KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Das Ticket zur Digitalisierung

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[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Das Ticket zur Digitalisierung“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1716981329832{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Wenn eCommerce zum sportlichen Wettkampf wird“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1716981342743{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text css=““]Dirk Mazurkiewicz, Hochschule Koblenz

(Titelbild: Adobe Stock | 706484099 | alexkich)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text css=““]Die Zukunft des Sportmarketings und der Faninteraktion verspricht eine Fusion von B2B- und B2C-Mechanismen, indem Vereine zu regionalen Marktplätzen werden und die Individualisierung sowie Automatisierung im Mittelpunkt stehen. Sowohl im Geschäfts- als auch im Kund:innenumfeld werden datengetriebene Lösungen wie das CRM-System immer bedeutender, wobei die Technologie eine nahtlose Integration zwischen Sponsoren, Fans und Vereinen ermöglicht. Zukünftige Entwicklungen werden voraussichtlich von KI-gestützten Bonussystemen und personalisierten Interaktionen geprägt sein, die über die Grenzen des reinen Sporterlebnisses hinausgehen. In diesem sich wandelnden Umfeld wird die App zur zentralen Plattform, die Entertainment, E-Commerce und persönliche Ansprache vereint, um das Fanerlebnis zu optimieren.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text css=““]Sei es in Behörden, Schulen oder Unternehmen – überall gewöhnen wir uns an digitale Helfer und Applikationen. Dies ist weltweit kein Gamechanger mehr und auch wenn die deutsche Gesellschaft kaum zu den Vorreitern der Digitalisierung zählt, treibt die Frage nach der Digitalisierung deutsche Sportveranstalter an. Im Gleichklang zur allgemeinen gesellschaftlichen Transformation forcieren die Proficlubs aller Sportarten ihren spezifischen Umgestaltungsprozess. Wie wird sich das Sporterlebnis durch die Prozessdigitalisierung für Fans, Sponsoren und Sportclubs in (un-)mittelbarer Zukunft entwickeln?[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]Während die „Amateure“ der Digitalisierung im Sport noch überlegen, wie Fans über einen Zugang (Single-Sign-On) zum Ticket- und zum Merchandising-Shop gelangen,
überlegen die „Profis“ schon, wie Produkte nicht nur zielgruppengenau, sondern individuell und idealerweise automatisiert den Fans zum Beispiel per App angeboten werden können. Dennoch steht fest, dass sich das Erlebnis „Sport“ vor dem Hintergrund neuer digitaler Möglichkeiten verändern wird. Die folgenden vier Thesen wagen eine Prognose zur kurz- und mittelfristigen digitalen Entwicklung im Sportmarketing, und eCommerce:

  1. B2B und B2C verschmelzen – Clubs werden „echte“ regionale Marktplätze
  2. Individualisierung und Automatisierung im B2C und B2B
  3. Bonussysteme in 100 % smarten Fanwelten – Automatismen auf dem Weg zur KI
  4. App: E-Commerce meets Entertainment und persönliche Ansprache​

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“1. B2B und B2C verschmelzen“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Innerhalb der Sponsorengewinnung und -bindung können diverse Einzelaufgaben betrachtet werden. Die Optimierung der Sponsorengewinnung fußt auf einer guten und gepflegten Datenbank. Aber selbstverständlich leistet eine zeitgemäße Software deutlich mehr als die Datensammlung in Excel und Co. Folgt man der Annahme, dass der „ITHelfer“ der Sales und Sponsoring-Abteilung wesentlich darin besteht, Kundendaten, Marketingpräferenzen oder vergangene beziehungsweise zukünftige Salestermine und Umsatzprognosen abzubilden, unterscheidet sich diese Mechanik nicht von anderen Vertriebseinheiten im B2B-Business. Neben der Erfassung der Unternehmensdaten soll die Kommunikation mit den angesprochenen Vertretern leicht erfasst werden können. Verknüpfungen mit Office-Anwendungen vereinfachen diese Aufgaben genauso wie Applikationen, die automatisch relevante Daten im Internet suchen und den
Stammdaten zuführen. Das Leadmanagement beziehungsweise die Vertriebssteuerung bringt Transparenz und erleichtert die interne Abstimmung der Kund:innenansprache.

Darüber hinaus wird der einzelne Vertriebsmitarbeitende bei seiner persönlichen Arbeit unterstützt, indem Termine, Dokumente und die Kommunikation mit Kund:innen mit den Daten der angesprochenen Unternehmen vernetzt werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Sponsoren- und Hospitality-Gäste ihre Kartenkontingente selbstständig koordinieren können. Vornehmlich per App können sie sich dementsprechend in die Plattformen der Vereine einloggen und zum Beispiel Einladungen und Tickets direkt an Kund:innen und Mitarbeitende senden. Gleichzeitig werden die Clubs transparent über die Aktivitäten der Sponsoren informiert. Damit wird ein prozessualer Schritt abgeschlossen, um intelligente Rahmenbedingungen für die Sponsoren zu schaffen.

