KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Der Wald als digitales Ökosystem

Wald

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Der Wald als digitales Ökosystem“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1638362878509{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Wie GAIA-X neue Datenräume eröffnet“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1638362896741{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Ingo Lück, Thomas Feld, Materna[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1631091070753{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]

Datengetriebene Anwendungen für föderierte und souveräne Datenökosysteme sind bereits heute in verschiedenen Bereichen realisierbar, beispielsweise in den Bereichen öffentliche Verwaltung, Logistik, Gesundheitswesen, Logistik und Mobilität. In der Perspektive schafft GAIA-X die Möglichkeit der sektorübergreifenden Entwicklung von Advanced Smart Services im Sinne einer Daseinsvorsorge 4.0. Organisationen sollten den Einstieg in die Datenökonomie der Zukunft nicht verpassen.

[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Mehr ist mehr, wenn es um die Nutzung von Daten für digitale Geschäftsmodelle geht: In der Data Economy sind mehr Datenschutz, mehr verfügbare Daten und mehr zweckgebundene Möglichkeiten zur Auswertung von Daten gefragt. Basis dafür ist eine souveräne Dateninfrastruktur als Grundlage. Die Idee leuchtet ein: Daten teilen, ohne die Datenhoheit aufzugeben, bringt mehr Nutzen für alle Beteiligten. Doch wie kann das funktionieren?[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie können aus Daten erfolgreiche Geschäftsprozesse in digitalen Ökosystemen werden? Diese Frage bewegt derzeit die Entscheider in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die gute Nachricht: Mit souveränen Dateninfrastrukturen, wie sie derzeit im Rahmen des GAIA-X-Projekts entwickelt und aufgebaut werden, ist ein wichtiger Teil der Antwort bereits gefunden. Datensouveränität bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Beteiligten die Hoheit über ihre, beziehungsweise die von ihnen generierten Daten behalten. So können sie beispielsweise entscheiden, mit wem sie welche Daten teilen, für welchen Zweck und zu welchen Konditionen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Erst umdenken, dann profitieren“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Um so souverän mit Daten umgehen zu können, braucht es ein radikales Umdenken: Wo heute noch unterschiedliche Organisationseinheiten getrennte Datensilos betreiben, müssen sie künftig untereinander und mit Dritten außerhalb der eigenen Organisation mehr Datenaustausch ermöglichen. Nur dann können sie ihren Kunden den Service bieten, den diese erwarten – und selbst davon profitieren.

Zum Beispiel in der Automobilbranche: Ein Navigationssystem, das nicht nur in einem Fahrzeugtyp verbaut ist, sondern in möglichst vielen unterschiedlichen, ermöglicht eine beliebige Zahl von wirtschaftlichen Zusatzservices. Beispielsweise kann es je nach Verkehrssituation und Wetterlage Hinweise auf Alternativrouten, freie Parkplätze im Zielbereich, Verfügbarkeiten von E-Bikes und vieles andere melden. Gesammelt werden die Daten von der Gesamtheit der Verkehrsteilnehmer, die dem Austausch ihrer Daten mit dem jeweiligen System zugestimmt haben – und dafür automatisch eine Gratifikation erhalten.
Für alle Player in der Data Economy gilt: Je stärker sie vernetzt sind, desto mehr Datenpunkte für hochqualitative Prognosen und bedarfsgerechte Leistungsangebote für Nutzer. Zu den größten Hindernissen bei der Umsetzung gehört die Frage: Wie können zum Beispiel die Automobilhersteller oder Mietwagenanbieter Daten teilen, um Mehrwerte zu generieren, ohne dass sie die Datensouveränität verlieren?[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Auf dem Weg zu europäischen Datenräumen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Gute Nachrichten kommen dazu aus der technologischen Entwicklung im Umfeld von GAIA-X, einem Projekt zum Aufbau einer leistungsfähigen, sicheren und vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur für Europa. Hier entstehen derzeit durch das Zusammenwirken vieler Beteiligter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik in zahlreichen Einzelprojekten Lösungen für unterschiedliche Branchen und Anwendungsfälle.

In dem aktuellen Projekt „Datenraum Wald und Holz 4.0“ (DWH 4.0) wird Materna gemeinsam mit Projektpartnern den Wald als digitalen Zwilling abbilden. Die Projektpartner werden den digitalen Datenraum Wald mithilfe der Leitprinzipien der europäischen GAIA-X-Initiative zu einem föderalen, offenen und interoperablen Ökosystem weiterentwickeln. Es wird eine Föderationsdienste-Plattform entwickelt, die die bislang geschlossenen Datensilos aller Beteiligten öffnet und für die Nutzung smarter Services verfügbar macht.

