KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Freitag: Chancengleichheit

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Freitag: Chancengleichheit“ font_container=“tag:h1|font_size:48|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1708959467559{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Wenn das System Berufsschule versagt“ font_container=“tag:h2|font_size:28|text_align:left|color:%23676b6d“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1708959477970{padding-bottom: 10px !important;}“][vc_column_text]Im Gespräch mit Veit Cornelis, Bildung für alle e.V.

(Titelbild: Adobe Stock | 215253120 | Christian Horz)[/vc_column_text][ultimate_spacer height=“15″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Kurz und Bündig“ font_container=“tag:h2|font_size:34|text_align:left“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1661761237969{margin-top: -25px !important;}“ el_class=“box-headline“][vc_row_inner el_class=“box-content-wrapper“][vc_column_inner][vc_column_text]Die Zuwanderung in den Arbeitsmarkt und damit nach Deutschland wird zunehmen müssen, wenn Deutschland im internationalen Vergleich nicht abgehängt werden und damit den wirtschaftlichen Wohlstand verlieren will. Weder das System Berufsschule noch die deutschen Unternehmen sind ausreichend auf diese Situation eingestellt. Es fehlt an Fachkräften für gezielte Deutschförderung, die Lehrpläne und Prüfungsvorgaben sind vollständig an Menschen ausgerichtet, die in Deutschland sozialisiert sind und Deutsch als Muttersprache haben. Hier setzt die „Freitagsschule“ mit ihrem Förderangebot für Auszubildende mit Migrationshintergrund an.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][ultimate_spacer height=“30″ height_on_tabs=“15″ height_on_tabs_portrait=“15″ height_on_mob_landscape=“15″ height_on_mob=“15″][vc_column_text]Bildung für alle e.V. (BFA) bietet kostenfreie Sprachförderung für zugewanderte Menschen in Freiburg an und möchte damit jene Menschen unterstützen, denen die Integration durch fehlende Zugänge zu Bildungsangeboten erschwert wird. Mit dem Projekt „Freitagsschule“ wurde ein besonderes Qualifikationsprogramm aufgelegt. Darüber haben wir uns mit Veit Cornelis, Geschäftsführer von Bildung für alle e.V., unterhalten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“IM+io: Herr Cornelis, wie kam es zur Gründung des Vereins „Bildung für alle“ und was unterscheidet diesen Verein von anderen Bildungsträgern? “ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Bildung für alle e.V. wurde aus einem unmittelbaren Bedarf heraus gegründet: Es fehlte dem damaligen Gründer für seine Schreinerei eine Arbeitskraft. Auf seine Suche hin hat sich ein junger Mann bei ihm gemeldet, den er aufgrund seiner Motivation sofort eingestellt hat. Aber leider konnte er kaum Deutsch.
Die Recherche des Gründers von Bildung für alle e.V. hat ergeben: Damals wie heute gibt es viel zu wenige gezielte Sprachförderangebote. Gerade im ländlichen Raum sind es häufig ehrenamtliche Strukturen, die Menschen wenigstens grundständig die deutsche Sprache vermitteln. Aber wir müssen als Gesellschaft ehrlich sein: Noch immer ist Bildung abhängig von Herkunft, Netzwerken und auch Glück. Das darf aber so nicht sein!
Wir von Bildung für alle e.V. haben für uns die Vision entwickelt, dass allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe durch Bildung ermöglicht wird. Als gemeinnütziger Verein haben wir uns daher über die Jahre weiterentwickelt und haben heute die Möglichkeit etwa 300 Menschen in unserer gemeinnützigen Sprachschule beim Deutschlernen zu begleiten. Hier arbeiten wir mit etwa 65 Ehrenamtlichen zusammen! Darüber hinaus sehen wir allein den Spracherwerb nicht als ausreichende gesellschaftliche Teilhabe: Wir begleiten etwa 50 Menschen intensiv, wenn es um das Thema Ausbildung und Arbeit geht. Wir sind davon überzeugt, dass eine Ausbildung und die Erwerbsarbeit wichtig für alle Menschen sind.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie muss man sich Ihre Arbeit konkret vorstellen?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Wir haben täglich Kontakt zu mehr als 350 Menschen aus dem Einzugsgebiet Südbaden – das ist ungefähr zwischen Offenburg und der schweizerischen Grenze bis in den Hochschwarzwald. Die Menschen kommen zu uns, um Deutsch zu lernen. Aber darüber hinaus begleiten wir sie mit unserem Team eben auch darin, die individuellen Anliegen zu bearbeiten. Bei vielen sind dies scheinbar banale Dinge, beispielsweise ein amtliches Formular, das nicht verstanden wird.
