KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

To team or not to team – Durch Perspektivenwechsel zur effektiven Teamführung

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Mit systematischem Innovationsmanagement zur Unternehmenstransformation“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1568203745751{margin-top: -25px !important;}“][vc_column_text]Klaus Vollmer, freier Coach und Berater[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1519747666609{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1568205495732{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]Nicht alle Prozesse in einem Unternehmen erfordern Teamarbeit. Überwiegen jedoch die Vorteile für diese Arbeitsweise, sind bestimmte Schritte erforderlich. Nach der kritischen Selbstanalyse der Führungskraft erfolgt die Zusammenstellung des Teams. Dabei gilt Die Verschiedenheit der Charaktere bringt den Erfolg. Leitend ist das gemeinsame Ziel, nicht aber die Gleichheit der Persönlichkeiten. In allen Phasen des Teamprozesses kann der Perspektivenwechsel eine große Hilfe sein. Er ermöglicht die Rezentrierung auf das Große und Ganze und die Wertschätzung für die Andersartigkeit der Teammitglieder.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]Ein Team ist unschlagbar, wenn es mit Zuversicht, Freude und gegenseitiger Toleranz an die Arbeit geht. Doch eines ist es in keinem Fall ein Selbstläufer. Vom Zusammenstellen der Mannschaft bis zum erfolgreichen Projektabschluss hat die Führungskraft mannigfache Herausforderungen zu meistern. Die Technik des Perspektivenwechsels kann ihr dabei wertvolle Unterstützung leisten.[/vc_column_text][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fdigital-energy%2F|||“ btn1_background_color=“#f07d00″ btn1_bghovercolor=“#e30613″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#ffffff“ icon_hover_color=“#f07d00″ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2FSIR%2Fabo%2F|||“ btn2_background_color=“#f07d00″ btn2_bghovercolor=“#e30613″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#ffffff“ btn_iconhover_color=“#f07d00″ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#ffffff“ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#ffffff“ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“3″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Teamwork – nicht immer die erste Wahl“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Zunächst  gilt es, nicht  blind  dem  aktuellen Team-Hype zu verfallen. Denn ein Team ist nicht  für jede Aufgabe das beste Mittel.  Im Gegenteil: Manchmal kann es sogar kontraproduktiv sein.  Ein  Veranstaltungssponsoring kann ein kommunikations-, präsentations- und planungsstarker Mitarbeiter bestens alleine  organisieren. Seine Fokussierung auf die  zeitlich begrenzte Aufgabe erspart die langwierigen Phasen der Teamfindung.   Auch immer dann, wenn es um Routinen geht, ist die Aufteilung der Mitarbeiter nach Sachgebieten, Postleitzahlen oder anderen Ordnungskriterien  sinnvoller. Diskussionen sind  hier überflüssig und die Andersartigkeit der Teammitglieder wäre eher ein Hindernis als ein Nutzen. „Geht es auch ohne Team?“ – Diese Frage sollte sich eine Führungskraft beim Angehen neuer Aufgaben  deshalb  zuallererst  stellen.  Lautet  die Antwort  nein,  gilt es,  eine Reihe von Phasen zu meistern.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Am Anfang steht die Selbstreflexion“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Damit eine Führungskraft die Sichtweisen ihrer Teammitglieder klug und konstruktiv integrieren kann, muss sie den Blick  zuerst  nach innen richten. Dabei hilft der Perspektivenwechsel. Sich selbst – sozusagen als Außenstehender – mit seinen Stärken, Schwächen, Werten, Einstellungen, Überzeugungen und Emotionen zu analysieren, schafft die Möglichkeit, sich zu reflektieren und zu steuern. Die Analyse der eigenen Defizite deckt auf, welcher Ergänzungsbedarf besteht. Das bewahrt davor,  folgenschwere Fehlentscheidungen für die Teambildung zu treffen und die wertvolle Integration neuer Sichtweisen zu verpassen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Je unterschiedlicher, desto effektiver“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Um den Begriff  „Team“  in seiner ganzen Dimension zu verstehen, ist eine kurze Definition sinnvoll,  denn so kurz der Name, so komplex ist seine Dimension: Ein Team ist eine kleine Anzahl von Personen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Die Mitglieder bringen ihre unterschiedlichen  Stärken  und  Fähigkeiten  ein  und finden  eine  gemeinschaftliche,  konstruktive Beziehungs- und Kommunikationsbasis. Sie schätzen ihre Diversität wert, ziehen daraus ihre Energie und betrachten diese als Voraussetzung für den gemeinsamen Erfolg.  