KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Per Baukasten zur Smart City: So werden Stadtwerke vom Versorger zum Umsorger

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Per Baukasten zur Smart City: So werden Stadtwerke vom Versorger zum Umsorger“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1568187995377{margin-top: -25px !important;}“][vc_column_text]Béatrice Angleys, Stefanie Kurz, Thüga AG[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1568032783375{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1568188036607{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]Smart City als Spielfeld für Stadtwerke. Was auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich erscheint, etabliert sich derzeit in Deutschland als gewinnbringende Verbindung. Denn die Energiewirtschaft befindet sich mitten im Wandel. Ihre Herausforderungen Deregulierung, Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung. Die vier Ds und der Wettbewerb sorgen in den Unternehmen für Veränderungsbereitschaft. Stadtwerke kennen den Bedarf von Städten und Regionen – und den ihrer Kunden. Eine Chance für sie, vom Versorger zum Umsorger zu werden und sich als Anbieter innovativer Smart City-Anwendungen zu positionieren.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]Welche Megatrends wirken auf die Kommunen in Deutschland ein? Wo müssen die Städte und Gemeinden handeln? Und wie können Stadtwerke und andere regionale Energieunternehmen sie dabei unterstützen? Gemeinsam mit der Thüga, Deutschlands größtem Stadtwerkeverbund, entwickeln Energieunternehmen und Kommunen auf besonders effiziente Weise skalierbare Smart City-Geschäftsmodelle und setzten sie vor Ort um. Die Stadtwerke entwickeln sich so vom Versorger zum Umsorger und profitieren im Wettbewerb.[/vc_column_text][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fdigital-energy%2F|||“ btn1_background_color=“#f07d00″ btn1_bghovercolor=“#e30613″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#ffffff“ icon_hover_color=“#f07d00″ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2FSIR%2Fabo%2F|||“ btn2_background_color=“#f07d00″ btn2_bghovercolor=“#e30613″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#ffffff“ btn_iconhover_color=“#f07d00″ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#ffffff“ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#ffffff“ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“3″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Bürstadt besitzt aufgrund seiner geografischen Lage im Landesinneren keinen Leuchtturm – aber ein Leuchtturmprojekt für intelligente Beleuchtungskonzepte. Rund 100 neue Straßenlampen wurden auf dem Bahnhofsvorplatz der hessischen Gemeinde nahe Worms installiert, 44 von ihnen leuchten die Parkplätze aus – im doppelten Wortsinn. Durch eine in die Lampen eingebaute Radartechnik kann die aktuelle Parksituation, auch bei Helligkeit, genau erfasst werden. Wer parken möchte, wird mittels einer eigens dafür programmierten App automatisch auf freie Parkplätze hingewiesen und spart dadurch wertvolle Zeit. Auch Leihfahrradanmietungen werden bereits über die smarten Lampen gesteuert. Die Anbindung von Carsharing-Angeboten ist in Planung. Notruffunktionen und ein integriertes WLAN verwandeln reine Lichtquellen in ein intelligentes System, das den Besuchern des Bahnhofs den Alltag erleichtert.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Zusammenarbeit in Smart City-Projekten“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Für das Projekt haben die Straßenbeleuchtung Rhein Main GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Mainova AG, der Leuchtenhersteller Selux und die Thüga AG zusammengearbeitet. Die Thüga-Gruppe, zu der die Mainova gehört, koordiniert als größter Stadtwerkeverbund Deutschlands zahlreiche Projekte wie jenes in Bürstadt. In Kooperation mit rund 100 Partnerunternehmen wurden Beratungsleistungen und Produkte für smarte Kommunen entwickelt, die sich stark an den aktuellen Technologietrends orientieren. Die Thüga arbeitet sowohl mit Start-ups und universitären Forschungs-einrichtungen als auch mit etablierten Industrieplayern zusammen, um neue, zukunftsfähige Geschäftsmodelle im Bereich Smart City zu pilotieren und umzusetzen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Wie aus Angeboten Lösungen