KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Zur Datenhauptstadt werden!

Lutz Titelbild

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Zur Datenhauptstadt werden!“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630492462950{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Umsetzung von Data Excellence in der Stadt Wien“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630492476358{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Brigitte Lutz, Magistratsdirektion Stadt Wien[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630675289462{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Grundlage der digitalen Infrastruktur der Stadt ist eine klare Datenlandschaft, damit etwa die Führungskräfte jederzeit Auswertungen basierend auf qualitätsgeprüften Daten abrufen und so fundierte Entscheidungen treffen können. Für das Management der riesigen Datenmengen wurde eine Data Excellence Strategie entwickelt, die Daten nach allgemein anerkannten Prinzipien strukturiert. Die Strategie wird verwaltungsintern bereichsübergreifend von einer professionellen Stelle umgesetzt sowie Mitarbeiter gezielt geschult.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Daten stellen den stabilen und langlebigen Kern des Informationsmanagements in der Stadt Wien dar. Der „Digitale Intelligenzquotient (IQ)“ der Stadt wird durch die Daten erhöht. Sie bilden das Fundament für Information und Wissen und den künftigen Digitalen Zwilling der Stadt Wien. Daten sind daher für eine smarte, intelligente und digitale Stadt auf dem Weg zur Digitalisierungshauptstadt Europas ein wesentlicher Produktionsfaktor. Warum die Stadt Wien eine Data Excellence-Strategie verfolgt und wie die Umsetzung mit Open X und mit Kooperationen erfolgt, zeigt dieser Erfahrungsbericht.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Umsetzung von Data Excellence in der Stadt Wien. Daten treiben uns an.“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Daten sind von grundlegender Wichtigkeit für die Digitalisierung unserer Verwaltung. Es gibt keine digitalen Anwendungen ohne Daten. Die Wiener Data Excellence-Strategie (DXS) [3] aus dem Jahr 2019 ist eine Antwort auf existierende Herausforderungen im Datenlebenszyklus. Dazu gehören beispielsweise Datensilos, redundante Daten, manuelle Mehrfach-Datenerfassungen, unklare Datenverantwortung, aufwendige Auswertungen und mühsames Berichtswesen.
Das exponentielle Wachstum von Datenmengen im Zeitalter der Digitalisierung bringt neue Herausforderungen mit sich, aber auch neue Chancen. Je besser die Stadt Wien in der Lage ist, die Wertpotenziale der Daten auszuschöpfen, umso mehr profitiert sie und kann daraus Dienstleistungen für Bürgerinnen, Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft generieren.Voraussetzung dafür ist eine definierte Datenstrategie, die alle erforderlichen Maßnahmen zur zeitnahen Bereitstellung von verlässlichen Daten in der benötigten Qualität umfasst, mit dem Ziel, dass die Stadt Wien eine „Data excellente“ Datenhauptstadt wird. Die Data Excellence (DX) [1] –Strategie basiert auf 3 Säulen (siehe Abbildung 1):

Data Governance bildet die Grundlage für ein unternehmensweit abgestimmtes Datenmanagement durch Regeln, Organisation und Prozesse, – vor allem aber durch die beteiligten Menschen – sowohl auf der fachlichen als auch auf der technischen Ebene.
Datenqualitätsmanagement bezeichnet alle qualitätsorientierten organisatorischen, methodischen, konzeptionellen und technischen Maßnahmen, um Daten im Sinne eines Vermögenswertes zu steuern und zu verwalten.
Enterprise Data Management: Die Stadt Wien verfügt über ein modernes und umfassendes Enterprise Data Management, um ihre Datenschätze innovativ zu nutzen: Dies ist als Grundprinzip „Daten“ der IKT-Strategie der Stadt Wien verankert.

