KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Die Normierung der Stadt

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[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Die Normierung der Stadt“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630664728630{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Standardisierung als Baustein erfolgreicher Smart Cities“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1630664879309{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]René Lindner, DIN, Klaus Illigmann, Stadt München, Joachim Schonowski, msg systems ag[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1631711260712{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Der Fortschritt bei der digitalen Transformation von Kommunen zeigt, dass selbst nach etlichen Jahren „Smartisierung“ noch vieles eher schleppend vorangeht. Dies beruht z. T. auf der Sandwich-Position in der sich Kommunen befinden. Auf kommunaler Ebene treffen sowohl die Erwartungen der Bürger als auch die durch Land und Bund (nicht) vorgegebenen Rahmenbedingungen aufeinander. Durch eine ebenenübergreifende zielgerichtete Anwendung der Digitalisierung und eine verantwortungsvolle Datennutzung könnte ein eigenständiger und nachhaltiger deutsch-europäischer Weg entstehen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Normen und Standards sind zentrale wirtschafts-, gesellschaftspolitische und nachhaltige Instrumente. Insbesondere im Kontext von „Smart Cities“ und digitalen Technologien steigt die Bedeutung von Standards. Sie setzen einen gemeinsamen Rahmen, auf den Zukunftstechnologien aufbauen können und definieren z. B. Terminologie, Schnittstellen, Formate, Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Somit unterstützt die Standardisierung bei der Umsetzung von Zielen, Strategien und insbesondere bei technischen Fragestellungen. Das Spektrum von möglichen Standardisierungen ist weit. Es reicht von „Wie können Systeme resilient und dennoch offen für eine Weiterentwicklung sein?“, „Wie interoperabel sind Systeme?“ Oder „Wie vermeiden wir einen „Lock-In-Effekt“? bis hin zu „Wie können wir sensible Daten vor unerlaubten und kriminellen Zugriffen sichern und schützen?“. Eine der relevanten Bezugs- und Umsetzungsebenen ist dabei die der Kommunen und Gebietskörperschaften. Durch die unmittelbare Bürgernähe entscheidet sich hier im Kontext der kommunalen Daseinsvorsorge die Akzeptanz und das Vertrauensniveau auf Seiten der Bürger in Sachen Digitalisierung.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Standardisierung als Baustein erfolgreicher Smart Cities“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Seit Anfang der 2010er Jahre ist das Themenfeld „Smart Cities“ auch im kommunalen Kontext angekommen. Befeuert durch den Ausbau des „Internets der Dinge“ und der damit einhergehenden 24/7-Verfügbarkeit, den Preisverfall technischer Ausstattung (Rechner, Speicher, Sensorik, und andere) sowie einem Sprung bei Leistungsfähigkeit und Effizienz (zum Beispiel bei Prozessoren) ist die intelligente Kommune stärker denn je in den Mittelpunkt der Betrachtung und auch des Handelns gerückt.

Kommunen und Gebietskörperschaften sind dabei eine der relevantesten Bezugs- und Umsetzungsebenen. Durch die unmittelbare Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern entscheidet sich hier im Kontext der kommunalen Daseinsvorsorge die Akzeptanz und das Vertrauensniveau in Sachen Digitalisierung. Daraus ergeben sich auch enge Bezüge zu den entsprechenden ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungs- und Anpassungsprozessen, die mit vielen bisher gewohnten Mustern brechen.

Erstmals konkret behandelt wurde das Thema Smart Cities durch die von DIN/DKE herausgegebene Deutsche Normungsroadmap Smart Cities Version 1.0 (2014) und ihrer Fortschreibung Version 1.1 (2015). Darauf basierend hat sich das Smart City Standards Forum (SCSF) durch Zusammenarbeit der beiden deutschen Normungsorganisationen DIN und DKE herausgebildet. Es beschäftigt sich mit Digitalisierungsthemen, die eine hohe Relevanz für Städte und Gemeinden haben. Es ist eine Informations- und Vernetzungsplattform für Akteure aus dem kommunalen Kontext, Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Forschung, die die digitale Transformation von Städten und Kommunen vorantreiben möchten.

