KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Plattform 9 ¾ , Anschluss leider verpasst…

[vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_custom_heading text=“Plattform 9 ¾ , Anschluss leider verpasst…
Wie der Zug der Plattform-Ökonomien an Deutschland vorbeirast“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545042733865{margin-top: -25px !important;}“][vc_column_text]MehrWerth: die Kolumne von Dirk Werth, Chefredakteur IM+io
[/vc_column_text][vc_column_text]Dirk Werth ist seit 2016 Chefredakteur der IM+io. In der Kolumne „MehrWerth“ schreibt er in pointierter Form Meinungsbeiträge zum Schwerpunktthema des Heftes und stellt diese zur Diskussion.[/vc_column_text][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fmarktmacht-plattform%2F|||“ btn1_background_color=“#f07d00″ btn1_bghovercolor=“#e30613″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#ffffff“ icon_hover_color=“#f07d00″ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|||“ btn2_background_color=“#f07d00″ btn2_bghovercolor=“#e30613″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#ffffff“ btn_iconhover_color=“#f07d00″ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#ffffff“ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#ffffff“ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“3″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][vc_column width=“1/3″][vc_single_image image=“5195″ img_size=“medium“ alignment=“center“ style=“vc_box_shadow_3d“][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]

Es hat schon etwas Magisches, was in den letz­ten Jahren passiert ist: Eine neue Organisati­onsform hat sich global etabliert und die klassi­schen Kunden-Lieferanten oder Kunden-Anbie­ter Beziehungen durcheinandergewürfelt. Platt­formen sind die neue Marktmacht und haben schon den ein oder anderen Player zu Fall gebracht.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Dabei ist die Grundidee nicht neu: Inter­mediäre vermitteln schon seit jeher zwischen Käufern und Verkäufern. Und sie generieren ihren Nutzen aus dem Sachverhalt, dass der Käufer über den Intermediär auf viele Verkäu­fer zugreifen kann – und umgekehrt. Also wa­rum kam erst in den letzten Jahren der Durchbruch?

Der Nutzen der Intermediäre entsteht durch den Netzwerk-Effekt bei der Vermittlung. Und dieser Nutzen steigt in einem Netzwerk quadratisch mit der Zahl der Teilnehmer. Wäh­rend also im klassischen Geschäft diese Zahl aufgrund physischer Ressourcen, zum Beispiel zur Verfügung stehender Mitarbeiter, natürlich begrenzt ist, heben das Internet und digitale Technologien diese Begrenzung weitgehend auf. So haben aktuell die größten Plattformen meh­rere hundert Millionen Nutzer. Der Nutzen­sprung, der dadurch entsteht, ist überwältigend; der Vorsprung der Plattformen vergrößert sich zunehmend. „Catch me if you can“. Die Aus­wirkungen dieser neu entstandenen Plattform-Wirtschaften sind mehr als bemerkenswert.

Aber es ist auch bemerkenswert und eben­so erschreckend, dass das Thema Plattform-Ökonomien einer Studie des Bitkom folgend überhaupt 54 Prozent der Vorstände und Un­ternehmenschefs in Deutschland überhaupt nicht bekannt ist. Wie soll ich als Unternehmer aber abschätzen können, wie sich mein Geschäftsmodell zukünftig ändern könnte, wenn ich von den neuen Wertschöpfungsmo­dellen noch gar nichts gehört habe. „Mission Impossible“.

Und nicht zuletzt geht es bei der Platt­formwirtschaft nicht nur um die Neuordnung der klassischen Warendistributions- und ver­kaufsströme. Noch viel entscheidender ist die Frage der Datenströme. In der Datenwirtschaft entsteht heute schon und zukünftig noch mehr ein großer Teil der Wertschöpfung mit den (Nutzungs-) Daten, die im Produkt, bei der Leistungserbringung entstehen. Hier sind Platt­formen keine Option, sondern ein Muss. Doch hilft Deutschland keine magische Harry-Potter-Plattform 9 ¾, um auf den Zug aufzuspringen. Schnelles und entschlossenes Handeln ist ge­fragt, denn im B2B-Geschäft und insbesondere bei der Datenökonomie ist der Plattform-Zug noch nicht endgültig abgefahren.

Interessant wird zuletzt vor allem die Fra­ge sein, ob sich in Zukunft die Plattformwirt­schaften auch selbst „verplattformieren“ wer­den. Denn Plattformen sind eine typische The-Winner-takes-it-all Maschinerie. Aber es gibt ja mehrere Plattformen, also was passiert damit in Zukunft? Bleiben sie unangefochten oder greift die Blockchain als dezentrales Gegenmodell die Plattformen an? Dieses Thema, liebe Leser, ha­ben wir allerdings schon in der vorletzten Aus­gabe diskutiert, also auf, „zurück in die Zu­kunft“![/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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