KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Elektrisch unter alter Haube

Oldtimer (elektrisch unter alter Haube) fährt auf einer Landstraße.

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Elektrisch unter alter Haube“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1599562604665{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Wie man Oldtimer fahren und trotzdem das Klima schützen kann“ font_container=“tag:h2|font_size:22|text_align:left|color:%23f07d00″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1599562628954{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]

Im Gespäch mit Leonie Behrens, eCap Mobility

[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz & Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1598268967432{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]

Aus der Idee einen alten Traktor auf Elektroantrieb umzurüsten wurde mit Hilfe von entsprechenden Experten und dem Geschäftssinn des Firmengründers Dirk Lehmann das Start-Up eCap Mobility. Seitdem wurden durch eCap Fahrzeuge aller Art auf Elektro-Antrieb umgerüstet: vom Amphicar über VW Busse hin zu Porsche und sogar Bestattungswagen, auch die Umrüstung schwerer LKW auf alternative Antriebe gehört mittlerweile zum Portfolio.

[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]

Vom Traktor über Transporter und Nutzfahrzeugen zum Sportwagen bis hin zum Oldtimer bietet eCap Umrüstpakete zur Elektro-Mobilität – individuell und maßgeschneidert. Dabei spielt das Alter des Fahrzeuges keine Rolle. Wer ist die Zielgruppe für das Portfolio des Start-ups und kann man mit diesem Angebot tatsächlich profitabel am Markt bestehen? Darüber haben wir mit Geschäftsführerin Leonie Behrens gesprochen.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“IM+io: Frau Behrens, wie und wann kam es zur Gründungsidee für eCap und wer sind die Gründer?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

LB: ECap Mobility findet seinen Ursprung im Rahmen eines Erntefestes in Norddeutschland. Der Gründer Dirk Lehmann fuhr mit seinem rußenden Holder (Trecker des Baujahres 1958) vor einer kleinen Gruppe Landfrauen. Diese äußerten sich unglücklich über den Gestank und Lärm und brachten den Visionär auf die Idee, den Oldtimer zu elektrifizieren. Auf der Suche nach Menschen, die ihm beim Umbau helfen können, stieß er auf Dennis Murschel und Heiko Fleck. Nachdem der Holder erfolgreich elektrifiziert worden war, rüstete Dirk Lehmann weitere Autos um und konnte mit der Zeit einige Kunden gewinnen. Im Zuge dessen, sah er den Nischenmarkt für den Umbau von Bestandsfahrzeugen und gründete die Firma eCap Mobility im Jahr 2015.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wer ist Ihre Zielgruppe? Wer ist bereit für die Umrüstung eines Altfahrzeugs vom Verbrenner auf Elektromobilität Manufakturpreise zu bezahlen?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]LB: Wir haben mehrere Zielgruppen. Unsere wichtigste Zielgruppe besteht aus industriellen Unternehmen, die unser Know-how für Prototypenentwicklung von Elektro-Nutzfahrzeugen oder Arbeitsmaschinen (z.B. Pflastermaschine, Radlader, Flugzeug-Dispenser, usw.) gebrauchen. Als weitere Zielgruppen haben wir gewerbliche Unternehmen (KMU und Kommunalunternehmen), die die Umrüstung meist wegen Fahrverbotszonen in Innenstädten oder aus Marketing-Gründen vornehmen lassen. Im Privatkundenbereich ist diese relativ eingeschränkt auf Männer zwischen 40 und 60 Jahren mit höherem Einkommen, die den kompletten Umbau bei uns fertigen lassen. Die Gründe für solch eine Investition sind unterschiedlich. Manche setzen auf Fahrspaß und/oder Nachhaltigkeit für ihr Liebhaberstück, andere denken sich, dass sich jeder einen Tesla oder Taycan kaufen kann, aber eine elektrische OldtimerRarität, hat keiner. Auf der anderen Seite planen wir derzeit für die Hobby-Bastler unterschiedlichen Alters unseren Webshop, in dem wir Komponenten verkaufen werden.[/vc_column_text][vc_single_image image=“23008″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie finden Sie Ihre Kunden, bzw. wie finden Ihre Kunden Sie? Woher wissen Ihre potenziellen Kunden überhaupt, dass es die Möglichkeit der Umrüstung gibt?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]LB: Die meisten Kunden finden uns über eigene Internetrecherchen und stoßen oftmals auch über veröffentlichte Artikel auf uns. Es gibt bereits einige Umrüster in Deutschland, sodass die Wahrnehmung dieser Möglichkeit zu einem gewissen Maß bereits vorhanden ist. Ansonsten tritt eCap mittlerweile regelmäßig auf Messen und Events auf und kann somit die Möglichkeit des Umbaus weiter nach außen tragen. Gerade bei NetworkingEvents im Bereich der Elektromobilität ergeben sich Folgetreffen mit interessierten Kunden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie ist Ihr Werkstattteam zusammengesetzt, welche verschiedenen Skills sind für Ihre doch sehr unterschiedlichen Projekte notwendig?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