Genauso können zukünftig ganz neue Ticketformate entstehen, bei denen Kund:innen
situativ aus VIP-Ticket- und Tribünenkartenkontingenten auswählen können, während
Softwareprogramme automatisiert die verfügbaren Kontingente im Blick haben. Ein Blick auf die vermeintlich „wahren“ Ziele der Sponsoren eröffnet allerdings eine Frage, die bis dato eher oberflächlich beantwortet werden kann. Unstrittig ist insgesamt, dass nicht alle Sponsoren vehement einen intensiven Kontakt zu den Fans und Zuschauenden einfordern, sondern andere Beweggründe ihre Unterstützung der Vereine motivieren. Unternehmen, die jedoch über kommunikative Imageziele hinaus vertriebliche Hoffnungen mit ihrem Sponsorship verbinden, können ein weiterer Treiber dafür sein, die IT und Maßnahmen zwischen B2B und B2C viel stärker zu vernetzen.

In Deutschland fehlen nicht selten konkrete Ideen, wie beispielsweise die lokale Bäckerei
gezielt ihre Zielgruppe über den Sportclub in ihre Filialen locken kann. Ebenso fragt man sich, wie das regionale Autohaus Probefahrten für die neuen Modelle an eine alters- und/
oder geschlechtskonforme Fangruppe anbieten könnte. Die Lösung für diese Herausforderung ist in anderen Märkten bereits offensichtlich. Ein nahezu schon „banaler“ Gutschein in der App, der an die passende Zielgruppe am Sonntagmorgen per Push-Nachricht gesendet wird, könnte ausreichen. Dieser ist per Swipe (Wischen über den Screen) zu entwerten und damit ohne weitere Hardware einsetzbar. Mit diesem Gutschein holt sich der Fan höchstwahrscheinlich mehr Brötchen als nur die beiden Sonntagsbrötchen, zu denen der Club und die Bäckerei gerne einladen.

Dem Sog der Globalisierung kann sich kaum ein Wirtschaftsbereich entziehen. Und damit verschiebt sich das Konsumverhalten der Verbraucher:innen ebenso auf wenige (inter-)nationale Plattformen. Die Bindung der Fans an den (über-)regionalen Sportclub widerspricht erfreulicherweise diesem gesellschaftlichen Wandel.

Ist es möglich, dass die Vereine ein Stück der verloren gegangenen regionalen Marktplätze wiederherstellen können? Diese fesselnde Frage wurde und wird von vielen Vereinen im Rahmen ihrer App-Strategie positiv beantwortet. Die Sportveranstalter werden dadurch noch stärker zu einer Vertriebsplattform, die es ihren Sponsoren und Partnern ermöglicht, den Fans „gute Angebote“ zu unterbreiten. Die technologischen Möglichkeiten entwickeln sich vielleicht etwas schneller als die Akzeptanz einzelner Fangruppen. Technik und das „Gefühl“ für akzeptable Leistungen und Produkte müssen dabei gleichzeitig im Fokus stehen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“2. Individualisierung und Automatisierung im Bereich B2C“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Neben Preis und Lieferdienst ist höchstwahrscheinlich die personalisierte Kundenansprache ein zentraler Erfolgsfaktor von Unternehmen wie Amazon. Diese Erkenntnis zu nutzen, wird zur nächsten großen Herausforderung für die Sportanbieter.•

  • Wie kann mein System Kund:innenund deren Wünsche erkennen?
  • Wie kann ich Kund:innen persönlich oder zielgruppengenau erreichen?
  • Und wie schaffe ich dies mehrheitlich ohne höheren personellen Aufwand?

Die Antworten auf diese Fragen spiegeln sich in der Intelligenz der Systeme wider. Der automatisierte Geburtstagsgruß per Push-Benachrichtigung über die Vereinsapp ist nur ein erster kleiner Schritt. Automatische Angebote, die sich zum Beispiel an der Jahreszeit oder an Sportereignissen orientieren, sind dagegen schon ein größerer Fortschritt. Besonders wichtig ist dabei, dass diese Angebote sehr genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sind und Fans nicht wahllos mit Kaufvorschlägen belästigt werden, möglicherweise für Produkte, die sie bereits erworben haben. Letztlich lassen sich diese Überlegungen auch mit Ideen für Bonus- und Loyalitätsprogramme verknüpfen. Umfassende Rabattsysteme, Kundenclubs und Bonussysteme können dann als optimale Form des CRM angesehen werden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“3. Bonussysteme und smarte Welten – Automatismen auf dem Weg zur KI“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]In diesem sich rasant entwickelnden Umfeld gewinnen verschiedene Technologien zunehmend an Einfluss auf die Gestaltung der Fanwelten. Bonussysteme, die die Bindung und das Engagement der Fans stärken sollen, eröffnen neue Möglichkeiten für die Interaktion zwischen Vereinen und Fans. Die nahtlose Integration von Apps und Mobile-Payment-Lösungen schafft ein reibungsloses Erlebnis für die Fans, sei es beim Ticketkauf, im Merchandising-Bereich oder bei anderen vereinsspezifischen Angeboten. Künstliche Intelligenz (KI) soll dabei zukünftig eine herausragende Rolle spielen, da sie personalisierte Interaktionen ermöglichen könnte. So können Vereine zielgerichtete Inhalte anbieten und eine individuelle Bindung zu ihren Fans aufbauen, die über das reine Sporterlebnis hinausgeht.

