KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Von der Couch zum Siegerpodest

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[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Von der Couch zum Siegerpodest“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1717138285172{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Die Ära virtueller Wettkämpfe“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1717138298249{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text css=““]Daniel Westmattelmann, Universität Münster

(Titelbild: Adobe Stock | 378363553 | torwaiphoto)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text css=““]Die Digitalisierung führt die Welt des Sports in eine neue Ära der virtuellen Wettbewerben auf Mixed-Reality (MR) Sportplattformen. Die Plattformen ermöglichen es Athletinnen und Athleten, ortsunabhängig miteinander zu konkurrieren. Diese Transformation schafft zugängliche und flexible Wettkampfumgebungen, wirft jedoch Fragen nach der Glaubwürdigkeit und der emotionalen Bindung dieser virtuellen Sporterlebnisse auf. Die Herausforderung liegt darin, die Fairness und das Gemeinschaftserlebnis des Sports in einem digitalen Format zu erhalten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text css=““]In der Ära der Digitalisierung eröffnen Mixed-Reality (MR) Sportplattformen neue Perspektiven für den Sportsektor. Durch die Verbindung von traditionellem Sport und E-Sport bieten diese Plattformen einzigartige Möglichkeiten, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Zukunft des Sports darstellen. Dieser Artikel taucht in die Welt des virtuellen Sports ein, um zu enthüllen, wie sportliche Leistungen in einer digitalen Umgebung präzise erfasst und dargestellt werden. Ebenso wird beleuchtet, wie Athletinnen und Athleten diese innovative Sportform erleben und bewerten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]Die Digitalisierung hat die Welt des Sports tiefgreifend verändert und leitet ein neues Zeitalter in ihrer historischen Entwicklung ein. Diese Transformation lässt sich in zwei zentrale Evolutionsstufen einordnen: die digitale und die virtuelle Transformation.

Die digitale Transformation konzentriert sich auf die Nutzung digitaler Technologien zur Verbesserung sportlicher Leistungen, der Fairness und des Zuschauererlebnisses [1]. Technologien wie das Hawk-Eye im Tennis und das Video – Assistant – Referee (VAR)- System im Fußball haben die Art und Weise, wie Entscheidungen im Sport getroffen werden, maßgeblich verändert [2]. Spezifische Wearables und Analyse-Tools ermöglichen zudem tiefere Einblicke in sportliche Leistungen und bieten Optimierungsmöglichkeiten.

Mit der digitalen Transformation des Sports wird eine neue Ära eingeleitet, in der sportliche Leistungen mittels MR-Technologien in virtuelle Welten übertragen werden. Dies ermöglicht es Athletinnen und Athleten, unabhängig von ihrem physischen Standort und in Echtzeit miteinander zu interagieren und zu konkurrieren. Sportereignisse wie die Olympic Virtual Series und die Virtual Tour de France 2020 illustrieren, wie traditioneller Sport und E-Sport auf innovativen Plattformen wie Zwift verschmelzen, um während der Covid-19-Pandemie und darüber hinaus neue Wettbewerbsformate zu schaffen [3].