Die erfolgreiche Teambildung beginnt mit der gezielten und klugen Zusammenstellung der Mannschaft. Hat die Führungskraft ihre Selbstreflexions-Hausaufgabe  nicht  gemacht, droht eine nicht zu unterschätzende Gefahr.  Für  Vorgesetzte gilt das gleiche wie für alle anderen Menschen: Sympathisch ist, wer uns ähnlich ist. Die Psychologie bezeichnet das als „Similarity  Attraction Effect“. Die Wurzeln dieses Phänomens sind so nachvollziehbar wie überholt. Unsere Vorfahren  wollten  vor  Tausenden von Jahren ihre Sippe schützen. Im Nahrungskampf stellte jeder, der anders und fremd war,  eine Gefahr dar – und wurde bekämpft.   Heute braucht es aber genau das Gegenteil für eine gute Mischung im Team. Die Führungskraft muss denjenigen auswählen, der anders ist und die Mannschaft  sinnvoll ergänzt. Zwar müssen alle Teammitglieder die gleichen Werte und Ziele teilen, damit alle in die gleiche Richtung ziehen. Ihre Stärken und Präferenzen müssen sich  allerdings  ergänzen, um  allen  Anforderungen optimal  gewachsen zu sein.  Dazu wird ein  bunter  Strauß von Teamrollen benötigt.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Die Besetzung der Teamrollen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]In den 1970er Jahren untersuchte ein amerikanisches  Forscherteam um  Dr. Meredith  Belbin, warum bestimmte Teams erfolgreicher waren als andere. Dabei stellte  sich heraus:  Produktive Teams  setzten sich immer  aus Mitgliedern mit unterschiedlichen Rollen zusammen. Diese bahnbrechenden Erkenntnisse helfen heute Organisationen auf der ganzen Welt, bestmögliche Teams zusammenzustellen.  Ein Team braucht diverse handlungsorientierte Rollen. Dazu gehört  der  „Macher“, er  geht handlungsorientiert an die Aufgabe und treibt den  Prozess voran. Ihm zur Seite steht der „Umsetzer“, der auf die praktische Umsetzbarkeit achtet.  Für den nötigen Blick nach innen sorgt der  „Perfektionist“. Er  möchte  alles vermeiden, was vom direkten Weg auf das Ziel hin ablenkt.   Die Kompetenzen dieser drei Charaktere werden durch die wissensorientierten Rollen sinnvoll komplettiert. Hierzu zählt der „Neuerer“.  Er gibt einem Team neue Impulse, ist kreativ und problemlösungsorientiert. Für die rationale Sicht von oben und ein verlässliches Urteil über die Vorgehensweise ist der „Beobachter“ zuständig. Schließlich bereichert der „Spezialist“ das Team durch sein fundiertes Fachwissen.  Richtig erfolgreich wird ein Team  jedoch  erst durch die  Ergänzung  mit  kommunikationsorientierten Rollen.  Dabei übernimmt der „Koordinator“ die Abstimmung und Verteilung der Aufgaben. Der  „Teamarbeiter“  hat  das soziale Miteinander  und die Harmonie im  Blick. Zuletzt  trägt der „Wegbereiter“ die internen  Teamkenntnisse nach außen und holt neue Impulse herein.  Beim Lesen wird eines klar: All diese Kompetenzen sind, meistens zu unterschiedlichen Zeitpunkten,  für den Projekterfolg entscheidend  und niemand kann sie alle in Personalunion abdecken.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Personal und Fähigkeiten“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Innovationen entstehen heutzutage kaum noch durch Einzelleistungen, sondern zunehmend in Teamarbeit.  Durch die voranschreitende Digitalisierung und die fortschreitende Globalisierung  wird es immer wichtiger, Mitarbeiter mit unterschiedlichen  Kompetenzen  und Fähigkeiten zusammenzubringen. Dies setzt voraus, dass die erforderlichen Fähigkeiten und Ressourcen bekannt sind.   Sind die Organisationsstrukturen und die damit verbundenen Abteilungen und Stellen festgelegt, muss die Auswahl beziehungsweise Einstellung von Mitarbeitern, die über  die benötigten  Fähigkeiten  und  Kompetenzen verfügen, erfolgen. Dies führt zu der  oftmals  sensibelsten Phase einer Transformation.  Damit sich die Vorteile der Ablauf- und Aufbauorganisation des Unternehmens entfalten können, empfiehlt es sich, für die festgelegten Organisationsstrukturen klar durchdachte und ausgearbeitete Stellenbeschreibungen für alle Mitarbeiter zu erstellen.  Hier  wird deutlich, dass es erst Sinn macht, über benötigtes Personal und notwendige Fähigkeiten nachzudenken, wenn  zuvor  die Prozesse definiert und die Organisationsstruktur festgelegt wurden.    