Grundlage der digitalen Infrastruktur der Stadt ist eine klare Datenlandschaft, damit etwa die Führungskräfte jederzeit Auswertungen basierend auf qualitätsgeprüften Daten abrufen und so fundierte Entscheidungen treffen können.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“10 Jahre OpenDataWien: Open Government Data nutzen alle(n)“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Die Data Excellence-Strategie ist auch für die Öffentlichkeit relevant, das sind die externen Datenkonsumenten, für die es um die Nutzung von Daten der Stadt geht, insbesondere durch Open Government Data (OGD) [6] und Daten, die aus rechtlichen Verpflichtungen heraus publiziert werden müssen.
Das Leitprinzip „Open by Default“ für den Zugang zu öffentlichen Daten der Stadt Wien wurde in die Data Excellence-Strategie aufgenommen, nachdem die Stadt Wien als erste deutschsprachige Stadt seit 2011 Open Data veröffentlicht. Die Stadtverwaltung stellt als öffentlich klassifizierte Daten, Dokumente und Dienste maschinenlesbar, frei und kostenlos auf dem OGD-Portal data.wien.gv.at zur Verfügung.
Die „Wiener Prinzipien“ der Digitalen Agenda Wien sind Leitmotive für die Open Government Data -Strategie der Stadt Wien, insbesondere für Transparenz, Offenheit, Beteiligung, Innovation und Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Eine proaktive, offene Datenpublikation soll die breite Verfügbarkeit und Wiederverwendung von Daten der Stadt Wien für private oder kommerzielle Zwecke unter minimalen rechtlichen, technischen oder finanziellen Zwängen fördern. Die offenen Daten und Dienste spielen eine wichtige Rolle dabei, die Entwicklung neuer Anwendungen auf der Grundlage neuartiger Möglichkeiten zur Kombination und Nutzung anzukurbeln sowie das Wirtschaftswachstum und soziale Engagement zu fördern.
Ziele sind die Etablierung einer offenen Datenkultur und der Ausbau der digitalen Beteiligungs- und Nutzungsmöglichkeiten. Die aktive Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit wird gepflegt, um kreative und innovative Ideen als Grundlage nutzen zu können.[/vc_column_text][vc_single_image image=“27424″ img_size=“large“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Herausforderungen bei der Umsetzung der Daten-Strategie in einer Stadt“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Was sind die größten Herausforderungen bei der Umsetzung der Data Excellence-Strategie? Die größte Herausforderung liegt im Bereich der Organisation. Die Verwaltung braucht ein grundsätzliches Verständnis für das Potenzial von Daten in unserer Verwaltung und die Fähigkeit, diese Daten nutzen zu können. Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen und das Thema für alle erlebbar zu machen, kann man beispielsweise mit Datenvisualisierungen Geschichten erzählen und zeigen, welches Potenzial in der Datennutzung steckt. Verwaltungsmitarbeiter sind in der Regel nicht für die Datenanalyse ausgebildet, deshalb wollen wir für die Datennutzung einfache Werkzeuge und Schnittstellen anbieten.
Best practices werden als Erfolgsgeschichten bei jeder Gelegenheit im Intranet und in der Mitarbeiterzeitung präsentiert und im Rahmen von Veranstaltungen vorgestellt. Eine weitere Herausforderung ist zu wissen, welche Daten eine Stadt hat und wer dafür verantwortlich ist. Die Antwort darauf ist ein Datenkatalog mit fachlichen Datenbeschreibungen, der im Intranet für alle abrufbar ist und zur Datenlandkarte weiterentwickelt wird.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Der Urbane Datenraum Wien“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Für eine rechtskonforme Datennutzung und die entsprechenden Zugriffsregelungen ist es wesentlich, die Daten zu klassifizieren, zu wissen, welche Stelle die Datenverantwortung hat. Die Klassifizierung der Daten erfolgt nach dem Datenspektrum des Open Data Instituts (ODI) sowie nach dem FAIR Data – Prinzip: Findable, Accessible, Interoperable, Reusable. Ein Datenkatalog beinhaltet die entsprechenden Informationen für alle Stakeholder.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Transparenz soweit das Auge reicht: Wer profitiert noch von der Zusammenarbeit?“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″ use_theme_fonts=“yes“][vc_column_text]Eine weitere Prüfung des KYC-Prinzips lenkt die Aufmerksamkeit auf wirtschaftlich berechtigte Personen, die neben dem Eigentümer ebenfalls vom Geschäft profitieren. Laut dem Geldwäschegesetz gilt eine Person als wirtschaftlich berechtigt, wenn sie mehr als 25 Prozent der Unternehmensanteile besitzt oder auf bestimmte Weise das Recht und die Möglichkeit hat, das Geschäft nach eigenen Vorstellungen zu kontrollieren. Sollte es eine solchen geben, dann muss auch diese identifiziert und gründlich gecheckt werden. Um sowohl den Ruf des eigenen Unternehmens zu schützen, das Risiko, soweit es geht, zu minimieren und das Neugeschäft damit so sicher wie möglich zu machen, gilt es eben auch zu verstehen, wer von der Zusammenarbeit noch profitiert.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Was sind Treiber bei der Umsetzung einer Datenstrategie?“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Bei der Umsetzung einer solchen Strategie müssen klare Rollen definiert und die Personen auch dazu befähigt werden, diese Rolle auszufüllen. Es muss Personen geben, die das Thema Datenexzellenz vorantreiben und dabei vom Management unterstützt werden. Ein hochrangig besetzter Lenkungsausschuss unter Leitung des CIO entscheidet auf strategischer Ebene. Insbesondere der Personal- und Finanzbereich waren an den ersten Umsetzungen sehr interessiert. Um die Ziele der Data Excellence-Strategie zu erreichen, haben wir als Stadt Wien Projekte zur Umsetzung gestartet und klare Leistungskennzahlen definiert, um den Fortschritt messen und kommunizieren zu können.
Gute Nutzung von Daten bedeutet für die Stadt Wien, den Datenlebenszyklus in allen Bereichen der Verwaltung zu beherrschen, den Aufwand zu minimieren und dabei den größtmöglichen Mehrwert durch Daten zu generieren. Die Verantwortung hierfür liegt nicht nur bei der IT-Abteilung, sondern in allen Fachabteilungen. Deshalb hat die Stadt Wien eine Data Excellence-Organisation (siehe Abbildung 2) aufgestellt und dezidierte Rollen wie Data Stewards, Data Experts und Data UserIn in den Fachbereichen festgelegt.
Koordinatorin managt Data Governance

