KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Neue Technologien werden mit Plattformen koexistieren

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“„Neue Technologien werden mit Plattformen koexistieren““ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545043337670{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Im Gespräch mit Ferry Hötzel, Country Product Manager Deutschland von Shopify“ font_container=“tag:h2|font_size:22|text_align:left|color:%23f07d00″ use_theme_fonts=“yes“][vc_column_text][/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Unternehmensprofil“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1521458009066{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1545043390408{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]

Shopify entstand 2004 aus einem Online-Snow­boardshop heraus. Die Gründer Tobias Lütke und Daniel Weinand waren jedoch unzufrieden mit den E-Commerce-Lösungen, die sie vorfanden. Also programmierten sie kurzerhand eine eigene. Heute ist Shopify eine proprietäre E-Commerce-Lösung, die vor allem auf kleine und mittelständi­sche Unternehmen ausgerichtet ist. Eine Payment-Lösung kann ebenfalls integriert werden. Heute beschäftigt Shopify weltweit 3000 Mitarbeiter, ließ mehr als 600.000 Online-Shops entstehen und wies 2017 einen Umsatz von knapp 581 Milli­onen US-Dollar aus.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]

Seit mehr als zehn Jahren behauptet sich Shopify als E-Commerce-Plattform neben Platzhirschen wie Amazon. Der einst als Snowboardshop gegründete Plattformanbie­ter setzt vor allem auf Kleinunternehmer, die ihr Geschäft online abwickeln. Der Unterschied zum Konkurrenten: volle Kontrolle über alle Verkaufskanäle, sagt Ferry Hötzel von Shopify.

[/vc_column_text][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fmarktmacht-plattform%2F|||“ btn1_background_color=“#f07d00″ btn1_bghovercolor=“#e30613″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#ffffff“ icon_hover_color=“#f07d00″ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|||“ btn2_background_color=“#f07d00″ btn2_bghovercolor=“#e30613″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#ffffff“ btn_iconhover_color=“#f07d00″ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#ffffff“ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#ffffff“ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“3″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“IM+io: Herr Hötzel, die Plattform Shopify wur­de 2004 gegründet. Wie ist denn der Grün­dungsprozess verlaufen und wie hat sich Sho­pify seither entwickelt?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Shopify wurde 2004 von Tobias Lütke und Daniel Weinand als Snowboardshop gegründet. Jedoch waren die beiden mit den bestehenden E-Commerce-Baukästen und Onlineshop-Vorla­gen auf dem Markt recht unzufrieden und ent­schieden sich, alles selber zu programmieren. Tobi ist von Hause aus Informatiker und pro­grammierte mit Ruby on Rails den Online-Shop „Snowdevil”. Dafür brauchte er insgesamt zwei Monate.

Schnell wurde den beiden Gründern je­doch klar, dass viele Leute sich mehr für die Soft­ware als für die Snowboards interessierten. Also schwenkten Sie den Fokus ihres Unternehmens um und so erblickte Shopify im Jahr 2006 offizi­ell das Licht der Welt.
Seither ging es immer bergauf für das Un­ternehmen und Shopify bekam schon in der dritten Finanzierungsrunde im Jahr 2013 rund 100 Millionen Dollar von verschiedenen Investo­ren. Das war natürlich großartig.

Ein weiterer definitiver Meilenstein der Unternehmensgeschichte war der Börsengang in New York und Toronto im Jahr 2015. Dieser brachte Shopify weitere hundert Millionen Dol­lar ein und bestätigte auch auf dem Börsenpar­kett den Erfolg.

