[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Fit für das digitale Jetzt“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1709039026752{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1709039045903{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Alissa Eschholz, Juliane Rohner und Martin Schmitt, Institut der deutschen Wirtschaft
(Titelbild: Adobe Stock | 88530081 | Robert Kneschke)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Das NETZWERK Q 4.0 ist ein gemeinsames Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft, der Bildungswerke der Wirtschaft sowie anderer Bildungsinstitutionen zur flächendeckenden Qualifizierung des Ausbildungspersonals im digitalen Wandel. Das bundesweite Projekt mit 15 Projektpartnern wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der am 1. Oktober 2019 gestarteten „Qualifizierungsinitiative Digitaler Wandel – Q 4.0″ gefördert. Das Ziel des Projekts besteht in der Unterstützung des Ausbildungspersonals bei der Anpassung ihrer Ausbildungsprozesse an die digitalen Veränderungen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Dekarbonisierung, Deglobalisierung, demografischer Wandel und digitale Transformation – diese vier Megatrends beeinflussen unser aktuelles Leben und Arbeiten entscheidend. Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen und sind gefordert, Strukturen und Prozesse an die komplexen Rahmenbedingungen anzupassen. Der digitale Wandel hat auch vielseitige Einflüsse auf die Ausbildungspraxis und verlangt von Unternehmen, die Kompetenzen in der beruflichen Bildung an die neuen Herausforderungen anzupassen. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Gleichzeitigkeit der vier großen „D“ – Dekarbonisierung, Deglobalisierung, demografischer Wandel und digitale Transformation – beeinflusst unser heutiges und künftiges Leben und Wirtschaften entscheidend. Mega-trends wirken tiefgreifend über alle Branchen, Technologien und gesellschaftliche Gruppen hinweg und betreffen damit uns alle. In Zeiten wachsender Fachkräfteengpässe und zunehmend komplexerer Rahmenbedingungen stehen Betriebe vor neuen Herausforderungen. So macht sich der digitale Wandel in allen Bereichen der Arbeitswelt bemerkbar und hat dementsprechend auch vielseitige Einflüsse auf die Ausbildungspraxis. Zwar sind Gesellschaft und Wirtschaft mittweile an vielen Stellen digitalisiert – es besteht aber auch in bereits stark digitalisierten Unternehmen fortlaufend die Notwendigkeit, Kompetenzen in der beruflichen Bildung an die neuen Herausforderungen anzupassen. Es fehlen Fachkräfte mit einer Berufsausbildung, die Differenz an Fachkräften beträgt 302 000[1]. Die Ausbildung ist also sowohl qualitativ als auch quantitativ gefordert.
Laut einer Studie aus dem NETZWERK Q 4.0 sind drei Viertel aller Ausbildungsunternehmen hoch motiviert, digital auszubilden. Zwischen der Erkenntnis des notwendigen Handlungsbedarfs und der Umsetzung im eigenen Unternehmen besteht aber noch immer eine große Lücke [2]. Handlungsbedarf besteht vor allem in der Stärkung der Digitalisierung der Ausbildung. Digitale Nachzüglerunternehmen müssen für die Digitalisierung gewonnen werden. Eine besondere Rolle nehmen dabei die Gestalter:innen der Berufsausbildung ein, nämlich Ausbilderinnen und Ausbilder. Das Ausbildungspersonal ist immer mehr gefordert, Ausbildungsprozesse an die digitalen Veränderungen anzupassen und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren zu intensivieren (Lernortkooperationen). Damit das gelingt, ist eine weitere Professionalisierung notwendig. Denn in der VUKA-Welt (kurz für: volatil, unsicher, komplex und ambivalent) sind Ausbilder:innen auf ihre eigene berufliche Handlungsfähigkeit im digitalen Wandel angewiesen, um die Auszubildenden möglichst gut zu begleiten. Somit werden Ausbildungsbeteiligte selbst wieder zu Lernenden. Das Konzept des lebenslangen Lernens, also die Bereitschaft, sich offen den Veränderungen des Alltags und der Arbeitswelt zu stellen und sich dahingehend weiterzubilden, war noch nie so relevant wie heute. Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „NETZWERK Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel“ adressiert mit seinen Weiterbildungsangeboten genau diese Herausforderungen und hat sich zum Ziel gesetzt, das Berufsbildungspersonal fit für den digitalen Wandel und eine zukunftsgerichtete Ausbildung zu machen. [/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Ausbilder:innen benötigen Weiterbildung“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belegen, dass die Notwendigkeit, das Ausbildungspersonal fachlich, methodisch und didaktisch fit für den digitalen Wandeln zu machen, bereits in einem großen Teil der Unternehmen erkannt und von vielen aktiv angegangen wird, wie in Abbildung 1 deutlich wird.
