KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Mittelständler, familiengeführt sucht…

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Mittelständler, familiengeführt sucht…“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1676641913684{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Die Partnervermittlung für Unternehmen“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1676641921258{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Christian Baier, Nedgex GmbH

(Titelbild: © AdobeStock | 141888519| M-SUR)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Den Fachkräftemangel durch Firmenkooperationen zu lösen, das ist ein Ansatz, den die NETZSCH-Gruppe verfolgt. Der als „Innovieren in Ecosystemen“ bezeichnete Ansatz löst dabei nicht ausschließlich das Problem des Fachkräftemangels, sondern ermöglicht ebenso den gewinnbringenden Transfer von Technologie, Know-how und Marktzugängen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Der Mangel an technisch ausgebildeten Mitarbeitenden ist flächendeckend. Besonders schwer wird es für Mittelständler im ländlichen Raum. Die Mangelwirtschaft, bezogen auf die Fachkräfte, ist hier Alltag. Interessant ist dieser Ansatz: nicht mehr das Personal zu suchen, sondern Partnerunternehmen, die als Dienstleister, Zulieferer oder verlängerte Werkbank dienen könnten. Hidden Champions aus der Tiefe des ländlichen Raumes, die schnell und flexibel Aufträge abarbeiten und Entwicklungsaufträge übernehmen können.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die NETZSCH-Gruppe ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen im Bereich Maschinenbau mit Stammsitz in Selb, Bayern. Global werden mehr als 3.700 Mitarbeiter:innen an 210 Standorten auf allen Kontinenten beschäftigt. Das Kerngeschäft des Maschinenbauers konzentriert sich in drei eigenständigen Geschäftsbereichen: „Analysieren und Prüfen“, „Mahlen und Dispergieren“ sowie „Pumpen und Systeme“. Die drei Bereiche bieten thermoanalytische Geräte für Forschung und Entwicklung, Mühlen und Dispergiermaschinen für verfahrenstechnische Aufbereitungsstufen, Nass-/Trockenmahlen und Sichten sowie Pumpen und Systeme für unterschiedlichste Förderaufgaben an. Eingesetzt werden die Geräte und Maschinen für nahezu alle Industrien.

Das Unternehmen ist somit ein typisch deutscher Mittelständler: hochgradig spezialisiert, in seinem Marktbereich technologisch sehr gut aufgestellt, ein großer Mittelständler, über viele Jahrzehnte am Markt aktiv und damit mit viel Erfahrung, finanziell solide, ansässig im eher ländlichen Raum – und wie viele mittelständische Technologieunternehmen: geplagt vom Fachkräftemangel.

Die offenen Stellen der NETZSCH Gruppe umfassen mittlerweile mehrere Din-A4-Seiten. Das Unternehmen sucht händeringend nach Fachpersonal in allen möglichen Bereichen, und das auf internationaler Ebene. Besonders die Stellen rund um das Thema Informationstechnologie und Ingenieure sind extrem schwer zu besetzen. Vor allem an den Standorten in Deutschland ist das Finden von technischen Fachkräften oft schwieriger als an den Standorten im Ausland.

Die größte Herausforderung ist es, Fachkräfte mit einer besonderen technischen Ausbildung zu gewinnen, zum Beispiel Elektronikentwickler. Der Grund liegt darin, dass die dafür benötigten Ausbildungsstätten in Deutschland nicht flächendeckend vorhanden sind. Meistens finden sich solche spezialisierten Universitäten und Hochschulen an nur wenigen Orten und in Verbindung mit Unternehmensansiedlungen. Ein „Elektronik-Hotspot“ in Deutschland ist zum Beispiel der Dresdner Raum. Je nach Einsatzgebiet ist meist eine hohe Präsenz im Arbeitsablauf notwendig, und daher sollten die Arbeitskräfte vor Ort im Unternehmen arbeiten. In der industriellen Produktion ist Anwesenheit noch immer sehr wichtig, und Homeoffice, remote production oder Fernwartung sind die Ausnahmen. Einfach Fachkräfte remote einzustellen, ist daher nicht möglich. Diese Fachkräfte dazu zu bewegen, den Hotspot zu verlassen und in eine ländliche Region wie Nordbayern zu ziehen, kann sich selbst mit äußerst attraktiven Konditionen für die Fachkräfte als Herkulesaufgabe erweisen.

Stattdessen kann der Blick auf die eigene Region gerichtet werden, da es oftmals auch regional einige interessante Unternehmen gibt. Die sogenannten „Hidden Champions“ bieten eine Kooperationsmöglichkeit, um gerade auch den Fachkräftemangel abzumildern.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Fachkräftemangel als Wachstumsbremse
“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Der Fachkräftemangel ist für NETZSCH eine wesentliche Herausforderung. Gesucht werden Mitarbeiter:innen hauptsächlich zur Hochskalierung der firmeneigenen Ausgründungen, also von Hightech-Start-Ups. Dementsprechend ist der Fachkräftemangel hier ein enormes Problem und absolut hochkritisch, weil der gesamte Erfolg vom richtigen Personal abhängt. Ob aus einem Venture ein Erfolg oder ein Flop wird, steht oft in einer Abhängigkeit zum Personal, welches man für die erfolgskritischen Positionen findet. Ohne Team nützt einem die beste Idee oder das beste Geschäftsmodell nichts.