Die Data Governance-Koordinatorin koordiniert, motiviert und vernetzt die Akteure in der DX-Organisation und berichtet dem Lenkungsausschuss. Die Koordinatorin leitet den Data Governance-Fachbeirat, in dem DX-Leitfäden erstellt, alle fachliche Themen diskutiert und für den Lenkungsausschuss DX zur Entscheidung vorbereitet werden. Im Fachbeirat sind die sogenannten „Datenhelden“ und „Datenheldinnen“ der Stadt Wien zu finden.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“27664″ img_size=“large“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Wie werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fit für Data Excellence gemacht?“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Alle bekommen eine Ausbildung, mit deren Hilfe sie die individuellen Aufgaben entlang des Datenlebenszyklus bewältigen können – und zwar der jeweiligen Rolle entsprechend: eine Basisschulung für alle, vertiefendes Training für die Expertinnen und Experten (siehe Abbildung 3). Die Ausbildung soll dazu beitragen, dass ein gemeinsames Verständnis geschaffen wird und das Bewusstsein hinsichtlich des Wertes und der Verwendung von Daten ein entsprechend höheres ist. Dadurch sind Mitarbeiter im Stande, eine aktive Rolle im Data Excellence Netzwerk zu übernehmen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Ist der Ansatz der Data Excellence-Strategie auch auf andere Städte und Gemeinden übertragbar?“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Aus der Sicht der Smart City Akteure der Stadt Wien ist der Ansatz der Data Excellence Strategie gut auf andere Städte und Gemeinden übertragbar. Viele Verwaltungen haben die gleichen Herausforderungen bei der Datennutzung. Das gilt für große und kleine Verwaltungen. Es ist sinnvoll, sich auszutauschen und zu schauen, was andere Städte schon gemacht haben. Viele der Leitlinien, die wir nutzen, kann man gut an die Bedürfnisse der eigenen Kommune anpassen. Dabei ist es wichtig, die Vision einer Daten-Exzellenten Organisation im Auge zu behalten. Nützlich könnte auch das Data Excellence Framework von dataspot. [11] sein, das auch in Wien am Anfang der DX-Initiative sehr geholfen hat.
Die Erfahrungen und Bildungsmodule zu Data Excellence stehen kostenfrei zur Verfügung und sind von anderen Städten und Gemeinden abrufbar:

  • Open Government Vorgehensmodell (OGDD) [8]
  • Das Vorgehensmodell liegt frei verfügbar in Deutsch und Englisch vor (OGVM) [9]
  • Drehbücher für die E-Learning Module, die die Basis für die Umsetzung des E-Learning-Angebots in der Virtuellen Wien-Akademie ViWa 4.0 der Stadt Wien darstellen, wurden als Open Documents (DXBT) [2] publiziert.
  • Vertonte und animierte E-Learning Module sind abrufbar bei der Wien-Akademie