Die Fähigkeiten und das Know-how der Mitarbeiter müssen sich durch eine professionelle und zielgerichtete Personalentwicklung ständig weiterentwickeln und sich  fortwährend  an veränderte Marktbedingungen anpassen. Durch lernbereite, gut ausgebildete, motivierte, spezialisierte und in ausreichender Anzahl vorhandene Mitarbeiter können effiziente Prozesse, flexible Organisationsstrukturen, Kostenreduzierungen und  damit auch  Arbeitsplatzsicherheit entstehen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Wertschätzung für Andersdenkende“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Der Erfolg dieser „gemischten Raubtiergruppe“ hängt davon ab,  ob  jeder die Andersartigkeit der Kollegen als notwendig anerkennt. Unterschiedliche Teamcharaktere erhöhen das Konfliktpotenzial, sorgen aber auch für die notwendige konstruktive Reibungsenergie. Ein Topspieler wird zum  Troublemaker, sobald er den Wertehorizont eines  anderen Menschen infrage stellt und ihm seine eigene Weltsicht überstülpen möchte. Der regelmäßige Perspektivenwechsel hilft allen Mitgliedern, einander mit ehrlicher Wertschätzung und Einsicht gegenüberzutreten.    Die Führungskraft  sollte diesen Ansatz nicht nur moderieren, sondern selbst eine wertschätzende Haltung vorleben. Es sollte immer erkennbar sein, dass unterschiedliche Sichtweisen im Team willkommen sind und berücksichtigt werden müssen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Die fünf Phasen der Teamentwicklung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Der  US-amerikanische  Psychologe  Bruce  Tuckman  stellte  in seinem Modell der  Teamuhr dar, wie aus Menschen mit unterschiedlichen Talenten, Werten und  Zeitgefühlen  eine gleichgesinnte Gemeinschaft wird. Er identifizierte  vier Phasen, die nötig sind, um dieses „Wir-Gefühl“ zu entwickeln.  In der Phase des „Formings“ steht das Kennenlernen im Vordergrund. Die Führungskraft gibt jedem Einzelnen das gute Gefühl, willkommen zu sein. Die Rollen der Teammitglieder und ihre Verantwortungsbereiche sind in dieser Phase  noch  unwichtig.  Wichtiger ist es, über den Sinn und die Ziele des Projektes zu informieren.  Jedes Mitglied  hat  die Möglichkeit,  Wünsche  und Erwartungen  zu  äußern.    Die anschließende Phase des „Stormings“ wird sowohl im positiven als auch im negativen Sinn als Nahkampfphase bezeichnet. Regeln ergeben sich,  Verantwortungen festigen  sich. Dabei werden die  Stärken  der einzelnen Teammitglieder und auch die ersten Konflikte sichtbar. Vielleicht herrscht  über  Aufgaben und  Zeitabläufe noch Uneinigkeit. Besonders Mitarbeiter mit einem ausgeprägten Faktor der Extraversion neigen dazu, das Team zu dominieren.  Wenn es dann richtig kracht, heißt es: Perspektivenwechsel und raus aus der Nahaufnahme des persönlich eingeschränkten Blickwinkels. Unter Moderation des Teamleiters kann das Team den Fokus wieder auf Weitwinkel stellen, bis  der nötige Überblick über die gesamte Situation geschaffen ist. Von dort ist es möglich, das Verbindende zu sehen.   In der anschließenden „Norming“-Phase haben sich die gemeinsamen Normen, Werte und Ziele bereits verfestigt. Ein Kommunikationsstil hat sich etabliert  und  die Teammitglieder trauen sich, faire Kritik zu äußern. Das gegenseitige Vertrauen in die Fähigkeiten des Einzelnen und in die Leistungskraft des gesamten Teams ist gewachsen.  Vielleicht wurden auch schon die ersten Meilensteine erreicht, bejubelt und mit Stolz präsentiert.  In der Phase des „Performings“ ist das Team auf dem Leistungsfeld  angekommen. Nun  zählen Effizienz und Effektivität, denn das Zusammenspiel funktioniert vorbildlich. Jeder  fühlt sich auf dem richtigen Platz und entwickelt ein dynamisches Selbstbild, mit dem er sich der Situation anpassen kann.  Der Einzelne  stellt die  persönlichen  Bedürfnisse  hinter die  des Teams und hat verstanden: Nur wer die gesamte Performance betrachtet, hat Erfolg. In dieser Phase  kann sich die Führungskraft  zurücklehnen  und  die Perspektive wechseln.  Wie ein Trainer kann sie vom Spielfeldrand aus noch einmal  Fehler,  Einbrüche, Meilensteine und Zwischensiege  Revue passieren lassen. Dabei wird gegebenenfalls auch sichtbar, welches Teammitglied eine intensivere Förderung verdient. Im abschließenden „Adjourning“ ist das Ziel erreicht.  Nach dem gebührenden Feiern der Erfolge und einem gegenseitig wertschätzenden „gut gemacht“  bleibt der Abschied von einer gemeinsamen Zeit und die Frage nach den gewonnenen Erkenntnissen. Der Wechsel in die Perspektive der nun projektlosen Mitarbeiter macht deutlich:  Sie brauchen  Unterstützung, um den Weg in die Normalität  jenseits des Teams zurückzufinden. Hier hilft ein Orientierungsgespräch mit Potenzialanalyse und neuer persönlicher Zielsetzung.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Fazit“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Wer sich als Führungskraft für den  Teamweg  entscheidet, muss viele  gruppendynamische  Stolpersteine aus dem Weg räumen  und Hindernisse überwinden  bis das Projektziel erreicht ist. Ein regelmäßiger bewusster Perspektivenwechsel hilft den Beteiligten,  auf allen Etappen des Prozesses nicht den Überblick zu verlieren und Konflikte zu überwinden.[/vc_column_text][vc_single_image image=“12857″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]

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