[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Schwarmintelligenz für die Mobilität von morgen“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1561618494349{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Intrapreneurship bei der Deutschen Bahn“ font_container=“tag:h2|font_size:22|text_align:left|color:%23f07d00″ use_theme_fonts=“yes“][vc_column_text]Ein Beitrag von: Thomas Knecht, Matthias Patz, DB Systel GmbH
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1519747666609{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1562146098694{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]
Skydeck fungiert bei DB Systel als Herzstück der Innovationsschmiede der Deutschen Bahn. Dort soll die Frage: „Wie lässt sich Mobilität bedarfsgerecht, günstig, technologiegestützt und umweltverträglich gestalten?“ auch von unternehmensinternen Intrapreneurteams beantwortet werden. Gründungswillige Mitarbeiter werden dabei unterstützt und die Innovationen von der Deutschen Bahn in ihr Geschäft integriert – zum Beispiel KI-gesteuerte Infrastrukturkomponenten und intelligente Wetterstationen.
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In Innovationslaboren tüfteln deutsche Unternehmen an der Zukunft ihrer Strategien und Geschäftsmodelle. Einige von ihnen setzen dabei auf den Einfallsreichtum der eigenen Belegschaft, indem sie unternehmensweit Intrapreneurship- Ansätze fördern. Auch die Deutsche Bahn (DB) hat Maßnahmen auf den Weg gebracht, um ihre Mitarbeiter zu motivieren, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Eines der Programme trägt den Namen „Skydeck Accelerator“. Dabei wird unter Einsatz moderner Kreativitätstechniken seit zwei Jahren die Entwicklung digitaler, bahnnaher und skalierbarer Geschäftsmodelle, Produkte oder Dienstleistungen gefördert.
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Es gibt kein Unternehmen, dem es nicht guttäte, sich selbst die wesentlichen Fragen zu stellen, die seine Branche bewegen. „Wie lässt sich Mobilität bedarfsgerecht, günstig, technologiegestützt und umweltverträglich gestalten?“ lautet eine der wichtigsten Fragen, die die Deutsche Bahn tagtäglich umtreibt. Angesichts hoher Kraftstoffpreise, einer Übersättigung der Verkehrswege in den Ballungsräumen und den spürbaren Auswirkungen des Klimawandels besitzt diese Frage gesamtgesellschaftliche Tragweite. Umso mehr muss die Digitalisierung in der Mobilitätsbranche Antworten auf diese Fragen liefern. Da es sehr unwahrscheinlich ist, dass einige wenige Personen die beste Lösung für so komplexe Fragen finden, öffnet sich die DB bewusst für Innovationen von außen und innen, arbeitet etwa mit Startups zusammen und fördert gezielt das Unternehmertum im eigenen
Haus.
Denn niemand ist besser geeignet, zu erkennen, wenn etwas schiefläuft und auf dieser Grundlage Verbesserungspotenziale und neue Lösungen zu entwickeln als der einzelne Mitarbeiter. Darüber hinaus besitzt niemand eine stärkere Motivation, seinen Arbeitsplatz zukunftssicher und innovativ zu gestalten. Diesen Überzeugungen liegt der Ansatz der Deutschen Bahn zugrunde, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produkte in Teilen den Mitarbeitern selbst zu überlassen. Bei der DB gibt es zwei zentrale Programme, in denen gründungswillige Mitarbeiter bei der Umsetzung ihrer eigenen Idee unterstützt werden. Neben dem bereits erwähnten Skydeck Accelerator mit dem Fokus auf innovativen IT-Lösungen für den Eisenbahnbetrieb, gibt es noch „DB Intrapreneurs“. Hier dreht sich alles um die Entwicklung neuer datenbasierter Geschäftsmodelle, die abseits des Kerngeschäfts der DB ansetzen.
Beide Programme basieren auf der Annahme, dass im gemeinsamen Sammeln, Diskutieren und Fördern vielversprechender Ideen großes Potential liegt, um Lösungen für die genannten Herausforderungen zu generieren. Ziel ist es erstens, einen Beitrag zur Gestaltung zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte zu leisten und sich zweitens gegenüber neuen Wettbewerbern zu behaupten, die mit Konzepten wie Carsharing, Ridehailing und Mobilitätsplattformen den Markt für Mobilitätsangebote verändern.
