KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Gemeinsam grün

Green Tech Cluster

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Gemeinsam grün“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646064414376{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Das Green Tech Valley verbindet Österreichs Nachhaltigkeitselite“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646064428314{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Bernhard Puttinger, Green Tech Cluster Styria GmbH

(Bildquelle: © Hopedesign)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1631091070753{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Im Green Tech Valley findet sich eine hohe Dichte an Unternehmen aus den Bereichen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Das übergeordnete Motto lautet: 100 – „One Earth“, „Zero Carbon“, „Zero Waste“. Durch Open Innovation oder Trendradare werden dabei die dort ansässigen Unternehmen unterstützt, was zu spannenden Innovationen führt, wie zum Beispiel der weltgrößten Batterierecyclinganlage.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Das Green Tech Valley im Süden Österreichs ist der Technologie-Hotspot für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Hier gestalten 270 Unternehmen und Forschungseinrichtungen die grünen Lösungen der Zukunft. Mit 20 globalen Technologieführern innerhalb einer Fahrstunde bildet der Standort eine der höchsten Unternehmenskonzentrationen dieser Branche. 15 Forschungskompetenzzentren stärken das Ökosystem. Der Green Tech Cluster treibt das Wachstum des Valley aktiv voran, in dem er Kooperationen zwischen Industrie und Forschung initiiert und verstärkt sowie die Entwicklung innovativer grüner Technologien auf den Sektoren Wärme, Strom, Effizienz, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Wasser, Bauen und Digital forciert.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Herr Puttinger, welche Ziele verfolgt das Green Tech Cluster?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124233517{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: Das Stichwort lautet „100“. Es ist ein Zahlen-Akronym, die 1 steht für „One Earth“. Wir haben nur einen Planeten, den wir aktuell oder mittelfristig in Zukunft bevölkern und bewohnen können. Die 0 steht für „Zero Carbon“, also ohne zusätzliche Treibhausgasemissionen, und die zweite 0 für „Zero Waste“, ohne zusätzliche Abfälle.
Bei uns stehen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft an oberster Stelle. In unserer täglichen Arbeit treiben wir jene Lösungen voran, die uns der grünen Transformation ein Stück weit näher bringen. Das Green Tech Valley, der Süden Österreichs, ist hier auf einem guten Weg.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Welche Gewerbesparten sind im Green Tech Valley vertreten?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124298340{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: In erster Linie handelt es sich um Unternehmen aus den Bereichen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Im Bereich Klimaschutz sind es insbesondere Wärmeunternehmen, seien es Biomassekessel- oder die Solarthermie-Hersteller. Hinzu kommen die Anbieter für Stromerzeugung aus Wasserkraft und Photovoltaik bis hin zu Sondergeneratoren für Windkraft. Diese arbeiten an der Integration von Einzeltechnologien bis hin zu Gesamtlösungen für die Wärmewende. Aber auch Firmen aus dem Bereich Wasserstoff und dessen industrieller Anwendung sind im Green Tech Valley vertreten.
Auf der Seite der Kreislaufwirtschaft haben wir Unternehmen aus dem Bereich der Sortiertechnologien; Papier, Glas, Metalle, Batterien, die sich darum bemühen, integrierte und auch digitale Lösungen zu entwickeln. Sie widmen sich der Frage: Wie kann es gelingen, dass wir eine immer höhere Recyclingquote erreichen, immer mehr zirkulär und immer weniger linear wirtschaften.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Welche Innovationen konnten in den letzten Jahren entwickelt werden?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124339601{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: Zum einen das Batterie-Recycling. Die weltgrößte Anlage in Bremerhaven wurde hier im Valley entwickelt und designt. Diese wird ihren Status natürlich sehr schnell verlieren, da in diesem Bereich jetzt massive Investitionen getätigt werden, aber ich denke, wir konnten damit im Jahr 2016 ein frühes Signal senden. Außerdem werden wir hieraus weitere Lessons Learned für zukünftige Recycling Pläne der OEMs herausziehen können.
Zum anderen wurde ein Batterie-Sammelsystem entwickelt. Häufig führen brennende Batterien in Müllverwertungsanlagen zu großen Schäden. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde eine Lösung entwickelt, welche die Batterien detektiert und sammelt, damit es zu weniger Bränden in der Abfallwirtschaft kommt.