Hierzu wird das Förderprojekt DWH 4.0 den gesamten Prozess von der Bepflanzung über die Bewirtschaftung der Wälder über die Holzernte und die Holzlogistik bis zur Verarbeitung des Holzes abbilden. In jedem Projekt oder Datenraum sind spezielle Herausforderungen zu bewältigen, je nach Art der Daten. Doch es gibt auch viele Gemeinsamkeiten, was den grundlegenden Aufbau einer souveränen Dateninfrastruktur für die verschiedenen Anwendungsszenarien betrifft.

Experten sprechen von einer föderativen Schicht, in der die Daten je nach Bedarf und Nutzungsrechten der Beteiligten anonymisiert, aggregiert und bereitgestellt werden. Das erfordert einen Architekturwechsel, weg von der Silo-Struktur hin zu so genannten Federation Services. Hier wird katalogisiert: Welche Daten hat eine Organisation? Welche Daten gibt sie heraus? Wie findet der Datenaustausch statt? Und was geschieht danach?
Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist die Frage, wo die Daten geografisch gespeichert werden. Die Datenhoheitsrechte der EU lassen sich nur im Rechtsraum Europa durchsetzen. Bislang verlassen viele Daten jedoch diesen Rechtsraum. Damit sind sie faktisch nicht so geschützt, wie die EU das vorschreibt. Gleichwohl stehen Unternehmen und andere Organisationen vor der Anforderung des Marktes, dass sie Daten austauschen müssen, um Kunden zu halten und neue zu gewinnen. Denn diese, zumal die jüngeren Generationen, fordern neue digitale Services. Freilich ohne dabei ihre Datensouveränität aufzugeben. Das haben inzwischen auch Politik und Behörden erkannt – und reagieren entsprechend.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Digitale Bürgerassistenz für mehr und besseren Service“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Ein Beispiel: Das Onlinezugangsgesetz (OZG) bewirkt, dass Behörden derzeit ständig mehr Services elektronisch bereitstellen. Doch dahinter liegen oftmals noch die alten Prozesse und Verwaltungsabläufe. Wer beispielsweise einen Bauantrag stellen will, weiß häufig erst einmal gar nicht, wann und wo in welchem Kontext welche Informationen zu liefern sind. Bürger brauchen Hilfestellung. Dabei werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt und beantwortet. Das ist eine ideale Aufgabe für Chatbots – die digitalen Assistenten lotsen die Nutzer durch das digitale Angebot einer Verwaltung.

Von dieser Art digitaler Bürgerassistenz profitieren beide Seiten. Bürger, weil ihre Anliegen schneller erledigt werden, und die Behörden, weil sie den Aufwand für Rückfragen und die Korrektur fehlerhafter Eingaben sparen. Künstliche Intelligenz (KI) sorgt dafür, dass die Systeme mit der Zeit immer besser erkennen, wo genau der Bedarf der Benutzer liegt. Lernfähige Kommunikationssysteme, die nicht nur den Wortlaut einer Eingabe, sondern auch den Gesprächsverlauf berücksichtigen, können beispielsweise Verständnisprobleme erkennen. Und mit Informationen in schriftlicher Form, durch Übersetzung oder Weiterleitung an menschliche Mitarbeiter den Prozessfortschritt fördern.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Bewegung im Mobility Data Space“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Innovative Verkehrskonzepte wie etwa Autonomes Fahren benötigen eine Vielzahl von Daten aus unterschiedlichsten Quellen. Damit die verschiedenen Akteure vom Bundesverkehrsministerium über Landesbehörden, Kommunen und private Verbände bis hin zu Bahnbetreibern, Logistikunternehmen und Automobilwirtschaft ihre Daten zum gegenseitigen Nutzen austauschen können, entsteht bereits seit mehr als zehn Jahren ein so genannter Mobilitätsdaten Marktplatz. Denn nur mit autonom fahrenden Automobilen wird sich der Verkehrsinfarkt in den Städten auf Dauer nicht vermeiden lassen. Ebenso wenig werden E-Scooter allein die Mobilität der Landbevölkerung sichern.

