KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Nachhaltig(keit) finanzieren

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Nachhaltig(keit) finanzieren“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1676561924780{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Der intelligente Weg zu effizienter Fertigung“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1676561932089{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Klaus Meyer, Siemens Financial Services

(Titelbild: © AdobeStock | 560376481 | Sansert)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Hersteller können Kosteneinsparungen, höhere Produktivität, Wettbewerbsvorteile und Versorgungssicherheit erreichen, indem sie ihre Fertigungsprozesse ressourcen- und energieeffizienter gestalten. Durch Digitalisierung und Industrie 4.0 können diese Verbesserungen schneller und kosteneffizienter umgesetzt werden. Investitionen in nachhaltige Produktion können erhebliche Produktivitäts-, Kosten- und Wettbewerbsvorteile mit sich bringen. Unternehmen können somit ökologische und ökonomische Ziele erreichen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Mehrere Staaten(-gemeinschaften) haben sich darauf geeinigt, ihre ökologische Nachhaltigkeit zu verbessern. Dafür braucht es enorme Finanzmittel, die aber aufgrund der Krisen unserer Zeit von den Unternehmen nur zögerlich zur Verfügung gestellt werden. Um diese notwendigen Investitionen im Sinne des Klimaschutzes trotzdem zu tätigen, können Firmen flexiblere Finanzierungsformen anwenden. Es braucht nicht nur Investitionen in Nachhaltigkeit, sondern finanziell nachhaltige Investitionen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Weltweit haben sich große Volkswirtschaften angesichts des Klimawandels zu einer massiven Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet. Im EU-Recht wurde als Zwischenziel festgelegt, die Emission von Treibhausgasen (THG) bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Zwar existiert beispielsweise in den Vereinigten Staaten von Amerika derzeit kein nationales Gesetz, das speziell auf die Reduzierung von Treibhausgasen abzielt, es gibt jedoch einige Initiativen, die von der Regierung und von Bundesstaaten unterstützt werden, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, zum Beispiel der Clean Air Act und der Clean Power Plan der Obama-Administration. Auch überstaatlich liegen eine Reihe von Abkommen vor, die die Staaten zur ökologischen Nachhaltigkeit verpflichten. Eines der bedeutendsten ist das Pariser Abkommen, das im Dezember 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Es hat das Ziel, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen und die Bemühungen zur Verringerung der Gefahren und Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen [1]. Es wird deutlich: Das Thema hat Priorität.
Gleichzeitig stellen globale Ereignisse in Form von geopolitischen Konflikten, Knappheit fossiler Brennstoffe, Unterbrechungen der Lieferketten und Inflationsdruck die Erfüllung dieser Verpflichtungen vor neue Hürden [2].
Aber rücken Hersteller angesichts dieses Drucks von ihren Nachhaltigkeitszielen ab? Die Antwort sollte „Nein“ lauten. Warum? Weil Experten davon ausgehen, dass eine nachhaltige Produktion neben ethischen und ökologischen, auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt.

In Europa sagt die OECD dazu: „Kurz gesagt soll nachhaltige Produktion die verschiedenen betriebsimmanenten Risiken minimieren und gleichzeitig die Chancen maximieren, die sich durch bessere Prozesse und Produkte ergeben […] wirtschaftlich, ökologisch und sozial.“[3]