Eine weitere spannende Innovation hat das Start-up EET hervorgebracht. Dabei lautete das Motto: Wie können die digitale und die physische Welt zusammengeführt werden und Lösungen hervorbringen? EET hat dafür ein Photovoltaikmodul für den Balkon samt Speicher mit integrierter Messtechnik entwickelt, der ein komplettes Managementsystem ersetzen kann. Das System merkt anhand der Netzspannungen und anderer Parameter, wann gerade Strom im Haushalt verbraucht wird und drückt dann den Strom in die Steckdose. Also ein Plug-and-Play Stromspeicher und Stromerzeuger in einem. Dies senkt sofort die Stromkosten für urbane Energienomaden. Früher hätte man ein teures Energy-Management- System dafür benötigt. Das funktioniert hier auf einem neuartigen digitalen Weg.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Wie profitieren Ihre Partner davon, Teil des Clusters zu sein?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124388759{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: Wir versuchen natürlich, einzelbetrieblich zu unterstützen, aber auch Open Innovation zu ermöglichen. Hier arbeiten mehrere Unternehmen zusammen. Zudem versuchen wir, Trends aufzuzeigen. Das sind unsere drei großen Stoßrichtungen.
Aus einem dieser Open Innovation Projekte ist mittlerweile ein Konsortium gewachsen, welches sich der Thematik gewidmet hat, jeden Stoffstrom mit einem Datenstrom zu begleiten. Dieser Ansatz kann neuartige Recyclinglösungen schaffen und gleichzeitig die Rohstoffproduktion qualitativ verbessern.
Das haben bei uns im Valley beispielsweise die drei Firmen Saubermacher, Komptech und REDWAVE gemacht, und sie haben gemeinsam eine Datenintegration im Bereich der Müllverwertung ins Leben gerufen. Verschiedene Bausteine wurden dabei entwickelt, wie eine smarte Mülltonne, die meldet, ob sie voll ist, oder ob sie riecht. Hinzu kommt ein Abfallsammelfahrzeug, welches beim Reinkippen einen ersten Qualitätscheck durchführt. Wie gut wurde sortiert, wenn es sich um Restmüll handelt? Wie ist die Zusammensetzung des Mülls? Mit diesen Daten werden dann unterschiedliche Szenarien herausgearbeitet, zum Beispiel zu welcher Maschine das Fahrzeug anschließend fahren muss. Innerhalb der Maschine wird mit unterschiedlichen Programmen bestimmt, wie es mit dem Müll weiter geht; auf welchem Band diese Ladung aufgegeben wird, um damit eine bessere Sortenreinheit erreichen zu können etc. Dieses Projekt wurde unter anderem auf der Expo in Dubai vorgestellt. Für die einzelnen Unternehmen alleine wäre die Umsetzung des Projektes nicht realisierbar gewesen. Unsere Kultur der Zusammenarbeit, die Offenheit und die Arbeitsgruppen, die wir als Cluster bieten, haben schlussendlich zu dieser Kooperation geführt.
Zudem versuchen wir mit unseren Trendradaren die neusten Trends der Zukunft aufzuzeigen, beispielsweise, was sind die wichtigsten Sensoren der Zukunft. Man kann dann mit unterschiedlichen Parteien diskutieren; ob man einen eigenen Open Innovation-Workshop startet, oder wie man bereits bestehende Produkte und Dienstleistungen weiterentwickeln kann, um damit auf dem Markt erfolgreicher zu sein.