Damit das Zusammenspiel aller Verkehrswege und Beförderungsmittel funktioniert, müssen sowohl die Anbieter als auch die Nutzer von Intermodaler Mobilität jederzeit über aktuelle Verkehrsdaten in Echtzeit verfügen. Dazu wird es erforderlich sein, den Mobilitätsdaten Marktplatz zu einem Mobility Data Space auszubauen, der die Daten nicht nur als solche bereit hält, sondern sie wertsteigernd miteinander vernetzt.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Digitales Gesundheitswesen: mehr als Apps auf Rezept“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]E-Health oder Digital Healthcare haben nicht zuletzt durch die Pandemie an Bedeutung gewonnen. Doch schon länger bieten gesetzliche und private Krankenversicherungen die Möglichkeit, Informationen und Bescheinigungen online abzurufen und Anträge digital einzureichen. Inzwischen bieten sie sogar Smartphone-Apps, die ein gesundes Essverhalten oder regelmäßige Bewegung fördern – und damit die Gesundheit der Versicherten. Einen Schritt weiter gehen Projekte, bei denen KI-gestützte Systeme Sensordaten zu Körperfunktionen wie Atmung, Puls, Blutdruck, Insulinproduktion oder auch Augeninnendruck überwachen und Anomalien erkennen.

Je nach Art und Konfiguration können sie darüber hinaus einen Arztbesuch vorschlagen, gleich einen Termin vereinbaren oder einen Notarzt rufen. Die Diagnosen stellen weiterhin die Ärztinnen und Ärzte. Doch die digitale Unterstützung der frühzeitigen Erkennung von Anomalien kann Medizinern helfen, mehr Leben zu retten.

Dass die dazu benötigten Daten besonderen Schutz benötigen, ist klar. Wichtig in diesem Zusammenhang: Auch medizinische Daten in anonymisierter Form könnten die medizinische Forschung in Zukunft deutlich schneller voranbringen. Während heute für jede Studie separat Daten generiert werden müssen, was viel Zeit und Geld kostet, könnten künftig bereits vorliegende aktuelle Daten aus dem ambulanten und stationären Medizinbetrieb automatisch anonymisiert bereitgestellt werden. So entsteht viel schneller eine belastbare Datenbasis, wie man sie etwa für eine Impfempfehlung benötigt.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Predictive Maintenance sichert Lieferketten im Hafen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Mehr als vier Millionen Standardcontainer wurden 2020 im Duisburger Hafen verladen. Die dafür eingesetzten Kräne sind mit massiven Bremsen ausgestattet, damit die Anlagen auch unter Last immer punktgenau und sicher arbeiten. Die Wartung der Bremsen erfolgt bislang rein zeitbasiert. Mit dem Effekt, dass so mancher Bremsbelag ausgetauscht wird, obwohl man ihn noch weiter nutzen könnte.
Um künftig die Ressourcen noch besser zu nutzen, Standzeiten für Wartungszwecke zu reduzieren und gleichzeitig höchste Sicherheitsstandards zu wahren, erhält die nächste Generation Bremsen eine Sensorik, die unter anderem meldet, welche Teile wie verschleißen. Das macht Reparaturen und Wartungstermine nach tatsächlichem Bedarf planbar und sichert die Leistungsfähigkeit der Lieferketten. Denkbar ist, dass die Sensordaten künftig mit Hilfe eines Datenraums verarbeitet werden, sodass Hersteller, Benutzer und Wartungspartner des Herstellers ihre Aufgaben besser erfüllen können.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Grenzüberschreitender Nutzen im International Data Space“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Dahinter steht das Konzept des Industrial Data Space. Dies legt unter anderem fest, dass der Hersteller einer Maschine Daten von ihrer Nutzung bekommen sollte, damit er zum Beispiel rechtzeitig auf Wartungsbedarf hinweisen kann. In der Praxis bestimmt immer das Ökosystem, in dem eine Anlage eingesetzt wird, über den Umgang mit den Daten, die dabei generiert werden. Dazu braucht es so genannte International Data Spaces – nicht nur im Industriebereich, sondern auch in der Medizin, in der Mobilität und überall dort, wo Daten anfallen und als Rohstoff genutzt werden. Wie diese Datenräume gestaltet werden, ist immer Sache der Beteiligten und somit schwer allgemein zu beantworten. Sicher ist jedoch, dass es sich auf Dauer wohl keine Organisation leisten kann, auf den wirtschaftlichen Nutzen des Autauschs von Daten zu verzichten.

 

(Bildquelle: Adobe Stock | 406356232 | metamorworks)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Flerngroesse-eins%2F|title:Lerngr%C3%B6sse%20Eins“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Facebook

August-Wilhelm Scheer Institut

Weitere Artikel entdecken

Entdecken Sie unsere neusten Ausgaben

Biotech: Innovationsschub aus Deutschland