KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Von der Programmierung zur Prozessautomatisierung 4.0

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Von der Programmierung zur Prozessautomatisierung 4.0″ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545051928876{margin-top: -25px !important;}“][vc_custom_heading text=“Modellgetriebene Plattformen als Multiplikator der Digitalisierung“ font_container=“tag:h2|font_size:22|text_align:left|color:%23f07d00″ use_theme_fonts=“yes“][vc_column_text]Ulrich Storck, CTO Scheer GmbH[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Kurz und bündig:“ font_container=“tag:h3|font_size:17|text_align:left|color:%23ffffff“ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1519747666609{padding-left: 15px !important;background-color: #f07d00 !important;}“][vc_column_text css=“.vc_custom_1545052019955{border-top-width: 1px !important;border-right-width: 1px !important;border-bottom-width: 1px !important;border-left-width: 1px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #eaeaea !important;border-left-color: #aaaaaa !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #aaaaaa !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #aaaaaa !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #aaaaaa !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 1px !important;}“]

In den kommenden Jahren wird die Automatisie­rung der Prozesse im Vergleich zu heute deutlich voranschreiten. Dieser Artikel zeigt, wie sich die Veränderungen bei der Entwicklung von Software­applikation der letzten Jahrzehnte auf die Prozes­sautomatisierung ausgewirkt haben und wie sich diese Erfahrungen auf die Plattformen zur Prozes­sautomatisierung 4.0 übertragen lassen, um neue Potenziale der Digitalisierung zu erschließen.

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Die Entwicklung von Softwareapplikationen hat sich in den letzten Jahrzehnten zunehmend von der klassischen Pro­grammierung hin zu modellgetriebenen Ansätzen gewan­delt. Die verschiedenen Ansätze der modellgetriebenen Softwareentwicklung haben zum Ziel, dass immer weniger Teile der Anwendungen programmiert werden müssen und immer größere Teile davon durch Personen ohne Program­mierkenntnisse modelliert werden können.

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In der klassischen Softwareentwicklung wurden Anwendungen durch Programmierung in einer Entwicklungsumgebung umgesetzt. Eine der Schwächen dieser Vorgehensweise war die Kom­munikation mit den Fachanwendern, was durch entsprechende Analyse- und Konzeptionstechni­ken auszugleichen versucht wurde. Bei den ers­ten Ansätzen der modellgetriebenen Umsetzung von Anwendungen wurden Modelle erstellt, aus denen Programmcodes generiert wurde (Code Generation). Hierdurch konnten die Fachabtei­lungen erstmals in die Umsetzung einbezogen werden. Durch diese direkte Kommunikation ließen sich die Durchlaufzeit und die Innovati­onsgeschwindigkeit um ein Vielfaches beschleu­nigen. Der Ansatz der modellgetriebenen Code-Generierung stellt die Unternehmen je­doch auch vor Herausforderungen:

  • Die nachträglichen Veränderungen oder Er­weiterungen im Code, müssen in den Model­len hinzugefügt werden oder durch ein Roundtrip-Verfahren geprüft werden. Dieses Vorgehen ist aufwändig und fehleranfällig.
  • Wird aus den Modellen ein Code für ver­schiedene Plattformen erzeugt und/oder wer­den verschiedene Programmiersprachen ver­wendet, kann es zu Unterschieden bei der Ausführung kommen, die zahlreiche Fehler­quellen eröffnen.

Aus den Erfahrungen der ersten Ansätze zur modellgetriebenen Entwicklung sind in der Fol­ge Systeme entstanden, die keine Code-Generie­rung mehr benötigen. Solche Systeme werden als Low-Code-Plattformen bezeichnet. Die oben ge­nannten Probleme werden dadurch vermieden:

  • Nach dem Model Execution-Ansatz wird ge­nau das ausgeführt, was modelliert wird: Das Modell wird in einer technischen Repräsen­tation abgelegt, die dann durch eine Engine in allen Umgebungen ausgeführt werden kann.
  • Änderungen wirken sofort und können schnell und ohne zusätzliche Fehlerquellen umgesetzt werden.
  • Da dieses Modell immer der Ausführung entspricht, besteht jederzeit Transparenz und Kontrolle über den Prozess. Programmati­sche Erweiterungen sind auch bei Low-Code-Plattformen möglich, erfolgen aber im Rahmen definierter APIs (Schnitt­stellen) und Erweiterungspunkte. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch Anpassungen transparent erfolgen und diese nicht die Sta­bilität der modellierten Anwendung gefähr­den können.