Das Potenzial dieser neuen Sportform liegt in der hohen Zugänglichkeit und Flexibilität. Auf der anderen Seite könnte eine Ablehnung dieser virtuellen Transformation seitens der Athletinnen und Athleten entstehen, da sie das physische und emotionale Erlebnis traditioneller Wettkämpfe vermissen und die Erbringung der sportlichen Leistung in der virtuellen Welt als weniger nachvollziehbar empfinden könnten. Diese Überlegungen führen zu zwei wesentlichen Fragen, die es zu adressieren gilt: Erstens, wie wird die sportliche Leistung auf einer MR-Sportplattform übertragen und verarbeitet? Und zweitens, wie wird diese neue Form des Sports von den Athletinnen und Athleten selbst wahrgenommen und bewertet? Die Antworten auf diese Fragen werden entscheidend dafür sein, wie sich der Sport in der digitalen Ära weiterentwickeln wird.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Interaktives Indoor Cycling: Virtuelle Welten und Realismus“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]In Zeiten von COVID-19, in denen zahlreiche renommierte Wettbewerbe abgesagt wurden, ist es nicht überraschend, dass viele davon stattdessen über MR-Sportplattformen durchgeführt wurden. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass sich beispielsweise das virtuelle Radfahren schnell als eigenständige Disziplin im Radsport neben klassischen Disziplinen wie Straßenradsport, Bahnradsport oder Mountainbiking etabliert hat. Seit 2020 werden die offiziellen „UCI Cycling Esports World Championships“ ausgetragen [5]. Die grundlegende Funktionsweise einer Plattform und die Interaktion der Athletinnen und Athleten sind systematisch in Abbildung 1 zusammengefasst.[/vc_column_text][vc_single_image image=“34402″ img_size=“large“ css=““][vc_custom_heading text=“Übertragung der sportlichen Leistung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Die fortlaufende Integration von MR-Technologien in den Sportsektor stellt neue Herausforderungen und Chancen in Bezug auf die Übertragung und Verarbeitung sportlicher Leistungen von der realen Welt in eine virtuelle Welt dar (siehe Abbildung 1). Zentral ist hierbei die präzise Erfassung und authentische Wiedergabe der Leistungen von Athletinnen und Athleten auf MR – Plattformen. Die sportliche Leistung wird durch spezialisierte Sensoren (Smart-Trainer) gemessen und digitalisiert, um sie in die virtuelle Umgebung zu überführen [3].

Auf MR-Sportplattformen wird der Zusammenhang zwischen der physischen Leistung und der simulierten Geschwindigkeit des Avatars realitätsgetreu modelliert [6]. Diese Modellierung umfasst die Einflüsse von Schwerkraft, Rollwiderstand und Luftwiderstand, die in der realen Welt beim Radfahren überwunden werden müssen. Derartige Simulationen gewährleisten, dass die Übertragung der Leistung in die virtuelle Welt nicht nur die physikalischen Anforderungen widerspiegelt, sondern auch die sportliche Fairness, Vergleichbarkeit und schlussendlich die Nachvollziehbarkeit der erbrachten Leistungen unterstützt.

Schließlich zeigt die Analyse der Leistungsdaten der Virtual Tour de France 2020, wie stark die sportliche Leistung das Wettkampfergebnis beeinflusst [6]. Abhängig von der Topographie der Etappen erklären die Leistungswerte in W/kg bei Frauenrennen zwischen 77% und 98% und bei Männerrennen zwischen 84% und 99% des Rennausgangs. Besonders bei bergigen Etappen ist der Einfluss der physischen Leistung dominierend, während bei flacheren Strecken, die oft im Sprint einer größeren Gruppe entschieden werden, der Einfluss geringer ausfällt. Diese Erkenntnisse belegen, dass trotz der Einflüsse von taktischem Verhalten oder Gamification-Elementen wie Power-Ups, die sportliche Leistung eine entscheidende Rolle in Wettkämpfen auf MR-Plattformen spielt. Damit bilden die genaue Erfassung und verlässliche Übertragung der sportlichen Leistung eine wesentliche Grundlage für die Integrität und Entwicklung des virtuellen Sports.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Wahrnehmung von Mixed-Reality-Sport im Vergleich zum traditionellen Sport“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Die Wahrnehmung von MR-Sport durch Athletinnen und Athleten ist entscheidend für den Erfolg und die Akzeptanz dieser neuen Form des Sports. Eine kürzlich durchgeführte qualitative Studie konzentrierte sich darauf, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen traditionellem Sport und virtuellem Sport sowie die Bewertungen dieser Unterschiede durch die Sportlerinnen und Sportler zu erforschen [3]. Die Studie nutzte die vier Aspekte der Digitalisierung des Sports – organisatorisch, technologisch, symbolisch, pädagogisch – als strukturierenden Rahmen [1]. Die Kernergebnisse dieser Untersuchung sind in Abbildung 3 dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert.

Organisationale Aspekte: Die Virtualisierung von Sportereignissen führt zu einer vereinfachten Organisation und Durchführung, da Aspekte wie Reiseaufwand und logistische Herausforderungen für Aktive und Organisatoren entfallen. Dies erhöht die Zugänglichkeit und Teilnahmeflexibilität für Athletinnen und Athleten, indem es ihnen ermöglicht wird, ortsunabhängig an Wettkämpfen teilzunehmen. Gleichzeitig erfordert die virtuelle Umgebung von den Athletinnen und Athleten eine stärkere Eigenverantwortung in der Vorbereitung und Durchführung ihrer Teilnahme, was eine Verschiebung der organisatorischen Lasten darstellt.

