden und Notwendigkeit zur Umsetzung von SCM 4.0-Projekten rückt das Konzept der Reife immer mehr ins Zentrum der Thematik. Der Begriff der Reife kann dabei allgemein als Zustand der Vollständigkeit oder Bereitschaft verstanden werden und bezeichnet das schlussendliche Ziel der Digitalisierungsinitiativen. In der Literatur sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Reifegradmodellen entstanden, welche die Zwischenstufen auf dem Weg zur Vision der Industrie 4.0 definieren und messbar machen sollen. Einige prominente Beispiele sind beispielsweise der «Acatech Maturity Index», der «Industrie 4.0-Readiness Check» des VDMA und der «Werkzeugkasten 4.0» [3,4,5]. Auch dem Monitoring, das heißt der laufenden Überwachung des Reifegrades im Unternehmen, kommt entsprechend zunehmend Bedeutung zu. Trotz der bestehenden Literatur zum Thema fehlt es an einfach und projektbasiert anwendbaren Monitoring-Ansätzen, die außerdem spezielle Charakteristika des Supply Chain Managements berücksichtigen. Hierzu zählt zum Beispiel der interorganisationale Charakter von Technologieprojekten über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus.

Das Institut für Supply Chain Management der Universität St. Gallen hat sich gemeinsam mit der Zellweger Management Consultants AG diesem Thema angenommen und auf Basis bestehender Ansätze und Workshops ein Reifegradmodell zur projektbasierten Überwachung der Supply Chain entwickelt. Auf Basis einer Literaturrecherche wurden bestehende Modelle bezüglich ihrer Dimensionen und Kategorien untersucht, sodass diese in Expertenworkshops erweitert, angepasst und neu zusammengesetzt werden konnten, um ein projektbasiertes Monitoring sowie den Supply Chain-Bezug sicherzustellen.

Das erarbeite Modell enthält acht Grunddisziplinen der SCM 4.0-Reife, welche jeweils anhand der 5 Stufen Aussenstehender, Anfänger, Fortgeschrittener, Erfahrener und Experte gemessen werden [4]. Die Disziplinen sollen dabei alle relevanten Aspekte der Reife abdecken und umfassen Strategie, Rahmenbedingungen, Mitarbeiter, Führung und Organisation, Infrastruktur Unternehmen, Infrastruktur Supply Chain, Produkt / Dienstleistung und Daten. Jede der Disziplinen wird außerdem noch in entsprechende Kategorien unterteilt, die sich mit konkreten Fragen beschäftigen.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“22639″ img_size=“full“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_column_text]In Abbildung 2 ist ein beispielhaftes Assessement der Grunddisziplin «Strategie» zu sehen. Die schwarze Linie markiert den Status vor der Projektinitiative. Wie oftmals in kleineren Unternehmen ist noch keine konkrete Strategie zur Digitalisierung der Supply Chain formuliert, Investitionen in SCM 4.0-Projekte werden zwar vereinzelt getätigt, aber nur wo operativ notwendig. Lancierte Projekte befassen sich vor allem mit der Optimierung bestehender Prozesse (Exlpoitation) und blenden disruptive Veränderungen (Exploration) bisher aus. Die Umsetzung eines konkreten SCM4.0-Projekts kann diese sehr geringe Reife im Bereich Strategie verbessern. Beispielsweise indem bei Projektmeetings die fehlende Grundrichtung des Unternehmens angesprochen wird und die geringe Priorisierung bei der Budgetvergabe als Ursache für den geringen Reifegrad identifiziert wird.

Der Einsatz eines solchen Modells ist grundsätzlich an zwei Zeitpunkten im Projektverlauf denkbar. Zum einen kann im Rahmen einer a-priori Bewertung der potentielle Einfluss eines Projekts abgeschätzt werden. So können im Unternehmen ggf. auch Technologieprojekte genehmigt werden, die zwar kurz- bis mittelfristig einen negativen Return on Investment haben, aber die «weichen» Ziele bezüglich der Reife vorantreiben. Zum anderen kann a-posteriori der tatsächlich erreichte Mehrwert des Projekts messbar gemacht und aufgezeigt werden. Obwohl viele Projekte in frühen Phasen oder während der Implementierung scheitern oder gestoppt werden, kann mithilfe des Monitoring-Tools trotzdem ein Mehrwert festgehalten werden, der sich oftmals auf Kompetenzen und das Mindset der Mitarbeitenden beziehet. Darüber hinaus können gestoppte Initiativen zu Verbesserungen strategischer Aspekte führen, da durch sie Unstimmigkeiten in der Langfristplanung aufgedeckt werden. Insgesamt kann so im Unternehmen die Bereitschaft und Akzeptanz für Technologieprojekte im Supply Chain Management erhöht werden, getreu der Beraterweisheit: Was gemessen wird, wird verbessert.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fausgabe-2020-3-334%2F|title:Ausgabe%202020-3-334||“][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fquantified-everything%2F|title:Quantified%20Everything||“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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