Das Forum analysiert und koordiniert im Themenfeld Smart Cities laufende Normungs- und Standardisierungsaktivitäten der relevanten deutschen Normungsgremien, mit dem Ziel, neue Handlungsfelder zu identifizieren sowie daraus neue Standardisierungsprojekte zu initiieren. Zudem vernetzt sich das Forum thematisch mit den jeweils relevanten Smart City Akteuren und nimmt daher eine Multiplikatorrolle für die Normung und Standardisierung im Smart City Bereich ein. Aus den Aktivitäten des SCSF heraus entstanden bisher zudem mehrere Spezifikationen, sogenannte DIN SPECs, die diverse Aspekte rund um das Thema digitale Transformation von Städten und Kommunen betrachten und deren Inhalte konkreter beschreiben, um so Leitplanken zur Erstinformation anzubieten. Eine Auswahl davon sind:

  • DIN SPEC 91340 „Terminologie der intelligenten individuellen urbanen Mobilität“
  • DIN SPEC 91347 „Integrierter multifunktionaler Humble Lamppost (imHLa)“
  • DIN SPEC 91357 „Referenzarchitekturmodell Offene Urbane Plattform“
  • DIN SPEC 91367 „Urbane Mobilitätsdatensammlung für Echtzeitapplikationen“
  • DIN SPEC 91387 „Kommunen und digitale Transformation – Übersicht der Handlungsfelder“

Die Grundidee hinter der (vorbereitenden) Normierung ist es, Synergieeffekte zu erzeugen. Statt das Rad immer wieder neu zu erfinden, sollten einheitliche Rahmensetzungen, selbst wenn sie lediglich freiwillig umgesetzt werden können, wie es bei technologischen Standards häufig der Fall ist, dazu beitragen, effizienter voranzugehen. Vorarbeiten oder bewährte Verfahren sollten genutzt werden, um den enormen zeitlichen, personellen und finanziellen Mehraufwand ggf. nicht miteinander kompatibler Systeme zu vermeiden. Nur so können Insellösungen und Doppelarbeit vermieden und damit einheitliche Lösungen erreicht werden. Standardisierung ist das Mittel der Wahl.[/vc_column_text][vc_single_image image=“27547″ img_size=“full“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Herausforderung „Digitalisierung als Teil der Daseinsvorsorge““ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Bund, Länder und Kommunen sind durch das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen verpflichtet, diese bis Ende 2022 über entsprechende Verwaltungsportale digital bereitzustellen.
Vor diesem Hintergrund sprechen sich viele Kommunen für eine kooperative Digitalisierung aus, die übertragene Bundes- oder Landesaufgaben auf den Prüfstand stellt und im Rahmen einer Aufgabenkritik aller Auftragsangelegenheiten Optionen zur Neuaufteilung von bestehenden Aufgaben bzw. Zuweisung eindeutiger Verantwortlichkeiten prüft. Im Ergebnis können so Freiräume für das „kommunale Kerngeschäft“ (Soziales, Kultur, Sport, bürgerschaftliche Beteiligung, Beratungsleistungen, etc.) und Zukunftsaufgaben (Mobilitätswende, Klimawandel, Resilienz, etc.) geschaffen werden.

