KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Mit Ideenreichtum und Pragmatismus

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Mit Ideenreichtum und Pragmatismus“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1599035819265{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Die Erfolgsfaktoren der Digitalisierung im deutschen Mittelstand“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1599036292541{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Max Görner, Allfoye Managementberatung[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1598268967432{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Die Digitalisierung des deutschen Mittelstandes erfordert das Beachten bestimmter Faktoren, die über den Erfolg der Transformation entscheiden. Dazu gehören ein vorab definiertes Verständnis der Digitalisierungsprozesse, der Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeiter, der Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit der Führenden, den Prozess zu begleiten, umzusetzen und zu verankern.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Der deutsche Mittelstand digitalisiert sich, und das oftmals aus eigener Kraft. Dennoch gibt es entscheidende und oft kritische Faktoren, die über Erfolg und Misserfolg der Transformation entscheiden: Fragen der Führung, des grundlegenden Verständnisses von Digitalisierung, Kultur und Werte im Unternehmen beispielsweise. Sie gilt es zu beachten, soll die notwendige Veränderung im Unternehmen nicht schon im Keim erstickt werden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Digitalisierung ist mittlerweile im deutschen Mittelstand angekommen. Wohin man blickt, haben Unternehmen nun Digitalstrategien entwickelt, Chief Digital Officer benannt oder eingestellt und Projekte gestartet, um die Digitalisierung im Unternehmen voran zu treiben. Dabei setzt der Mittelstand konsequent auf die eigenen Stärken wie Ideenreichtum und Pragmatismus, um die mangelnde Tiefe in manchen Teilaspekten schnell auszugleichen. Deutlich wird, dass es vor allem vier wesentliche Bereiche gibt, welche die Digitalisierung ein Erfolg werden lassen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Verständnis von Digitalisierung“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Der wichtigste Baustein ist das definierte Verständnis der Digitalisierung. Dieses Grundverständnis findet sich dann explizit und noch stärker implizit in den entsprechenden Strategieunterlagen und angestoßenen Projekten und Initiativen. Hier gibt es aus unserer Sicht drei unterschiedliche Verständnisgruppen, die oft auf einander aufbauend verwendet werden. An erster Stelle steht ein Verständnis von Digitalisierung, das sich vor allem um die Effizienz der eigenen Prozesse dreht. Begriffe wie Optimierung und Automatisierung stehen hier im Vordergrund und leiten auch Investitionsentscheidungen an. Die zweite Ausbaustufe im Verständnisprozess fokussiert sich dann ebenfalls auf die Effektivität der eigenen Leistungen und bezieht die Wechselwirkung zu anderen Beteiligten in der Wertschöpfungskette mit ein. Die Kunden treten hier schon stärker mit in den Vordergrund und es wird versucht diesem neue, digitalere Einkaufs- und Geschäftsbeziehungsergebnisse zur Verfügung zu stellen. Die dritte Ausbaustufe beschreibt ein Verständnis von Digitalisierung, das weit über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus geht und auch Partner in die Verbesserung der eigenen Prozesse und Produkte einbezieht. Der Kunde steht hierbei im Mittelpunkt und es wird größten Wert darauf gelegt, diesen anhand von Daten aus Beziehungsprozessen und anderen verfügbaren Elementen wie Studien oder Trendanalysen besser zu verstehen. Das Unternehmen fokussiert sich hier vor allem darauf – unabhängig von den Grenzen der aktuellen Kernkompetenz – bestehende Kunden mit neuen Dienstleistungen und Produkten zu bedienen und neue Kunden mit bestehenden Produkten zu erreichen. Die Digitalisierung wird hier als klarer Wettbewerbstreiber und Möglichkeit gesehen, die eigenen Geschäftsfelder weiter zu entwickeln. Denn im Kern geht es für Unternehmen mit diesem Verständnis bei der Frage nach dem Digitalisierungsverständnis viel mehr um eine Haltung als um den Einsatz bestimmter Technologien oder Prozesse.