KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

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[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“How to:“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1676876172873{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Wie sich Unternehmen für die Kreislaufwirtschaft aufstellen müssen“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1676876182162{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Alexander Neske, Jonas Schulz, Scheer GmbH

(Titelbild: © AdobeStock | 370322022 | Aliaksandr Marko)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Um in Unternehmen das Ziel einer effektiven Kreislaufwirtschaft zu erreichen, kann die Digitalisierung eine entscheidende Rolle einnehmen. Wenn Unternehmen ihre Prozesse mithilfe der Digitalisierung abbilden, können sie selbst die Treiber der Kreislaufwirtschaft entlang ihrer Wertschöpfungskette identifizieren und verstehen. Zur Erreichung von Intra- und Inter-Firm Prozessen ist IT notwendig, mit der wiederum die notwendige Daten gesammelt und verarbeitet werden.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Jedes Jahr verbrauchen wir mehr Ressourcen, als die Erde zur Verfügung stellen kann. Die übermäßige Nachfrage nach Ressourcen trägt zum Klimawandel, dem Verlust von Biodiversität, Verschmutzung und sozialer Ungleichheit auf der Erde bei. Kreislaufwirtschaft und Emissionsmanagement sind zentrale Aufgaben der kommenden Jahre, um unseren Planeten nicht weiter zu überfordern. Die Digitalisierung wird dabei zum wichtigen Enabler für Unternehmen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Entwicklung der Kreislaufwirtschaft: From linearity to circularity
“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Dass in der Wirtschaft Entscheidungen auf Basis finanzieller Größen getroffen werden, ist noch vorherrschend. Ein Umdenken findet aber bei Konsumenten wie auch Produzenten bereits statt. Motiviert durch Gedanken und Erkenntnisse zur Nachhaltigkeit nehmen nicht-finanzielle Größen einen Teil der Betrachtungsperspektive ein. Dabei werden die Marktteilnehmer durch drei Bereiche gesteuert und beeinflusst: Gesetzgebung, technologische Entwicklung und Kapitalflüsse/-markt.

Betrachten wir dabei die Wertströme, so zeigt sich, dass sich die Gesellschaft in einem „Take, Make, Waste System“ befindet, das man als lineare Wirtschaft bezeichnet. Es ist also Zeit, ein Bindeglied auszutauschen, für „Circulate“ statt „Waste“ „Waste“ und damit den Weg zur Kreislaufwirtschaft zu ebnen. Eine Wirtschaftsdenkweise, in der es keinen Abfall gibt, sondern alles einen Wert hat.

Um den Wandel vom linearen zum zirkulären Wirtschaften zu vollziehen, bedarf es dreier Prinzipien: 1) Reduce; 2) Re-Use und 3) Recycle. Reduce bietet die größten Potenziale. Hier werden vermeidbare Outputs vollumfänglich eliminiert. Re-Use meint das Wiederverwenden von Materialien und Produkten oder einzelnen Komponenten. Recycle heißt, dass Materialien und Produkte oder einzelne Komponenten in ihre Grundstoffe zerlegt und wieder als Input genutzt werden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Extrinsische und intrinsische Motivation
“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Woher kommt die Motivation von Unternehmen, sich mit Kreislaufwirtschaft zu beschäftigen? Drei Faktoren spielen hier eine Rolle: 1) die ökonomische Sicht der Unternehmen 2) die Kunden 3) der Gesetzgeber.

In betrieblichen Prozessen entstehen neben dem Output, welcher als Produkt verkauft wird, auch Outputs in Form von Ausschuss, unter anderem Abfälle. Unternehmen erkennen hier den Mehrwert und versuchen diese Materialien beziehungsweise Produkte als B-Ware oder als Recyclingmaterial wieder dem Kreislauf zurückzuführen. Hieraus generieren Unternehmen Umsätze, die zum ökonomischen Erfolg beitragen.

Insbesondere jüngere Generationen fragen nachhaltigere Produkte nach. Unternehmen haben diese Nachfrage erkannt und entsprechend darauf reagiert. Das zeigt sich unter anderem an Produkten, die ein Label „made with recycled plastics“ tragen. Aber auch Plattformen wie Momox liefern hier Beispiele wie nicht nur nicht nur gebrauchte Bücher, sondern mittlerweile auch gebrauchte Kleidung ganz bequem online bestellt werden können.