Dabei ist das Personalrecruiting permanent im Wandel. Passives Recruiting, also übliche Stellenausschreibungen und warten, dass sich möglichst viele Bewerber finden, ist völlig illusorisch geworden. Der Maschinenbauer macht hauptsächlich aktives Recruiting über Profi-Personalagenturen. Was am meisten hilft, ist das persönliche Engagement der Mitarbeiter:innen und Führungskräfte in diversen Netzwerken und Communities wie zum Beispiel im IT-Cluster Oberfranken oder im Netzwerk Südwestsachsen Digital oder die Zusammenarbeit mit den einschlägigen Universitäten und Hochschulen. Diese Cluster und die Wissenschaftsnetzwerke bilden ein wertvolles Ecosystem, über das die richtigen Kontakte zu Personen entstehen können, die eben kaum über Ausschreibungen zu finden sind.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kooperation mit Hidden Champions“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Über das Netzwerk Südwestsachsen Digital e.V. hat die Netzsch-Gruppe das Unternehmen SYS TEC electronic kennengelernt. SYS TEC electronic ist ein Anbieter für hochwertige Elektronikdienstleistungen „Made in Germany“. Das Team ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von kundenspezifischen Elektroniklösungen für eingebettete Systeme und verteilte Automation. Neben einer ganzheitlichen Sicht auf die Systementwicklung hat das Unternehmen über 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Implementierung von industriellen Hard- und Softwarelösungen. Zudem fertigt es komplexe Baugruppen unter höchsten Qualitätsansprüchen an seinem Firmensitz im Vogtland. Bereiche wie Materialbeschaffung, Logistik, Gerätemontage, Konstruktion von Testaufbauten sowie die Durchführung der Tests runden das Leistungsspektrum ab. Kurz gesagt, von der ersten Idee über die Inbetriebnahme der Baugruppe im Anwendungsumfeld bis hin zur Serienfertigung übernimmt der Elektronikdienstleister eine partnerschaftliche Rolle.

SYS TEC electronic ist damit kein direkter Konkurrent zur NETZSCH-Gruppe, sondern eher ein Zulieferer von Dienstleistungen und Bereitsteller von Ressourcen, die das Unternehmen in einem sehr speziellen Umfeld braucht.

Die beiden Unternehmen liegen 51 km voneinander entfernt, von ganz Deutschland aus betrachtet also nebeneinander, aber es ist sehr schwer, die vielen kleinen und mittleren Unternehmen zu kennen, die zuliefern würden und so den Fachkräftemangel mildern könnten. Die Unternehmen haben sich auf einer Veranstaltung der oben genannten Ecosysteme schnell und intensiv kennengelernt. Beide sind Mitglied in den Netzwerken. Man spricht miteinander, tauscht sich aus, und manchmal gibt es eben ein „Match“, und es kommt zu einer schnellen und pragmatischen Zusammenarbeit.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Konstrukt verlängerte Werkbank“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Die Zusammenarbeit des Maschinenbauers mit dem Elektronikdienstleister erfolgt nach dem Konstrukt der „verlängerten Werkbank“. Einzelne Aufgaben und Entwicklungsarbeiten, die aufgrund von Personalmangel nicht selbst abgearbeitet werden können, werden an den Partner weitergegeben und die Ergebnisse eingebaut. Die verlängerte Werkbank ist der Beginn, vorstellbar ist jedoch in Zukunft auch eine komplette Auftragsfertigung. Dies ist abhängig vom weiteren Wachstum der firmeneigenen Start-ups. Und genau da ist der Partner extrem schnell und flexibel, also sehr „passgenau“ für das, was gebraucht wird.

Bei Entwicklungspartnerschaften haben viele Firmen die Angst, dass das Know-how nicht ausreichend geschützt werden könne. Bei den Projekten der NETZSCH-Gruppe liegen die „Kronjuwelen“, also das entscheidende Intellectual Property, in der Software, zum Beispiel in den KI-Algorithmen, in der Machine Learning Software oder in der Datenmodellierung. Know-how-Schutz erfolgt hier durch Anmeldung internationaler Patente. Bei aller Netzwerkarbeit oder allen Partnerschaften muss das Kern-Know-how im eigenen Haus bleiben, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. In Ausnahmen, zum Beispiel in einem Joint-Venture mit einem Partner, wurden auch Personal, Kosten und das Know-how geteilt.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Innovieren in Ecosystemen
“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Auch anderen Firmen kann empfohlen werden, den Fachkräftemangel über Firmenkooperationen zu lösen. Die NETZSCH-Gruppe bezeichnet den Ansatz als „Innovieren in Ecosystemen“. Das Unternehmen löst auf diese Weise das Problem des Fachkräftemangels in der Region. Doch die Beseitigung des Fachkräftemangels ist dabei nur ein Beispiel für die gewinnbringende Zusammenarbeit.Weiterhin geht es der NETZSCH-Gruppe hierbei auch um Technologie- und Know-how-Transfer, Marktzugänge, gemeinsame Leuchtturmprojekte oder Risikoteilung.

Ein übereinstimmendes Mindset beider Unternehmen ist dabei unerlässlich. Nur auf dieser Basis kann die Kooperation zum Erfolg werden. Ein erstes gemeinsames Projekt kann hierzu die Weichen stellen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fmetaverse%2F|title:Metaverse%2C%20NFTs%20%26%20Cryptos|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Facebook

Related Posts

August-Wilhelm Scheer Institut