Wir machen auch die großen Schritte mit den zugewanderten Menschen: Wir arbeiten beispielsweise mit langzeitarbeitslosen Frauen zusammen, die in Deutschland unter Umständen noch nie eine Erwerbsarbeit ausgeübt haben. Da kommen viele Fragen auf. Von formalen Dingen wie Arbeitsverträgen bis hin zu Themen wie Betriebskultur und Diskriminierung. Wir versuchen gemeinsam mit den Teilnehmenden – egal, ob es sich um das Deutschlernen oder die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch handelt – Strategien zu entwickeln, die sie selbstständig in Alltag und Beruf anwenden können.
Wir fördern aktiv gesellschaftliche Teilhabe! Eines unserer erfolgreichsten Projekte ist hierbei die Freitagsschule. Hier begleiten wir zugewanderte Auszubildende, damit sie einen Ausbildungsabschluss erreichen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie kam es zu dem Projekt „Freitagschule“? Wie genau funktioniert dieses Bildungsformat?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Der Fach- und Arbeitskräftemangel ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Als eine Lösung zur Problemreduzierung wird stets die Zuwanderung genannt. Dies ist auch absolut richtig! Aber: Zugewanderte Auszubildende haben große Hürden während ihrer Ausbildung zu bewältigen, die leider viel zu selten in den Blick genommen werden.
Wenn ich beispielsweise einen Auszubildenden in einem Handwerksbetrieb besuche, erzählen mir die Ausbilder:innen häufig: Er ist hier im Betrieb ein toller Arbeiter, er versteht das Handwerk schnell; aber in der Berufsschule sind die Noten mangelhaft und der Ausbildungsabschluss ist in Gefahr. Genau in diese Lücke geht die Freitagsschule mit einem gezielten Angebot: Wir vereinbaren mit einem Unternehmen, dass wir mit dem Auszubildenden an den individuellen und berufsschulischen Herausforderungen arbeiten. Dabei stehen vor allem Deutschkenntnisse im Vordergrund, da die Fachsprache schwer ist und so die Inhalte aus der Berufsschule nicht verstanden werden.
Es gibt derartige Förderangebote bereits an anderer Stelle. Aber: Diese finden sehr häufig am Abend oder an den Wochenenden statt. Die Freitagsschule hingegen ist ein Anstelle-von-Angebot. Das heißt, dass die Betriebe ihre Auszubildenden für bestenfalls einen Arbeitstag freistellen. Ansonsten werden der Druck und die Last für die Auszubildenden mittelfristig zu groß. Die Abbruchquote steigt und am Ende haben die Betriebe nichts davon – und wir als Gesellschaft mit Blick auf den Fachkräftemangel im Übrigen auch nicht.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie finden Sie jene Auszubildende, die Sie unterstützen möchten, beziehungsweise wie finden diese Sie?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: In der Tat machen wir hierfür eine klassische Kaltakquise. Das heißt, ich spreche mit Unternehmen, Berufsverbänden, Kammern und der kommunalen Arbeitsvermittlung über die Freitagsschule und stoße dabei immer wieder auf tolle Betriebe, die diese Herausforderung aus dem eigenen Haus kennen. Wir sind noch kein flächendeckendes Angebot – aber wir sind davon überzeugt, dass wir die Idee deutschlandweit skalieren können. Denn egal mit wem ich darüber spreche, ich erhalte meistens Zustimmung.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Warum riskieren Sie die hohe Hürde, für Ihre Kurse den gesamten Freitag zu blockieren, an dem die Azubis ja von den Arbeitgebern freigestellt werden müssen? “ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Wenn wir über das Thema Fach- und Arbeitskräftemangel sprechen, müssen wir uns auch über die Verantwortungsübernahme unterhalten. Wir konnten als Gesellschaft und als stetig wachsende Wirtschaftsnation in den vergangenen Jahrzehnten die Verantwortung den gut gefüllten Auftragsbüchern und einem gleichermaßen gut gefüllten Arbeitskräftemarkt übergeben. Jetzt hat sich die Situation verändert. Die Unternehmen suchen nach Auszubildenden und werben mit unterschiedlichen Maßnahmen für neue Auszubildende.