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Smarte Daten für Wien“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Im Rahmen des gemeinsamen EU-Projekts „Smarter Together“ der Städte Lyon, München und Wien zum Thema Smart City wurden viele Daten erhoben. Diese Daten werden nun auf der Urban Data Plattform smartdata.wien (UDP) [12] zur Verfügung gestellt. Die Urban Data Plattform smartdata.wien.gv.at basiert auf dem FIWARE [4] Context Broker, der als CEF-Building Block von der EU an die Mitgliedsstaaten zur Verwendung bei der Realisierung digitaler Lösungen empfohlen wird. FIWARE basiert auf offenen Standards und Open Source Software (OSS) [10].
Die Stadt Wien ist Mitglied bei den Open & Agile Smart Cities (OASC) und berücksichtigt auf ihrer Urban Data Plattform die Minimum Interoperability Mechanisms (MIMs). Die MIMs der OASC sind ein sich ständig weiterentwickelnder Satz technischer Mechanismen, die aus einer Baseline globaler Best-Practice ausgewählt werden und durch die Umsetzung in den Mitgliedsstädten des Netzwerks vorangetrieben werden und in Normungsaktivitäten wie ETSI, ISO und ITU einfließen. Am 24.01.2019 hat ETSI den neuen Standard für das Context Information Management im Bereich Smart Cities als Standard veröffentlicht: NGSI-LD. Dieser Standard dient dazu, den Zugriff auf Daten zu vereinheitlichen und bestehende Datensilos aufzubrechen. Die Stadt Wien gehört zudem zu den Initiatoren des Frontrunner Smart Cities Programms.[/vc_column_text][vc_single_image image=“27425″ img_size=“large“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Ausblick: Datenanalysen, Digitaler Zwilling und City Information Model, GAIA-X“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Wir sehen, dass Daten ein wesentlicher Bestandteil bei Anwendungen von Datenanalysen und Vorhaben mit Anwendung von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen sind. Mit Hilfe der Daten der Stadt Wien sollen durch Einsatz von Advanced Analytics-Verfahren und Methoden der Künstlichen Intelligenz Prozesse automatisiert und Einsichten gewonnen werden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Digitaler Zwilling der Stadt Wien“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″][vc_column_text]Für die Digitalisierungshauptstadt Wien entsteht, basierend auf den exzellenten Daten der Stadt, ein virtuelles Spiegelbild der Stadt, das die Erfassung und Modellierung der Interaktionen von urbanen Objekten und Prozessen ermöglicht. Der digitale Zwilling der Stadt Wien lebt davon, dass Objekte mit Informationen verknüpft sind und damit gegenseitig zur Datenaktualität beitragen. Indem die bestehenden und zukünftigen exzellenten Daten der Stadt Wien mit Hilfe des digitalen Zwillings schneller, kostengünstiger und umfassender in Beziehung gesetzt werden, unterstützt und fördert der digitale Zwilling eine Weiterentwicklung der Wiener Data Excellence-Vision: Der Nutzen der Daten wird maximiert, da verknüpfte Fragestellungen effektiv und effizient beantwortet werden können.Bereits heute arbeitet die Stadtvermessung am „Digitalen geoZwilling“ – und hat sich entschieden, das Präfix geo zu verwenden, um den geodätischen und geometrischen Aspekt der Erstellung von semantischen 3D-Geo-Objekten zu betonen. Dieser digitale geoZwilling ist ein virtuelles, semantisches 3D-Stadtmodell, das alle Objekte der Stadt enthält. Es soll ermöglichen, für die Stadt Wien erforderliche Geobasisdaten aus ihm abzuleiten und so deren inhaltliche und zeitliche Kohärenz zu garantieren. Er ist mithin ein Nukleus eines umfassenden digitalen Zwillings der Stadt Wien.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“City Information Model (CIM) für Planung und Simulation“ font_container=“tag:h3|text_align:left|color:%23000000″ use_theme_fonts=“yes“][vc_column_text]Durch die Verknüpfung der Objekte des „Digitalen geoZwillings“ mit anderen Daten und Informationen, z.B. demographischen und sozioökonomischen Daten, Energieverbrauch und Instandhaltungsmanagement, Sensordaten und Echtzeitdaten des Internet of Things, entsteht ein CIM als Grundlage eines „lebendigen“ digitalen Zwillings der Stadt Wien. Dieser schafft eine gemeinsame Plattform für eine Vielfalt an potenziellen Fachanwendungen. Er ist damit nicht nur Grundlage für das Management der Stadt, sondern auch wesentlich für eine verbesserte Planung und Simulation von Entwicklungen.
Die erhöhte Planungssicherheit kann dazu dienen, Risiken zu reduzieren und durch verbesserte Kommunikation und Transparenz die Akzeptanz von Projekten zu verbessern. In vielen Bereichen, wie z.B. Stadtentwicklung, Energie, Verkehr und Umwelt, können damit Planungen und Projekte, sowohl der Stadt als auch von Dritten, unterstützt werden.

 

(Bildquelle: AdobeStock | 239929448 | natanaelginting)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_createlink title=“zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F2UEAR48|target:_blank“][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Flerngroesse-eins%2F|title:Lerngr%C3%B6sse%20Eins“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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