KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Online vor Ort

Onlinehandel vor Ort

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Online vor Ort“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630497535395{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“E-Commerce in der digitalen Nachbarschaft“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630497552222{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Christian Hasselbring, wir-liefern.org[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630675087809{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Von 2019 auf 2020 stiegen die Umsätze im Onlinehandel um fast ein Viertel, Plattformen wie Amazon haben ihren Anteil daran auf mehr als 50 Prozent ausgebaut. Gleichzeitig sehen sich knapp 60 Prozent der Einzelhändler in ihrer unternehmerischen Existenz bedroht. 25 Jahre nach dem Start des kommerziellen Internets gibt es also wenige Gewinner und sehr viele Verlierer.
Wie sich das ändern kann, beschreibt Christian Hasselbring – Mitgründer der Pro-bono-Initiative wir-liefern.org, die den Handel seit dem ersten Lockdown unterstützt.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Lebendige Innenstädte und die vielfältige urbane Lebenskultur sind elementare Bestandteile unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Für städtische Ökosysteme, die Begegnungen ermöglichen, Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen und zum Verweilen einladen, spielt der lokale Handel eine zentrale Rolle. Verschwindet die Vielfalt an kleinen Läden, Restaurants und Dienstleistern, nimmt das Straßen und Plätzen ihre Anziehungskraft und fördert die Vereinzelung der Menschen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Dem will die im April 2020 gestartete Plattform wir-liefern.org etwas entgegensetzen: Der lokale Handel benötigt in der Corona-Krise Soforthilfe und darüber hinaus langfristige Unterstützung bei der Digitalisierung. Wie hoch der Bedarf ist, wie gering die digitale Reife vieler Händler und wie sehr die Politik innovativen Ansätzen die Unterstützung verweigert, haben die vergangenen 15 Monate Arbeit an der virtuellen Fußgängerzone teils schmerzlich aufgezeigt.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Corona als Brandbeschleuniger“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Kurz vor dem Beginn der Coronakrise veröffentlichte der Digitalverband Bitkom die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Digitalisierung des Handels. Von den befragten Händlern gaben 73 Prozent an, sich als digitale Nachzügler einzuschätzen. Ob der Konkurrenzdruck durch Einkaufscenter, die Ausbreitung von Filialisten, die Digitalisierung an sich oder die verfehlte Standortpolitik der lokalen Behörden und Verbände die maßgeblichen Ursachen waren, spielt dabei kaum eine Rolle. Festzuhalten war schon vor der Krise, dass die Mehrheit der Händler die Möglichkeiten des Digitalen nur zögerlich für sich erschließt – mit allen negativen Folgen im Wettbewerb mit internationalen Konzernen wie Amazon.
In dieser angespannten Ausgangslage wirken die Corona-bedingten Lockdowns wie ein Brandbeschleuniger, der den Druck auf die Händler massiv erhöht und viele in existenzgefährdende Situationen gebracht hat. Wer in Zeiten von Ladenschließungen kein auffindbares, benutzbares und ansprechendes Onlineangebot machen kann, hat kaum noch eine Möglichkeit, direkten Umsatz zu generieren, und droht außerdem dauerhaft aus dem Bewusstsein der Kunden zu verschwinden. Zu leicht ist die schnelle Suche und Bestellung über das Smartphone, und zu sehr ist dieses Einkaufsverhalten schon Gewohnheit gerade jüngerer Zielgruppen. Händler können deshalb nicht davon ausgehen, dass die Kunden sie schon irgendwie finden und später zurückkommen werden. Ohne digitale Präsenz, Bestell- oder Liefermöglichkeiten droht bestehenden Kundenbeziehungen das endgültige Aus, neue Kunden oder Zielgruppen werden unerreichbar. Die Pandemie hat auch bisher wenig digitale ältere Zielgruppen zu aktiven Online-Shoppern gemacht. Eine Entwicklung, die sich kaum wieder vollständig umkehren lassen wird.