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kultur und Werte“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]So wie Haltung oft das Verhalten von Menschen bestimmt, bestimmt die Unternehmenskultur den Umgang mit dem Thema Digitalisierung im deutschen Mittelstand. Um hier ein Verständnis zu verankern, das ermöglicht das volle Potential der Digitalisierung zu heben, ist eine aktive Weiterentwicklung der Unternehmenskultur notwendig. Trotz des Hebels der Unternehmenskultur wird das Thema besonders im Mittelstand gerne als gegeben oder wenig prioritär im Vergleich zum täglichen operativen Geschäft gesehen. Dies hängt häufig damit zusammen, dass die Kultur bis heute oft wenig greifbar oder gar esoterisch angesehen wird. Dabei kann die Kultur heute mit den entsprechenden Analysetools einfach untersucht und über entsprechende Interventionskonzepte weiterentwickelt werden. In vielen Unternehmen wird heute Kultur mit Werten gleichgesetzt. Dabei ist oftmals zu beobachten, dass vor geraumer Zeit wohlklingende Werte definiert worden sind, die sowohl intern wie extern kommuniziert aber wenig gelebt werden. Diese Werte wurden aber eben nicht für den Arbeitsalltag entwickelt, sondern anhand einer Vision vom perfekten Miteinander. Leider ist dies gerade in Stresssituationen nicht gegeben und die – an der Wand hängenden – Werte werden aus Sicht vieler Mitarbeiter mit Füßen getreten. Dadurch, dass dies aber nur in den seltensten Fällen regelmäßig ausgewertet und besprochen wird, vergrößert sich stetig die Entfernung zwischen wahrgenommenem Verhalten und angepriesenen Werten. Und an dieser Stelle kommt nun noch die Digitalisierung hinzu, die eine Weiterentwicklung der Werte einfordert, um die volle Wirkung entwickeln zu können. Viele Unternehmer und Führungskräfte lassen sich dann bei der Definition und Auslegung der Digitalisierung für das eigene Unternehmen unbewusst durch die vorherrschende Kultur leiten. Dazu kommt, dass die eigentliche Umsetzung der in diesem Rahmen getroffenen Entscheidungen und gewählten Initiativen wieder eine Kulturintervention in der Organisation darstellen. Somit ist es hier entscheidend Transparenz über die aktuelle Kultur und die Weiterentwicklung dieser im Kontext der Digitalisierung zu haben. Werte an die Wand zu schreiben reicht dabei nicht.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Agilität“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Ein Begriff, der im Kontext der Digitalisierung – vor allem in Hinblick auf das umfassendste Verständnis – immer wieder hochkommt und in vielen Unternehmen den aktuellen Wertereigen ergänzt, ist „Agilität“. Agilität ist allerdings kein Wert oder Zustand, sondern die Fähigkeit von Teams und Organisationen in einem unsicheren, sich veränderndem und dynamischen Umfeld flexibel, anpassungsfähig und schnell zu agieren. Agilität lässt sich dabei nicht verordnen, sie ist nur durch konsequenten Einsatz agiler Methoden und durch Vorleben entwickelbar. Dieses Verständnis von Agilität passt ideal zu der weiten Interpretation der Digitalisierung – weg von langen Planungs- und noch längeren Implementierungszyklen hin zu schnellen Ergebnissen und selbstbestimmten Teams. Und das alles mit einem Ziel: Mehr Wettbewerbsfähigkeit. Agilität macht vor allem dann Sinn, wenn sich in einer komplexen Umwelt mit vielen Unsicherheiten schnell viele Dinge ändern. Also zum Beispiel, wenn neue Geschäftsfelder oder neue Kundensegmente erschlossen werden. Je vorhersehbarer das Umfeld ist, desto mehr rücken Effizienz und Stabilität wieder in den Fokus. Dabei sind bewährte Methoden wie Wasserfallpläne und Organisationsformen wie Linienorganisationen mit einem hohen Standardisierungsgrad ohne Frage hochgradig effektiv. Hier kann die Digitalisierung dazu beitragen Prozesse noch schneller und oder noch qualitativer auszugestalten. Der volle Hebel des Zusammenspiels aus Digitalisierung und Agilität wird aber dann spürbar, wenn der Blick über die Unternehmensgrenzen hinaus und vor allem in Richtung neue Kunden gerichtet wird. Stellt man sich hier die Frage wie bestehende oder neue Kunden mit Hilfe von neuen Technologien und damit verbundenen Geschäftsmodellen bedient werden können und erarbeitet sich den Weg mit Hilfe agiler Methoden und dem entsprechenden Mindset, entfaltet sich das volle Potential in Richtung Wettbewerbsfähigkeit. Wichtig ist hierbei, dass nicht direkt große Veränderungen oder Sprünge erwartet werden, aber es sollten kontinuierlich messbare Entwicklungsschritte sichtbar sein. Kleine Schritte führen dann mittelfristig zu großen Veränderungen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Führung“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Eine