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Der „Skydeck Accelerator“ bildet als zentrales Programm das Herzstück des Skydecks, der Innovationsschmiede der DB Systel, dem Digitalpartner und IT-Dienstleister der Deutschen Bahn. 160 Meter über dem Frankfurter Bahnhofsviertel fließen das IT-Wissen der DB Systel- Mitarbeiter, das Know-How der DB-Kollegen aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern, Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft sowie Startup- Arbeitsweisen und Kreativmethoden zusammen. Ziel des Skydeck Accelerators ist es, bestehende Technologien bestmöglich für die Bahn nutzbar zu machen und die Digitalisierung innerhalb des gesamten Konzerns voranzutreiben.
Der Skydeck Accelerator bietet eine Plattform, auf der interessierte Mitarbeiter zusammenkommen können, um sich miteinander zu vernetzen, in Teams zusammenzufinden und gemeinsam an einzelnen Projekten zu feilen. Sowohl für die DB als auch für die Teilnehmer ergeben sich dabei Vorteile: Die DB profitiert von den Ideen der Teilnehmer, um ihre Produkte zu verbessern und zukunftsfähiger zu gestalten, während die Mitarbeiter Kreativtechniken kennenlernen, um eigene Ideen voranzutreiben, die im besten Fall zu marktreifen Produkten weiterentwickelt und von der Bahn finanziell und strategisch unterstützt werden. Von der hohen Motivation, die Mitarbeiter bei der Arbeit an ihren eigenen Projekten entwickeln und der Tatsache, dass sie im Zuge des Projektes wichtige Intrapreneur-Skills aufbauen, profitiert wiederum die DB. Auch, wenn ein Intrapreneur im Aufrag eines Unternehmens agiert, handelt er, analog zum Entrapreneur, unternehmerisch. Die Bahn schätzt diese Eigenschaften, denn Mitarbeiter, die strategisch, nachhaltig und erfolgsorientiert denken, sind ein Gewinn für Organisationen im Allgemeinen und besonders für ein Unternehmen wie die Deutsche Bahn, das komplexe Herausforderungen wie die oben genannten angehen möchte. Abbildung 1 fasst zusammen, was einen Intrapreneur von einem Entrepreneur unterscheidet.
[/vc_column_text][vc_single_image image=“10244″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Kreativitätstechniken, um die Ideen sprudeln zu lassen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]
Um die Entstehung zukunftsweisender, digitaler Geschäftsideen der DB im Skydeck Accelerator gezielt zu fördern, wurde ein strukturiertes Modell entwickelt. Vor Beginn jedes Programmdurchlaufs, der jeweils über zehn Wochen läuft, finden sich Ideenteams zusammen, beginnen in Vorbereitungsworkshops an ihrer Idee zu feilen und werden auf das Pitchevent mit einem Training vorbereitet. Das Pitchevent bildet den offiziellen Programmauftakt. Die Teams, die die Jury dort mit ihren Ideen überzeugen, starten in das eigentliche Programm. Während der Accelerator Phase treffen sich die Teams einmal pro Woche. Der Skydeck Accelerator beginnt mit einem zweitägigen Vorbereitungsworkshop. Zum Programm der Vorbereitungsworkshops zählen Teambuilding, gegenseitiges Kennenlernen und das kritische Hinterfragen der ersten Ideen. Der Workshop bildet die Grundlage für die darauffolgenden wöchentlichen „Acceleration Days“, an denen die Teams am Vormittag für inhaltliche Sessions zusammenkommen und am Nachmittag an der Weiterentwicklung ihrer Idee arbeiten.
In den zehn Wochen geht es dann darum, aus der ersten Idee einen funktionierenden Prototyp zu entwickeln. Auch ein Geschäftsmodell, etwa wie sich das Produkt sinnvoll vermarkten lässt, ist gefordert. Die Teams werden dabei intensiv vom Skydeck-Team und weiteren Coaches und Mentoren unterstützt. Den Abschluss des Skydeck Accelerators bildet der „Demoday“: Jedes Team erhält an diesem Tag die Möglichkeit, internen und externen Gästen ihren Prototyp und ihr Geschäftsmodell vorzustellen. Nach dem Demoday wird es nochmal ernst: Jedes Team ist zum Investorengespräch eingeladen. Dabei müssen die Teams sogenannte „Investoren“ aus der DB Systel, Kollegen, die etwa aus dem Business Development oder dem Innovationsbereich kommen – von ihrer Idee überzeugen, damit sie zukünftig als Venture, eine Art internes Startup, weiter an ihrer Idee und der Umsetzung arbeiten können. Dabei werden die Geschäftsmodelle genau unter die Lupe genommen: Ist die Lösung realistisch umsetzbar? Was ist der Nutzen für die Kunden und das Unternehmen Deutsche Bahn? Stimmen die Zahlen? Sechzehn Teams haben die Investorengespräche in den letzten zwei Jahren erfolgreich gemeistert und arbeiten jetzt in sechs Ventures bei der DB Systel an ihren Produkten. In Abbildung 2 sind die Schritte des Programms im Detail dargestellt.