Heute ist Shopify weltweit mit mehr als 3.000 Mitarbeitern aktiv. Insgesamt gibt es übri­gens mehr als 600.000 Shops in über 175 Län­dern. Seit diesem Herbst ist Shopify nun auch of­fiziell und in vollem Umfang in Deutschland verfügbar. Hierzulande vertrauen mehr als 8.000 Shop-Besitzer auf unsere Technologie und unse­ren Service.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Shopify behauptet sich nach wie vor ne­ben dem Big Player Amazon. Wie unterschei­den Sie sich von Amazon, wo gibt es direkte Konkurrenzsituationen?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Shopify unterscheidet sich vor allem im Weltbild von dem Platzhirsch: Für uns zählen die viele, viele kleine Shops und Händler, die selbständig sind und mit ihren zum Teil eigenen Produkten den Markt und vor allem Nischen be­dienen. Amazon ist der große, weltumspannen­de Konzern, bei dem der Käufer zwar alles be­kommt – doch der unserer Meinung nach so gut wie kein Vertrauen zu seinen Händlern aufbau­en kann. Niemand wird wohl ernsthaft jemals sein Geschäft komplett über Amazon abwickeln wollen – es ist ja auch besser alles selber unter Kontrolle zu haben, wie bei uns. Direkte Konkurrenzsituationen gibt es vor allem bei Menschen, die sich entschließen in den Online-Handel einzusteigen und ihr eigenes Ge­schäft aufzumachen. Über Amazon erreichen Sie zwar viele potenzielle Käufer, aber mit Shopify behalten Sie die Kontrolle über ihre Kanäle und Geschäfte.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie lösen Sie diese Konkurrenzsituati­on auf?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Wir bei Shopify versuchen immer, es dem Händler so einfach wie möglich zu machen. Wie schon gesagt wollen wir, dass der Gründer oder die Gründerin mit dem eigenen Shop wächst und auch zum Beispiel Bezahlsystem ohne große Umstände einführen kann. Bei gro­ßen Online-Händlern und ihren Marketplaces erreichen Sie wahrscheinlich erst einmal mehr Menschen. Dementsprechend entscheiden Sie sich relativ am Anfang, welche Strategie für Sie am besten funktioniert, was natürlich ganz individuell zu den jeweiligen Shops passt.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Shopify stellt nun auch Apps für 3D-Printing für KMUs zur Verfügung. Welche Absicht steckt dahinter?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Diese Apps sind nicht von Shopify sondern von Drittanbietern. Wir freuen uns aber, wenn unsere Shopbetreiber mit spannenden neuen Technologien ihr Geschäft aufbauen und betreiben.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Welchen Markt für Plattformen wie Shopify finden Sie in Deutschland vor? Ist es eher ein B2C oder B2B-Markt?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Sowohl als auch. Naturbedingt ist der B2C-Markt allerdings viel größer, weil mehr Shopbetreiber an Verbraucher verkaufen. Den­noch gibt es auch mehr und mehr B2B-Shops in Deutschland. So fand eine Untersuchung des Bundesverband E-Commerce mit der Creditre­form AG im März 2017 heraus, dass es hierzu­lande rund 5.500 Online-Shops mit B2B-Fokus gibt. Industrie und Traditionsunternehmen nutzen also immer stärker das Web als Ver­kaufskanal, was wir natürlich sehr begrüßen.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“7817″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie schätzen Sie die internationale Konkurrenzfähigkeit des deutschen Marktes für Plattformen ein?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Prinzipiell sehr gut: Deutschland bietet vie­le vielversprechende Faktoren, um einen eige­nen Online-Shop zu eröffnen – wie etwa eine kritische Masse von potentiellen Käufern. Hin­zu kommen gute Einkommensverhältnisse und eine gewisse Technologieaffinität. Dies hilft, neben weiteren Eigenschaften des deutschen Marktes, ein Produkt aufzubauen und auf den Markt zu bringen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die geo­graphische Lage und die kulturelle Vielfalt in Europa: Dadurch, dass Deutschland von ver­schiedenen Ländern und Sprachen umgeben ist, werden Shops ab einer gewissen Größe quasi dazu gezwungen sich zu internationalisieren. So haben Unternehmer hierzulande meistens schon zum Beispiel Mehrsprachigkeit im Blick oder akzeptieren unterschiedliche Währungen. Das ist einerseits großartig für die Internatio­nalisierung, kann aber natürlich auch erst ein­mal ein Stolperstein sein.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Shopify kann zwar nicht mehr als Start-up durchgehen, gilt aber als einer der er­folgreichsten Gründungen in Sachen E-Com­merce-Plattformen neben Amazon. Gegrün­det wurde Shopify in einer Zeit, in der Platt­formen gerade im Trend lagen. Ist das heute immer noch so oder gibt es Technologien, die der Plattform in naher Zukunft den Rang ab­laufen werden?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Ich denke, dass Plattformen nach wie vor eine große Rolle spielen werden, egal ob im Handel oder einer anderen Branche. Sie bün­deln Services und machen für Kunden das Le­ben bequemer. Und ich glaube, dass neue Tech­nologien eine Co-Existenz mit Plattformen ha­ben. Man denke nur beispielsweise an die Pro­grammiersprache PHP. Sie wurde vor Jahren erfunden und erfreut sich heute immer noch großer Beliebtheit, obwohl es eine ganze Reihe von anderen Programmiersprachen gibt, die ähnliches leisten.
Wenn ich zum Beispiel an Chatbots den­ke, dann war da auch ein großer Hype vor un­gefähr zwei Jahren, doch ersetzt haben Sie bis­her eher wenig. In erster Linie muss das Business Modell einer Plattform geschäftsfähig sein und den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Dann kann ihr auch die ausgeklügelste Technologie nichts anhaben.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Welche Rolle spielt künftig maschinel­les Lernen/KI im Ökosystem von Shopify?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Wir sehen natürlich ebenfalls die großarti­gen Möglichkeiten dieser Technologien und sind uns sicher, dass viele spannende Erfindun­gen und vereinfachte Prozesse möglich werden. Schon heute sind aber die ersten Schritte möglich.