So wie die Krise virtuelle Arbeitsweisen und Videokonferenzen in Unternehmen zum neuen Standard erhoben hat, zwingt sie Menschen auch privat dazu, das Digitale als Lebensraum und alltägliche Versorgungs- und Unterhaltungsinfrastruktur endgültig zu akzeptieren und zu schätzen. Diese Verhaltensänderungen der Kunden werden auch nach Corona in weiten Teilen bestehen bleiben. Zu bequem und einfach sind Online-Shopping und Lieferdienste geworden, zu gut funktionieren das datengestützte Marketing der Branchenriesen, bargeldlose Zahlmethoden, komfortable Retourenangebote und die Werbung von Influencern in sozialen Netzwerken.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Handeln – jetzt oder nie“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Corona bedeutet besonders für die stationären Läden das Aus, die noch keine Gehversuche im Digitalen unternommen haben oder nicht den Willen, die finanziellen Mittel oder die Kraft haben, sich den neuen Aufgaben zu stellen. Gerade kleineren Unternehmen, in denen sämtliche Aufgaben von sehr wenigen Arbeitskräften geschultert werden müssen, fehlt es häufig an den nötigen Kapazitäten und Liquiditätsreserven, um gleichzeitig die Krise zu überstehen und in die Digitalisierung zu investieren.
Unsere Erfahrungen aus den vergangenen 15 Monaten und zahlreichen Gesprächen mit Händlerinnen und Händlern zeigen, dass es dabei um sehr grundlegende Herausforderungen geht. Bevor Aktivitäten im Bereich eines digitalen Point of Sale, virtueller Shopping-Assistenten, künstlicher Intelligenz zur Aussteuerung des Product Information Management Systems oder Cross Channel Marketing-Kampagnen überhaupt nur diskutiert werden können, muss die Mehrzahl der Händler Fragen wie diese lösen: Wie werde ich im Internet sichtbar und von meinen Kundinnen und Kunden gefunden? Wie kann ich digital mit Bestandskunden im Kontakt bleiben und neue Kunden erreichen? Brauche ich gleich einen Shop oder reicht es erstmal, einfach mein Angebot zu zeigen? Wenn ich einen Shop brauche, wie baue und pflege ich den? Wie gehe ich in diesem Zusammenhang mit meinen Warenbeständen um? Brauche ich eine Facebook-Seite oder ist Instagram besser? Wie komme ich an gute Fotos meines Ladens, und wie lade ich diese Bilder hoch? Wo kann ich Werbung schalten? Wie kann ich Lieferungen organisieren?

Kurz: Ein Großteil der Unternehmerschaft im Einzelhandel braucht nach unserer Erfahrung digitale Starthilfe und nicht digitale Nachhilfe. Erhält oder nutzt sie diese nicht, kann Corona für sie schnell zum Sargnagel werden. Allen Händlerinnen und Händlern, die sich entscheiden, die Krise auch als Chance zu sehen und den längst (über)fälligen Auf- und Ausbau ihrer digitalen Aktivitäten in Angriff zu nehmen, bietet Corona allerdings enormes Potenzial beim Ausbau des eigenen Wirkungsbereichs, der erreichbaren Zielgruppen und ihres Umsatzes.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Lokal ist stark“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Bei allen Herausforderungen haben lokale Anbieter auch unschätzbare Vorteile auf ihrer Seite, die große digitale Handelsplattformen nicht bieten können: Sie sind vor Ort erreichbar und verfügen über eine teils über viele Jahre gewachsene Stammkundschaft mit emotionaler Bindung an den Laden. Sie sind Expertinnen auf ihrem jeweiligen Spezialgebiet. Sie kennen Lieferanten und Hersteller. Sie können im Gespräch individuelle Lösungen finden oder den Fachmann in der Nachbarschaft empfehlen. Sie können mit anderen Anbietern zusammen Aktionen und Feste organisieren. Kurz: Sie sind realer Teil der lokalen Community.