werden“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Eine Smart City ist eine informierte, vernetzte, mobile, sichere und nachhaltige Stadt. Ideen und Projekte dazu entwickelt die Thüga in ihrem Kompetenzcenter Innovation (1), dort speziell durch das Kernteam Smart City. Gleichzeitig fungiert sie als Anbieter von TechnologieScouting. So ist sie zum Beispiel am High-Tech Gründerfonds des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beteiligt. Dieser finanziert Technologie-Start-ups mit Wachstumspotenzial in ihrer frühen Phase und ist der derzeit aktivste Welche Megatrends wirken auf die Kommunen in Deutschland ein? Wo müssen die Städte und Gemeinden handeln? Und wie können Stadtwerke und andere regionale Energieunternehmen sie dabei unterstützen? Gemeinsam mit der Thüga, Deutschlands größtem Stadtwerkeverbund, entwickeln Energieunternehmen und Kommunen auf besonders effiziente Weise skalierbare Smart City-Geschäftsmodelle und setzten sie vor Ort um. Die Stadtwerke entwickeln sich so vom Versorger zum Umsorger und profitieren im Wettbewerb. Fonds dieser Art in Europa. Jährlich analysieren die Fondsexperten gut 2.000 Start-ups. Über die Thüga gelangen die innovativsten Ideen per Webkonferenz zu den Stadtwerken und Kommunen. Für die Umsetzung kann auf rund 100 verschiedenen Testumgebungen aus dem Thüga-Netzwerk zugegriffen werden – also ein Win-win für alle Seiten.[/vc_column_text][vc_single_image image=“12807″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Studie „Kommune 2030“ identifiziert vier Handlungsfelder“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Ob im öffentlichen Raum oder im privaten Umfeld – intelligente Technologien sorgen für umfassende Veränderungen von Lebensräumen und -welten. Und das nicht nur in Mega-Cities oder futuristischen Metropolen, sondern auch in deutschen Städten jeder Größe. Grund für diese Entwicklung sind sechs Megatrends: demografischer Wandel, Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Sharing Economy, Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Auf ihrer Basis hat die Thüga in ihrer Studie „Kommune 2030“ (2) für Stadtwerke und andere kommunale Energieunternehmen die vier Handlungsfelder Wohnen, Mobilität, Versorgung und Kommunikationsinfrastruktur identifiziert. Um in diesen Feldern die Chancen und Potenziale auszuloten, entwickelt das Smart City-Kernteam modulare Angebote, die sich ergänzen und wie ein Baukastensystem funktionieren. So können die einzelnen Bausteine bedarfsgerecht auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Denn die Geschwindigkeit, mit der sich Kommunen in Smart Cities verwandeln, ist nicht immer gleich. Die Orte unterscheiden sich in Historie, sozialer und wirtschaftlicher Struktur, Größe, Entwicklungsstand, politischen Verhältnissen und finanziellen Möglichkeiten. Es gibt deshalb nicht das eine Patentrezept für die Zukunft. Die Palette reicht von Kommunen, die gegen Abwanderung kämpfen, bis hin zu solchen, die aus allen Nähten platzen. Mit Blick auf das Jahr 2030 kann das für die einen den Ausbau des Breitbandnetzes bedeuten, für andere steht ein innovatives Mobilitätskonzept ganz oben auf der Prioritätenliste.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Schnelle und nachhaltige Erfolge mit dem Thüga-Baukastensystem“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Um kommunale Unternehmen bei diesem Wandel zu begleiten, setzt die Thüga im ersten Schritt auf Information. Darauf folgt nach einer lokalen Soll-Ist-Analyse die Entwicklung von Ideen, die dann in Pilotprojekten erprobt werden. Bewähren sie sich, können sie auch von anderen Anwendern umgesetzt werden. Die modularen Smart City-Angebote im Baukasten gliedern sich in vier Bereiche: Konzeption, Anwendungsfälle, Kommunikationsstruktur und Aufbau der Smart City-Datenplattform (siehe Abbildung 2). Erste Projekte nach diesem Prinzip werden zum Beispiel bereits in einigen deutschen Städten umgesetzt: In Freiburg testet die badenova zum Beispiel den Einsatz LoRaWAN-fähiger Drucksensoren für die Überwachung von Pegelständen. LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“ und gehört zum Bereich Kommunikationsstruktur aus dem Baukasten. Die Technik erleichtert die Arbeit des Stauwärters erheblich. Wie stark der Wasserstand beispielsweise bei Starkregen in den Rückhaltebecken steigt, messen nun Sensoren. Die Übertragung der Daten erfolgt per LoRaWAN. Vorher musste der Wärter zu jedem Becken fahren und die Wassermengen vor Ort überprüfen. In Singen meldet ein LoRaWAN-Funknetz, wie lang die Warteschlange vor dem Wertstoffhof ist. So können Anwohner ihre Fahrt dorthin so planen, dass keine Staus mehr entstehen. Auch der öffentliche Personennahverkehr in Nürnberg ist ein gutes Beispiel. Hier wird gerade eine Refinanzierung der in den Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen installierten, schnellen Internetverbindung durch Werbeschaltung angestrebt. Dazu testen die Nürnberger Projektpartner die Akzeptanz der Nutzer und akquirieren Werbepartner.