KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Man muss als Anbieter auf Plattformen ­erkennen, dass nicht Abkapselung, sondern Öffnung den Erfolg am Markt bringt

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“„Man muss als Anbieter auf Plattformen ­erkennen, dass nicht Abkapselung, sondern Öffnung den Erfolg am Markt bringt““ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545041849845{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Im Gespräch mit Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA“ font_container=“tag:h2|font_size:22|text_align:left|color:%23f07d00″ use_theme_fonts=“yes“][vc_column_text][/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545041890619{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1545041944234{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]

Handelszölle und Handelsstreitigkeiten, der drohen­de Brexit sowie politische Instabilität in einigen Märkten der Welt erschweren dem deutschen Ma­schinenbau zwar das Geschäft, jedoch ist man durch Innovation und Technologieführerschaft in vielen Be­reichen gut für die Zukunft der Industrie 4.0 aufge­stellt – davon ist VDMAs stellvertretender Hauptge­schäftsführer Hartmut Rauen überzeugt.

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Wer an Industrie 4.0. denkt, assoziiert mit dem Begriff ­gemeinhin intelligente Maschinen, die nicht nur autonom untereinander kommunizieren, sondern auch mit dem Menschen. Ist der deutsche Maschinen- und Anlagenbau bereits in dieser Welt angekommen? Sind neue digitale Businessmodelle bereits in der Praxis erfolgreich, oder be­wegen wir uns noch im Bereich von Visionen und Perspek­tiven? Hartmut Rauen hat uns als stellvertretender Haupt­geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, VDMA, dazu Rede und Antwort gestanden.

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HR: Dem Maschinenbau kommt bei Industrie 4.0 eine Schlüsselrolle zu, denn er ist Anbieter und Anwender zugleich. Zudem sitzt er an der Datenquelle, da die Sensoren und IT-Systeme ihren Input von den Maschinen erhalten – das ist ganz entscheidend! Das bedeutet ein tiefgrei­fendes technisches Verständnis für Industrie 4.0, verbunden mit den traditionellen Tugenden des deutschen Maschinenbaus: Qualität, Lö­sungskompetenz sowie technische Integrations­fähigkeit und Serviceleistungen. Insgesamt sind die Maschinen- und Anlagenbauer auf einem sehr guten Weg. Unser Maschinenbau ist in der globalen Führungsrolle, die Digitalisierung steht ganz oben auf der Agenda der Unterneh­men. Dabei geht es um Technologie, neue Ge­schäftsmodelle und natürlich auch um den Menschen. Er wird weiterhin im Zentrum ste­hen, auch wenn Aufgaben und Qualifikationen sich ändern werden.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: E-Mobilität ist unterdessen in der Rea­lität angekommen, aber Innovation und Tech­nologie entstehen nicht primär in Deutsch­land als Automobilland. Was kann hier getan werden, um doch noch in den Prozess maß­geblich eingreifen zu können?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

HR: Grundsätzlich: Deutschlands Automotive Industrie ist Spitzenklasse in Patenten und wettbewerbsfähigen neuen Technologien.
Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Mobilität. Der Maschi­nen- und Anlagenbau liefert hierfür maßgebli­che Produktionstechnologien an seine Kunden weltweit, von Antriebstechnik bis hin zu Ma­schinen für Batteriezellproduktion oder Leicht­bauverfahren. Zugleich darf nicht aus dem Blick geraten, dass die neuen Antriebstechnolo­gien nicht nur im Automobilbereich entwickelt werden und zur Anwendung kommen. Es gibt viele andere Bereiche in denen die Elektrifizie­rung des Antriebsstrangs bereits eine tragende Rolle spielt. Denken Sie an mobile Maschinen oder Fahrzeuge im Freizeitbereich.

Mobilität darf zudem nicht eindimensional auf nur eine Antriebsart reduziert werden. Es gibt einfach zu viele verschiedene Anwendungsfälle und Einsatzgebiete. Der VDMA hat dazu die Stu­die „Antrieb im Wandel“ veröffentlicht, die Marktszenarien für zukünftige Antriebskonzepte in den Bereichen PKW, Nutzfahrzeuge und mo­bile Maschinen beschreibt. Solche Untersuchun­gen sind wichtig, denn darauf aufbauend lässt sich die Entwicklung der Wertschöpfungskette in der Fertigung ableiten. Zudem sind wir technolo­gieoffen unterwegs. Aktuell bauen wir eine erste P2X-Plattform auf, um Green Fuels einen Weg in die Realisierung zu geben.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Als Beispielbranche für Innovation durch Digitalisierung positioniert sich derzeit neben der Landwirtschaft auch die Baubran­che mit neuen Geschäftsmodellen für Bauma­schinen und Baustoffanlagen. Welche Verän­derungen können Sie dort beobachten?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

HR: Das Thema Digitalisierung nimmt in der Tat auch im Bereich der Baumaschinen rasant an Fahrt auf. Zwar liefern die modernen Bau­maschinen bereits eine erhebliche Zahl an un­terschiedlichen Maschinendaten, doch diese sind von Hersteller zu Hersteller oft sehr unter­schiedlich und stellen somit die Anwender – das sind in diesem Fall die Bauunternehmen – vor große Schwierigkeiten.