Der Index Ausbildungsunternehmen 4.0 ordnet Unternehmen in Hinblick auf deren Aktivitäten innerhalb der digitalen Transformation der Berufsausbildung den drei Gruppen digitale Vorreiter, digitales Mittelfeld oder digitale Nachzügler zu. Aus dem Index lässt sich bereits für die Erhebungen von 2019 zu 2021 eine positive Entwicklung feststellen: Immer weniger Unternehmen lassen sich als „digitale Nachzügler“ oder im Mittelfeld einordnen und deutlich mehr Unternehmen schreiten auch mit Blick auf die Berufsausbildung in der digitalen Transformation als Vorreiter voran (+ 7,6) [2].
Dieser positive Trend macht aber auch deutlich: Immer mehr Ausbilderinnen und Ausbilder müssen in ihren Unternehmen Berufsausbildung in einem digitalisierten Arbeitskontext gestalten und benötigen entsprechende (Handlungs-)Kompetenzen, um eben diesen Anforderungen gerecht zu werden.
In aktuellen Studien des NETZWERK Q 4.0 wird deutlich, in welchen Feldern der Weiterbildungsbedarf bei Ausbilder:innen besonders stark gewachsen ist: Neben den benötigtem Fachwissen für den digitalen Wandel wollen Ausbilder:innen sich derzeit vor allem zu didaktischen Themen, zum Beispiel bei der Vermittlung des Umgangs mit neuer Technologie oder dem Einsatz digitaler Lernmedien, weiterbilden. Auch Weiterbildungen zu Selbst- und Sozialkompetenzen werden für Ausbilder:innen in den kommenden Jahren eine große Rolle am Weiterbildungsmarkt spielen [4]. Das überrascht nicht, denn die digitale Transformation der Unternehmen führt zu Veränderungen von Arbeitsprozessen. Auch die Arbeitskultur in den Unternehmen und die Art und Weise, wie Teams miteinander kooperieren und vernetzt sind, unterliegt in vielen Bereichen einem starken Wandel. Bereits im IW-Panel 22 wurde zudem deutlich, dass gerade bei diesen Themen sowie in anderen Zukunftskompetenzfelden, wie etwa im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz, die Nachfrage nach Weiterbildung bei digitalen Vorreitern groß sein wird.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Future-Skills für innovative Ausbildung – NETZWERK Q 4.0″ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Die rasante Veränderung der Arbeitswelt und Ausbildungspraxis fordert neue Wege des Lernens im Bereich der Weiterbildung. Der Blick auf die Studien macht deutlich: um eine innovative und exzellente Ausbildung ermöglichen zu können, muss das Berufsbildungspersonal für die Anforderungen des „digitalen Jetzt“ qualifiziert werden. Von nachhaltig konzipierten (digitalen) Weiterbildungsformaten profitiert dabei nicht nur das lernende Ausbildungspersonal. Auch die Unternehmen sichern den Bestand ihrer Fachkräfte von morgen, wenn sich die eigenen Ausbilder:innen wichtige Future Skills – also zukunftsorientierte Fähigkeiten – aneignen und diese als Multiplikatoren in die Betriebe weitertragen.