Im weiteren Verlauf dieses Beitrags wird gezeigt, wie sich der modellgetriebene Ansatz auf die Prozessautomatisierung übertragen lässt und so neue Potenziale der Digitalisierung erschließt.[/vc_column_text][vc_single_image image=“7853″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Die Evolution der Geschäftsprozesse“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

In Zeiten rasanter Innovationszyklen reichen standardisierte Softwarelösungen heute nicht mehr aus, um Mitarbeiter optimal bei der Um­setzung von neuen Ideen und Strategien zu un­terstützen. Software-Architekturen müssen fle­xibler und agiler ausgestaltet sein, um zeitnah auf individuelle Kundenwünsche oder sich än­dernde Geschäftsmodelle reagieren zu können. Dies gilt insbesondere auch für die Prozessauto­matisierung, bei der zunehmend die schnelle Änderung von Prozessen zum entscheidenden Faktor wird.

Während Prozesse früher meist papierba­siert abliefen sind Abläufe heutzutage weitestge­hend digitalisiert. 2016 haben die CIOs durch­schnittlich bis zu 33% ihres IT-Budgets in Digita­lisierungsprojekte investiert (33% in der Privat­wirtschaft und 21% in der öffentlichen Verwal­tung) [1].

Bei der Evolution der Geschäftsprozesse stand zunächst die Digitalisierung analoger Pro­zessschritte im Fokus. Hierbei wurden analoge Abläufe durch Technologien unterstützt, die vom Menschen verwendet wurden. Demnach ging es bei der Digitalisierung zunächst darum, dass der Mensch weiterhin das ausführende Element die­ser Prozessschritte bleibt (Human Workflows).

Prozessautomatisierung (BPA, Business Process Automation) geht einen Schritt weiter und führt Prozessschritte aus, ohne dass eine menschliche Interaktion erforderlich ist. Mit der Prozessautomatisierung 4.0 wird nun die nächste Stufe von BPA eingeleitet: die vollständige Automatisierung der Prozesse. Hierbei soll die menschliche Interaktion mit dem Prozess auf die Überwachung und Behand­lung von Fehlern beschränkt werden. Eines der aktuell wichtigsten Themen der Prozessautoma­tisierung 4.0 ist Robotic Process Automation (RPA). Das zentrale Paradigma von RPA ist der Einsatz von Softwarerobotern, um vorhandene Lücken der Prozessautomatisierung zu schlie­ßen. Der Softwareroboter interagiert mit den vorhandenen Anwendungen, analog zu Men­schen, über Benutzerschnittstellen. Neben regel­basierten Softwarerobotern ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ein Kernaspekt von RPA. Gerade der Einsatz von KI und die damit verbundenen Möglichkeiten sorgen dafür, dass sich das Thema RPA in den nächsten Jahren auch in der Prozessautomatisierung durchsetzen wird. Damit werden Voraussagen, wie zum Bei­spiel von Forrester, realistisch, die besagen, dass 2019 bis zu 25% der aktuellen Arbeiten im Büro automatisiert ablaufen werden.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“7854″ img_size=“large“ add_caption=“yes“ alignment=“center“][vc_custom_heading text=“Business Process Automation 4.0 by Scheer“ font_container=“tag:h4|text_align:left“][vc_column_text]

Scheer verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Funktionen zur Digitalisierung sowie Auto­matisierung von Geschäftsprozessen ermöglicht. Der Ansatz von Scheer vereint die Automatisie­rung von Human Workflows mit der Integration der beteiligten Systeme zu einem integrierten Vorgehensmodell. Die Business Process Automa­tion 4.0 von Scheer vereint die notwendigen Funktionen: Strategie, Methodik, Implementie­rung und Betrieb (Cloud oder On Premise).

Am Beispiel der Produktsuite Scheer PAS (Process Automation Suite) kann nachvollzieh­bar aufgezeigt werden, worauf es bei der Unter­stützung der Prozessautomatisierung 4.0 durch Software ankommt. Scheer PAS ist als Low-Code-Plattform modellgetrieben und vollständig webbasiert. Die Schwerpunkte der Suite liegen in den Bereichen Prozessmodellierung, Prozessaus­führung, Prozessintegration und Robotic Pro­cess Automation (RPA). Alle Elemente der Suite sind nahtlos integriert und auf flexible Änderun­gen der automatisierten Prozesse ausgelegt. Mit Scheer PAS werden modellgetriebene Business Process Applications (prozessbasierte Anwen­dungen) ohne Programmierung erstellt.