Die Freitagsschule können Unternehmen als eine Art Zusatzleistung für ihre Auszubildenden sehen. Wenn ein Betrieb sagt: Ich weiß um Deine Herausforderungen, ich sehe Deine Kompetenzen, lass uns gemeinsam hieran arbeiten und dann bist Du zukünftig genau an der richtigen Stelle – das wirkt! Wenn ich als Auszubildender – insbesondere mit einer Fluchtmigration und allen dazugehörigen psychosozialen Herausforderungen – keine Zeit mehr für mich habe, weil ich am Abend oder an den Wochenenden die Lernlücken aufholen muss, dann breche ich irgendwann unter dieser Last ein. Die Konsequenz ist eine hohe Abbruchquote der Ausbildung.
Die Unternehmen, die diese Situation erkannt haben, sind in der Zusammenarbeit mit uns genau richtig. Dafür bekommen sie eine professionelle Begleitung ihrer Auszubildenden und darüber hinaus feste Ansprechpersonen sowie einen transparenten Einblick in die Weiterentwicklung der Auszubildenden. Auch Fragen zu Betriebskultur, Diversity und leichte Sprache in Unternehmen bearbeiten wir gerne mit Geschäfts- oder Teamleitungen. Die Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, schätzen dies sehr![/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Es gibt dennoch sicher Betriebe, die es sich aufgrund begrenzter Mittel oder Personalmangel nicht leisten können, ihre Auszubildenden freitags freizustellen – gibt es von Bildung für alle alternative Lösungen?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Es gibt Branchen, die unter einem solch massivem Personaldruck stehen, dass sie sich Freistellungen für die Freitagsschule einfach nicht leisten können, zum Beispiel das Hotel- und Gaststättengewerbe. Aber auch Pflegeberufe sind nach meiner Ansicht sehr verletzlich, wenn bereits einzelne Auszubildende fehlen. Hier versuchen wir dennoch, Möglichkeiten auszuloten.
Wir planen mit den Betrieben stets in kürzeren Episoden. Kein Betrieb verpflichtet sich für eine Begleitung durch uns über drei Jahre gleich zu Beginn der Ausbildung. Vielmehr beginnen wir immer mit dreimonatigen Begleitungsphasen. Dann setzen wir uns mit den Auszubildenden und Verantwortlichen im Betrieb zusammen und schauen, ob wir wirklich weiterhelfen. Ist dies nicht der Fall, suchen wir entsprechend nach einem „besseren“ Förderangebot für den Auszubildenden oder die Auszubildende. Die meisten Betriebe und Auszubildenden bleiben aber deutlich länger bei uns. Wir haben bereits mehr als 20 Auszubildende zum Ausbildungsabschluss begleitet.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Die Notwendigkeit der Freitagsschule zeigt ein gewisses Systemversagen bei der Konzeption der beruflichen Bildung. Wie müssten Berufsschulen und Ausbildende aufgestellt beziehungsweise qualifiziert und ausgestattet sein, damit Ihr Projekt überflüssig würde?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Unsere Gesellschaft und im Speziellen der Arbeitsmarkt wird sich noch weiter diversifizieren müssen. Das heißt, dass Zuwanderung in den Arbeitsmarkt und damit nach Deutschland zunehmen wird, wenn wir im internationalen Vergleich nicht abgehängt werden und damit den wirtschaftlichen Wohlstand verlieren wollen. Leider ist das System Berufsschule und sind auch die deutschen Unternehmen viel zu selten auf diese neue Situation eingestellt.