Bei Shopify können Shopgründer den in­telligenten Assistenten und quasi ersten virtuel­len Mitarbeiter bekommen: „KIT” hilft den Gründern und Gründerinnen dabei, ihren Shop digital zu vermarkten, setzt E-Mail-Kampagnen oder schlägt Social-Media-Werbung vor und führt diese zum Abschluss. Aufgebaut ist KIT wie ein Chatbot, der antworten und interagie­ren kann. Das zeigt schon einmal die enorme Wichtigkeit und die Möglichkeiten, die sich durch Zukunftstechnologien ergeben.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen auch in naher Zukunft bei Betrug, dem soge­nannten Fraud Detection, hilft. Das System er­kennt dabei nach ganz bestimmten Gesichts­punkten, ob ein Geschäftsvorgang oder eine Transaktion höchstwahrscheinlich einen betrü­gerischen Hintergrund hat oder schlichtweg eine Täuschung ist. So können Verbraucher und Shopbetreiber besser geschützt werden.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie entwickelt sich Shopify in den kommenden fünf Jahren weiter?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Die kommenden fünf Jahre werden sicher­lich sehr spannend und halten bestimmt einige Überraschungen bereit. Wir werden uns weiter­hin auf unsere Shopbesitzer konzentrieren und den Handel jeden Tag ein bisschen besser, ein­facher und zugänglicher machen. Das ist unsere Mission. Dabei sind natürlich viele Faktoren wich­tig, aber ich bin mir sicher, dass wir mit unseren Ingenieuren, unseren Mitarbeitern, unseren tol­len Partnern und dem Kundenfeedback dieses ambitionierte Ziel erreichen.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Welche Möglichkeiten, aber auch Her­ausforderungen sehen Sie in naher Zukunft für Plattformtechnologien, sowohl im B2B als auch im B2C?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

FH: Erst einmal freut es mich sehr, dass sich das Plattformkonzept so großer Beliebtheit er­freut, da es gerade auch Nischen ermöglicht ein skalierbares Konzept anzubieten. Zum Beispiel hat Atalanda ein wunderbares Konzept ge­schaffen, um Städten ein Werkzeug in die Hand zu geben und dem immer mehr aussterbenden Einzelhandel in den Innenstädten entgegenzu­wirken. Solche Ideen sind wirklich Gold wert.

Herausforderungen sehe ich vor allem beim Spagat zwischen neuer und alter Techno­logie: Wer ein durchdesigntes Front-End hat, muss auch das Back-End auf Vordermann brin­gen. Das gilt vor allem bei Plattformen, die B2C und B2B in einem anbieten. Hier muss die Technik stimmen, die jeweiligen Kundenanfor­derungen erfüllt werden und auch die User Ex­perience im Auge behalten werden. Das ist zwar schwierig, aber definitiv zu schaffen. 

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