All diese Eigenschaften lassen sich mit einfachen Mitteln digital nutzen. So erhöht zum Beispiel ein kostenloses Profil des eigenen Ladens bei wir-liefern.org die Sichtbarkeit im Internet – gleichgültig, ob Lieferung oder Abholung angeboten wird und unabhängig von einem eigenen Onlineshop. Oft fehlt es nur am Anstoß oder dem richtigen Hinweis, um den ersten Schritt zu gehen. Ist solch ein erster Schritt einmal erfolgt und kommen zum ersten Mal Bestellungen über die hinterlegte E-Mail Adresse an, entdecken viele der Händler die Kraft, die in der digitalen Lokalität liegt.
Diese gilt es zu nutzen. So lassen sich beispielsweise mit wenig Aufwand virtuelle Ladenrundgänge oder Shopping-Beratungen organisieren. Einfache E-Mailverteiler oder Social Media-Profile helfen dabei, Produkte oder Neuigkeiten mit der Kundschaft zu teilen. Mit echtem Fachwissen können Läden über ihre Ladenbeschreibung und den geschickten Einsatz von Social Media-Postings die Menschen vor Ort und in ganz Deutschland für das eigene Sortiment oder die eigenen Services begeistern. Die Möglichkeiten sind hier fast unbegrenzt, und Effekte stellen sich vor allem dann ein, wenn sich Händlerinnen und Händler ihrer Stärken als lokale und fachliche Experten bewusst werden und sie gezielt im Digitalen einsetzen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Aller Anfang ist gar nicht so schwer“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Gerade dieser gezielte Einsatz der eigenen Stärken findet noch zu selten statt. Zu wenigen Anbietern ist bewusst, welche Vorteile sie in der Hand halten und wie einfach es letztlich ist, sie zu aktivieren. Die digitale Welt mit ihren Fachbegriffen und Tätigkeiten, Produkten oder Unternehmen, von denen man noch nie gehört hat, wirkt auf viele wie eine fremde und verschlossene Welt. Sorgen um Datenschutzrisiken oder die Unvereinbarkeit von Ladengeschäft und digitalen Aktivitäten erzeugen weitere Unsicherheit. Schon die schiere Anzahl von Suchergebnissen bei der Suche nach „Shopsystem“ (derzeit 3.300.000) oder die „Herausforderung“, Fotos vom Smartphone auf eine Website zu übertragen, schreckt gestandene Kaufleute oft ab und sorgt nicht selten für eine Vogel-Strauss-Taktik und den unrealistischen Wunsch, dass das ganze Internet eines Tages auch wieder verschwinden wird. Liest man dann als unerfahrene Ladenbesitzer von möglichen Kosten und Risiken digitaler Marketingkampagnen und scrollt sich durch die Produkt-, Preis- und Hilfeseiten typischer Shopsysteme wird ein Handlungsimpuls endgültig erstickt.

Nach unserer Beobachtung besteht die größte Herausforderung für lokale Anbieter in ihrem späten Start ins Digitale. Die Welt des E-Commerce ist mittlerweile so vielgestaltig, komplex und professionalisiert, dass unerfahrene Laien schnell überfordert sind. Der Anfang ist also nicht schwer, er findet allerdings oft einfach nicht statt oder bleibt nach dem Erstellen einer Homepage und dem Einrichten eines Instagram-Profils ohne weitere Aktualisierung stecken.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Unterstützen statt überfordern“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Dass regelmäßige Präsenz durch Aktualisierung der eigenen Homepage, einen Eintrag in einer virtuellen Fußgängerzone oder Social Media-Profile ein wesentlicher und dabei sehr einfach zu handhabender Schlüssel zum Erfolg im Digitalen sind, wird vielen wegen der fehlenden Auseinandersetzung mit dem Thema erst gar nicht klar. Hier mangelt es an Vorwissen und auch an Schulung und Unterstützung durch Plattformen, Verbände, Gemeinden und Bildungseinrichtungen. Es fehlt dem lokalen Handel ebenso wie anderen Bereichen unserer Gesellschaft an digitalen Grundkenntnissen. Hier setzt wir-liefern.org an und nimmt dabei die alten Grundsätze digitaler Produktentwicklung ernst: Halte die Dinge einfach und gestalte das Produkt so, dass niemand lange nachdenken muss.

Die virtuelle Fußgängerzone ist daher bewusst sehr einfach gehalten und sorgt im ersten Schritt für mehr Sichtbarkeit und deutschlandweit zu einem leichteren Zugang zu neuen Kundinnen und Kunden. Im Hintergrund und auf Social Media sorgen einfache Anleitungen, Tipps und Tricks oder Marketingaktionen mit Partnern aus der Medienbranche für Wissensübermittlung und eine helfende Hand, die mehr Sicherheit beim Start ins Digitale bringt. Denn: Einfach anzufangen und Schritt für Schritt das Digitale zu lernen, ist für nahezu alle im Handel Agierenden möglich und führt in den meisten Fällen zu schnellen ersten Erfolgen.
wir-liefern.org versteht sich dabei sowohl als eine sehr einfach zu bedienende Plattform als auch als ansprechbarer und praxisorientierter Trainer. So erleben Anbieter, dass sie sehr wohl in der Lage sind, im Digitalen sattelfest zu werden, und es entsteht die erhoffte Dynamik: Lokal verwurzelte Läden, die ihre Kundschaft und Community in der realen und der digitalen Nachbarschaft finden. Hier liegt – trotz aller Herausforderungen – die große Chance für alle lokalen Anbieter in einer immer stärker vernetzen Welt.

 

(Bildquelle: AdobeStock | 435799636 | Yingyaipumi)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Flerngroesse-eins%2F|title:Lerngr%C3%B6sse%20Eins“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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