Es fehlt an Fachkräften für gezielte Deutschförderung, die Lehrpläne und Prüfungsvorgaben sind vollständig an Menschen ausgerichtet, die in Deutschland sozialisiert sind und Deutsch als Muttersprache haben. Auch fehlt es an Wissen in den Betrieben, wie gezielt auf die Bedürfnisse diverser Teams eingegangen werden kann.
Gleichzeitig beobachte ich, dass wir die Zuwanderung immer als Problem sehen, anstatt die damit verbundenen Ressourcen zu nutzen! Warum gibt es kaum zugewanderte Lehrerinnen und Lehrer an Berufsschulen? Warum werden die Fremdsprachenkenntnisse der Auszubildenden nicht häufiger genutzt? Nach meinem Dafürhalten braucht es neben dem ständigen Ruf nach mehr Geld für die Bildung auch ein großes Umdenken, um die Berufsschulen zukünftig an den angespannten Ausbildungsmarkt anzupassen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Und wie finanziert sich die Freitagsschule?“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Wir haben für die Entwicklung und Durchführung der Freitagsschule Förderungen von Stiftungen erhalten und sind im vergangenen Jahr auch mit dem Hidden Movers Award der Deloitte-Stiftung ausgezeichnet worden. Darüber hinaus sprechen wir mit den Unternehmen der Auszubildenden über die Kosten und ver-
einbaren die Übernahme der Kosten dieses Bildungsangebotes. Außerdem freuen wir uns für unsere Angebote immer über Spenden von Unternehmen und Einzelpersonen. Hier gilt immer das Leitmotiv: Jeder Euro wirkt.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“IM+io: Wie lässt sich dieses Projekt skalieren, also auch an anderen Orten und für andere Zielgruppen wie deutsche Jugendliche aus sozialen Brennpunkten ausrollen? “ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]VC: Das Projekt ist skalierbar, da sich die Herausforderungen deutschlandweit ähneln und der Fach- und Arbeitskräftemangel keine örtliche Besonderheit mehr ist. Selbst in strukturstarken Regionen wie Freiburg! Bildungsorganisationen aus ganz Deutschland können sich gerne mit uns Verbindung setzen und wir helfen dabei, die Freitagsschule vor Ort umzusetzen. Auch die Ausweitung der geförderten Zielgruppe ist möglich.
Wir treffen immer wieder auf in Deutschland sozialisierte Menschen, die Unterstützung benötigen. Diversität hört nicht beim Attribut Zuwanderung auf. Auch Menschen aus sozial beziehungsweise wirtschaftlich prekären Lebenswelten werden in Zukunft eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielen. Wir wollen mit dem Angebot der Freitagsschule wachsen und freuen uns, wenn wir hierfür neue Partnerinnen und Partner gewinnen können.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][ult_dualbutton btn_hover_style=“Style 2″ btn_border_style=“solid“ btn_color_border=“#ffffff“ btn_border_size=“2″ btn_alignment=“left“ dual_resp=“off“ button1_text=“Einzelheft kaufen“ icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.im-io.de%2Fproduct%2Fmetaverse%2F|title:Metaverse%2C%20NFTs%20%26%20Cryptos|target:_blank“ btn1_background_color=“#f3f3f3″ btn1_bghovercolor=“#f07d00″ icon=“Defaults-book“ icon_size=“22″ icon_color=“#f07d00″ icon_hover_color=“#ffffff“ button2_text=“Jetzt abonnieren“ btn_icon_link=“url:https%3A%2F%2Fwww.aws-institut.de%2Fim-io%2Fabo%2F|title:Abo||“ btn2_background_color=“#f3f3f3″ btn2_bghovercolor=“#f07d00″ btn_icon=“Defaults-chevron-right“ btn_icon_size=“22″ btn_icon_color=“#f07d00″ btn_iconhover_color=“#ffffff“ divider_text=“oder“ divider_text_color=“#f07d00″ divider_bg_color=“#ffffff“ btn1_text_color=“#f07d00″ btn1_text_hovercolor=“#ffffff“ btn2_text_color=“#f07d00″ btn2_text_hovercolor=“#ffffff“ title_font_size=“desktop:20px;“ btn_border_radius=“30″ title_line_ht=“desktop:22px;“ btn_width=“280″][/vc_column][/vc_row]

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