Technologische Aspekte: Die Technologie hinter MR-Sportplattformen bietet ein realistisches und immersives Wettkampferlebnis, birgt jedoch auch neue Herausforderungen wie die Möglichkeit zur Manipulation von Wettkampfdaten, was Bedenken hinsichtlich Fairness und Integrität des Sports durch technische Manipulationen aufwirft. Die Authentizität der simulierten Strecken und die physische Rückmeldung durch Smart-Trainer werden positiv bewertet. Während in vielen traditionellen Sportarten Leistungsdaten nur vereinzelt öffentlich gemacht werden, ist die transparente Veröffentlichung aller Wettkampfdaten eine Grundvoraussetzung zur Teilnahme am MRSport, die von den Aktiven begrüßt wird.

Symbolische Aspekte: Die Virtualisierung verändert zudem die traditionellen symbolischen Elemente des Sports, indem sie neue Formen der Interaktion und des Engagements zwischen Aktiven und Fans ermöglicht. Diese digitalen Plattformen erweitern die Möglichkeiten für Sportlerinnen und Sportler, ihre Leistungen zu präsentieren und eine breitere öffentliche Sichtbarkeit zu erlangen, wobei gleichzeitig einige traditionelle rituelle Aspekte des Sports verloren gehen.

Pädagogische Aspekte: Virtuelle Sportereignisse erfordern und fördern die Entwicklung neuer Fähigkeiten bei Athleten und Trainern. Dies umfasst das Erlernen virtueller Rennstrategien, die Anpassung an die spezifischen Bedingungen virtueller Umgebungen und die Nutzung von Datenanalysen zur Leistungsoptimierung. Die Notwendigkeit zur kontinuierlichen Weiterbildung und Anpassung an technologische Entwicklungen stellt eine wichtige pädagogische Herausforderung und Chance im virtuellen Sport dar.[/vc_column_text][vc_single_image image=“34403″ img_size=“large“ css=““][vc_custom_heading text=“Die Zukunft des virtuellen Sports“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Trotz der Integration von Gamification-Elementen bleibt die physische Leistung der Athletinnen und Athleten das entscheidende Kriterium für den Erfolg in MR-Wettkämpfen. Daher sollten virtuelle Sportarten auf MR-Plattformen als legitime Sportarten angesehen werden.

Der Aufstieg des virtuellen Sports verdeutlicht markante Unterschiede zum traditionellen Sport. Während traditioneller Sport stark durch die emotionale Bindung der Zuschauer und die physische Präsenz der Athleten geprägt ist, zeichnet sich der virtuelle Sport durch seine Kurzweiligkeit und die Integration von Gamification-Elementen aus. Diese Aspekte sorgen für ein dynamisches und interaktives Erlebnis, das insbesondere jüngere Zielgruppen anspricht. Für Sportorganisationen ergeben sich aus diesen Unterschieden vielfältige Chancen, virtuelle Elemente in traditionelle Sportformate zu integrieren. Dies kann das Engagement der Fans durch innovative Interaktionsmöglichkeiten steigern und gleichzeitig neue Einnahmequellen durch digitale Angebote wie virtuelle Merchandise und exklusive Inhalte erschließen. Darüber hinaus ermöglicht die globale Reichweite virtueller Plattformen den Zugang zu einem internationalen Publikum, was insbesondere für kleinere Sportorganisationen attraktiv sein kann.

Die Zukunft des virtuellen Sports könnte sowohl eine Ergänzung als auch eine Alternative zum traditionellen Sport darstellen. Entscheidend wird sein, wie diese neuen Formate die Kernattribute des Sports – Wettbewerb, Fairness und Gemeinschaft – erhalten und fördern können, ohne die Glaubwürdigkeit zu untergraben. Hierbei ist ein ausgewogener Ansatz
erforderlich, der sowohl die Traditionen als auch die innovativen Aspekte des Sports würdigt und weiterentwickelt.[/vc_column_text][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F3Uoa3A5|target:_blank“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fdigital-sports%2F|title:Digital%20Sports|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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