Der Gesetzgeber ist seit Jahren dabei, die Regulatorik voranzutreiben. So sind in der vergangenen Zeit direkte Gesetze in der EU erlassen worden, welche die Wirtschaftskreisläufe steuern sollen. Im engeren Sinne kann hier die EU Plastics Tax gesehen werden, welche nun in EU-Ländern sowie im Vereinigten Königreich ihre Umsetzung findet. Aber auch zukünftige Gesetze werden im weiteren Sinne zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Hierzu zählen das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD, oder der digitale Produktpass. Diese Gesetze haben gemeinsam, dass sie für Transparenz im Hinblick auf die Nachhaltigkeit von Unternehmen und deren Produkte sorgen. Unternehmen werden sich daher kritische Fragen zu ihren Produkten, den Lieferketten und Produktionsprozessen sowie der Source of Origin von Rohmaterialien gefallen lassen müssen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Realität und Herausforderungen“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Unternehmen sehen sich mit verschiedensten Herausforderungen in der Implementierung der Kreislaufwirtschaft konfrontiert. Diese Herausforderungen lassen sich in drei Cluster einteilen:
Erstens die Regulatorik als zunehmende gesetzliche Anforderung an Unternehmen. In den letzten Jahren wurde einiges an Regulatorik vom Gesetzgeber erlassen. Zu nennen sind hier das Verbot von Einwegplastik seit 2021 sowie das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das seit 2012 das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz national ablöste. Aus jetziger Sicht stehen wir dabei aber erst am Anfang, da die Regulatorik nicht nur zunehmen wird, sondern sich auch mehr und mehr ineinander verzahnt. Unternehmen sind hier also doppelt gefordert. Zum einen müssen sie sich auf dem aktuellen Stand halten und zum anderen die gesetzlichen Anforderungen entsprechend bedienen.

Dies führt zur zweiten Herausforderung, der Datenhaltung und -genauigkeit als zentrale Erfolgsfaktoren von und für Unternehmen. Um die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen zu bedienen, müssen Unternehmen die dafür notwendigen Daten entsprechend sammeln, aufbereiten und für Berichte auswerten. Aufgrund von Vernetzung und Outsourcing-Bestrebungen liegen Daten, die für die gesetzlichen Anforderungen notwendig sind, häufig nur teilweise oder gar nicht bei den berichtspflichtigen Unternehmen. Hierin liegt die dritte Herausforderung.

Und genau daraus entstehen Probleme in den nachgelagerten Wertschöpfungsketten. Es zeigt sich, dass insbesondere Food Waste sowie das Take-Back (Retoure) Probleme aufweisen. Dabei entstehen neben reiner Verschwendung auch durch zum Teil falsche Entsorgung Lücken in der Rückführung in die Kreisläufe zur Wiederverwertung.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Digitalisierung als Enabler“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Die Lösung liegt in der Digitalisierung. Warum? Zum einen setzen immer mehr Unternehmen auf digitale Lösungen beziehungsweise transformieren ihre bisherige IT-Systemlandschaft. Hier ist der ideale Zeitpunkt, weiterzudenken und die Transformation aus einer strategischen Perspektive heraus zu bewerten. Der Digitalisierungsprozess sollte also mit der Kreislaufwirtschaft im Hinterkopf begonnen werden. Denn eines ist klar: Nachhaltigkeit ist gekommen, um zu bleiben. Mindestens der Gesetzgeber wird hier weitere Anforderungen stellen.

Zweitens, aktuelle und kommende IT-Systemlandschaften sind durch ihre hohe Integration und Abbildung der Prozesse gekennzeichnet. Hierdurch ergibt sich der große Vorteil, dass Unternehmen bereits alle notwendigen Daten haben. Das To-Do besteht hier nur noch darin, die entsprechenden Schlüsse für die Implementierung der Kreislaufwirtschaft zu ziehen.

Drittens, eben weil Unternehmen zunehmend ihre physische Welt in ihrer IT-Systemlandschaft abbilden, bestehen Chancen, externe Akteure oder auch Daten mit in das System einzubinden.

Die Digitalisierung kann daher für die drei Herausforderungen (Regulatorik, Datenerhaltung, Datenlokation), die in der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft für Unternehmen bestehen, Abhilfe schaffen.