Durch den Einsatz vollständig digitalisierter Prozesse, interoperabler Schnittstellen, einer Reduktion und Vereinfachung von Fachverfahren und / oder einer teilweisen landes- bzw. bundesweiten Vereinheitlichung können im Backoffice-Modell Fachverfahren und Online-Services zentral für Kommunen zur Verfügung gestellt werden. In der Umsetzung sind dies beispielsweise kommunale geteilte Dienstleistungen oder zentrale landes- und bundesweite Lösungen. Dies erleichtert die technologische Umsetzung der Aufgaben aus dem OZG und schließt sich den Dresdener Forderungen der Fachkonferenz des IT-Planungsrates 2021 an. Digitale standardisierte Geschäftsprozesse, Interoperabilität von Schnittstellen und eine verlässliche gut ausgebaute IT-Infrastruktur sind das Rückgrat der intelligenten Vernetzung.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Herausforderung „Umgang mit Daten““ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Auf Ebene der Städte und Gemeinden sollen Teile der Daten einerseits als offene Daten veröffentlicht werden, um der Forderung nach mehr Transparenz Vorschub zu geben. Anderseits haben kommunale Unternehmen wie Stadtwerke das Recht, ihre Daten zu monetarisieren, da sie als betriebswirtschaftlich agierende kommunale Eigenbetriebe gewinnorientiert arbeiten (müssen).

Darüber hinaus gibt es in den Kommunen und bei den kommunalen Eigenbetrieben sensible Daten, die einer gründlichen Abwägung und Bearbeitung wie z. B. Anonymisierung bedürfen, bevor sie als offene Daten zur Verfügung gestellt werden können. Daher besteht ein klarer Bedarf an Regeln bzw. standardisierten Prozessen sowie standardisierten Datenformaten und -protokollen, die zu einer halb-automatisierten Veröffentlichung von Daten innerhalb von Kommunen führen können.

Fokus rücken. Hier geht es zum Beispiel um Datenintegrität oder Qualität von Rohdaten bzw. verarbeiteten Daten, welche essentiell für die interne und externe Weiterverarbeitung der Daten ist. Dazu benötigen wir einen harmonisierten Prozess und Methoden zur Überwachung und Verhinderung der Manipulation von veröffentlichten (offenen) kommunalen Daten. Zudem ist die Schaffung eines entsprechenden rechtlichen Rahmens für die Digitalisierung und die Erhebung von Daten zu beachten, um später eine sinnvolle, angemessene und vom Menschen gesteuerte Digitalisierung sicherzustellen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Herausforderung „Interoperabilität““ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Ein weiteres Thema ist die Interoperabilität der verschiedenen Komponenten und Module, die in einer urbanen Umgebung eingesetzt werden. Die DIN SPEC 91357 „Referenzmodell Offene Urbane Plattform“ definiert die grundlegende „Blaupause“ und die Anforderungen zur Vermeidung von Herstellerabhängigkeiten und schafft Voraussetzungen für die Interoperabilität. DIN SPEC 91357 schreibt keine Standards, Prozesse und Schritte vor und spart das Thema der Qualitätssicherung für „Smart-City“-ICT-Komponenten aus.

Es ist aber von besonderer Wichtigkeit, Anforderungen zur Sicherstellung der Qualität, Interoperabilität und Widerstandsfähigkeit, zum Beispiel gegenüber Cyber-Attacken, von städtischen IKT-Komponenten zu definieren. Dazu gehören die verschiedenen Arten von Bewertungskriterien sowie die Bewertungsverfahren, um die Konformität zu Normen und Standards, die Interoperabilität, die Leistung (unter Last) und die Stabilität der IKT Komponenten, die in einer städtischen Umgebung installiert werden sollen, sicherzustellen.

Zusammenfassend sollen neben den oben genannten zentralen Interoperabilitäts-, Qualitäts- und Sicherheitsaspekten Evaluationskriterien und Prüfprozesse für IKT-Komponenten für eine intelligente Kommune definiert werden. Daraus könnten ein Zertifizierungsschema oder entsprechende Zertifizierungsverfahren (das heißt Qualitätssiegel) strukturiert werden. Dadurch könnte ein vereinheitlichtes bzw. standardbasiertes IKT Rahmenwerk untermauert und im Rahmen einer Erneuerung der DIN SPEC 91357 definiert werden.