Scheer PAS ermöglicht es Prozessverant­wortlichen, orts- und zeitunabhängig Prozesse selbst zu gestalten und ohne Programmierkennt­nisse ausführbare Prozessanwendungen umzusetzen. Es können sowohl Human Work­flows als auch Prozesse ohne Nutzerinteraktion (Systemintegration/Enterprise Service Bus, Mas­sentransaktionen) umgesetzt werden.

Scheer PAS bietet mit den Scheer Process Applications (Process Apps) einen Weg, Prozesse flexibel zur Ausführung zu bringen. Hierzu wer­den sowohl der Prozess als auch Formulare und Systemanbindungen modelliert. Hier gilt der Leitsatz „Modellierung = Ausführung“, das heißt, es wird die technische Repräsentation der Modelle ausgeführt, wodurch eine schnelle Än­derbarkeit der Prozesse sichergestellt wird. Scheer Process Applications können auch offline verwendet werden, wobei eine automatische Da­tensynchronisation erfolgt.

[/vc_column_text][vc_single_image image=“7855″ img_size=“large“ add_caption=“yes“][vc_custom_heading text=“Robotic Process Automation mit Scheer PAS“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Mit Robotic Process Automation (RPA) hat sich eine neue Möglichkeit zur Automatisierung von Aufgaben und Prozessschritten etabliert. Die Ro­boter arbeiten nach Regeln oder nutzen künstli­che Intelligenz zur Verarbeitung von unstruktu­rierten Daten und automatisierter Entschei­dungsfindung. Die Integration vorhandener Sys­teme geschieht nichtinvasiv, das bedeutet statt Schnittstellen zu programmieren, werden vor­handene Benutzeroberflächen genutzt, um Da­ten zu entnehmen, zu erzeugen oder Anwendun­gen zu steuern.

Mit Scheer RPA werden einzelne Rollen oder einzelne Prozessschritte durch den Einsatz von Softwarerobotern automatisiert. Das Ziel da­bei ist es mit RPA ein Maximum an Flexibilität zu bieten. Der Software Roboter wird mit den Möglichkeiten der klassischen Prozessautomati­sierung kombiniert. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten der Digitalisierung von Ge­schäftsprozessen in Unternehmen.

Die Softwareroboter werden in einer ent­sprechenden Umgebung modellgetrieben entwi­ckelt, konfiguriert und verwaltet. In Scheer PAS stellt die Modellierung eines Softwareroboters le­diglich einen neuen Diagrammtyp dar. Der er­stellte Softwareroboter wird per Drag & Drop nahtlos in den Prozess integriert. Methodisch gesehen ersetzt der Softwareroboter eine Rolle im Prozess, die bisher durch einen Menschen ausgefüllt werden musste.

Zu einem Prozessschritt, der durch einen oder mehrere Softwareroboter ausgeführt wer­den soll, wird ein Integrationsmodell erstellt. Im einfachsten Fall werden in diesem Modell ein einzelner Softwareroboter und dessen Einsatzlo­gik eingebunden. In komplexeren Fällen können auch mehrere Softwareroboter oder eine Kombi­nation aus Softwarerobotern und anderen Integ­rationstechnologien zum Einsatz kommen.

[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Fazit“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

In den letzten zehn Jahren hat sich der Fokus im Business Process Management (BPM) von der Modellierung und Dokumentation hin zur Digi­talisierung und Ausführung von Prozessen ver­schoben. Nun steht uns durch die verstärkte Nutzung neuer Technologien der nächste große Umbruch bevor. Dabei werden Techniken wie RPA unter Einsatz von KI-Techniken eine ent­scheidende Rolle spielen. Die hierdurch entste­henden neuen Möglichkeiten werden großen Einfluss auf die Prozessautomatisierung haben und die Prozesse nicht nur weiter beschleunigen, sondern sich auch in einer deutlich verbesserten Transparenz und Qualität äußern. .

[/vc_column_text][ult_createlink title=“Zu den Literaturangaben“ btn_link=“url:http%3A%2F%2Fbit.ly%2F2OxwYF8|title:Weiterf%C3%BChrende%20Inhalte|target:%20_blank|“ link_hover_style=“Style_1″ text_hovercolor=“#f07d00″][/vc_column][/vc_row]

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