KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Kategorie: #PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Elements, entities being linked. The concept of new values and technology forming a new society and a diverse flow and unity, teamwork. jigsaw collaboration
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Ein Puzzle mit mehr als 1000 Teilen: Wie Forschungsdaten zum Gesamtbild werden

York Sure-Vetter, NFDI im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Moderne Forschung ist zunehmend auf hochwertige, zugängliche und interoperable Daten angewiesen. Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) vernetzt dafür mehr als 320 Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung in Deutschland. In fachübergreifenden Konsortien werden Standards, Wissensgraphen und digitale Dienste entwickelt, um Forschungsdaten besser auffindbar und wiederverwendbar zu machen. Ziel ist es, Daten über Disziplingrenzen hinweg nutzbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Forschungsfeldern zu erleichtern. So entsteht eine Infrastruktur, die datengetriebene Innovationen und wissenschaftlichen Fortschritt nachhaltig unterstützt.

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Car cybersecurity concept in a glowing digital network environment.
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Der Preis der Geschwindigkeit: Sicherheit im Wettlauf mit der Zeit

Lukas Baumann, LocateRisk
Mit der zunehmenden Digitalisierung wachsen auch die Angriffsflächen von Unternehmen kontinuierlich. Neue Technologien beschleunigen Cyberangriffe und verkürzen die Zeit, die für eine wirksame Reaktion zur Verfügung steht. Gleichzeitig zeigen Studien, dass Zertifizierungen allein keine verlässliche Aussage über die tatsächliche Sicherheitslage erlauben. Kontinuierliche und datenbasierte Analysen externer IT-Systeme schaffen Transparenz über bestehende Schwachstellen. Dadurch können Risiken gezielt priorisiert, Sicherheitsmaßnahmen effizient umgesetzt und die digitale Resilienz von Unternehmen nachhaltig gestärkt werden.

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Many businessmen are sitting in a meeting. And there are electronic devices in the meeting.
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Nutzen statt besitzen: Der neue Umgang mit Unternehmenshardware

Veronika von Heise-Rotenburg, Everphone GmbH
Die Bereitstellung und Verwaltung von Endgeräten wird für viele Unternehmen zunehmend komplex und ressourcenintensiv. Device-as-a-Service verlagert den gesamten Gerätelebenszyklus – von Beschaffung und Konfiguration bis zur Rücknahme – an spezialisierte Dienstleistende. Dadurch sinkt der operative Aufwand für IT- und Finanzabteilungen, während Kosten besser planbar werden. Gleichzeitig können Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Nachhaltigkeit effizienter umgesetzt werden. Praxisbeispiele zeigen, dass Unternehmen so Prozesse standardisieren und wertvolle Ressourcen für strategische Aufgaben freisetzen können.

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Roboter kontrolliert Flugzeug
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Bequemer Blindflug: Cognitive Surrender als stiller Autopilot im Alltag

Christoph M. Endres, sequire technology GmbH
Künstliche Intelligenz macht viele digitale Prozesse einfacher, schneller und komfortabler. Gleichzeitig entstehen durch Automatisierung, Intransparenz und den hohen Bedarf an Daten neue Sicherheitsrisiken. Studien zeigen, dass Menschen KI-generierte Ergebnisse zunehmend ungeprüft übernehmen und Entscheidungen stärker automatisierten Systemen anvertrauen. Hinzu kommt die wachsende Verbreitung von sogenannter Schatten-KI, die außerhalb etablierter Sicherheitsstrukturen genutzt wird. Die Herausforderung besteht darin, Komfortgewinne zu nutzen, ohne Kontrolle, Transparenz und Sicherheitsbewusstsein zu verlieren.

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Three figures in suits with glowing televisions for heads stand in a dark, abandoned room
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Netflix fürs Denken: Der endlose Stream fertiger Antworten

Sebastian Akinci, AWSI, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
Künstliche Intelligenz unterstützt heute weit mehr als nur Routineaufgaben und beeinflusst zunehmend, wie Menschen lernen, arbeiten und Entscheidungen treffen. Besonders beim sogenannten kognitiven Offloading werden Denkprozesse immer häufiger an digitale Systeme ausgelagert. Gleichzeitig kann KI dabei helfen, Zusammenhänge schneller zu erkennen, Informationen zu strukturieren und neue Perspektiven aufzuzeigen. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Kreativität und Produktivität, aber auch neue Abhängigkeiten. Entscheidend bleibt, dass Verantwortung, Bewertung und kritisches Denken weiterhin beim Menschen liegen.