Ein sehr wichtiger Aspekt sind die verschiedenen Cybersecurity-Bedrohungen, die für eine Smart-City-Infrastruktur bestehen. In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, strenge Verfahren zur Bewertung der Sicherheit und Ausfallsicherheit einzelner Komponenten sowie eines Smart-City-Ökosystems als Ganzes zu definieren und zu befolgen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Aktuelle Standardisierungsbedarfe im kommunalen Kontext“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Die Digitalisierung ist ein Querschnittsthema und eine Querschnittsaufgabe, die in alle kommunalen Handlungsfelder hineinwirkt und durch die gegenseitige Beeinflussung Wechselwirkungen hervorruft, deren Vorteile genutzt werden sollten.

Die Bedarfe von Kommunen lassen sich wie folgt beschreiben:

  • Entwicklung einer nachhaltigen kommunalen Digitalisierungsstrategie mit lang-, mittel- und kurzfristiger Ausrichtung inklusive Vision, konkreten Zielen und Meilensteinen mit agiler und iterativer kontinuierlicher Überprüfung und Anpassung
  • Neustrukturierung von Verwaltungsabläufen in Prozesse und damit Abkehr von der klassischen Sachbearbeitung
  • Einführung neuer Kommunikationsstrukturen innerhalb der einzurichtenden Matrixstrukturen der Verwaltung und nach außen in die Vernetzung mit anderen Kommunen
  • Ausbau von (digitaler) Infrastruktur
  • Einführung von (IT-) Anwendungen wie Kanban oder technischen Systemen zur Unterstützung sowohl von Prozessmodellierungen und Kommunikation als auch von konkreten Digitalisierungsmaßnahmen
  • Unterstützung beim Umgang mit Daten
  • Erhöhung der IT-Kompetenz des Personals in der kommunalen Verwaltung

Hieraus lassen sich drei konkrete Standardisierungsbedarfe ableiten:[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“1. Entwicklung einer nachhaltigen kommunalen Digitalisierungsstrategie“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Im Bereich der Entwicklung hin zur intelligenten Kommune und artverwandter Themenkomplexe existieren bereits zahlreiche Standards, um die Städte und Kommunen bei der (Weiter-)Entwicklung der Digitalisierung zu unterstützen. Diese beziehen sich auf konkrete Anwendungsbereiche, wie beispielsweise die Offene Urbane Datenplattform (DIN SPEC 91357), die intelligente Straßenlaterne (DIN SPEC 91347) oder zugrundeliegende Strukturen für die Echtzeitdatenübertragung (DIN SPEC 91367), die bereits konkrete digitale Infrastrukturelemente zum Inhalt haben.
Für die Ausgestaltung einer nachhaltigen Struktur und die Entwicklung einer Vision mit dahinterliegender Strategie und Roadmap bieten sie jedoch keine konkreten Handlungsempfehlungen. Somit existiert bislang noch kein nationaler Standard zur Entwicklung einer ganzheitlichen Gesamtstrategie zur langfristigen Planung.

Ein Dokument, das eine Vorgehensweise zur Entwicklung einer solchen Strategie mit Kurz-, Mittel- und Langzeitplanung empfiehlt, erscheint unter Beteiligung der relevanten Kreise wie Bundesministerien dringend notwendig: eine „Blaupause“, die von deutschen Städten und Kommunen genutzt werden kann, um die evolutionäre Digitalisierung zu planen, zu gestalten und umzusetzen. Hierin muss auf die spezialisierten Standards und weitere aktuelle Publikationen wie zum Beispiel „Datenstrategien für die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung“10 unbedingt Bezug genommen werden.

Dem Anwender bietet sich von diesem Dokument aus der Einstieg in die jeweiligen Spezialisierungen mit den weiteren dort vorhandenen Standards und Empfehlungen. Es ist zudem davon auszugehen, dass durch ihre Anwendung voraussichtlich weitere Standardisierungsbedarfe ermittelt werden.