Auf dem Weg dahin werden Vereine verstärkte Lösungen aufbauen, die automatisiert und auch auf Basis von Erfahrungswissen funktionieren. Das Schal-/Mützepaket, welches “aufploppt” bevor die Earlybirdtickets im November online gekauft werden, veranschaulicht diese Logik. Doch so naheliegend dieser Gedanke ist und so oft er erfolgreich in anderen Ländern (Dänemark) oder in unserem alltäglichen E-Shoppingleben praktiziert und gelebt wird, so weit scheinen einige deutsche Sportveranstalter davon entfernt zu sein. Genauso können die Fans ihre Dauerkarten selbstständig auf ihre App ziehen, wie dies auch Sponsoren tun können, wenn sie ihre Ticketkontingente für sich und ihre Gäste abrufen. Wendet man hierbei den Blick auf die Anbieter von Lösungen für den B2C-Vertrieb, zum Beispiel von Tickets, dem weiterhin zentralem Produkt im B2C, wird offenbart, dass der Wandel im vollen Gange ist. Nachdem viele Ticketverkäufer maßgebliche Entwicklungen ihrer eigenen CRM-Software vorangetrieben hatten und weiterhin vorantreiben müssen, erweitern andere nun ihr Portfolio durch gezielte Partnerschaften mit Anbietern, beispielsweise für Internetshops, ERP- oder CRM-Software. Im Gegenzug präsentieren sowohl große als auch kleine ERP-Anbieter immer umfassendere Lösungen. Vor allem Apps werden als Bindeglied gesehen, um den Fans maßgeschneiderte Angebote zu unterbreiten. Die Anbieter sind einheitlich bestrebt, die Geschäftsketten der Vereine in ihren Portfolios abzubilden.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“4. App: eCommerce meets Entertainment“ font_container=“tag:h3|text_align:left“ css=““][vc_column_text css=““]Die App als einfach gespiegelte Homepage gehört der Vergangenheit an. In Zukunft wird die App des Verbandes oder des Clubs mehrere Schlüsselkomponenten vereinen. Die App steht weiterhin für Information und Aktualität, indem sie Nachrichten, Statistiken, Bewegtbildinhalte und Social-Media-Beiträge vereint. Sie wird aber auch das Fanerlebnis an Spieltagen und darüber hinaus erleichtern. Mithilfe von In-App-Käufen können Eintrittskarten, Dauerkarten oder Mitgliedschaften in die App-Wallet integriert werden. Spontane Einkäufe von Getränken, Essen oder Trikots können direkt über die App getätigt und im Stadion bezahlt werden. Location Based Services sind nicht nur in großen Stadien, sondern auch bei anderen Großveranstaltungen für die Anreise, das Parken und die Orientierung vor Ort nützlich. Dieser kleine Ausschnitt an Funktionen weist den Weg zur Fanapp. Sie verbindet Entertainment und E-Commerce und entwickelt sich zur zentralen Schnittstelle zwischen Sport und Fans.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Fazit“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text css=““]Die digitale Transformation des Sports steht im Zeichen einer neuen Ära des Fan-Engagements. Die Thesen zur Verschmelzung von B2B und B2C, zur Individualisierung und Automatisierung im B2C-Bereich, zu Bonussystemen und smarten Fanwelten sowie zur App-Entwicklung verdeutlichen die Richtung, in die sich der Sportmarketing- und eCommerce-Sektor bewegt. Die Integration digitaler Tools und Technologien schafft eine neue Dimension des Fan-Engagements und eröffnet den Vereinen und Unternehmen im Sportsektor vielfältige Möglichkeiten zur Interaktion mit ihrer Zielgruppe. Von der Vereinsapp als zentraler Anlaufstelle bis hin zur Nutzung von KI zur Personalisierung von Angeboten – die Zukunft des Sports liegt in der intelligenten Verknüpfung von Entertainment, E-Commerce und persönlicher Ansprache.[/vc_column_text][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:https%3A%2F%2Fbit.ly%2F4bgECix|target:_blank“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fdigital-sports%2F|title:Digital%20Sports|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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