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Präsentation
#PreisDerDigitalenBequemlichkeit

Sokrates hätte ChatGPT gehasst: Über die Kunst, Fragen zu stellen, und warum das die wichtigste KI-Kompetenz unserer Zeit ist

Robert Becker, AWSI
Große Sprachmodelle liefern schnell strukturierte und oft überzeugende Antworten auf komplexe Fragen. Ihre Stärke liegt jedoch in der Wahrscheinlichkeit plausibler Aussagen, nicht zwangsläufig in Wahrheit oder Erkenntnis. Der Vergleich mit dem sokratischen Denken zeigt einen grundlegenden Unterschied: Während Sokrates Antworten konsequent hinterfragte, erzeugt KI vor allem sprachlich stimmige Ergebnisse. Dadurch verschiebt sich eine zentrale Kompetenz im Umgang mit Wissen und Information. Wer KI sinnvoll nutzen möchte, muss lernen, Antworten kritisch zu prüfen, Widersprüche zu erkennen und die richtigen Fragen zu stellen.

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Meeting mit Team und Roboter
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Smalltalk mit dem Datendschungel: KI sucht den roten Faden hinter Unternehmenszahlen

Maximilian Hahnenkamp, Scavenger AI GmbH, im Gespräch mit Milena Milivojevic, IM+io
KI-gestützte Analysen liefern heute Antworten, Diagramme und Handlungsempfehlungen in wenigen Sekunden. Gleichzeitig wächst die Gefahr, Ergebnisse zu übernehmen, ohne ihre Entstehung kritisch zu hinterfragen. Scavenger AI verfolgt deshalb das Ziel, Unternehmensdaten über natürliche Sprache für alle Mitarbeitenden zugänglich zu machen. Die Plattform verbindet unterschiedliche Datenquellen wie ERP-, CRM- und SQL-Systeme sowie Excel-Dateien und berücksichtigt dabei die jeweilige Business-Logik. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf Transparenz, DSGVO-Konformität und die Nachvollziehbarkeit datenbasierter Entscheidungen.

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Die Illusion der Einfachheit

Sandra Ehlen, Chefredakteurin IM+io
Generative KI macht Wissen, Analysen und Entscheidungen in Sekundenschnelle verfügbar und verändert die Art, wie Menschen arbeiten. Hinter dieser scheinbaren Einfachheit stehen jedoch erhebliche ökologische, ökonomische und kognitive Herausforderungen. Hoher Energie- und Ressourcenverbrauch, wachsende Abhängigkeiten von wenigen Technologieanbietern sowie die mangelnde Nachvollziehbarkeit vieler KI-Systeme werfen neue Fragen auf. Gleichzeitig zeigen Studien, dass intensive KI-Nutzung analytische Fähigkeiten schwächen und zu sogenanntem „Cognitive Offloading“ führen kann. Die zentrale Herausforderung besteht daher nicht in der Technologie selbst, sondern in einem verantwortungsvollen Umgang mit ihren Chancen und Risiken.

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Robot-Zauber mit Zauberstock
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„Agenten sind kein Zauberwerk“

August-Wilhelm Scheer im Gespräch mit Irmhild Plaetrich, IM+io
KI-Agenten unterscheiden sich von klassischer Prozessautomatisierung dadurch, dass sie eigenständig Entscheidungen treffen und Ziele verfolgen können. Sie analysieren Daten in Echtzeit, lernen aus Erfahrungen und steuern komplexe Abläufe zunehmend autonom. Diese Entwicklung verändert die Rolle von Anwendungssoftware in Unternehmen grundlegend. Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer betont dabei insbesondere die Bedeutung von Compliance, Controlling und transparenter Prozessdokumentation. Da sich der konkrete Ablauf eines Prozesses mit mehreren Agenten oft erst während der Ausführung ergibt, bleiben qualifizierte Fachkräfte mit tiefem Prozessverständnis unverzichtbar.

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