Inhaltlich sollte das Dokument auf erfolgreichen Referenzprojekten aufbauen, die bereits von unterschiedlichen Städten und Kommunen durchgeführt wurden. Folgende Themenaspekte innerhalb des Standards sind unter anderem denkbar:

  • Reifegradbeschreibung der vorliegenden Digitalentwicklung
  • Matrixstruktur für die kommunale Digitalisierung mit festen Verantwortlichkeiten
  • Beschreibung des verwaltungsspezifischen Change-Managements
  • Festlegung von Zielen, Kontrollpunkten und Meilensteinen für die digitale Transformation

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“2. Qualitäts- und Erfolgsprüfung digitaler Maßnahmen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Um durchgeführte Digitalmaßnahmen, seien es kurzfristige Ad-Hoc Maßnahmen oder mittelfristig eingesetzte IT-Tools und -Systeme, auf ihre Qualität und Wirksamkeit (zum Beispiel zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen) zu überprüfen und ihren Nutzen (und damit die Notwendigkeit von Steuerausgaben) zu verifizieren, sollten diese Maßnahmen evaluiert werden. Um den besonderen Anforderungen von Städten und Kommunen gerecht zu werden, wären entsprechende Empfehlungen hilfreich, die die folgenden Aspekte adressieren:

  • Indikatoren für die Wirksamkeitsmessung von Digitalmaßnahmen
  • Indikatoren für die Qualitätsermittlung von Digitalmaßnahmen
  • Prüfprozesse, Ergebnisinterpretation und -visualisierung

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“3. Digitale System einer intelligenten Kommune“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Um ein vereinheitlichtes IKT Rahmenwerk zu erreichen, sollten die verfügbaren DIN Standards bzw. ergänzende globale Standards miteinander verzahnt und ergänzt werden. Dies beinhaltet unter anderem die Konkretisierung des Zusammenspiels der digitalen Systeme der verschiedenen kommunalen Handlungsfelder mit Hilfe etablierter Standards sowie der dazugehörigen Datenstrukturen.

Diesbezügliche Themen sind z. B.:

  • Empfehlungen für die Integration der digitalen Systeme der kommunalen Handlungsfelder (siehe z. B. DIN SPEC 91387)
  • Anforderungen an Datenformate und -protokolle zur Unterstützung der Veröffentlichung von Daten innerhalb von Kommunen
  • Anforderungen an die Sicherstellung der Qualität, Interoperabilität und Widerstandsfähigkeit von städtischen IKT-Komponenten
  • „Markplatz“ für Produkte, Dienstleistungen, Information und Kommunikation z. B. in Nachbarschaften.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Fazit“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Ausgehend von den vorab ohne Anspruch auf Vollständigkeit skizzierten Handlungsempfehlungen können Normen und Standards Kommunen eine Richtung vorgeben, um ihre Strategien und Umsetzungsschritte besser zu planen, zu strukturieren und zielorientierter und effizienter anzugehen. Neben der Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur erörtert das aktuelle Impulspapier II des SCSF mit dem Thema Resilienz und zirkuläre Wertschöpfung in der Kommune weitere aktuelle Themenfelder. Dementsprechend können Handlungsleitfäden wie die Smart City DIN SPEC Reihe eine erste mehr oder weniger umfassende Orientierung für konkrete Nutzungsszenarien, ggfs. inklusive einer Wirksamkeitsmetrik, geben die bei neuen innovativen Inhalten, Prozessen und Vorgehensweisen äußerst hilfreich sein können. Dies gilt umso mehr, als das Tempo der Veränderung und Anpassungsnotwendigkeiten für Kommunen weiterhin hoch bleibt.

 

(Bildquelle: AdobeStock | 293494193 | monsitj)[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Flerngroesse-eins%2F|title:Lerngr%C3%B6sse%20Eins“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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