KI, die Kreative Intelligenz jetzt in der neuesten Folge SMART&nerdy! Podcastfolge #23.

Transparenz für eine leistungsfähige und starke Zukunft

[vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=“Transparenz für eine leistungsfähige und starke Zukunft“ font_container=“tag:h2|font_size:38|text_align:left|color:%23e30613″ use_theme_fonts=“yes“ css=“.vc_custom_1545153452329{margin-top: -25px !important;}“][vc_column_text]Christian Poch, Scheer GmbH[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1519752670572{margin-top: -10px !important;}“][vc_column][vc_column_text]

In Zeiten einer ständig wachsenden und schnelllebigen Globalisierung ist die Herkunft von Waren für Endverbraucher, Zwischenhändler und Behörden aufgrund internationaler Produktions- und Lo­gistikwege nicht immer klar nachvollziehbar. Insbesondere für Unternehmen, die in stark regulierten Märkten agieren, wird Prozesstransparenz aufgrund steigender rechtlicher Anforderungen zuneh­mend wichtiger. Beispielhaft für stark regulierte Märkte sind Produzenten aus der Lebensmittel-, Ge­tränke-, Genussmittel- (Tabak und alkoholische Getränke), pharmazeutischen- oder holzverarbeiten­den Industrie.

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Die Prozessexperten der Scheer GmbH haben einen Abgleich der unterschiedlichen bran­chenspezifischen Rechtsgrundlagen gemacht. Die Compliance innerhalb von Unternehmen zu stärken beziehungsweise den Umgang mit Regularien zu vereinfachen resultierte daraus. Ziel dieser Analyse war es Gemeinsamkeiten innerhalb der unterschiedlichen Branchen zu identifizieren, um eine generelle Lösung für den Umgang mit Regularien zu entwickeln.

Als signifikante Gemeinsamkeit der unter­schiedlichen Rechtsgrundlagen konnte die Forderung des Gesetzgebers nach mehr Transparenz über die Produktions- uns Logistikprozesse iden­tifiziert werden. Auf Basis der erhobenen Informationen konnten folgende konkrete Anwendungsfälle (Use-Cases), die im Zusammenhang mit einer transparenten Produktions- und Logistikwert­schöpfungskette stehen, herausgearbeitet werden:

  • Echtheitszertifizierung von Produkten
  • Reduzierung nicht autorisierter Geschäfte
  • Personalisiertes Marketing
  • Personalisierte Produktion

„Echtheitszertifizierung von Produkten“ ba­siert auf der EU Richtlinie 2011/62/EU, die auch als „Arzneimittelfälschungsrichtlinie“ bekannt ist. Die EU-Kommission möchte mit dieser Richtlinie der Überschwemmung des Medikamentenmarktes mit Plagiaten entge­genwirken, beziehungsweise dem Abrech­nungsbetrug mit „echten“ Medikamenten vor­beugen. Mit diesem Ziel vor Augen, hat die EU-Kommission erkannt, dass im Rahmen der digitalen Transformation von Unternehmen Verkaufseinheiten serialisiert und die Infor­mationen in einer Datenbank nachgehalten werden können.

Dieses vom Gesetzgeber für die pharma­zeutische Industrie festgelegte Vorgehen lässt sich nun auch auf andere Branchen adaptieren, um die Echtheit von Produkten gegenüber Kunden oder Behörden nachzuweisen.[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Herausforderung durch Plagiate“ font_container=“tag:h3|text_align:left“][vc_column_text]

Insbesondere Hersteller von Luxusgütern, Ge­nussmitteln oder Kosmetikartikeln sind häu­fig mit Plagiaten konfrontiert. Kunden oder Endverbraucher solcher Waren können nicht mehr sicher sein, das gewünschte Produkt ei­nes bestimmten Herstellers zu einer vom Her­steller definierten Qualität nach dem Kauf tat­sächlich in den Händen zu halten. Die Pro­duktserialisierung sowie das Tracking von Produktions- und Logistikwegen können hel­fen, dass der Kunde die Echtheit des Produktes einfacher erkennt. Das könnte eine erhöhte Kundenbindung bewirken.

Die Minderung nicht autorisierter Ge­schäfte ist ebenfalls auf behördliche Anforde­rungen zurückzuführen. Auch hier haben Be­hörden entschieden, unautorisierten Geschäf­ten (z.B. Parallelimporte und Grauimporte) durch eine Produktserialisierung entgegenzu­wirken. Die Schaffung transparenter Produk­tions- und Lieferketten vereinfacht es Regie­rungen, nicht autorisierte Importe einfacher zu identifizieren und diesen unautorisierten Geschäften entgegenzuwirken.

Neben den eben bereits durch Regularien entstandenen Use-Cases, birgt die Schaffung von Transparenz über die gesamte Wertschöp­fungskette jedoch noch weitere Potenziale für Unternehmen. Insbesondere bei Märkten mit heteroge­nen Händlerstrukturen ist für produzierende Unternehmen der Weg des Produktes zum Endkunden nicht immer transparent nach­vollziehbar. Dieses fehlende Wissen erschwert es den Unternehmen, Endkunden noch geziel­ter anzusprechen, bessere Produkte zu entwi­ckeln und ein für den Endkunden zugeschnit­tenes, personalisiertes Marketing aufzusetzen.

Je mehr Informationen für Marketing­zwecke erhoben werden können, desto größer sind die Mehrwerte, die auf Basis dieser Daten geschaffen werden können. Der Einsatz von smarten, mobilen Lösungen ermöglicht es bei­spielsweise, gezielt Informationen über Ziel­gruppen zu gewinnen, oder ein aktives Feed­back von Kunden zu erhalten. Auf Basis dieser Informationen kann das Unternehmen zu­künftig seine Produkte und Dienstleistungen noch zielorientierter entwickeln und Be­standskunden im Rahmen von Marketing­kampagnen gezielt auf bestehende Produkte und Dienstleistungen aufmerksam machen.

Insbesondere Betreiber sozialer Netzwer­ke haben diesen Zukunftstrend bereits heute erkannt und erste Geschäftsmodelle etabliert.
Ein weiterer Mega-Trend der heutigen Zeit ist die gezielte Herstellung von Produk­ten, die individuell auf die Kundenwünsche ausgerichtet sind. Viele Unternehmen haben erkannt, dass mit einem speziell auf den Kun­den zugeschnittenen Produkt ein signifikanter Wettbewerbsvorteil einhergeht, und positio­nieren sich mit diesem USP (unique selling proposition) äußerst erfolgreich im Markt. Auch in einigen Bereichen der pharma­zeutischen Industrie (z.B. Krebstherapie) ist eine Personalisierte Produktion bereits State of the Art. In diesem Zusammenhang zielt der Einsatz einer personalisierten Produktion dar­auf ab, Wirkstoffe optimal für die Belange der Patienten zusammenzustellen

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