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Höchstgeschwindigkeit für Ideen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Einen beispielhaften Stage-Gate-Prozess für Mobilitätsprodukte hat die Thüga gemeinsam mit den Energieunternehmen und Partnern aus der Thüga-Gruppe enercity, N-ERGIE, WEMAG und evm entwickelt. In den sogenannten E-ccelerator bringen die Partner Ideen in einen definierten Prozess ein, die dann in mehreren Schritten zu markttauglichen Produkten reifen. Am Ende stehen ein skalierbares Vermarktungskonzept sowie Aufbau und Betrieb des Produkts beziehungsweise der Lösung inklusive Installation, Kundenservice und Management von Zusatzservices. Zu den ersten Projekten gehört ein E-Carsharing für Quartiere. Die Zielgruppe umfasst Privatkunden in einem bestimmten Stadtteil. Oft trifft hier der Wunsch, e-mobil zu sein, auf Parkplatznot und bei Mietern und Eigentümergemeinschaften auf die Schwierigkeit, Ladelösungen zu installieren. E-Carsharing ist eine günstige und flexible Alternative zum eigenen Auto und durch den Standort im Quartier bequem direkt vor der Haustür zu erreichen. Stadtwerke können hierbei mit der Wohnungswirtschaft zusammenarbeiten und ihren Kunden ein attraktives Angebot unterbreiten. Unter dem Schlagwort „kundenzentrierte Geschäftsentwicklung“ müssen die Stadtwerke als Smart City-Anbieter die Bedürfnisse ihrer Kunden in den Mittelpunkt ihrer Angebote stellen. Die entscheidende Frage lautet dabei immer: Was wünschen sich die Kunden von den Stadtwerken, und nicht, was die Stadtwerke ihnen anbieten können.[/vc_column_text][vc_single_image image=“12809″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Datenbasierte Produkte sind der Schritt in die Zukunft“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Über eine Beteiligung an Geospin, einer Ausgründung aus der Universität Freiburg, ist die Thüga in Lösungen rund um Big Data und maschinelles Lernen eingestiegen. Gemeinsam wurde eine Potenzialanalyse für eine öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erarbeitet. Mithilfe dieses Prognosemoduls können Stadtwerke und Kommunen analysieren, wo sie ihre Ladeinfrastruktur erweitern sollten. Geospin identifiziert dafür die richtigen Standorte mit entsprechender Nachfrage. Weitere datenbasierte Produkte hat die Thüga bereits im Blick. Dafür entwickelt sie derzeit zusammen mit dem IT-Dienstleister und Experten für Data Analytics QUINIS einen „Data Lake“, der für alle Partner zur Verfügung gestellt werden soll. Das bringt enorme Skalierbarkeit und spart Ressourcen auf der Partnerseite.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Smart City erlebbar machen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Eine aktuelle Umfrage unter den Thüga-Partnerunternehmen zum Thema Smart City ergab, dass drei Viertel dieser Unternehmen bereits an Smart City-Projekten arbeiten und dabei verschiedene Rollen einnehmen – vom IoT-Spezialisten oder Anwender in der Wohnungswirtschaft bis hin zum Generalunternehmer. Relevante Anwendungsfälle sind heute WLAN, Smart Parking, Schachtwasserzählung sowie Licht- und Verkehrskonzepte. In fünf Jahren, so die Prognose der Umfrageteilnehmer, gehören Smart City-Angebote für Stadtwerke zum Kerngeschäft. Das Thüga-Kernteam Smart City will nun im nächsten Schritt die Smart City erlebbar machen. Dafür sollen Partnerunternehmen als Schaufenster fungieren. Dort werden dann Demonstrationsprojekte umgesetzt – in einer Art Testlabor für die Thüga-Gruppe: Man sieht die Funktionalitäten und kann den Aufwand abschätzen. Alle Interessenten können die Lösungen genau studieren und im besten Fall später selbst realisieren.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row]

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