Wie also sehen Nachhaltigkeitsinitiativen im globalen Fertigungssektor aus? Welche Verbesserungen können Hersteller umsetzen, um Kosteneinsparungen, höhere Produktivität, Wettbewerbsvorteile und Versorgungssicherheit zu erzielen und gleichzeitig einen Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen, zur Abfallreduzierung und zu anderen Nachhaltigkeitszielen zu leisten?[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“„Sustainability by Design““ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Große Fortschritte sind möglich, wenn man ganze Fertigungsprozesse ressourcen- und energieeffizienter und damit umweltschonender gestaltet. Die Möglichkeit, Prozesse in der virtuellen Welt zu entwerfen oder neu zu konfigurieren – durch einen digitalen Zwilling – erlaubt es zudem, diese Entwicklungen schneller und preiswerter umzusetzen und zu testen. Im Kern sind Industrie 4.0 und Digitalisierung natürliche Wegbereiter für mehr Nachhaltigkeit. Unterstützt werden sie durch Remote-Zusammenarbeit und Virtualisierung, wobei bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen von Produkten bereits in der Entwurfsphase bestimmt werden – inklusive der Verwendung verantwortungsvoll beschaffter Rohstoffe [4]. Zudem kann der Begriff „Design“ auch auf Lieferketten angewandt werden, die bei komplexer Ausgestaltung nach Angaben des „Carbon Disclosure Project“ [5] bis zu 90 Prozent der Emissionen verursachen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Energieeffizienz“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Studien haben gezeigt, dass Energieeffizienzinitiativen in der verarbeitenden Industrie in der Regel zu einer Verbesserung von etwa 20 Prozent führen [6]. Dies kann durch ein besseres Design oder die Nachrüstung bestehender Anlagen geschehen. Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz gibt es im gesamten Prozess. So wird zum Beispiel mithilfe der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Energie aus der Produktion zurückgewonnen und anderweitig verwendet. Die Installation von Antrieben mit variabler Drehzahl kann in industriellen Prozessen bis zu 50 Prozent der Energie einsparen [7]. Gebäudeautomatisierung kann den Stromverbrauch senken – über 50 Prozent des Energieverbrauchs in Industriegebäuden dienen der Raumheizung/-kühlung [8]. Die Umstellung auf LEDs reduziert den Energieverbrauch für Beleuchtung um 40 bis 60 Prozent. Der Einsatz energieeffizienter Fördertechnik (zum Beispiel Gabelstapler) in Lager und Produktion kann den Verbrauch um bis zu 30 Prozent senken [9].[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Abfallvermeidung
“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Die Verringerung des Abfalls korrespondiert mit der Verringerung des Rohstoffverbrauchs. Durch digitales Management des Herstellungsprozesses entstehen weniger fehlerhafte oder verdorbene Produkte. Ein gutes Beispiel kommt aus der Lebensmittelindustrie, wo maschinelles Lernen die bestehenden Prozesse umgestaltet, indem es die Auswahl der Backbedingungen automatisch optimiert und Fehler durch manuelle Einstellungen, zum Beispiel von Gasventilen in Öfen, eliminiert [10]. Abfall kann auch durch den Einsatz additiver Fertigungstechnologien oder durch die Vereinfachung oder Reduzierung von Verpackungsanforderungen reduziert werden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Intelligente Finanzierung für nachhaltige Produktion
“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Immer mehr Hersteller wollen so schnell wie möglich von nachhaltigen Alternativen wirtschaftlich profitieren, Handels- und Wettbewerbsvorteile erlangen und sozial verantwortliche Standards erfüllen. Doch ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele müssen in der Praxis finanzierbar sein. Deshalb besteht ein Konsens, dass Kapital aus dem privaten Sektor nötig ist, um eine umfassende Transformation zur Nachhaltigkeit zu ermöglichen [11]. Um nachhaltiger zu werden, müssen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in neue oder alternative Technologien investieren – zum Beispiel in energieeffizientere Anlagen, Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), additive Fertigung, Materialrecycling, Wassereffizienz oder Öko-Verpackungen. Es besteht daher ein dringender Bedarf an Investitionen – und zwar in erheblichem Umfang. Gleichzeitig sind die Unternehmen nach einer Pandemie und angesichts politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit vorsichtig, wenn es darum geht, Kapital in neuer Ausrüstung zu binden. Das führt zu einem Dilemma: Die Hersteller können es sich nicht leisten, ihre Investitionen in eine nachhaltige Produktion aufzuschieben, brauchen aber intelligente Wege, um ihre Investitionszurückhaltung zu überwinden.

Zu diesem Zweck haben weitsichtige Hersteller erkannt, wie wichtig der richtige Finanzierungsmix in Zeiten von Unsicherheit, Volatilität und Krisen ist. In der Industrie mehren sich die Beispiele für den Einsatz von Fremdkapital in Form intelligenter Finanzierungsstrukturen. Die Erfahrungen zeigen, dass so Investitionen in Nachhaltigkeit – und gleichzeitig oft in Digitalisierung – möglich sind, die selbst finanziell nachhaltig sind. Den Weg dorthin ebnen flexible Finanzierungen, die den erwarteten Mehrwert aus den Investitionen berücksichtigen.

Die Cashflow-Bedürfnisse von Herstellern sind höchst unterschiedlich – dennoch bieten die meisten Finanzierungen nur Bedingungen und Strukturen von der Stange. Spezialisierte Finanzierer hingegen sind in der Lage, ihr technisches Wissen über die Fertigungsindustrie zu nutzen, um die Vorteile nachhaltiger Fertigungstechnologien zu verstehen – und dementsprechend individuelle Finanzierungspakete zu entwickeln. Die Vereinbarungen können so strukturiert werden, dass sie die zeitliche Entwicklung der Produktion (inklusive der Einnahmen daraus) und Effizienz berücksichtigen. Ebenso können die Zahlungen auf die erwarteten Ergebnisse abgestimmt oder saisonal variiert werden. So wird der Übergang zu nachhaltigen Plattformen nachhaltig beschleunigt.
Wichtig ist auch, dass intelligente Finanzierungen alle Kosten für den Übergang zu nachhaltigeren Systemen abdecken – Ausrüstung, Software, Wartung und Service, Installation, Tests, Schulungen und, sofern erforderlich, sogar neues Personal.

Die in dieser Studie dargelegten Erkenntnisse sprechen eindeutig dafür, dass Investitionen in nachhaltige Produktion erhebliche Produktivitäts-, Kosten- und Wettbewerbsvorteile mit sich bringen. Es spricht zudem alles dafür, dass intelligente, flexible, branchenspezifische Finanzierungstechniken scheinbar gegensätzliche Interessen verbinden können – den Wunsch nach Investitionen in nachhaltige Technologien mit dem Unwillen, in unsicheren Zeiten Kapital zu binden.[/vc_column_text][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F3wxtF9p|target:_blank“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fmetaverse%2F|title:Metaverse%2C%20NFTs%20%26%20Cryptos|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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