LB: Unser Team besteht zur Zeit aus über 40 Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen. Das Werkstattteam besteht aus einer bunten Mischung aus Kfz-Mechatronikern, Service-Technikern, KfzMeistern, Schlossern und Elektronikern. Damit ein E-Umbau nach Kundenwunsch und gesetzlichen Rahmenbedingungen durchgeführt werden kann, ist aber eine innovative und dennoch handfeste Konzeptionierung notwendig. Diese wird von unserem Projektmanagement-Team, den Ingenieuren und den Software-Programmierern entwickelt.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“23009″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie haben Sie den Start Ihres Unternehmens finanzieren können, schließlich geht es hier um eine anspruchsvolle Werkstattausrüstung und hochqualifizierte Mitarbeiter?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

LB: Die Finanzierung zum Start der Unternehmung wurde durch einen privaten Investor realisiert, dem die Themen Nachhaltigkeit und Innovation sehr am Herzen liegen. Es ist richtig, dass wir insbesondere in die Werkstatt-Ausstattung als auch in die spezielle Ausbildung in den Bereichen Hochvolt-Technik und Wasserstoff unserer Mitarbeiter investiert haben.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: In den Medien wurde darüber berichtet, dass Sie auch das Ziel verfolgen, Kleinflugzeuge auf E-Mobilität umzurüsten. Funktioniert das wirklich?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

LB: Wir sind davon überzeugt, dass sich jedes Transportmittel umrüsten lässt. Die Machbarkeit der Kleinflugzeuge auf Elektro wurde von unseren Ingenieuren bereits bestätigt – jetzt ist nur noch die Umsetzung nötig.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Zerstört es nicht Ihr Geschäftsmodell, wenn unterdessen viele Automobilhersteller neue E-Fahrzeuge anbieten?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

LB: Da wir uns auf die Umrüstung bestehender Verbrenner-Fahrzeuge, im Privatkundenbereich auf Liebhaberstücke und auf Prototypenentwicklung und -bau spezialisiert haben, stehen wir nicht in direkter Konkurrenz zu Serienherstellern. Im Gegenteil – das größere Angebot an E-Fahrzeugen führt hoffentlich zu einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur, die unseren Kunden ebenfalls zu Gute kommt.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie sieht vor diesem Hintergrund die Zukunftsplanung von eCap aus?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

LB: Abgesehen von Elektro-Umbauten im Automobil-Sektor, sind wir jetzt schon mit der BreezerKooperation im Luftraum tätig und mit weiteren Projekten im maritimen Bereich unterwegs. Aber auch als Vertriebs- und Servicepartner von Elektro-Komponenten, beispielsweise von Brennstoffzellen oder Batteriemodulen wird man in Zukunft von uns hören.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“23011″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fproduct%2Fsustainable-business%2F|title:Sustainable%20Business||“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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