Genau hier setzt das NETZWERK Q 4.0 an und bietet ein Lösungsangebot für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeiten im digitalen Wandel. Im Zentrum des Projekts, das seit 2019 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, steht die Entwicklung von passgenauen Q 4.0 Weiterbildungsformaten für das Berufsbildungspersonal im digitalen Wandel. Die Angebote entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Zielgruppe und werden bedarfsorientiert von der Praxis für die Praxis entwickelt. Diese sagt: Mit Blick auf die Exzellenz der Ausbildung besteht weiterhin ein hohes Entwicklungspotenzial, besonders in den Bereichen der Digitalisierung, Kommunikation, Nachhaltigkeit, Flexibilität und bei den Lernortkooperationen [3]. Die 15 Projektpartner – das sind die Bildungswerke der Wirtschaft und andere Bildungsinstitutionen – des NETZWERKS Q 4.0 haben in den vergangenen vier Jahren vielfältige Formate in den Bereichen der Fachkompetenzen und überfachlichen Kompetenzen (Soft Skills, Rolle von Ausbilder:innen, Didaktik, Tools & Technologien) entwickelt, die immer auch didaktische Methodenkompetenz vermitteln. Ein innovatives didaktisches Konzept, das ein zeitlich und örtlich flexibles Lernen ermöglicht, sowie eine adressatengerechte Praxistauglichkeit machen die Grundlage der Angebote aus. Von mehrwöchigen Q 4.0 Trainings im Blended-Learning-Format mit geschulten Trainer:innen, reinen Online-Selbstlernkursen, Kurzimpulsen oder Talks mit Expert:innen bis hin zu knackigen Learning Nuggets und Blogeinträgen reagiert das Projekt auf das, was die Zielgruppe gerade benötigt. [/vc_column_text][vc_single_image image=“34098″ img_size=“large“][vc_custom_heading text=“Ausbildende praxisnah befähigen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]Mit seinen Angeboten möchte das NETZWERK Q 4.0 einen Beitrag zur Innovationsfähigkeit von Unternehmen durch die Gestaltung der Digitalisierung der Ausbildung leisten. Die Angebote sind so gestaltet, dass sie sich gut in den vollen Arbeitsalltag der Zielgruppe inte-grieren lassen. Alle Ausbilder:innen sollen dazu befähigt werden, in ihrer Rolle als Lernbegleitung ihre Auszubildenden im digitalen Wandel unterstützen zu können. Neben den kurzen Formaten, wie zum Beispiel Learning Nuggets und Onlinekurse, bieten auch die längeren Trainings reichhaltige Lerninhalte. Das den Trainings zugrunde liegende Blended-Learning-Konzept ermöglicht die flexible Gestaltung des Lernprozesses: In den Trainings sind (online) Gruppen- und Selbstlernphasen sinnvoll miteinander verzahnt und aufeinander abgestimmt. Eine eigens für das Netzwerk konzipierte Moodle-basierte Lernplattform bündelt die Lerninhalte und bietet schnelle Orientierung. Während in den Selberlernphasen vor allem Wissen vermittelt wird, dienen die Gruppenlernphasen der Vernetzung, dem Austausch und bieten ausreichend Raum für Diskussionen sowie das Teilen von Best Practices. Das Herzstück der Trainings stellt der begleitende Praxistransfer dar, in dem die Teilnehmer:innen die Lerninhalte mittels Praxisprojekten in ihre individuelle Ausbildungspraxis transferieren.
Zu hohe Auslastungen einzelner Speicher oder Netzwerke können so schnell identifiziert und kommuniziert werden. Innerhalb kürzester Zeit kann M2 dann mit seinen Kund:innen in Kontakt treten, um mögliche Systemausfälle oder Störungen zu vermeiden und die richtigen Gegenmaßnahmen zu koordinieren.[/vc_column_text][vc_single_image image=“33937″ img_size=“large“][vc_single_image image=“33938″ img_size=“large“][vc_single_image image=“33939″ img_size=“large“][vc_single_image image=“33940″ img_size=“large“][vc_single_image image=“33941″ img_size=“large“][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F3St9Jk5|target:_blank“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fmetaverse%2F|title:Metaverse%2C%20NFTs%20%26%20Cryptos|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]