Aus diesem Grund verständigen sich im VDMA derzeit Maschinenhersteller und Bauunterneh­men, zusammen mit weiteren Akteuren der Wertschöpfungskette des Bauprozesses, auf eine gemeinsame Grundlage, bei der die Daten, unab­hängig vom Maschinentyp und unabhängig vom Hersteller eine vergleichbare Aussagekraft haben (An bzw. Aus, Betriebsstunde, usw.) Natürlich entstehen hierbei auch neue Ge­schäftsmodelle, denn in der Zukunft nehmen Daten immer mehr die Position eines finanziel­len Wertes ein. Übrigens hoffen wir auf eine 5G-Umgebung auch im ländlichen Raum.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Der VDMA hat das Thema Plattform­ökonomie offensiv aufgegriffen und zur Han­nover Messe 2018 eine eigene Studie dazu vor­gestellt. Wo stehen wir in Deutschland bei der Wertschöpfung durch digitale Services?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

HR: Aktuell steht unsere Branche durchaus in einer frühen Phase, was die Umsetzung von Wertschöpfung durch digitale Services betrifft. Konkret heißt das, dass es innerhalb der Inves­titionsgüterindustrie eine hohe Aufmerksam­keit bezüglich des Themas gibt, die Unterneh­men neugierig sind und einen hohen Bedarf an fundierter Information zum Thema haben. Da­rüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Un­ternehmen, die bereits Projekte zur Plattform­ökonomie durchgeführt haben und diese gegen­wärtig im Markt etablieren.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Erfolgreiche Plattformunternehmen setzen nicht nur auf perfektes Engineering sondern zeichnen sich durch eine hohe Nut­zerorientierung aus. Ist dieser zweite, erkenn­bar wichtige Aspekt im Bewusstsein des deut­schen Maschinenbaus angekommen?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

HR: Für eine Branche wie den deutschen Ma­schinen- und Anlagenbau, die sich seit vielen Jahren im höchsten Maße am Kundennutzen orientiert und eng an die Kundenanforderun­gen orientierte Produkte liefert, ist Nutzerori­entierung natürlich selbstverständlich. Im Sin­ne der Plattformökonomie kommt nun aber et­was Neues hinzu: Der Kunde will auf einer Plattform natürlich möglichst breit und umfas­send auf ein Marktangebot zugreifen und dabei möglichst nur eine oder sehr wenige Plattfor­men benutzen. Dies bedingt, dass sich auch in diesem Kontext marktwirtschaftliche Grundge­danken durchsetzen müssen und man als An­bieter erkennt, dass nicht die Abkapselung, son­dern die Öffnung den Erfolg am Markt bringt. Das heißt, dass man sich Plattformen an­schließt, auf denen sich auch der Wettbewerb mit seinem Angebotsportfolio bewegt. Diese Erkenntnis beginnt sich bei den Betroffenen all­mählich durchzusetzen.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wo wird der deutsche Maschinen- und Anlagenbau aus Ihrer Sicht in 5 Jahren stehen und in welcher Rolle sieht sich der VDMA als Wegbegleiter?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

HR: Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist in einer starken Position. Die Technologien der Unternehmen sind weltweit gefragt und hierzulande ist der Maschinenbau das Rückgrat der gesamten Industrie. Mit über 1,3 Millionen Beschäftigten ist der Maschinen­bau zudem größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland, mit einem Umsatz von 226 Milli­arden Euro. All dies ist eine hervorragende Ba­sis für die Zukunft.

Zugleich muss der Blick nach vorne im­mer wachsam sein. Die Herausforderungen für den Maschinen- und Anlagenbau sind groß und vielseitig. Die Globalisierung hat ihren Ku­schelkurs verlassen und zunehmender Protekti­onismus greift um sich. Handelszölle und Han­delsstreitigkeiten, der drohende Brexit sowie politische Instabilität in einigen Märkten der Welt erschweren dem Maschinenbau das Ge­schäft. Für eine Industrie die maßgeblich vom Export lebt (Exportquote etwa 78 Prozent) ist all dies schädlich.
Dem VDMA kommt hierbei die Rolle zu, seine Mitglieder bei all den genannten Themen mit Rat und Tat zu begleiten. Unsere Experten verstehen sich als Berater für die Unternehmen, immer mit dem Ansatz konkret zu unterstützen. Die Vielfalt der Kompetenzen im VDMA ist da­bei eine seiner besonderen Stärken. Als größter Industrieverband Europas haben wir zudem auch eine Stimme in Berlin und Brüssel, auch hier bringen wir uns im Sinne des gesamten Ma­schinen- und Anlagenbaus konstruktiv ein. 

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