Außerdem bieten wir die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Es ist möglich in die verschiedenen Firmen reinschauen und sich erkundigen, wie sie beispielsweise das Thema Klimaneutralität angehen. Was könnte man eventuell gemeinsam unternehmen und wo voneinander lernen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Sie haben selbst die im Cluster vorherrschende Kultur der Zusammenarbeit und die Offenheit der Arbeitsgruppen über Unternehmensgrenzen hinaus im Cluster angesprochen. Welche Rolle spielen dabei die im Green Tech Valley angesiedelten Startups?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124476053{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: Von den 270 Partnern des Clusters sind 40 Unternehmen Start-ups. Sie spielen also eine große Rolle, insbesondere weil die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, den Corporates und den Start-ups das ist, was wir im Cluster fördern wollen. Diese Kooperation ermöglicht es den Start-ups, besser wachsen zu können und zum ersten Mal Kundenprojekte gemeinsam mit den Corporates umzusetzen. Diese wiederum profitieren von der Firmenkultur der Start-ups und können sich so dahingehend selbst weiterentwickeln. Für die Industrie ist es essenziell, diese digitale und agile Kultur in ihre eigenen Unternehmensprozesse aufzunehmen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Wichtiger Bestandteil Ihrer Arbeit ist es unter anderem Veranstaltungen zu organisieren. Im März diesen Jahres soll beispielsweise der Green Tech Jam stattfinden. Worum genau handelt sich bei dieser Veranstaltung?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124518816{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: Der Green Tech Jam ist unser Hackathon, bei dem Studierende verschiedener Fachrichtungen, beispielsweise aus den Bereichen IT, Umweltsystemwissenschaften aber auch Betriebswirtschaft oder Design gemeinsam an Aufgabenstellungen von Unternehmen arbeiten. Dabei geht es vor allem darum, Herausforderungen neuartig zu lösen. Die Domänenkompetenz der Corporates und der Digital Spirit der Studierenden werden dabei vereint. Nach 48 Stunden werden die spannenden Lösungen schließlich präsentiert. Aus diesem Projekt sind schon Start-ups und neue Unternehmensabteilungen entstanden. Zusätzlich veranstalten wir noch den Green Tech Summer, bei dem drei Monate lang unternehmerische Ideen bis hin zum Start-up weiterentwickelt werden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Welche Zukunftsvisionen haben Sie, Herr Puttinger, für das Valley?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124569961{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: Wir haben derzeit knapp 2000 Forschende an den Hochschulen im Süden Österreichs. Unser Ziel ist es, die Anzahl der Forschenden innerhalb der nächsten fünf Jahre hier am Standort um 50 % zu erhöhen. Das ist der stärkste Wirkungsindikator, an dem wir uns messen wollen. Damit unterstützen wir auch die Unternehmen, die natürlich davon profitieren und mitwachsen. Außerdem wollen wir uns noch stärker nach außen positionieren und unsere Anziehungskraft ausbauen, sodass sich hier noch mehr Unternehmen rund um die Forschungseinrichtungen in dieses industriellenÖkosystem ansiedeln. Dadurch erhöhen wir die Chance für zukünftige Innovationen im Green Tech Valley deutlich. Batterierecycling ist auch ein Feld, welches wir noch stärker in Angriff nehmen wollen. Das sind unsere Ziele für die nächsten Jahre.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Viele behaupten, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum seien nicht vereinbar. Haben Sie dieser Aussage etwas entgegenzusetzen?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1646124611604{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]BP: Hier im Green tech Valley schon. Die grünen Umsätze der Unternehmen sind ein Äquivalent von 11 % der Bruttowertschöpfung der Region am Bruttoinlandsprodukt. Diese Dichte ist sechs mal so hoch wie im restlichen Westeuropa. Das ist schon eine schöne Konzentration, und dennoch ist das noch weit weg von den 100 % der Volkswirtschaft.
Meine feste Überzeugung, gestützt auf Indizien, ist, dass Klimaschutz tatsächlich ein Feld ist, das weiter wachsen kann. In vielen Bereichen der Wertschöpfungskette, zum Beispiel in der IT- oder Mobilitätsbranche, werden Firmen, die klimaschonend agieren, kurz oder mittelfristig einen Marktvorteil haben. Von daher glaube ich, stellt sich die Frage gar nicht, ob es notwendig sein wird, klimaschonend zu wirtschaften. Die Unternehmen müssen es einfach machen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Man sollte keine zweischneidige Strategie wie etwa China fahren, großer Export von Kohlekraftwerken, genauso großer Export von Photovoltaikmodulen. Das passt nicht zu Europa und dem Green Deal. Hier sehe ich für Europa eine riesige Chance. Wir müssen unseren Kontinent der Ideen, der die Welt mitgestaltet, weiterentwickeln. Ob wir das schaffen, das liegt jetzt in unser aller Händen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Flerngroesse-eins%2F|title:Lerngr%C3%B6sse%20Eins“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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