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Sowohl die Tatsache, dass einige DB-Mitarbeiter mehrmals an dem Programm teilnehmen als auch das positive Feedback der Teilnehmer sprechen insgesamt für die Beliebtheit des Skydeck Accelerator innerhalb der Belegschaft. Auch außerhalb des Unternehmens gibt es positives Feedback: Der Skydeck Accelerator erreichte beim „Corporate Startup Award“ 2018 in der Kategorie „The Best Corporate Entrepreneurship” den dritten Platz. Zudem landete das Skydeck in einem Ranking des Wirtschaftsmagazins Capital aus dem Jahr 2018 in der Kategorie „Beste Innovations-Labs“ mit einer Gesamtwertung von 3,5 Punkten auf Platz 12. Insgesamt haben sich fast 60 Teams der Befragung gestellt. Für 2019 sind zwei weitere Demodays geplant, die öffentlich sind und online über einen Live-Stream mitverfolgt werden können.
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Hörende Rolltreppen, intelligente Wetterstationen und eine virtuelle Schulungslösung für DBTechniker, die ähnlich funktioniert wie ein Virtual Reality Game: Hinter diesen Beispielen verbergen sich innovative IT-Lösungen, die DBMitarbeiter im Skydeck Accelerator entwickelt haben.
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Intelligente Wetterstation zur Schneeerkennung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]
Das Team von „vsion.ai“ ist eines der Ventures, die den Skydeck Accelerator erfolgreich durchlaufen haben. Die Lösung vsion.ai analysiert und bewertet dank Künstlicher Intelligenz automatisiert Bilder und Videos, etwa von Bahnsteigen, und liefert so die nötigen Informationen für alltägliche Entscheidungen, etwa ob eine Schneeräumung am Bahnsteig beauftragt werden muss. In einem ersten Praxistest an ausgewählten Bahnhöfen sind die selbst trainierten Algorithmen bereits erfolgreich als intelligente Wetterstationen im Einsatz. Vsion.ai liefert auch exakte Informationen über den Zustand von Fahrzeugen und Bahnanlagen und entdeckt etwa Graffiti.
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Virtuelle Lernumgebung zur Mitarbeiterschulung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]
Ein weiteres Produkt aus dem Skydeck Accelerator ist EVE (Engaging Virtual Education), eine Virtual-Reality-Umgebung, die vor allem zur Mitarbeiterschulung eingesetzt wird. Verschiedene Lerninhalte wie die Schraubenkupplung eines Zuges oder die Bedienung des Hublifts des neuen ICE4 können in der virtuellen Umgebung realitätsgetreu geübt werden. Der Vorteil: Schulungsplätze, in diesem Fall Züge, an denen die Bahn „reale“ Trainings abhalten kann, sind knapp und werden im laufenden Betrieb benötigt. Die VR-Lösung schafft hier Abhilfe. Auch die Anreise der Teilnehmer und des Kursleiters entfällt. Außerdem haben die Schulungsteilnehmer im VR-Training die Möglichkeit, Sicherheit beim Üben der einzelnen Handgriffe aufzubauen, ehe es nach der abgeschlossenen Übungsphase am echten Zug ernst wird.
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Hörende Rolltreppen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]
AIM, kurz für Acoustic Infrastructure Monitoring, ist der Name eines weiteren im Skydeck Accelerator entstandenen Ventures. Dahinter verbirgt sich die automatisierte Auswertung von akustischen Informationen mittels Künstlicher Intelligenz. Ein möglicher Einsatzbereich ist die automatisierte Störungsfrüherkennung an mechanischen Anlagen, etwa Rolltreppen. AIM erkennt dort mithilfe von Luftschallmikrofonen und Körperschallsensoren akustische Unregelmäßigkeiten und meldet diese, bevor eine Störung eintritt.
[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“SEMMI – Roboterdame hilft den Reisenden“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]
Hinter SEMMI (kurz für Sozio-emphatische Mensch-Maschine-Interaktion) verbirgt sich ein KI-basierter, digitaler Assistent, der als Roboter, Chatbot oder digitaler Avatar im Kundenservice eingesetzt werden. Derzeit unterstützt SEMMI mithilfe eines Roboterkopfs testweise den Kundenservice im Reisezentrum des Berliner Hauptbahnhofs. Ihr Wissen hat SEMMI von den DBEntwicklern und die Idee entstand im Skydeck Accelerator.
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