Doch wo sollen Unternehmen anfangen? Wir sehen dabei sechs IT-Fähigkeiten, die Unternehmen beherrschen müssen, um ein effizientes Nachhaltigkeitsmanagement aufzustellen und damit auch zur Kreislaufwirtschaft erfolgreich beizutragen: Datenbereitstellung, Kennzahlenmanagement, Performance-Transparenz, Leistungssteigerung sowie Steuerung, Offenlegung und Kommunikation und abschließend Geschäftspartnerintegration [1].[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Welche Prozesse benötigen wir dafür?“ font_container=“tag:h3|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“][vc_column_text]Betrachten wir die Aufgabe zunächst ganzheitlich, das heißt End-to-End, dann lassen sich folgende Prozessschritte feststellen: Design, Rohmaterialbeschaffung beziehungsweise -verarbeitung, Veredelung/Verarbeitung, Modularisierung von Komponenten, Endproduktherstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung. Für die Kreislaufwirtschaft ergeben sich hier Ansatzpunkte, an denen in den Prozess eingegriffen und ein wesentlicher Beitrag zur Verlängerung von Produktlebenszyklen geleistet werden kann. Im Folgenden werden diese Ansatzpunkte mithilfe der drei Anfangs erläuterten Prinzipien der Nachhaltigkeit: reduce, re-use, recycle aufgezeigt.

• Design: In dieser Phase müssen Designer mit Informationen zu Downstream-Materialien versorgt werden, damit sie die Produkte entsprechend designen können. Die größten Effekte auf die Wertschöpfungskette ergeben sich, indem direkt beim Design von Produkten schon auf Materialien et cetera verzichtet (reduce) wird, da sich hierdurch in der gesamten Wertschöpfungskette Einsparungen materialisieren.

• Beschaffung: In dieser Phase müssen die Beschaffungsmärkte mit den Entsorgungsmärkten verbunden werden, damit Materialien wiederverwendet und eingekauft werden können. Nach der Entsorgung von Produkten bietet sich die Möglichkeit, diese in ihre Bestandteile, unter anderem chemische Einzelteile, zu zerlegen (recycle). Durch diese Form der Bearbeitung entsteht die Möglichkeit, die entsprechenden Wertstoffe an den Beginn der Wertschöpfung wieder einzuschleusen. Die Wertstoffe werden somit zum Beispiel bei der Veredelung/Verarbeitung wieder dem Kreislauf zugeführt.

• Produktion: In dieser Produktionsphase müssen Informationen zum Einfluss von Materialien auf den Produktionsprozess verfügbar sein, damit der Materialeinsatz geplant und optimiert werden kann.
• Vertrieb: Diese Phase ist vom Ausschöpfen neuer Vetriebsmodelle geprägt. Durch Product-as-a-Sercive (PaaS), die Wiederverwendung und das Mieten von Produkten, können Potenziale gehoben werden (re-use). Während und nach der Nutzungsphase ergeben sich hier Ansatzpunkte für das Wiedereinführen von Produkten in vorgelagerte Wertschöpfungskettenstufen. Es entsteht die Möglichkeit, den Lebenszyklus von Produkten ohne weitere Bearbeitung zu verlängern.
• Transport: Transportdienstleister müssen befähigt werden, sowohl bei der Auslieferung von Produkten als auch deren Retourenprozess einen ganzheitlichen Prozess abbilden zu können. Hier unterstützen insbesondere intelligente Takeback-Systeme.
• Entsorgung: In dieser Phase müssen Informationen zu Downstream-Materialien und deren Material Flows gesammelt werden, damit der Kreislauf entsprechend geschlossen werden kann. Insbesondere an dieser Stelle müssen Produkte und Materialien getrackt werden. Hierdurch wird ein effizientes Sammeln der Produkte und Materialien sichergestellt. Diese können anschließend verbrauchsorientiert wiederverwendet, das heißt in die Beschaffungsphase rückgeführt oder recycelt werden.

Die vorhergehenden Betrachtungen machen mehr als deutlich, welche Bedeutung die Digitalisierung für die erfolgreiche Umsetzung der Kreislaufwirtschaft hat. Aus der Vogelperspektive zeigt sich, dass Unternehmen die Treiber der Kreislaufwirtschaft entlang ihrer Wertschöpfungskette sehen und verstehen müssen. IT unterstützt dabei und liefert die Basis für Intra- und Inter-Firm Prozesse. Letztere ermöglichen es, Daten zu sammeln, zu verarbeiten und bereitzuhalten.[/vc_column_text][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F3XPPzkn|target:_blank“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fmetaverse%2F|title:Metaverse%2C%20NFTs%20%26%20Cryptos|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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