wichtige Rolle im Kontext der Digitalisierung und der Befähigung der Organisation in den relevanten Randbereichen, wie agilen Methoden, ist die Führung. Bei der Begleitung der Veränderung der Organisation kommt es auf fünf wesentliche Elemente an: Empathie, Multiperspektivität, Sokratisches Führungsverhalten, Vorleben und Gelassenheit. Eine gute Orientierung bietet hierbei das „VOPA+“-Modell. Besonders für die mittlere Führungsebene (n-2, n-3) ergibt sich im Kontext der Digitalisierung eine besondere Herausforderung. Eine neue Definition der eigenen Rolle weg von fachlicher Überlegenheit vor allem in Hinblick auf Technologien und dem Vorgeben und Verteilen von Aufgaben, führt viele Führungskräfte besonders im deutschen Mittelstand an die eigenen Grenzen. Und hier entscheidet sich, getrieben durch die Unternehmenskultur, die Führung und Unterstützung des Topmanagements und die Sozialisierung im Arbeitsleben, wie erfolgreich die Digitalisierung wird. Der wesentliche Erfolgsfaktor und gleichzeitig der häufigste Stolperstein bei der digitalen Transformation ist, das mittlere Management professionell zu begleiten und bei der Weiterentwicklung und Umgestaltung der eigenen Haltung und Führungsrolle zu unterstützen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“22906″ img_size=“full“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Auf der Suche nach der „Effektzienz““ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Unternehmen führen eine ständige Abwägung zwischen Effizienz und Effektivität durch. Die Steigerung der Effizienz durch eine Prozessoptimierung macht besonders in stabilen Geschäftsfeldern mit transparenten Wertschöpfungsketten Sinn. Die Effektivität rückt in den Mittelpunkt, wenn neue Geschäftsfelder oder gar neue Geschäftsmodell erschlossen werden sollen. Dann geht es häufig zuerst um Wachstum und Marktanteile, bevor die Effizienz dann wieder in der nächsten Entwicklungsstufe das Steuer übernimmt. Steigerung von Effizienz und Effektivität lösen sich bei dieser Betrachtung situativ immer wieder ab – es steht entweder das Eine oder das Andere im Fokus. Gehen Unternehmen das Thema Digitalisierung allerdings ganzheitlich an und wollen das volle damit verbundene Potential heben, wird sich das ändern müssen. Digitalisierung steht zunehmend für Projekte und Initiativen, in denen Effizienz und Effektivität gleichzeitig gefragt sind und durch beidhändiges agieren gemeistert werden müssen. Das heißt, beides zu beherrschen, unabhängig voneinander oder auch integriert einsetzen zu können und dann auch noch situationsadäquat modulieren zu können. Das ist eine echte Herausforderung. Denn Entscheidungen, welche die Effizienz steigern, können oft die Effektivität verringern und anders herum. Die Auflösung dieser Widersprüche und das Finden der eigenen Linie beschreiben wir mit dem Begriff „Effektzienz“. Gerade im Kontext der Digitalisierung eine unerlässliche Qualität eines Unternehmens.[/vc_column_text][vc_single_image image=“22907″ img_size=“medium“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Digitalisierung umsetzen“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left“][vc_column_text]Die Chancen der Digitalisierung sind gerade für den deutschen Mittelstand mit seinem ausgeprägten Erfindergeist und dem typischen Pragmatismus immens. Die Stolpersteine, wie „das haben wir schon immer so gemacht“ oder „das haben wir noch nie so gemacht“ sind aber nicht zu unterschätzen. Wir nennen diese „die zwei Innovationstode“, welche die digitale Transformation von Unternehmen massiv behindern können. Um somit das volle Potential in Hinblick auf eine ganzheitliche Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit nutzbar zu machen und die zwei Innovationstode aktiv auszuhebeln, braucht es eine saubere Überprüfung des internen Digitalisierungsverständnisses, Transparenz über die eigene Unternehmenskultur und den notwendigen Interventionsbedarf. Beides wird flankiert durch eine gesunde Prise Agilität in relevanten Bereichen und eine Führung, welche die Mitarbeiter begeistern und weiterentwickeln kann – weil sie ihre Rolle und Selbstverständnis im Kontext der Digitalisierung weiterentwickelt hat.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fausgabe-2020-1-308%2F|title:Ausgabe%202020-1-308||“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fmittelstand-4-0-2%2F|title:Mittelstand%204.0||“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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